Gesund durch die turbulenten Jahre

Gesund durch die
turbulenten Jahre

Hand aufs Herz: Gehen Sie gerne zum Arzt? Wahrscheinlich nicht. Doch regelmäßige Check-ups sind genauso wichtig, wie eine optimale Be­hand­lung im Krankheitsfall – auch für Jugendliche in der Pubertät. Dazu kommen auch Fragen zu allem, was sich gerade verändert.

Warum ist das so?

Die wenigsten Jugendlichen gehen gerne zum Arzt. Noch dazu fühlen sie sich vielleicht schon zu groß und erwachsen, um noch in der Kinderarztpraxis zwischen Bilderbüchern und Schaukelpferdchen auf zu kleinen Stühlen zu sitzen.

Facharztbezeichnung „Kinder- und Jugendarzt“ – hier ist Ihr Kind in der Regel noch immer an der richtigen Adresse, egal ob es sich um einen akuten Infekt handelt, eine Vorsorgeuntersuchung oder eine Impfung ansteht oder diffuse Beschwerden wie häufigen Bauch- oder Kopfschmerzen auf den Grund gegangen werden muss.

Was können Eltern machen?

So selbständig der/die Jugendliche in vielen Belangen schon sein mag, als Eltern ist es noch immer Ihre Aufgabe, sich um das körperliche und gesundheitliche Wohl zu kümmern. Auch wenn der Widerstand möglicherweise groß ist, sollten wichtige Arzttermine nicht hinausgeschoben oder vielleicht sogar vergessen werden. Diese Themen könnten anstehen:

  • Vorsorgeuntersuchungen auch für Jugendliche: Die Pubertät ist keine Krankheit. Manchmal kann aber ein außenstehender Ansprechpartner gewünscht sein. Eine Möglichkeit hierfür ist – neben regulären Arztbesuchen natürlich – die Jugendgesundheitsuntersuchung J1 im Alter von 12 bis 14 Jahren oder die J2 im Alter von 16 bis 17 Jahren. Sie kann beim Kinder- und Jugendarzt oder beim Allgemeinmediziner durchgeführt werden. Neben einer körperlichen Untersuchung und einer Überprüfung des Impfpasses wird der Arzt auch ganz vertraulich Dinge ansprechen wie den Umgang mit dem eigenen Körper, Sexualität, Rauchen, Drogen und alles, was die Jugendlichen bedrücken könnte.
  • Mädchensprechstunde: Vielleicht fragen Sie sich, wann Ihre Tochter zum Frauenarzt gehen sollte. Solange sie keine Probleme hat, ist das nicht unbedingt nötig, sinnvoll ist es aber vor „dem ersten Mal“. Doch Vielleicht hat sie Fragen, die sie mit ihrer Mama nicht besprechen möchte. Dazu bieten viele Frauenärzte und -ärztinnen eine Mädchensprechstunde ohne gynäkologische Untersuchung an. Fragen Sie doch bei Ihrem Frauenarzt/Ihrer Frauenärztin, ob sie so etwas anbietet.
  • Was Jungen bewegt: Auch das sprichwörtlich „starke Geschlecht“ muss seine Rolle erst finden. Das ist häufig mit Unsicherheiten verbunden. Dabei kann es sich, wie bei Mädchen auch, um das Hadern mit dem eigenen Körper, Unsicherheiten zur sexuellen Entwicklung oder Orientierung oder Stress mit den Eltern oder in der Schule drehen. Auch Jungen brauchen hier Ansprechpartner. Als Eltern können Sie versuchen, diese Vertrauensperson zu sein. Es ist aber gut möglich, dass Ihr Sohn gerade mit Ihnen nicht sprechen möchte. Sie können ihm aber aufzeigen, dass manche Themen auch ein Arzt gut beantworten kann und zudem einer Schweigepflicht unterliegt.

Coool - und doch gesund !

Gesundes Gebiss: Stehen die Zähne richtig? Zahnspangen sind heutzutage „cool“ und machen das Lächeln schön. Tägliche Zahnhygiene und regelmäßige Zahnarztbesuche stellen sicher, dass die Zähne auch lange gesund bleiben.

Gesunde Augen: Ist die Tafel zu weit weg? Sind Kopfschmerzen an der Tagesordnung? Smartphone und Tablet strengen die Augen an. Ein Besuch beim Augenarzt bringt Klärung – oder eine Brille oder Kontaktlinsen.

Gesundes Immunsystem: Impfungen können schwere Krankheiten verhindern. Einige Impfungen sollten im Pubertätsalter aufgefrischt werden. Also bitte Impfpass-Kontrolle!

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