Nurmalsoeben
... war scheinbar doch nicht nur eine Drohung, sondern ein gezielter Angriff: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-08/drohne-leipzig-flughafen-sprengstoff-kameraaufnahmen?freebie=7fb0b46c Teaser aus dem Artikel: " Seitdem in der Nacht auf Mittwoch eine bewaffnete Drohne am Leipziger Flughafen entdeckt wurde, sind viele Details bekannt geworden. Etwa wie groß die Drohne war (ein Quadrokopter mit den ungefähren Maßen einer Mikrowelle, vier Rotoren). Wo man sie fand (in der Nähe eines ukrainischen Frachtflugzeugs, mit dem auch Militärgut transportiert wird). Oder welchen Sprengstoff sie bei sich trug (Semtex). Einige entscheidende Fragen zum Ablauf aber blieben bislang unbeantwortet. Unter anderem danach, wie die bewaffnete Drohne überhaupt in die Nähe des ukrainischen Flugzeugs kam, welchen Weg sie nahm, ob sie die Maschine auskundschaftete oder zum Beispiel versuchte, darunterzufliegen. Nach Informationen der ZEIT konnten mittlerweile Videoaufnahmen ausgewertet werden, die darüber Auskunft geben. Denn der Großteil des Flughafengeländes wird von Kameras erfasst. Aus den Videos ergibt sich, dass Leipzig wesentlich knapper einer Katastrophe entgangen ist als bislang bekannt. Die Videos zeigen die am Flughafen parkende Frachtmaschine der Marke Antonow. Und sie zeigen offenbar, dass bereits am Dienstagabend gegen 19.30 Uhr ein Objekt direkt auf diese Maschine zuflog. Es schlug schließlich auf einer der Tragflächen ein. Die Tragflächen sind besonders sensible Teile des Flugzeugs, weil sich darin in der Regel Treibstofftanks befinden. Wer ein Flugzeug zur Explosion bringen will, lässt eine Bombe dort detonieren. Allerdings ist das in Leipzig nicht geschehen. Aus den Aufnahmen ergibt sich, dass der Gegenstand von der Tragfläche abprallte und zu Boden fiel. Spuren an einem Flügel der Antonow bestätigen diesen mutmaßlichen Ablauf. Warum der Sprengsatz nicht explodierte, ist bislang unklar." Das einzige, wo ich dem Artikel widerspreche: Die Katastrophe ist weniger die Gefahr von explodierenden Treibstofftanks für die Leipzig (der Flughafen liegt auf halber Strecke zwischen Halle und Leipzig, ungefähr 10 Kilometer von Leipzigs nordwestlichstem Stadtteil Lützschena-Stahmeln entfernt), etwas näher dran ist die Stadt Schkeuditz. Die Gefahr ist also weniger die physische Explosion, die ausgelöst worden wäre, als die Tatsache, dass gezielt auf deutschem Boden ein ukrainisches Versorgungsflugzeug von einer mit Sprengstoff beladenen Drohne angesteuert wurde. Und auch abgesehen davon: Leipzig/Halle ist einer der größten Logistikhubs in Europa (wenn nicht gar der größte?), so ein Flughafen läuft 24/7 wie ein Räderwerk eng getaktet. Schon allein die Tatsache, dass wegen der Untersuchungen in Zusammenhang mit der Drohne stundenlang der Lade- und Flugverkehr unterbrochen werden musste, ist ein Angriff nicht nur auf deutsche kritische Infrastruktur, sondern auf einen der wichtigsten internationalen Frachthafen. Ich hoffe, unser "Außenkanzler" sieht die neueren Entwicklungen jetzt dann doch mal als Anlass, seinen Urlaub zu unterbrechen...
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