Elternforum Aktuell

Jens Spahn ist zurückgetreten...

Jens Spahn ist zurückgetreten...

Nurmalsoeben

Beitrag melden

Anbei sein Rücktrittsschreiben an die Fraktion via "CDU-Opa" Dieter Breymann. Letztendlich hat es ihm wohl Friedrich Merz nahegelegt, diesen Schritt zu gehen, das Rücktrittsschreiben liest sich - irgendwie erwartbar - uneinsichtig und seine eigene Rolle für diese Entscheidung nicht einmal am Rande erwähnend. Einerseits finde ich es gut, dass dieser Mensch, der seit Jahren vorwiegend durch Doppelmoral und Arroganz glänzt und zudem hinter vorgehaltener Hand immer als eine Art "Königsmörder" gehandelt wurde, aus seinem Amt scheidet, auch wenn ich persönlich das, was er sich während der Corona-Zeit geleistet hat, in puncto ethischer Doppelstandards deutlich schwerwiegender finde. In den letzten Tagen sind außerdem neue Vorwürfe in Zusammenhang mit dem Maskenskandal aufgetaucht, u. a. ein unbekanntes Konto, auf das schon Geld für die erwarteten Klagen in Zusammenhang mit den geplatzten Maskendeals eingezahlt worden war. Andererseits befürchte ich, dass Jens Spahn jetzt einen ähnlichen Weg gehen wird wie KTG und noch enger an den inneren Kreis von Peter Thiel heranrückt. Eine "Entscheidung zwischen Kind und Karriere", wie Mick Beisenherz seinen Rücktritt bezeichnet hat, ist sein Rücktritt sicher nicht. Was mit Spahns Rolle als Mentor des CDU-Nachwuchses wird, wenn er als Fraktionsvorsitzender gehen muss, ist mir auch nicht klar. Wie seht ihr das?

Bild zu Jens Spahn ist zurückgetreten... - Aktuelles

Lauch1

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Nurmalsoeben

Ich finde es erschreckend, dass die Geschäfte rund um „Leihmutter“Kinder, die in zivilisierten Ländern verboten sind, trotzdem ständig praktiziert werden. Medial geht das alles wohlwollend durch. Menschenverachtend für Frauen und Kinder. https://www.derstandard.at/story/3000000312290/aktivistin-gegen-leihmutterschaft-es-gibt-kein-recht-auf-ein-kind Ob das Spahns, Streecks, Parkers oder Campbells sind ist mir einerlei.  Wer die Mutter ist, ist nach hiesiger Rechtslage völlig klar. Die Spahns wären auch alimentationspflichtig, wenn die Mutter vor der Türe stünde (keine Angst die wird entsprechend ausgewählt und eingeschüchtert, passiert also nie). Bei jeder Adoption hätte man Bedenkzeit.


Nurmalsoeben

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Lauch1

Danke für den interessanten Artikel, beeindruckende Frau. Tatsächlich habe ich die Perspektive des Kindes noch nie irgendwo beleuchtet gesehen und muss zu meiner Schande gestehen, dass mich an diesem "Modell" bisher vor allem empört hatte, dass die Armut und Zwangslage von Frauen auf diese Art ausgenutzt wird, indem sie ihren Bauch "vermieten". Was das für die Kinder bedeuten kann, war mir nicht klar, obwohl es naheliegt. Was mit Streeck passieren wird, habe ich mich auch gefragt, nachdem Spahns Fall jetzt so offen und kontrovers diskutiert wird. Denn letztendlich ist das Verhalten von beiden unvereinbar mit den ethischen Grundsätzen ihrer Partei. Bezeichnend fand ich, dass Jens Spahn (dessen Leihmutter ja bereits schwanger war, als im Februar erneut entschieden wurde, das Verbot der Leihmutterschaft zu verlängern, zu dem Zeitpunkt nicht nur geschwiegen hat, sondern auch jetzt gesagt hat, er würde, als CDU-Politiker vor die Frage gestellt, sich erneut dem "Fraktionszwang" beugen und dagegen stimmen. Für mich heißt das ganz klar, dass er sich privat nicht an den Wertekodex seiner Partei gebunden fühlt, das finde ich im Fall der CDU/CSU schon mehr als grenzwertig. Damit passt er doch besser in die FDP oder AfD.


Lauch1

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Nurmalsoeben

Der hat doch sein Mandat überhaupt nicht abgegeben, oder doch? Ein Gesetzgeber der Gesetze umgeht. Geregelt ist die mögliche Umgehung trotz ausdrücklichem Verbot übrigens nur in Italien (wer ansonsten Geld hat machts halt in der Ukraine, Kalifornien etc. und kommt mit "geschenktem" Kind zurück).


Nurmalsoeben

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Lauch1

Nein, hat er nicht. Er ist als Fraktionsvorsitzender zurückgetreten, mehr nicht (oder noch nicht?).


Caot

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Nurmalsoeben

Dieses Politikum zeigt sehr deutlich, woran es gerade krankt. Es hat etwas typisch politisches. Der/die Politiker:innen leben in ihrer eigenen Blase. Mittlerweile unfähig auf die Basis zu hören.  Diese Geschichte steht symptomatisch für Politikverdrossenheit, für eine Wählerschaft die nur noch etwas anderes will. Da kommt der Teufel gerade recht. Leihmutterschaft sehe ich sehr skeptisch. Für mich ist das Ausbeutung von Frauen pur. Es ist eine Absurdität, dass es sich reiche Menschen leisten können. Das "einführen" der so gezeugten Kinder müsste für mich verboten werden.


Nurmalsoeben

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Caot

"Dieses Politikum zeigt sehr deutlich, woran es gerade krankt. Es hat etwas typisch politisches. Der/die Politiker:innen leben in ihrer eigenen Blase. Mittlerweile unfähig auf die Basis zu hören.  Diese Geschichte steht symptomatisch für Politikverdrossenheit, für eine Wählerschaft die nur noch etwas anderes will." Schon, aber das war - zumindest meiner Einschätzung nach - nicht der Grund, weshalb Jens Spahn jetzt der Rücktritt nahegelegt wurde. Natürlich spielt auch der Zeitpunkt eine Rolle, dass die Umfragewerte der Union sowieso sinken und im Herbst vor allem in Sachsen-Anhalt eine Wahl ansteht, die vor allem für die Union eine Schicksalswahl ist. Das war gerade das, was ich meinte: Unmöglich und unglaubwürdig hat sich Jens Spahn schon viel früher mit seinen Doppelstandards gemacht. Er hat Milliarden Steuergelder mit den Maskendeals verschleudert, hat ein Spendendinner mit einer viel größeren Anzahl an Personen abgehalten, als es damals im Rahmen der Corona-Maßnahmen zulässig war, hat mit einer teuren Immobilie spekuliert, hat die Wahl zur Verfassungsrichterin von Fraue Brosius-Gersdorf versemmelt und ist jahrelang zu geheimen Netzwerktreffen mit Peter Thiel gefahren - Jens Spahn ist der personifizierte Glaubwürdigkeitsverlust in CDU/CSU-Politik. Dementsprechend unbeliebt war er ja auch. Trotzdem hat ihn die Partei gehalten, weil er es irgendwie immer wieder schafft, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen und aus irgendwelchen Gründen (Netzwerke? Druckmittel?) unverzichtbar zu sein scheint. Jetzt fällt er über etwas, das dem Wertekern der Partei widerspricht, wobei er selbst diese Werte nach eigenen Aussagen nur aus Partei- oder Fraktionsräson mitträgt. Also ja, auch da ist er der personifizierte Glaubwürdigkeitsverlust. Ich hatte irgendwann mal geschrieben, dass ich Friedrich Merz für nicht integer halte, das toppt Jens Spahn natürlich noch um Längen. "Abgehoben und elitär in seiner Politikerblase schwebend", ist bei ihm noch milde ausgedrückt, der wähnt sich schon als Ausläufer des schwerreichen Klüngels, dessen Nähe er sucht. Für mich ist aber dieser ganze Wertekanon irgendwie inzwischen auch schwer vermittelbar, auch wie die Union das "C" in ihrem Namen definiert haben will, ist dem Wähler sehr schwer verständlich zu machen, finde ich. Leihmutterschaft an sich sehe ich auch kritisch, sehe aber auch andererseits, das eine Adoption in dieser Konstellation (bitte gern korrigieren, wenn ich falsch liege, aber soweit ich weiß, ist das mit Ü40 zumindest in Deutschland schwierig) wohl nicht mehr möglich gewesen wäre.


Lauch1

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Nurmalsoeben

Bei Pflegekindern gäbe es in Deutschland keine Altersgrenze (zumindest wenn man kein Methusalem ist). Dafür dürfte zumindest einer der Väter nicht Vollzeit berufstätig sein. Wer der beiden wird denn künftig da sein, das wäre bei Frauen immer die Frage. Wird wohl auf Oma, Nanny, Au pair hinauslaufen.


Caot

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Nurmalsoeben

"Jetzt fällt er über etwas, das dem Wertekern der Partei widerspricht,...." Mir ist egal über was er stolpert. Mich erinnert das an "Wasser predigen, Wein trinken". Politiker:innen machen Klientelpolitik. Hören auf den angestellten Schwager oder Schwägerin, leben in eigenen Blasen, sichern sich Posten und Pöstchen, regieren wie sie wollen, mal so, mal so, Basis war nochmal was....... abgehoben und null Gespühr für ihre Wählerschaft. Und so gehen sie unter, der Reihe nach. Zuerst die FDP mit ihrer erhobenen Nase, gefolgt von einer verblendeten SPD, die CDU wird folgen. Die Grünen werden schwimmen.  Es ist genau das was die Wählenden zur AfD treibt. Jetzt noch schneller. Den Politiker:innen ist die Basis scheiß egal.  Ich finde das alles erbärmlich.


Pünktchen_ohne_Anton

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Nurmalsoeben

Jens Spahn hätte im Zuge des Maskenskandals schon 3x zurücktreten müssen. Dazu kommen die ungeklärten Umstände um seinen Hauskredit/Hauskauf. Früher sind Leute wegen einem im Vergleich Pups zurückgetreten - Ältere erinnern sich vielleicht an die Flugbonusmeilen-Affäre oder die Causa Wulff, Jens Spahn hat alles ausgesessen. Dass ihm gerade jetzt sein Verhalten zum Verhängnis wird, sagt viel über die typischen Machtspiele in einer Großpartei. Merz' Stuhl ist ja intern angesägt und Spahn und sein Kumpel Dobrindt waren die ersten, die ihn einkrachen sehen wollten. Jetzt hat Merz die Chance genutzt und den Konkurrenten "entsorgt". Söder freut es auch, weil Dobrindt dadurch einen Verbündeten weniger hat. So läuft das halt. Zur moralischen Frage: Ich finde es gut, dass Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist. So wie es in den USA und vielen anderen Ländern läuft, ist Ausbeutung Tür und Tor geöffnet. Über altruistische Leihmutterschaft kann man m. E. diskutieren, da kommt die "Bauchmutter" ja aus dem eigenen Umfeld und die Herkunftsfrage ist für das Kind wahrscheinlich eher zu verarbeiten. Ich verstehe den Wunsch von gleichgeschlichtlichen männlichen Ehepaaren, die sich ihren Kinderwunsch erfüllen wollen. Aber es gibt neben Adoption (schwierig), Pflegschaft (da bekommt man oft verhaltensauffällige / traumatisierte Kinder, das muss man sich zutrauen) ja auch solche Modelle wie Co-Parenting. 


Nurmalsoeben

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Pünktchen_ohne_Anton

"Jens Spahn hätte im Zuge des Maskenskandals schon 3x zurücktreten müssen. Dazu kommen die ungeklärten Umstände um seinen Hauskredit/Hauskauf. Früher sind Leute wegen einem im Vergleich Pups zurückgetreten - Ältere erinnern sich vielleicht an die Flugbonusmeilen-Affäre oder die Causa Wulff, Jens Spahn hat alles ausgesessen." Ja, wobei es gerade bei Politikern der CDU/CSU (Christian Wulff und Philipp Amthor sind da fast Ausnahmen) schon immer eine gewisse Aussitz-Tendenz gab. Die Finanzskandale seit den 90er Jahren sprechen da Bände, manche (u. a. Schäuble) haben nie Konsequenzen gezogen, sondern Rücktritte abgelehnt. Von der Leyen wurde zur EU-Kommission weggelobt und Manfred Weber vor die Nase gesetzt, und Andi Scheuer spricht von "politischen Prozessen" jetzt, wo er sich für den Mautskandal verantworten muss. Und Dobrindt war ja auch in den Mautskandal verwickelt, nur vielleicht taktisch ein bisschen schlauer. Von den Kungeleien der Bundeswirtschaftsministerin, die sie auch lieber unter dem Deckel halten möchte, fange ich gar nicht erst an. Ich gönne es Spahn auch von Herzen, dass er jetzt seinen Hut nehmen muss, meines Erachtens hat ihn Merz viel zu lange gewähren lassen. Immerhin scheint er aber schon vorher einen Einlauf bekommen zu haben, denn dass er sich so hinter den Bundeskanzler stellte wie in letzter Zeit, war auch neu. Vielleicht war er stärker angezählt, als es nach außen hin aussah. Was das Co-Parenting angeht: Das stimmt theoretisch, aber ist vermutlich ein Modell, das gerade im politisch konservativen Milieu eher noch exotischer ist als eine Adoption. Und es braucht natürlich die Bereitschaft, sich die elterliche Sorge mit einer dritten (noch dazu weiblichen, vielleicht ist auch das ein Thema) Person zu teilen...


Jana287

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Nurmalsoeben

Schön, dass Du das Thema aufgemacht hast, das beschäftigt mich auch sehr. Es ist überfällig, dass Jens Spahn zurücktritt. Es wäre nach den Maskendeals schon fällig gewesen, nun dann eben jetzt. Sein Mandat behält er ja, er ist nur als Vorsitzender der Unionsfraktion zurückgetreten. Vermutlich hatte er gehofft, dass er den Protest geräuschlos aussitzen kann, nachdem das bei Hendrick Streeck ( auch CDU ) ja gut geklappt hat. Ich hoffe, dass durch die Debatte nun endlich das Thema Leihmutterschaft stärker in den Focus rückt und diskutiert wird. Zu lange ist es gesellschaftlich akzeptiert, dass gut betuchte sich die Strapazen einer Schwangerschaft sparen und Wunschkinder ( Wunschgeschlecht, genetische Merkmale ) austragen lassen durch Frauen, die wirtschaftlich auf das Geld angewiesen sind und die weitgehend rechtlos sind in diesem Prozess. Ich kritisiere insbesondere: immer wieder werden Kinder nicht abgeholt oder Leihmütter zu Abtreibungen gedrängt, wenn das Produkt nicht dem Wunsch entspricht ( falsches Geschlecht, Trisomie, Kiefer-Gaumen-Spalte - einfach googeln ). Das Leid der Frauen wird weitgehend ausgeblendet, sie müssen Unmengen Hormone schlucken, damit der Körper eine fremde Einzelle überhaupt austrägt!  Die Praxis, eine fremde Eizelle einzusetzen beraubt die Leihmutter der Chance, sich anders zu entscheiden, sie wird entrechtet ( eigene Eizelle - sie könnte es sich anders überlegen, da es ihr Kind ist ). Oft werden die Frauen direkt nach der Geburt allein gelassen, auch bei medizinischen Komplikationen. Und schließlich das Kind, dessen Situation in der Diskussion praktisch nie vorkommt. Das Kind hat 9 Monate lang eine Stimme gehört, die Mutter gefühlt, geschmeckt, gerochen. Und wird direkt nach der Geburt 2 fremden Menschen in den Arm gedrückt - und dann will mir einer erzählen, das macht nichts mit einem Kind? Selbst Hundewelpen dürfen nach der Tierschutzverordnung mindestens 8 Wochen bei der Mutter bleiben! Für Menschenbabys gilt das nicht? Und hat nicht jeder Mensch das Recht, seine Herkunft zu erfahren, wenn er das möchte? Wenn ich an die innigen Stillmomente mit meinen Kindern denke, das wird diesen Kindern genommen. Und auch diese bedingungslose Liebe einer Mutter. Ich glaube schon, dass Herr Spahn und sein Mann dieses Baby sehr lieben - aber ich bin überzeugt, die Liebe einer Frau, die das Kind 9 Monate im Bauch getragen hat, ist eine andere - und das wird den Kindern genommen. Und ja, es gibt immer Konstellationen, wo die leibliche Mutter fürs Kind nicht da ist oder da sein kann. Die gibt es auch. Aber hier, in diesem Konstrukt, wird Geld dafür bezahlt und das Ziel ist von vornherein, der Mutter das Kind direkt nach Geburt zu nehmen und fremden Menschen zu geben. In meinen  Augen ist das zutiefst unethisch.


Nurmalsoeben

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Jana287

Entschuldige, ich war jetzt eine Weile offline, weil ich noch einkaufen musste, ich bekomme morgen lieben Besuch. "Vermutlich hatte er gehofft, dass er den Protest geräuschlos aussitzen kann, nachdem das bei Hendrick Streeck ( auch CDU ) ja gut geklappt hat." Vermutlich und ja, Instinktlosigkeit kommt noch dazu, das hatte sich schon bei Brosius-Gersdorf angedeutet. Er scheint sich zwar geschmeidig und durchsetzungsstark in seinen Netzwerken zu bewegen, hat aber kein Gespür dafür, wie er wahrgenommen wird (oder es ist ihm egal). Was du zur Leihmutterschaft schreibst, steht mehr oder weniger auch in dem von Lauch verlinkten Artikel über eine junge Frau, die durch eine Leihmutterschaft entstanden ist und sich heute dafür stark macht, dieses Modell zu verbieten. Mir war, wie ich oben schon schrieb, die Perspektive des Kindes nicht so bewusst, weil ich mich ehrlich gesagt noch nicht so intensiv damit auseinandergesetzt hatte. Vielleicht auch, weil es so ein Privilegierten-Thema ist. Und für Promis wie Sarah Jessica Parker und Naomi Campbell interessiere ich mich nicht genug, um das verfolgt zu haben, ich habe das erst jetzt nachgelesen, weil Lauch es erwähnt hat. Die Perspektive der Mutter stelle ich mir allerdings auch grauenhaft vor - nicht nur die Bindung zum Kind, die in neun Monaten entsteht und deren Entzug nicht nur emotional, sondern auch hormonell verarbeitet werden muss - auch das Risiko einer Schwangerschaft ist ja enorm. Das ist auch mit dem Geld, das für eine Leihmutterschaft gezahlt wird (bei Spahn und Funke war die Rede von 200.000 Dollar) nicht annähernd abgedeckt in einem Land, in dem die Behandlungskosten im Krankenhaus exorbitant sind und viele nur eine Basiskrankenversicherung haben.


Neverland

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Nurmalsoeben

Ich bin froh das der erste weg ist. Jetzt erst das Verbotsverfahren gegen die AfD und dann Neuwahlen um den Merz und seine Truppe los zu werden. Dann gehts auch hoffentlich wieder aufwärts hier in Deutschland.


Lauch1

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Neverland

Ja das wird ganz toll. Und super, dass Du einmal einen quer über alle politischen Spektren laufenden interessanten Beitrag für Deine Agenda nützt. Ist natürlich nur Herr Spahn, dass es seit Jahren offen werbende Messen auch in Deutschland/Österreich gibt bitte gar nicht thematisieren und dass Medien nicht mehr als korrigierende Gewalt auftreten oder objektiv Infos geben, sondern nur noch Stimmung machen bzw "einordnen" und jetzt halt weil es nicht anders geht (selbst auf Insta bekommt Spahn seinen Senf ab) gegensteuern. Vor ein paar Tagen noch war alles supi und Friedefreueeierkuchen Fotos der strahlenden Väter. Jetzt kommen halt leider leider erschütternde Infos überKnebelberträge raus, was Mütter zu tun haben wenn es Behinderungen, Mehrlingsschwangerschaften gibt. Konnte keiner ahnen geschweige denn mal recherchieren, oder? https://x.com/emma_magazin/status/2078557067565314091?s=46 " Da kommt einem das blanke Grauen hoch.  Das ist kein Fortschritt, das ist die totale Entmenschlichung. In diesen Musterverträgen  #GestationalCarrierAgreements  ist es der absolute Standard aaml.org/wp-content/upl…, dass für den Fall einer #Mehrlingsschwangerschaft die perverse Klausel der  „#SelectiveReduction“ verankert ist.  law.utexas.edu/faculty/upload….   Wenn die Käufer nur ein Kind bestellt haben, wird die Teilabtreibung im Mutterleib befohlen. Ein Arzt sticht dabei unter Ultraschall eine Nadel direkt ins Herz des ungewollten Babys, um es im Leib zu töten. Die Frau muss die Leiche wochenlang mitschwanger austragen, damit das „Bestellprodukt“ überlebt. Weigert sich die Frau aus reinem Gewissen  gegen diesen Horror, schlägt die Vertragsfalle der US-Agenturen brutal zu. Ihr Treuhandkonto, der sog  #Escrow wird sofort gesperrt, alle monatlichen Zahlungen werden eingefroren, sie sieht keinen Cent mehr und muss ab diesem Moment alle weiteren medizinischen Kosten der Schwangerschaft komplett selbst bezahlen.  Und am Ende wird sie von den Agenturen und Käufern auf astronomischen Schadensersatz für alle bisherigen Kosten verklagt. Das ist die eiskalte  Fratze dieser Industrie, der sich Jens #Spahn im Ausland mutmaßlich per Unterschrift unterworfen hat, da diese Knebelverträge in den #USA nun mal gesetzlicher Standard sind . "


mariaT

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Lauch1

Und das alles ist in Trumpland erlaubt! Wahnsinn, gell?


Neverland

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Lauch1

Kotz dich aus - du brauchst es.