Baby und Job

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Geschrieben von Sunshine! am 19.02.2003, 14:56 Uhr

Wie sehr unterstützen euch eure Männer im Haushalt, etc.?

Hallo!

Noch arbeite ich ja nicht, aber ich habs vor. Aber das kann heiter werden, wie ich das jetzt schon an den Reaktionen meines Mannes merke....

Als ich nach dem ersten Kind wieder gearbeitet habe, hab ich das eigentlich voll und ganz in meiner Freizeit gemacht, wenn das Kind im Bett war (ging auch, weil ich von zu Hause aus gearbeitet habe). Mein Mann hat mich da nicht sonderlich unterstützt und mir viel abgenommen, obwohl er jetzt auch nicht soooo einen megastressigen Job hat (aber er tut natürlich immer so).

Jetzt will ich wieder arbeiten und prompt kam der Spruch: "Aber ich koche nicht an den Tagen, in denen du arbeitest! Und ich mach auch nicht mehr im Haushalt. Wenn du arbeiten gehen willst, ist das deine Sache. Du kannst auch zu Hause bleiben, du musst ja nicht arbeiten gehen. Lohnt sich ja doch nicht finanziell." Lohnen tut sichs ja auch nicht, wenn ich von meinem Gehalt alle Ausgaben, die damit zusammen hängen (also Kinderbetreuung und evtl. auch Putzfrau, die wohl nötig wäre, wenn er gar nix macht), abziehe und so rechnet sich das ja für ihn.

Mal ganz davon abgesehen, dass so ein Verhalten nicht zu tolerieren ist und dass es deswegen mehr als genug Streit gibt und ich trotz allem arbeiten möchte, möchte ich doch mal wissen, inwieweit eure Männer euch da unterstützen. Ich stell mir das schon stressig genug vor, zwei Kinder und Job zu vereinbaren. Aber wenn auch noch der ganze Haushalt an einem hängt... Ich hab da schon ein mulmiges Gefühl, ob das gut gehen kann.

Liebe Grüße und SORRY für den langen Text
Sunshine

 
18 Antworten:

Wie sehr unterstütze ich meinen Mann im Haushalt, etc.?

Antwort von RenateK am 19.02.2003, 15:03 Uhr

Hallo,
also bei uns ist es so, dass ich ganztags arbeite, mein Mann 25 Stunden in der Woche, aber auf Montag bis Freitag verteilt.
Mein Mann macht grundsätzlich das Einkaufen und Kochen (außer ich habe am Wochenede Luste oder er hat bends einen Termin, wo er nicht zum Essen da ist, mittags Essen wir alle in der Kantine bzw. Kita, abends wird aber immer warm gekocht), ich spüle (wobei Voraussetzung ist, dass die Küche von meinem Mann nach dem Kochen aufgeräumt hinterlassen wird).
Ich sauge einmal in der Woche und putze Küche und Bad (dauert insgesamt allerdings nur eine gute Stunde, ich habe wahrlich keinen Putzfimmel). Wäsche waschen und aufhängen würde ich mal schätzen ist ca. halbe, halbe aufgeteilt (Bügeln tun wir nichts).
Fenster werden einmal im Jahr geputzt, meistens von mir, und mein Mann kriegt ab und zu mal einen Fimmel und macht so eine Art Grundreinigung in der Küche.
Mehr gibts im Haushalt nichta.
Abholen und Hinbringen in die Kita ist so aufgeteilt, dass mein Mann 3 Tage in der Woche zuständig ist, ich 2.
Ehrlich gesagt, finde ich den Haushalt sowieso nicht sonderlich belastend).
Gruß, Renate

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Re: Wie sehr unterstützen euch eure Männer im Haushalt, etc.?

Antwort von Gwenny am 19.02.2003, 15:10 Uhr

Hallo Sunshine!

Ich muß gestehen, Männe arbeitet "viel" im Haushalt mit - bei dem, was nach der Putzfrau halt noch übrig bleibt. Wenn ich die Wäsche vorsortiert habe, schmeißt er die Waschmaschine und Trockner an, er bügelt teilweise unsere Hosen und T-Shirts, versorgt die Spülmaschine, staubsaugt, tja, was gibt es sonst noch...? Aber das war in der Zeit ohne Kind auch schon so. Auch die Gartenarbeit ist auf uns beide aufgeteilt. Wer gerade Zeit hat, packt halt an. Ich gestehe, daß ich ihm aber auch von Anfang an eingebleut habe das er nicht aus der Pension Mama in eine Pension Ehefrau umzieht; schließlich hat er mich geheiratet und sich nicht eine Haushälterin zugelegt. Einzige "Bedingung" die er stellt, ich muß ihm seine eigene Zeiteinteilung lassen. Sprich wenn er zuerst die Zeitung lesen möchte und anschließend die Arbeit machen möchte, ist das seine Sache. Ich lebe da noch eher nach dem alten Motto: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

Lieben Gruß
Gabi

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Re: Wie sehr unterstützen euch eure Männer im Haushalt, etc.?

Antwort von Adaeze am 19.02.2003, 15:28 Uhr

also das war bei uns ungefähr genau so. mein mann hat gar nichts gemacht.

tja, nun mach ich alles alleine und nur für mich und meine tochter (hab mich scheiden lassen, wobei das allein natürlich nicht nur der grund war). aber wir beide kommen jetzt gut klar. mal sehen, wie das wird, wenn ich wieder arbeite. aber irgendwie werden wir das schon schaffen :o)

und wenn er nicht kocht, an den tagen, wo du arbeitest, dann bekommt er halt mal nichts zu essen...so zumindest würde ich das machen. gebügelt hab ich seine sachen nachher auch nicht mehr, aber da war die ehe eh schon am ende.

das ist jetzt natürlich nicht als ratschlag an dich gesehen, sondern nur als mitteilung, wie das bei uns war :o)

wünsche dir alles gute

LG stephanie

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Viele sind gefrustet, nicht nur Du!

Antwort von mamamittochter am 19.02.2003, 15:41 Uhr

Hallo zusammen,

Ich arbeite 25 h pro Woche, die Kleine geht zur Tamu und wenn ich sie um 12:15 abhole, da geht es gleich in die haija (ins Bett, Mittagsschlaf),meinstens schläft sie schon im Auto ein. Da manchmal oder oft die Tamu die Kleine auch zum Mittag füttert, wenn ich das Essen mitbringe.So entfällt das bei mir meistens. In der Zeit ,wenn das Kind schläft, noch gute 2 -3 Stunden schläft sie, erhole ich mich, in dem ich bissele am PC sitze oder mich mal hinlege, mindestens 1 Stunde, danach geht s an die Wäsche, wir bügeln alles(!), Wäsche in Waschmaschine reinschmeissen und die fertige aufhängen geht halt nicht so lang , aber danach mindestens 30 MIn bügeln. Dann gehe in die Küche und putze mal reichlich, genau wie die restlichen 4 Zimmern + schnell mal im Bad wischen und Klo. Aber nur oberflächlich, so dass es halt ordentlich aussieht. Weil ich es jeden Tag mache , sieht es bei uns "geschlecket" aus. Ich machs halt jeden Tag. Es dauert vielleicht 1 Stunde am Tag. Auch wenn die Kleine aufwacht, mache ich s weiter bevor wir dann mit dem Essen anfangen. Für die Kleine KOche ich für 3 Tage(Hauptmahlzeit) reichlich und stelle es im Kühlschrank, so das ich es noch schnell in die Mikrowelle warm machen muß und sonst halt mal Stück Banane, Apfel oder Mandarine oder frisch gepressten Orangensaft, dafür hat man immer Zeit. Gegen Abend gehe ich noch mit der Kleine einkaufen und spazieren. Oder Freundin besuchen ect. Dann gehts mit dem KOchen los, da mein Mann ca. um 19: 00 Uhr nach Hause kommt. Stunde später geht schon die Kleine wieder ins Bett. Danach räume ich schnell noch die Küche auf, Geschirr in die Spüle ect. und sonst halt was noch rumsteht weg... So um 21 Uhr habe ich auch endlich Feierabend und wir legen beide auf dem Sofa erledigt und kucken ein wenig fern.

Am Wochenende gehe ich noch Großeinkaufen und mache Großreinigung in der Wohnung. Für die Zeit habe ich eine Babysitterin da. Meine kleine Schwester, die bezahle ich nicht, da sie sonst sehr viel von uns bekommt, wie Klammoten oder Cigaretten oder CD´s, wie auch immer.

Wie Du siehst Sunshine , schmeiße ich den Haushalt ganz alleine. Mir hilft keiner. Nicht einmal eigener Mann. Er TUT NICHTS !!! MIt der Begründung, er hat sowieso einen streßigen Job und er verdient viel mehr als ich, wobei ich auch vieles von meinem Geld bezahle.


Wenn Du auch so einen hast, mußt Du halt sehen, wie Du es gut organisieren kannst, um den HAushalt und dein Job unter einer Decke zu bringen.

Viel Erfolg!

LG Tanja

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Das sollte heißen, ich beneide die Frauen, deren Männer sie im Haushalt unterstüzen.. Blöder PC.. :-))) Speichert einfach das was ich vorher drinne gehabt hab...o.T

Antwort von mamamittochter am 19.02.2003, 15:42 Uhr

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Etwas diffizil, aber dazu gehören ja immer zwei

Antwort von tinai am 19.02.2003, 16:27 Uhr

Also zum Glück hatten wir bereits eine Putzfrau vor den Kindern, die kommt freitags für 4 Stunden (mittlerweile sinds 5-6) und macht grundsätzlich sauber - es bleibt immer noch genug für uns - wir haben beide immer schon viel gearbeitet (nix 40 Stunden-Woche) und da fanden wir früher schon, dass der Sonntag nicht dazu da sein kann, den Haushalt der Woche aufzuarbeiten.

Jetzt gibts viel mehr Arbeit und mein Mann macht nicht mehr als früher (er macht aber schon manches). Im Gegensatz zu mir, hätte er aber kein Problem damit, die Putzfrau käme öfter, dafür bin ich aber zu sparsam (bin halt doch Schwabe). Für mich ist es manchmal schon eine harte Probe, wenn Chaos herrscht (bin schon pingelig) nicht einzugreifen, aber seit der Kinder ist mir das nicht mehr so wichtig und ich kann auch mal was liegen lassen und Krümmel am Boden übersehen. De facto mache ich mehr im Haushalt, aber eben weil es mich auch mehr stört, wenn Chaos herrscht. Mich nervt es mehr, wenn er sich bei den Kindern nicht einklinkt und da mit hilft - auch wegen der Kinder.

In Deinem Fall (was für ein Pascha! Hat er eine Haushälterin geheiratet?) würde ich stur liegen lassen. Seine Hemden nicht bügeln, kein Essen kochen (sofern die Kleine trotzdem was bekommt). Betten morgens nicht machen etc.... Was ist denn das für eine Einstellung? Sollst DU die Putzfrau bezahlen, weil Du das sonst umsonst machen würdest? Wahrscheinlich teilt er auch noch das Haushaltsgeld zu?

Nix für ungut, will Dich nicht beleidigen. Sicher ist es nicht so, aber er muss sich schon im klaren darüber sein, dass nicht er der große Ernährer ist. Was würde er machen, wäre er Single? Vermutlich die Hemden zu Mama oder der Wäscherei bringen, weil er selbst keine Zeit dafür verwenden will und auswärts essen. Sicher taugt Eure Ehe ja was und ich würde ihm das mal klar machen. Auch dass Dir das sehr ernst ist.

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Re: Wie sehr unterstützen euch eure Männer im Haushalt, etc.?

Antwort von harmony_ am 19.02.2003, 16:55 Uhr

"...Aber ich koche nicht an den Tagen, in denen du arbeitest! Und ich mach auch nicht mehr im Haushalt. Wenn du arbeiten gehen willst, ist das deine Sache. Du kannst auch zu Hause bleiben, du musst ja nicht arbeiten gehen. Lohnt sich ja doch nicht finanziell." Lohnen tut sichs ja auch nicht, wenn ich von meinem Gehalt alle Ausgaben, die damit zusammen hängen (also Kinderbetreuung und evtl. auch Putzfrau, die wohl nötig wäre, wenn er gar nix macht), abziehe und so rechnet sich das ja für ihn. "

Dann wuerde ich mal anders rechnen und die Ausgaben von SEINEM Gehalt abziehen. Wer sagt denn, dass dein Geld fuer die Putzfrau etc. verwendet werden muss? Man koennte auch sagen, die anfallenden Kosten betreffen EUER Kind und EUREN Haushalt, also kann man sie auch zur Haelfte rechnen. Oder anteilig nach dem, was ihr verdient (wenn er also 1,5x soviel verdient, sollte er auch 1,5x mal soviel zahlen).

Mir geht´s nicht wirklich ums Rechnen, aber um die Einstellung, die dahinter steht! Ich will dich nicht aufstacheln, aber wenn du dich da unterkriegen laesst, wird es dich evtl. noch oft aergern.

Ausserdem hat Arbeit nicht nur materielle Vorteile: Wenn du einen halbwegs qualifizierten Job machst, ist es prima, wenn du nachweisen kannst, keine jahrelangen Ausfaelle zu haben. Nah 10 Jahren bist du fuer dn Arbeitsmarkt naemlich uninteressant geworden (und das bei DER Arbeitslosenquote...)

toi, toi, toi,
harmony

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Re: Wie sehr unterstützen euch eure Männer im Haushalt, etc.?

Antwort von babymax am 19.02.2003, 17:12 Uhr

Auch ich bin eine dieser "Rabenmütter" welche nach den 8 Wochen Mutterschutz wieder arbeiten gegangen bin. Ganz einfach aus dem Grund, das ich während der Schwangerschaft einen gut bezahlten Job bekommen habe und mein Mann derzeit selbstständig war. Aber darum geht es hier ja nicht. Wie unterstützt mich mein Mann, bzw. ich ihn ? Ich könnte hier sofort eine Liebeserklärung an meinem Mann verfassen, aber das würde zu weit gehen. Mein Mann hat 15 Monate lang Erziehungsurlaub gemacht, dann kam Max in die Kinderkrippe. Den Haushalt schmeißen wir gemeinsam. Da ich von 9-18 Uhr arbeite bleibt natürlich das meißte an meinem Männel hängen.Sprich: Einkaufen, den Hund versorgen und Gassy gehen, sich nach dem Kiga um Max kümmern, nebenbei "Grobreinigung" der Wohnung. Mir bleibt das Kochen und die "Feinreinigung" am WE. Es klappt alles supertoll.
Sollte ich aber trotzdem nochmal schwanger werden und mein Kind auch bekommen können, dann freue ich mich drauf den Erziehungsurlaub machen zu dürfen, auch wenn die Pflichten dann neu verteilt werden müßen.
So einen Mann wie den Deinen würde ich mir ehrlich gesagt nicht wünschen.
babymax

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Re: Wie sehr unterstützen euch eure Männer im Haushalt, etc.?

Antwort von Mima am 19.02.2003, 19:30 Uhr

Hallo,
Harmony hat es schon geschrieben: es geht nicht nur darum, dass es sich "rechnet", sondern um Deine Rente und vor allem Deine berufliche Perspektive, die immer schlechter wird, je länger Du draussen bist. Und da jede 3. Ehe geschieden wird, ist es einfach unrealistisch, den Kopf in den Sand zu stecken und davon auszugehen, dass Männe einen versorgt auf immer und ewig. Wenn Männe mit 50 sein sollte, ist es schwer, nen neuen Job zu finden. - Mal ganz abgesehen von den anderen Gründen, z.B. Selbstverwirklichung etc. Kurzum: natürlich hast Du ein Recht, zu arbeiten und ein Recht, dass Dein Mann Dich unterstützt. Meiner Erfahrung nach gilt bei diesem Thema "wehret den Anfängen", sprich umso länger man es mitgemacht hat, umso schwerer wird es, das rückgängig zu machen.

Zu uns: wir arbeiten beide, ich allerdings "nur" 25 Stunden (+ Überstunden, die öfter anfallen) und fühlen uns gleichermassen !! für den Haushalt zuständig. Allerdings hat mein Mann jetzt gerade sehr viel zu tun,dann mache ich mal mehr, es war aber auch schon umgekehrt. Und: ich habe einen anderen Anspruch als er, was Sauberkeit und Ordnung betrifft (muß gestehen, ich bin/war eher pingeling), den habe ich allerdings mit aller Kraft etwas heruntergeschraubt...

Gute Nerven, es lohnt sich!
Gruß, Mima

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... wenn die Wäsche vorsortiert ist

Antwort von Ulli am 19.02.2003, 20:25 Uhr

*grins* klar kenn ich, selber sortieren und die Katastrophe ist da. Warum können das Männer nicht?

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Ich habe wohl den fleißigsten Mann :-)) Langer Text!

Antwort von die sieben am 19.02.2003, 23:18 Uhr

Hallo,

als ich eure Beiträge so gelesen habe, mußte ich feststellen, daß ich so ziemlich den besten Mann habe, den man sich denken kann. Hier mal ein Tagesablauf bei uns:

Papa steht morgens um 5.45 Uhr auf und macht das Frühstück für die Große (13 Jahre).
Um 6.30 steht die nächste (9 Jahre) auf der Matte, meistens ist der kleine (26 Monate) dann auch wach und tigert zu mir ins Bett. Dauert allerdings nicht lange und er dackelt zu Papa in die Küche.
Die Große geht dann so gegen 6.55 Uhr raus, dafür steht die nächste (5 Jahre) auf und möchte ihr Frühstück.
MAMA LIEGT IMMER NOCH IM BETT !!!
Wenn die zweite so gegen 7.30 Uhr rausgeht, stehe ich mit unserem Kleinsten (10 Monate) meistens auf.
Bis dahin hat der Papa also schon gefrühstückt, für 4 Kinder das Frühstück und das Essen für die Schule oder Kiga fertiggemacht, vielleicht schon die Brotbackmaschine angeworfen, Geschirr wieder abgewaschen, das Frühstück für mich vorbereitet, und ab und zu sogar schon mit den Vorbereitungen für's Mittagessen angefangen.
Nach meinem Frühstück beschäftige ich mich dann erstmal ausgiebig mit den beiden Kleinen, während der Papa schon wieder schuftet. Einkaufen, Wäsche waschen (er sortiert auch alleine aus), aufhängen und die fertige wieder abnehmen...
Zwwischendurch sauge ich, mache die Wohnung ein wenig sauber.
Um 12.00 muß Leonie wieder vom Kiga abgeholt werden. Das machen Papa und Max. Ich mache in der Zeit das Mittagessen, dann wacht der Kleinste auf und bekommt sein Mittag.
Nach dem Essen hat Papa endlich mal Ruhe - nicht immer - und versucht ein Stündchen zu schlafen, was bei unserem Geräuschpegel nicht sehr einfach ist.
Der Große macht dann Mittagsschlaf, Mama nimmt den kleinen Pauli und kümmert sich um die Hausaufgaben und sonstigen Sorgen der Schul- und Kigakinder.
Gegen 15.00 Uhr geht Paul nochmal ins Bett - nicht immer - allerdings steht Max dann wieder auf.
Papa ist schon wieder mit irgendwelchen Wäschekörben beschäftigt, fährt die drei Mädels zum Sport und holt sie wieder ab.
Ich gehe vielleicht mal mit den beiden Jungs spazieren oder spiele in der Wohnung mit ihnen.
Am Wochenende hat Papa dann etwas mehr Ruhe (sehr verdient). Das Essen koche ich, die großen kümmern sich um die kleinen und ich kann endlich etwas saubermachen und meine - mindestens - drei Wäschekörbe wieder leeren.
Abschließend muß ich dazu sagen, wir (35 und 60 Jahre) arbeiten beide nicht, mein Mann ist letztes Jahr in Rente gegangen und ich bin noch im Erziehungsurlaub.
Allerdings gehe ich nächstes Jahr auch wieder arbeiten. Meine Arbeitszeit ist dann von 5.00 Uhr bis 13.00 Uhr.
Wenn jetzt noch jemand Fragen hat, ich bin jederzeit bereit zu antworten :-))

Sorry, daß es soooo lang geworden ist!!

Gruß,
Ulrike

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Ist die Emanzipation an uns vorbei gegangen?

Antwort von GabiH am 20.02.2003, 8:42 Uhr

Hallo Sunshine !
was ich so den Beiträgen entnehmen kann, ist es überall das Gleiche! Kinder haben ja, aber um die Kinder kümmern bzw die Frau etwas entlasten -das geht nicht- Hausfrau und Mutter, das muß reichen ! (wo ist die Emanzipation geblieben ? Wo sind die moderen Männer, von denen immer zu lesen ist??)
Ich bin seit der Geburt von Julian hier aufs Dorf gezogen, weil man Mann Landwirt ist. Da immer der Hof im Vordergrund steht (und das obwohl Winter ist)hat er wenig Zeit fürs Kind. Leider überfällt mich dann und wann der Dorfkoller(ich habe vorher in Berlin gearbeitet)und ich habe das dringende Bedürfnis endlich auch mal wieder zu arbeiten (nicht das ich hier nichts zu tun hätte- aber mal raus und andere Leute treffen und eigenes Geld verdienen!!). Tagesmutter zu finden ist hier nicht so einfach, aber ich will ungedingt dran bleiben. Laß dich also von den Sprüchen deines Mannes nicht unterkriegen. Versuche alles, damit du dir Freiräume schaffst. Und irgendwie klappt es dann doch. (Ich habe mir im Dez ein Pferd gekauft- erst gab es den Mega-Streß, weil der Gaul ja auch Zeit kostet, aber jetzt haben wir eine gute Kompromißlösung gefunden!!)
Ich drück dir die Daumen. Alles Gute Gabi

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landwirte haben später zeit!

Antwort von shortie am 20.02.2003, 8:56 Uhr

wenn eure kinder in einem alter sind, in dem männer was mit ihnen anfangen können, mind. 3j., dann kriegst du sie erfahrungsgemäß erst abends dreckig und hungrig wieder. dafür haben sie den ganzen tag tiere gemistet, trecker gefahren oder sonstige tolle dinge... und es gibt auch durchaus kinder, deren erste wörter ´rrrübnrrroda´ und ´detta´ /trecker/ sind. viel erfolg für dich beim arbeitseinstieg,lg

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Re: ... wenn die Wäsche vorsortiert ist

Antwort von marit am 20.02.2003, 11:16 Uhr

*ggg* mit der Wäsche hat mein Mann einen totalen Spleen. Seine Hemden dürfen nur in "wäschesäckchen" gewaschen werden und nur links herum, weil sonst Aärmel und Kragen ausfranseln. Außerdem müssen bestimmte Sachen unbedingt mit Feinwaschmittel gewaschen werden etc.... weil mir das alles zu kompliziert ist, wirft er die Maschine an. Ich bügle immer vorm Fernseher, weil mir "nur Fernsehen" eh zu langweilig ist und ich gern was nebenher mache. Wer von uns beiden eher zu hause ist (beide Gleitzeit) kocht bzw. bereitet irgendetwas zu essen vor; ich mach den großeinkauf (basics) am Wochenende, er bringt auf dem Nachhauseweg aber immer mal wieder was frisches mit (Obst, Joghurt etc.). Staubsaugen, Boden wischen etc. macht eigentlich er, aber nur wenn ich ihn mehrmals dran erinnere (und wenns mir zu doof wird, mach doch ich es). Bad macht er, Küche ich (beides nur einmal die Woche gründicher). Bei uns siehts nie wie geleckt aus, aber wir haben die Unordnung unter Kontrolle. Zum Glück haben wir in etwa das gleiche Empfinden für Schmutz. Hygiene ist uns beiden wichtig, Unordnung stört uns aber nicht sonderlich (sonst wärs miteinenader nicht auszuhalten).

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Eine bescheidene Frage

Antwort von tinai am 20.02.2003, 11:53 Uhr

Aber wer von Euch beiden "arbeitet" im klassischen Sinne von Euch - sprich "verdient das Geld". Davon lese ich nichts.

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Re: GAR NICHT, nur Mineralwasser holen!

Antwort von anitah am 20.02.2003, 16:57 Uhr

ds

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Re: Eine bescheidene Frage

Antwort von die sieben am 20.02.2003, 22:41 Uhr

Hallo,

ich habe doch geschrieben, wie das bei uns ist. Mein Mann ist unter die Rentner gegangen und ich habe noch Erziehungsurlaub, dazu das Kindergeld und Wohngeld - das war's. Viel ist es nicht, aber wir sparen, wo wir können. Wir zwacken sogar den Urlaub irgendwo ab.
An nächstes Jahr April, wenn Paul 2 Jahre wird, gehe ich dann wieder arbeiten. Wahrscheinlich wieder von 5.00 bis 13.00 Uhr.

Gruß,
Ulrike

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Ich kann das gar nicht glauben

Antwort von Anja76 am 21.02.2003, 12:14 Uhr

Mir fehlen fast die Worte, aber er wird ja vermutlich auch andere Seiten haben, sonst wärt ihr ja wohl nicht zusammen.
Aber mit so einer Grundeinstellung zu Frau, Kindern und dem Leben im Allgemeinen könnte ich mich auf Dauer nicht arrangieren, und muß es zum Glück auch nicht.
Mein Freund verdient gut, ich nur 1/4-Stelle weil ich noch studiere, hoffe aber, daß ich nächstes Jahr anfangen kann zu arbeiten. Mein Freund ist ganz wild drauf, mit dem Kind (Oktober 03) zuhause zu bleiben und mal was ganz anderes zu machen als die letzten 15 Jahre.
Kochen, Putzen und Hund Gassigehen macht er so viel wie ich, Einkaufen machen wir hauptsächlich zusammen am Wochenende.
Wäsche ist eher sein Gebiet, Bügeln ausschließlich und Abwaschen tue ich dafür.
Anders kann ich es mir nicht vorstellen und hätte auch unter anderen Bedingungen jetzt kein Kind bekommen!!! Daß er von Anfang an gesagt hat, daß er für das Kind da sein will, hat mit ganz viele Zweifel genommen. Ohne diese Aussicht wäre ich jetzt nicht schwanger.
Ich hoffe, du kannst ihn etwas zur Vernunft bringen. Von einer zufriedenen Frau wird er letztendlich auch mehr haben als von einer genervten!
Alles Liebe Anja

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