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Geschrieben von mailins am 13.04.2004, 20:41 Uhr

Tagesmutter oder Krippe?

Wie sind eure Erfahrungen?

Ich möchte wieder arbeiten und bin etwas unentschlossen ob ich Mailin (2)lieber zur Tamu oder in die Krippe bringen soll.

lg anja

 
5 Antworten:

Re: Tagesmutter oder Krippe?

Antwort von Sunshine! am 13.04.2004, 22:05 Uhr

Hallo!

Da wirst du sicherlich viele Antworten mit geteilten Meinungen erhalten.
Meine Meinung: Schau es dir an. Mach mal einen Termin in der Krippe aus zum Anschauen und schau dir ein paar Tagesmütter an (natürlich immer zusammen mit dem Kind). Dann wirst du sehen, was für dein Kind am besten passen wird und wo es sich wohlfühlt. Ich denke nämlich, dass es vor allem vom Kind abhängt, was man ihm "zumuten" kann. Manches Kind profitiert von der Gemeinschaft der Kinder, manches ist nur mit einer einzelnen Bezugsperson glücklich.

Ich persönlich werde mich wohl für die Tagesmutter entscheiden. Obwohl ich die Krippe praktischer fände (keine Krankheitszeiten, Urlaubszeiten, etc.). Aber es geht ja vor, wo es dem Kind am besten geht. Und das ist meiner Meinung nach individuell verschieden.

Liebe Grüße
Sunshine

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Re: Tagesmutter oder Krippe?

Antwort von max am 14.04.2004, 7:55 Uhr

Lisa war ab 2 bei einer ganz lieben Tamu (bei uns gibt es keine Krippen). Aber Krippe wäre ihr auch zuviel gewesen. In dem Alter finde ich eine feste Bezugsperson super wichtig. Und krank war die Tamu viel. 1 Woche in 2 Jahren.
Wir hatten aber auch echt Glück mit der Tamu. Wir gehen sie jetzt noch hin u. wieder besuchen (Lisa ist schon im Kiga) und sie wird auf alle Geburstage "ihrer" Kinder eingeladen (zumindest "unsere" 4er Partie).
Sie betreut Lisa auch in den Kiga Ferien und würde sie auch nach der Schule noch nehmen (obwohl sie das nicht gerne macht, aber bei Lisa schon, weil sie sie so gerne mag).

Und ich finde den fam. Rahmen in dem Alter sehr wichtig! Kiga kommt früh genug und da können sie immer noch genug lernen.

Also für mich immer wieder: PRO Tamu!

lg max

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Krippe oder Kita

Antwort von RenateK am 14.04.2004, 9:13 Uhr

Hallo,
ich bin da absolut für eine Kita und zwar wenn es geht, keine Krippe nur für Kinder unter 3, sondern eine altersgemischte Gruppe von wenigen Monaten bis 6 Jahre. In so eine Gruppe kam unser Sohn ganztags mit 13 Monaten und ich finde das die beste Lösung. Kurz ein paar Stichworte:
- Wir wollten keinen Familienersatz in Form einer Tagesmutter, sondern dass unser Sohn in einer Gruppe mit anderen Kindern aufwächst. Er hat da von Anfang an unglaublich viel gelernt. Auch Kinder in diesem Alter können schon Freundschaften schließen, wenn man ihnen die Gelegenheit gibt. Eine Tagesmutter wäre für uns nur die absolute Notlösung gewesen.
- Die Kontinuität ist größer, er kann 5 Jahre in dieser Gruppe bleiben (wobei jedes Jahr nur um die 3 Kinder wehcseln). Tagesmutterwechsel habe ich in meinem Bekanntenkreis nur zu oft mitbekommen.
- Feste Bezugspersonen hat er auch dort, drei Erzieherinnen finde ich nicht zu viel.
- Die Anregungen, die er dort bekommt kann man weder selbst noch eine Tagesmutter bieten.
- Er kommt jeden Tag raus und ich weiß genau, dass er nie vor dem Fernseher sitzt.
Er ist jetzt im letzten, fünften Jahr dort, und hat sich immer wohl gefühlt.

Schöne Grüße, Renate

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Re: Tagesmutter oder Krippe?

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 14.04.2004, 9:38 Uhr

Hallo,

ich bin - wie Renate - ein absoluter Fan von Gruppenbetreuung. Leider ist es hier in München sauschwer, eine altersgemischte Gruppe zu finden, sonst wäre das die beste Alternative gewesen. So waren meine beiden in Krippen, die je auch einen "angeschlossenen" KiGa hatten. Das ist die zweitbeste Möglichkeit. Nicht nur wegen der förderlichen Altersstruktur, es hat auch den praktischen Vorteil, daß Du in 2 Jahren nicht wieder verzweifelt einen Platz suchst.
In irgendeiner Zeitung - ich glaube, es war der Spüiegel - wurde neulich über eine Untersuchung in Amerika berichtet, wonach Krippenkinder weiter sind als TaMu-betreute Kinder. Natürlich gibt es bei Tagesmüttern wahnsinnige Qualitätsunterschiede. Aber in der Krippe oder KiTa hast Du definitv qualifizierte Erzieherinnen, die mit den Kinder auch was unternehmen und nicht nebenbei den Haushalt machen. Außerdem gibt es ein gewisses Regultaiv einfach dadurch, daß es mehrere sind. Wenn die TaMu die Kinder den ganzen Tag vor dem Fernseher parkt, wirst Du das nie erfahren. Wenn eine KiTa-Erzieherin nur rumsitzt und "Das Goldene Blatt" liest, werden die Kolleginnen ihr schon den Marsch blasen.

Aaaaber: Eine gute Tagesmutter ist sicher besser als eine schlechte Krippe. Daher würde ich mir die Alternative wirklich genau anschauen.

Schönen Gruß,
Elisabeth.

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Krippe !!!

Antwort von KarinF am 14.04.2004, 12:57 Uhr

Krippe, da man schon Jahre im voraus die Schließungszeiten weiß, weil die Krippe nicht wegen Krankheit oder Lustlosigkeit schließ, weil dort ausgebbildetes Personal vorhanden ist, weil es dort gewisse Kontrollmechanismen (ständig anwesende Eltern, andere Erzieher) vorhanden sind.

Ich persönlich finde das Argument, daß ein Kind den Streß einer Krippe nicht verträg seltsam, bei einer Großfamilie wird das Kind ja auch nicht zur TaMu gegeben weil es zu Hause zu viel Streß gibt. Im Gegenteil, ein Kind daß den Streß nicht gewohnt ist sollte erst recht in die Krippe damit es die anscheinend bis dahin eher spärlichen sozialen Kontakte und daraus resultierenden Erfahrungen ausgleichen kann.

Ich fands cool. Zu Hause war mein Kind das verwöhnte überbeachtete Einzelkind und in der Krippe mußt es Durchsetzungsvermögen und Rücksichtnahme lernen.

TaMus sind außerdem sehr teuer.

Ein Problem hatte ich allerdings. Ein Rabenmutter mit chronisch schlechtem Gewissen habe ich immer sehr darauf geschaut was die Erzieherinnen taten und Momentaufnahmen (mehr bekommt man machmal nicht mit) viel zu kritisch und auch falsch bewertet. Das war nicht fair, denn zu Hause habe ich mein Kind teilweise auch nicht anders behandelt.

Ich habe mir immer wieder gesagt, so lange sie noch gerne dorthin geht, muß es wohl ok sein.

Alexa kam mit 13 M in die Krippe, ihre kleine Schwester (3 Jahre altersunterschied) schon mit 6 Monaten, da mein Mann kein 2. Mal Erziehungsurlaub nehmen wollte.

Servus
Karin

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