Leena
Nach Trumps Kriegsbeginn gegen den Iran und der faktischen Schließung der Straße von Hormus ist der Benzinpreis in die Höhe geschnellt. Wenn ich die Diesel-Preise von der Tanke hier um die Ecke anschaue - vor dem Krieg kostete mich der Liter Diesel ungefähr 1,659 €. Dann stieg der Preis bei uns Ostern auf rund 2,449 €/Liter... Nach Einführung des "Tankrabatts" zum 01.05. ging der Preis dann ganz langsam ein kleines bisschen runter, in den letzten Wochen ging es dann weiter runter und letzte Woche war der Dieselpreis dann tatsächlich hier wieder bei 1,659 € pro Liter. Jetzt ist der Steuerrabatt in Höhe von 16,7 Cent pro Liter auf Kraftstoffe um Mitternacht ausgelaufen. Und die Situation an der Tankstelle..? Bei uns stieg der Preis für einen Liter Diesel von Montag auf Dienstag von 1,659 € auf 1,839 €, also direkt schon mal um 18 Cent. Und dabei galt der "Tankrabatt" da doch noch..?!? Als ich heute nach Feierabend an der Tanke vorbei gefahren bin, kostete der Liter Diesel aktuell schon wieder 1,999 €. Also noch mal 16 Cent drauf, von Dienstag auf Mittwoch. Wieso wird der Liter Diesel innerhalb von 48 Stunden um 34 Cent teurer, wenn der Tankrabatt nur 17 Cent war..? Für mich sind die Ölkonzerne hier definitiv "Kriegsgewinnler" und ich finde diese Preispolitik so nicht mehr nachvollziehbar. Aber ja, ich tanke trotzdem, schließlich habe ich gut 40 km Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte und mit öffentlichen Verkehrsmitteln bräuchte ich pro Strecke knapp 2 Stunden, wäre also 4 Stunden arbeitstäglich unterwegs... so, mit dem Auto, brauche ich gut eine halbe Stunde pro Strecke, wenn ich früh bzw. spät genug unterwegs bin.
Dass die Ölkonzerne sich die Taschen voll machen ist doch nun wirklich keine Überraschung mehr. Mit der massiven Erhöhung hab ich gerechnet und gestern früh noch voll getankt. Die 12 Uhr Regel ist doch genauso ein Flop ! Um 11 Uhr stehn die Autos Schlange bis auf die Straße. Dass die Ölkonzerne so agieren wundert mich nicht. Mich wundert nur die Funktion des Bundeskartellamts. Was haben die für eine Funktion ? Und wem nutzt die ? Vor allem - WER finanziert die ? Leider habe auch ich keine Wahl und bin auf das Auto angewiesen. Ich würde sonst unendlich viel Zeit damit verbringen auf ausgefallene Züge zu warten und den nicht funktionierenden Schienenersatzverkehr zu nutzen. Irgendwas ist da ja auch immer. Auch so ein Desaster!
Mich ärgert's auch regelmässig, wenn sie den Endkunden für dämlich verkaufen. Steigen die Rohölpreise, sind die Konzerne ganz schnell mit den Erhöhungen und der passenden Erklärung dazu. Sinken die Rohölpreise dauert es Wochen bis das, wenn überhaupt, an den Tankstellen ankommt. Ich bin ja glücklicherweise in keiner Pendlersituation mehr, kann das Auto also privat meist stehen lassen. Und bei ca. 800km Reichweite pro Tank kann ich einige Schwankungen auch gut aussitzen, aber ihr Pendler tut mir echt leid. Das geht nämlich richtig ins Geld. Ich finde auch, dass die Konzerne da ihren Beitrag leisten bzw. konsequenter geprüft werden müssten.
Dafür wurde der Iran doch jetzt von den Mullahs befreit, da muss man einfach Opfer bringen. Frag Lauch, die ist da Expertin dass das alles seinen Sinn hatte. Den Iranern gehts noch mieser als vorher, der Sprit ist unbezahlbar und die Mullahs lachen sich eins. Ich glaub der Orang Utan aus Amerika bereut seine Dummheit auch etwas.
Ich fand den Rabatt unsinnig. Öklogisch und ökonomisch. Der, der kann, schaufelt immer ins eigene Täschle. Ob Ölkonzerne oder andere große Branchen. Schließlich muss die Dividente stimmen. Der Posten ist gesichert, wenn es beim Anleger in der Kasse klimpert. Ich tanke seit einem Monat für "umsonst." Bald wird es uns eh an den Kragen gehen. Jeder schröpft bis an und weit über die Belastungsgrenze. Ob Politik oder Konzerne. Nimm was du kriegen kannst. 😁
*Bald wird es uns eh an den Kragen gehen. Jeder schröpft bis an und weit über die Belastungsgrenze* da sind die 34 cente noch kiki.....
Leider besteht der deutsche Bürger auch vehement auf Verbrennermotoren, ist gegen Tempolimits und möchte keinen Meter mit Muskelkraft vorankommen, oder gar die Öffis nutzen. Wer sich bewusst von fossilen Energien abhängig machen möchte, muss das halt finanzieren können.
genau. daran liegt´s.
Viel Spaß, wenn die Rettung, Feuerwehr oder Polizei mit dem Fahrrad anstrampelt oder der internationale Lieferverkehr künftig mit dem Heißluftballon erledigt wird. => Polemikoff Solange es keinen adäquaten Ersatz für Langstreckentreibstoff gibt (und das kann der Strom auch mittelfristig noch nicht liefern), so lange hängen wir noch an den fossilen Brennstoffen. Und der Private kann das Auto gern stehen lassen, wenn unnotwendig, da bin ich vollkommen bei dir. Aber bei einem Blackout sollten zumindest die Einsatzfahrzeuge und Hilfslieferer trotzdem fahren können, auch wenn Dunkelflaute herrscht. => Polemiknochmalsoff
ich bewundere deine geduld! 😍🤠
"Leider besteht der deutsche Bürger auch vehement auf Verbrennermotoren,...." Der deutsche Bürger nimmt was er bekommt. Und was er bezahlen kann. Wenn dem in seiner Blase schwebenden Konzernmanager(n) nur noch einfällt, Autos ü50.0000 Euronen zu bauen, nimmt der deutsche Bürger das Verbrennermodel. Öffis würden sicherlich viel mehr fahren, wenn sie denn fahren respektive existieren würden. Die DB kürzt bei uns im ländlichen Raum jede Menge Haltestellen. Auch hier massivste Verpeilungen der hochdotierten Konzernmanager:innen.
Ich auch, hahaha.......you know, es winkt ein Fußballabend, der sogar mich interessiert. Da kann ich tagsüber sehr gnädig sein.
Als eine, die seit letztem Wochenende in den Genuss kam, direkt von schmelzender Fugenmasse im Innenstadtbereich betroffen zu sein, kann aber auch sagen, dass man menschlich sehr verschiedene Arten beobachten kann, mit solchen Problemen umzugehen. Die einen schimpfen im Internet ausführlich und langwierig über die "Unfähigkeit" des Bürgermeisters, des Verkehrsbetriebs, der Landesregierung oder gar des Bundeskanzlers (!), dass in Leipzig offenbar ein Bitumengemisch für die Fugen verwendet wurde, das bei +80 Grad im Schienenbereich an seine Grenzen kommt. Die anderen krempeln die Ärmel hoch und helfen der LVB, den Nahverkehr wieder flott zu bekommen und kratzen Bitumen aus den Gleisbetten. Oder akzeptieren, dass die Busse und Straßen vorübergehend heillos überfüllt sind und finden Lösungen, wie sie ihren Alltag trotzdem gestalten können. Dass es politisch ein Riesenfehler war und ist, Konzernchefs in den Allerwertesten zu kriechen, die, wenn Politik gegen ihre überzogenen Gewinninteressen gemacht wird, das Schreckgespenst von der Abwanderung und dem Arbeitsplatzverlust bemühen und sehr gern Steuervorteile mitnehmen, um dann trotzdem bei nächster Gelegenheit Arbeitsplätze massenweise abzubauen, ist eine Binse. Daran wird sich für den Bürger aber auch nichts ändern, wenn er weiterhin stumpf und beharrlich Parteien wählt, deren Führungspersonal offensichtlichen Unfug erzählt und seine Wähler täuscht. Die Klimakrise jetzt kam mit Ansage; es ist seit über 100 Jahren bekannt, dass ein höherer CO2-Gehalt in der Luft diese massiv erwärmt. Und es ist spätestens seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts bekannt, dass nicht nur die Fossilreserven des Planeten endlich sind, sondern auch, dass sich das Klima in naher Zukunft deshalb massiv erwärmen wird, diese Kurve steigt exponentiell. Über Ozeanströmungen, die Klima- und Wetterphänomene komplett umkehren können, haben wir da noch gar nicht geredet. Aber die Menschheit lässt sich (nicht nur hier in Deutschland) eben mit Vorliebe von Interessengruppen verarschen, deren finanzielle Interessen mit der Ausnutzung fossiler Energien verknüpft sind. Völlig egal, ob das jetzt ein Donald Trump, ein Wladimir Putin, ein Scheich am persischen Golf, Matthias Döpfner oder auch Leute wie Katherina Reiche, Jens Spahn oder erst recht die teilkriminelle Bagage von der AfD sind. Seit 40 Jahren reden sich Natur-, Umwelt- und Klimaforscher die Münder fusselig, dass die Zeit immer knapper wird, überhaupt noch etwas bewegen zu können. Dass die berechneten Klimaszenarien keineswegs "übertrieben panisch" sind, sondern eher noch von zu positiven Annahmen ausgehen. Und dass die Klimakrise vor allem die treffen wird, die es sich nicht leisten können, sich dauerklimatisiert durch ihr Leben zu bewegen und sowieso finanziell ausgesorgt zu haben. Seit mindestens zehn Jahren ist auch bekannt, dass sich Europa besonders schnell aufheizt, der Dürremonitor spricht Bände, und wir hatten diesen Juni schon Temperaturen, die denen im Nahen Osten nicht unähnlich waren, ohne Abkühlung über Nacht. Aber Hauptsache, man wählt weiterhin Parteien, die einem das Blaue vom Himmel herunterlügen, die Naturwissenschaft als "Massenpanik" abqualifizieren und - so wie unser Bundeskanzler - lieber an ihrem eigenen Image arbeiten als am Katastrophenschutz für seine Bürger. Und die nächste Pointe steht schon in den Startlöchern: Katherina Reiche will die europäische Methanverordnung aufweichen, und Methan ist bis zu 80mal klimaschädlicher als CO2.
Bei einem Blackout, wird man auch nicht mehr lange Tannken können....da Strom benötigt wird......Da wird das Rad schnell herhalten dürfen.....ich duck mich weg.
Na gehen wir mal davon aus, dass im Ernstfall bei den Notfallversorgern noch ein paar Kanister herumstehen. In Kirgistan haben sie die ja auch ganz gerne am Straßenrand verkauft 😋
shocking news: man kann strom speichern
Die "Dunkelflaute" herrscht vor allem in den Köpfen derer, die keine Lust haben, sich mit den machbaren Alternativen auseinanderzusetzen. Die längst schon Realität wären, wenn wir nicht solche Schnarchnasen in der Politik sitzen haben. An der technischen Möglichkeiten liegt es schon seit Jahren nicht mehr. Jetzt müssten nur noch der politische Wille und die behördlichen Abläufe bei der Genehmigung dazu passen. Und Unfug blökende Schreihälse wie Söder, Aiwanger und Co. endlich ihren wohlverdienten Ruhestand antreten.
Unfug! Die Technik gibt das noch nicht her. Es ist auch zu teuer. Kennst Du ein praktikables, für die Masse bereitstehendes Speichermedium? Ich nicht. Batteriespeicher sind es nicht. Hier können nur begrenzte Strommengen entnommen werden. Für einen Blackout stehen wir schlecht da.
Dann hab ich wohl das Thema verfehlt, dachte es geht darum, dass man sich den Sprit nicht mehr leisten kann, oder fährst du Rettung, Feuerwehr und Polizei?
Manche nennen das auch "den Sommer genießen". Da fällt der Groschen erst wenn sie Durst bekommen...
So ganz pauschal kann man das nicht sagen. Es gibt Gebiete (ich wohne in einem), da gibt es kaum Öffis. Ein E-Auto oder generell ein neues Auto kann sich auch nicht jeder leisten. Wer zur Miete wohnt, hat auch noch das Ladeproblem. Generell steigt die Zahl der E-Autos aber eklatant, ich glaube bei den Neuzulassungen sind es jetzt schon 25 Prozent.