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Geschrieben von Ivonne S. am 23.07.2003, 11:01 Uhr

was sagt ihr?

Hallo,

ich habe jetzt meine Ausbildung beendet und bin in eine PersonalServiceAgentur übernommen worden. Jetzt habe ich einen Zeitvertrag für 1 Jahr. Ich muss aber nicht arbeiten, weil ich nicht so weit fahren kann wegen meiner Tochter. Also sind wir zwei jetzt daheim.

Meine Tochter (18 Monate) nervt das unheimlich, weil ihr die Kinder fehlen und mich nervt es, weil ich nicht rechtes zu tun habe.

Jetzt habe ich mich bei einer anderen Agentur beworben und die würden mich nehmen. Dort müsste ich aber 40 Stunden statt 38,5 arbeiten und würde ca. 2? weniger die Stunde bekommen (macht ungefähr 300? weniger).

Jedoch könnte ich dort endlich in meinen Beruf einsteigen.

Dann ist dort noch der Haken, dass ich gekündigt werde wenn langfristig (2 Monate) keine Arbeit in Sicht ist. Für das Projekt, wo Leute gesucht, werden ist eine Zeit von 8 Monaten angesetzt.

Dann wäre noch das Problem mit dem Urlaub, der wäre 6 Tage weniger.

Jetzt möcht ich mal Eure Meinung hören.

Arbeiten, weniger Geld und Urlaub (Kleine in Krippe) oder daheim bleiben, mehr Geld und mehr Urlaub (und Chance auf späteren Dauerarbeitsplatz - noch mehr Geld)

Gruß Ivonne

 
2 Antworten:

Re: was sagt ihr?

Antwort von SibylleK am 23.07.2003, 12:48 Uhr

Hallo Ivonne,

meine ganz persönliche Meinung: Verkauf Deine Arbeitskraft nicht unter Wert, und so klingt das Angebot für mich (es sei denn natürlich, Du hättest eine finanzielle Notlage). Ich würde mich in der näheren Umgebung auf Festverträge bei Firmen bewerben und ansonsten mit Deiner Tochter möglich viel unternehmen, was Euch mit anderen Kindern zusammenbringt (Kinderturnen, Freibad, Spielplatz...).

Viele Grüße
Sibylle

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Re: was sagt ihr?

Antwort von Sunny1973 am 23.07.2003, 13:12 Uhr

Hmmm gute Frage.... also klar ist, dass man sich die Sahnestücke aussucht.

Du musst wissen, was Du Dir für später vorstellst?! In 8 Monaten kann sich viel tun in Sachen Arbeitsmarkt und selbst wenn Du die Arbeit annimmst, dann kannst Du Dich ja weiter bewerben und Du bist an der Quelle. Wenn Du Zuhause bist, dann fällt das fest "einsteigen" sicherlich nicht ganz so leicht, da Du ja keine Conections mehr hast.

Es ist wirklich schwierig, aber ich denke, dass man gerade als Berufseinsteiger nehmen muss, was man kriegen kann, denn erst DANN kann man sich profilieren und Einsatz zeigen und alles andere ergibt sich mit der Zeit von selber. Wenn Du jetzt aber Zuhause bleibst, dann wirds auch nicht unbedingt einfacher später einen Job zu bekommen.

Ich musste nach meiner Ausbildung auch was finden und hab genommen was ich kriegen konnte (Büro 40 Stunden, 9-18,00 Uhr, auch Samstags gegen Bares, arbeiten, wenig Urlaub und viel weniger Freizeit, kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld). Von da aus hab ich mich dann weiter umgekuckt, aber ich hatte was in der Hand, was ich vorweisen konnte bei den nächsten AG's. Ich hab dann nen Job gefunden 37,5 Std, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, super Arbeitszeiten! Ich wäre da heute sicher noch, wenn ich nicht in unseren Familienbetrieb gewechselt hätte.

Von wegen "unter Wert" verkaufen... ich finde, man muss sich erstmal einen Wert erarbeiten, bevor man sich darunter verkaufen kann.

Liebe Grüße
Sunny

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