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Klassenaufteilung alleine

Klassenaufteilung alleine

Sonne1306

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Vielleicht bekommt der Beitrag hier mehr Aufmerksamkeit,suche dringend nach Rat oder Tipps. Hallo zusammen, ich brauche mal euren Rat oder eure Erfahrungen. Mein Sohn wird dieses Jahr eingeschult. Die Erstgespräche, das Kennenlernen der Schule und die Wunschzettel für Freunde sind alle schon gelaufen. Die Schule hatte uns extra zugesichert, diese Wünsche zu berücksichtigen. Es wechseln auch mehrere Kinder aus seiner bisherigen Gruppe auf diese Schule. Es gibt insgesamt nur zwei Klassen. Nun kam die Klassenaufteilung per Post und der Schock: Alle seine Freunde sind zusammen in einer Klasse, und mein Sohn ist als einziger komplett alleine in die andere Klasse eingeteilt worden. Ich finde das überhaupt nicht gut, da ihm der Start so unnötig erschwert wird. Ich habe bereits eine E-Mail an die Schulleitung geschickt und um einen Klassenwechsel vor der Einschulung gebeten. Hatte jemand von euch schon mal eine ähnliche Situation? Wie reagieren Schulen erfahrungsgemäß auf solche Bitten vorab? Was kann ich tun, falls die Schule den Wechsel ablehnt? Vielleicht ist ja auch selber ein Lehrerin/er hier und kann mir Tipps geben. Vielen Dank für eure Rückmeldungen!


Bonnie

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Antwort auf Beitrag von Sonne1306

Hallo, das ist eine blöde Situation, die gar nicht so selten ist. Ich bin auch Lehrerin Bei der Aufteilung herrscht wirklich ein riesiges Kuddelmuddel, das die Lehrer entwirren müssen. Jedes Kind darf Favoriten angeben, und diese überschneiden sich nicht immer. Wollte man jedem gerecht werden, müsste man sie alle in eine Riesenklasse stecken. Das geht natürlich nicht.  Da läuft dann leicht auch mal etwas schief. Man hat endlich alle so weit berücksichtigt, da merkt man plötzlich, die Klassengröße geht nicht auf. Es kann dann passieren, dass ein paar Kinder "rübergeschoben" werden, ohne dass man wieder komplett von vorn anfängt mit der Auswertung der Wünsche. Man sollte aber dann zusehen, dass auch diese Kinder mindestens einen Wunschfreund dabei haben.  Das hat bei euch nicht geklappt, und das ist nicht gut. Deshalb ist es richtig, hier noch vor dem ersten Schultag aktiv zu werden. Wenn bei euch noch keine Sommerferien sind, würde ich immer persönlich anrufen und um ein Gespräch (telefonisch oder persönlich) bitten. Eine E-Mail ist etwas, das gern auch mal lange liegenbleibt. Vor allem aber kann man Eltern per E-Mail viel leichter vertrösten und ihren Wunsch ablehnen, als dies per Telefon im direkten Gespräch möglich ist. Du kriegst dann eine dürre schriftliche Antwort ("Leider, leider ging es nicht anders ..."), und das war's. Schau auf der Homepage, wann die Schulsekretärin Dienst hat (oft nur ein, zwei Vormittage die Woche). Rufe dann an und frage, wie du die Klassenlehrerinnen am besten erreichen kannst (zuerst die jetzige, wo dein Sohn sein soll). Ob zum Beispiel die Pause ein guter Zeitpunkt ist, oder sie dich zurückrufen kann. Und ruhig hartnäckig bleiben und nicht aufgeben. Wenn Eltern hartnäckig sind (und ja, auch mal nerven), dann gibt es oft doch noch eine Lösung, einfach weil man als Lehrerin das Thema vom Tisch haben will (und auch ein bissel zermürbt ist, denn man hat 1000 andere Dinge zu tun und will sich nicht ewig mit so was befassen). Das ist ein kleine Tipp von der "anderen Seite". Das mit der Hartnäckigkeit gilt natürlich nur, wenn der Wunsch der Eltern nachvollziehbar ist, und das ist ja bei euch absolut der Fall. LG


Sonne1306

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Antwort auf Beitrag von Bonnie

Das hoffe ich sehr,leider sind bei uns Aktuell schon Ferien. Wäre da trotzdem 1-/2 mal die Woche jemand erreichbar.? Kann auch positiv sein,aber komplett alleine in einer Klasse finde ich schon sehr unfair. Ich hoffe immer noch auf ein Systemfehler.. Tauschen möchte selbstverständlich auch keiner. LG zurück 


Ellert

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Antwort auf Beitrag von Sonne1306

Huhu, bei uns ist das schon eine Weile her aber wir durften damals offiziell keine Wünsche äussern und vorher wusste man auch nicht wer in welche Klasse kommt, in der ersten gabs nichtmal vorab eine Besorgliste. Schön dass es heute anders ist, ich drücke die Daumen dass der Wechsel noch klappt. bei uns wars zum Gymnasium dass meine alleine in eine Klasse kam und die anderen in andere, fand sie sehr schrecklich und hatte dann keine Lust mehr auf den Übertritt, aber aus Erfahrung finden sich Kinder da schnell wieder und finden neue Freunde. Falls es nicht klappt kommuniziere es positiv, also nicht gleich dem Kind einreden wie doof es ist dass alle Freunde in der anderen Klasse sind, verkaufe es so gut es geht. Argumentieren würde ich mit Hausaufgaben bringen bei Krankheit wenn man Leute schon kennt, Fahrgemeinschaften etc


Neverland

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Antwort auf Beitrag von Sonne1306

Meine Kinder sind in Klasssen gekommen ohne das man da jemand anders kannte. teils sogar niemand bekanntes auf der Schule. Weil eben alle auf andere Schulen gegangen sind. Das war aber nie wirklich ein Problem.  Bei Kind Groß kam das sogar mehrmals vor, Wechsel vom KiGa auf Schule - komplett neu. Beim Wechsel auf weiterführende, war dann immerhin die beste Freundin mit in einer Klasse. Beim Wechsel in die 7te - da werden die Klassen neu zusammengestellt - erfolgte dann die Trennung. Es sind auch insgesamt fast alles Kinder aus den anderen Klassen.  Man geht zusammen zur Schule, zusammen zurück, trifft sich in der Pause oder in den Lernzeiten, Klassenfahrten sind auch immer kompletter Jahrgang und eben in der Freizeit.  Bei Kind Klein zeichnet sich ähnliches ab - Freunde eher ausserhalb der Klasse und Schule.  Klar macht man sich da anfangs einen Kopf drüber, am Ende ist es aber nicht wirklich tragisch. Kinder finden in aller regel recht schnell neuen Anschluß. Das kann und sollte man auch mal positiv sehen. 


Caot

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Antwort auf Beitrag von Sonne1306

So ist das mit den Wünschen. Ist keine Garantie, nur ein Wunsch. Ich finde wünschen doof. Denn das ist kein Wunsch, sondern ein Befehl.  Email würde ich schreiben. Anrufen, sobald das Sekretariat besetzt ist. Ob Dir das weiter hilft? Eigentlich haben die Lehrenden am SJ-Anfang anderes zu tun. Wenn es nicht klappt, die positiven Aspekte betrachten. Neue Kinder, neue Chancen. Man sieht seine Freunde aus dem Kiga ja auf dem Hinweg, in den Pausen, beim Mittag oder auf dem Heimweg. Vermittle Du das Positive. Nutze die Sommerferien um dein Kind darauf vorzubereiten, dass Neues kein Problem ist. Kurse in den VHS oder Museen, Bibliotheken, Ferienfreizeiten dafür nutzen. Stärkt das Selbstbewusstsein des Kindes und dein Empfinden als Mama auch. 🫶


Sonne1306

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Antwort auf Beitrag von Caot

Das ist toll geschrieben, ich danke dir 💝