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Geschrieben von Angy1 am 02.07.2003, 14:21 Uhr

Tagesmutter oder Krippe mit 10 Monaten?

Mein Sohn ist jetzt 4 Monate alt und ich muss ihn mit mit 10 Monaten für 2-3 Monate in den Kindergarten oder zu einer Tagesmutter geben. Mein Mann und ich sind am überlegen was besser für unseren kleinen Liebling wäre weil er ja dann noch immer so klein ist, aber es läßt sich nicht vermeiden. Wer hat Erfahrung und kann uns Tips geben was besser wäre, und uns vielleicht auch über etwaige Kosten informieren?
Liebe Grüße
und Vielen Dank
Angy und Familie

 
6 Antworten:

Re: Tagesmutter oder Krippe mit 10 Monaten?

Antwort von RenateK am 02.07.2003, 15:06 Uhr

Hallo Angy,
also da gibt es schon viele Beiträge zu hier im Forum, gib doch z. B. mal Kita in die Suchfunktion ein. Aber trotzdem noch mal:
Ich bin eine absolute Kita-Befürworterin, auch für kleien Kinder Unser Sohn geht seit er 13 Monate alt ist ganztags in eine Kita (8 Stunden pro Tag) und zwar in eine altersgemsichte Gruppe mit Kindern zwischen ca. 8 Monaten und 6 Jahren.
Kurz ein paar Gründe:
- Wir wollten keinen Familienersatz für unseren Sohn, sondern ihm die Möglichkeit bieten, in einer Gruppe von Kindern aufzuwachsen. Auch einjährige Kinder bauen schon dauerhafte soziale Kontakte zu anderen Kindern auf, wenn man ihnen die Möglichkeit bietet.
- Größere Kontinuität: Er bleibt 5 Jahre in der gleichen Gruppe (mit den entsprechenden Wechsel der Kinder natürlich), bei Tagesmütter kenne ich von Bekannten her häufige Wechsel, weil sich die persönliche Situation der Tagesmutter ändert.
- Ich bin mir sicher, dass er jeden Tag rauskommt und nie vor dem Fernseher sitzt.
- Es werden Projekte angeboten und er hat Möglichkeiten in der Kita (Basteln, Turnen, Waldtage), die wir oder eine Tagesmutter zu Hause nicht bieten kann.
Wichtig ist natürlich, dass die Kita einen guten Eindruck macht und Dir das Konzept gefällt. Die kleineren Kinder gehen auch ganz sicher nicht unter, sondern sind eher die großen Stars der Gruppe, bei uns ist das jedenfalls so.
Gruß, Renate

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Wo wohnst Du?

Antwort von KarinF am 02.07.2003, 22:06 Uhr

Wo wohnst Du denn? hast Du denn überhaupt die Wahl? In München/Bayern kannst Du KiTas fast vergessen wegen der langen Wartezeiten (1-2 Jahre).

Wir zahlen für einen Vollzeitplatz 250 Euro pro Monat, im Nachbarort zahlt man bis zu 500 Euro pro Monat. TaMus sind aber auch nicht billig.

Ich habe mehr Vertrauen zur KiTa als zu einer TaMu die qasi unbeaufsichtigt mit meinem Kind tun könnte was sie wollte. Außerdem muß eine TaMu meist noch den Haushalt nebenher erledigen, ihre eignen Kinder durchdie Gegend fahren etc. und wird dann das Betreuungskind gegebenfalls nebenher mitlaufen lassen - wäre zu klären. Ich frage mich auch wie mein Kind im Verhältnis zu den leiblichen Kindern der TaMu behandelt wird - seitens der TaMu und seitens der anderen Kinder.

Servus
Karin

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Re: Tagesmutter oder Krippe mit 10 Monaten?

Antwort von paulita am 02.07.2003, 22:27 Uhr

liebe angy

es ist wirklich schon viel geschrieben worden zum thema, du findest bestimmt hilfreiche tipps über die suchfunktion.
nur kurz unsere erfahrungen:
leo ist bei einer tamu gewesen als er zwischen 6 monaten und 2 jahre alt war. wir wohnen in berlin, wo es viele tamus und kitas gibt und wo dies alle (noch) recht üppig von der stadt mit-finanziert wird. unsere tamu hat für 7-9 stunden täglich inklusive essen usw. ca. 150 euro gekostet, das jugendamt hat noch was drauf gelegt. die tamuhat insgesamt drei pflegekinder betreut und vier (!!) eigene gehabt, die aber alle älter waren/sind. bei uns hat alles sehr gut geklappt. sicher standen dort die kleinen nicht total im mittelpunkt, aber sie wurden sehr gut betreut. die tamu ist mit ihnen zum sport, hat ausflüge gemacht, gespielt sowieso, musik gemacht usw. außerdem haben sie die anderen älteren kids sehr genossen. wichtig ist bei einer tamu, dass du bzw. ihr selbst ein gutes gefühl habt, dass genug platz da ist und dass ihr euch eventuell mit anderen eltern austauschen könnt, die auch bei der tamu waren oder sind. ich fand es extrem gut, dass wir das über das jugendamt gemacht haben - da war mehr kontrolle, auch versicherungen und weiterbildungen usw.
es gibt aber auch sehr gute krabbel-kitas. da müßt ihr euch erkundigen und euch die einrichtungen immer mit viel zeit und muße anschauen.
übrigens: wollt ihr das wirklich nur für 2 oder 3 monate machen? allein die eingewöhnung dauert ein paar wochen (eventuell, sollte man immer einplanen) - und dann soll er wieder da weg? finde ich persönlich ein bisschen viel hin und her, ge- und entwöhnung.
lg
paula

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Re: Tagesmutter oder Krippe mit 10 Monaten?

Antwort von Sunshine! am 02.07.2003, 22:32 Uhr

Hallo!

Generell bin ich auch eher eine Befürworterin der Kitas, aber in eurem Fall sehe ich das ein wenig anders.

Ich habe auch einen fast 10-Monate-alten Sohn und sehe, dass er derzeit schon etwas fremdelt. Ich bin mir nicht sicher, wie wohl er sich im Umfeld von vielen anderen, meist auch älteren Kindern fühlen würde. Ich denke, eine einzelne Betreuungsperson wäre für ihn derzeit sinnvoller.
Du hast ja die Möglichkeit, dich nun über mehrere Monate hinweg um eine Betreuung zu kümmern. Das würde ich auch nutzen und eine liebe Betreuung suchen. Vielleicht wäre eine Tages-Omi die beste Lösung..... Da wäre dein Kleiner bei einer einzigen Person, die die Sache vielleicht noch ernster nimmt als eine Frau, die mehrere Kinder als Tageskinder aufgenommen hat und auch noch ihren Haushalt miterledigen muss. Inseriere hier doch mal entsprechend in eurer Zeitung. Vielleicht findet sich jetzt schon jemand, zu dem der Kleine schon so langsam Kontakt aufbauen kann, so dass es dann für den Ernstfall gut klappt.

KiTa finde ich für euch auch aus dem Grund nicht gut, weil das Kind schon wieder nach 2 Monaten herausgenommen werden soll. Bindungen können da ja gar nicht entstehen. Zu der Tagesmutter-/omi kann vielleicht ein loser Kontakt weiter gehalten werden.

Im übrigen gäbe es bei uns überhaupt keine Kita für 10-monatige Kinder. Es geht bei uns frühestens mit 11 Monaten los.

Kita kostet bei uns ca. 260 EUR im Monat (Vollzeit), Tagesmütter kosten ab 3,50 EUR die Stunde. Die genauen Kosten bei euch erfährst du übers Jugendamt.

Viele Grüße
Sunshine

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Re: Tagesmutter oder Krippe mit 10 Monaten?

Antwort von Sylvia1 am 03.07.2003, 13:01 Uhr

Hallo Angy1,

grundsätzlich bin ich auch immer für die Kita (sofern man wirklich die Auswahl Kita oder Tagesmutter hat), und kann mich dem Beitrag von RenateK nur voll und ganz anschließen.

Allerdings, wenn es wie bei euch wirklich und sicher nur für ein paar Monate sein wird (und sich das auch ganz sicher nicht verlängern wird - kannst du das absolut sicher voraussagen?) könntest du es vielleicht mit einer Tagesmutter versuchen. Die Frage ist auch, ob du für so einen kurzen Zeitraum überhaupt einen Platz in einer Kita bekommst. Es ist eh schon schwer, einen Kita-Platz für unter 3jährige Kinder zu finden. Wenn du schon von vornherein sagst, dass es nur für kurze Zeit sein soll, wird man dir in der Kita wahrscheinlich davon abraten, da dort eigentlich auch Wert darauf gelegt wird (oder werden sollte, wenn die Kita gut ist), dass es eben nicht ZU viele Wechsel für die Kinder gibt, und vermeidbare Wechsel von vornherein vermieden werden sollten (soweit machbar). Nicht desto trotz kannst du es versuchen.

Zu Tagesmutterangelegenheiten gibt es eine gute Seite im Internet:

www.laufstall.de

Für Tagesmutterangelegenheiten ist übrigens das Jugendamt zuständig. Das Jugendamt ist auch für Kiga-Kita-Krippen- und Hort-Angelegenheiten zuständig. Vielleicht solltest du dich mit deinem Betreuungswunsch einfach mal an euer zuständiges Jugendamt wenden und dich dort beraten lassen.

Schöne Grüße
Sylvia

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Re: Tagesmutter oder Krippe mit 10 Monaten?

Antwort von vina am 04.07.2003, 11:21 Uhr

Hallo Angy,

mein Sohn geht seit er 12 Monate alt ist zu einer TaMu. Und wir sind richtig zufrieden. Sie betreut insgesamt 5 Kinder von 1 -3 Jahre. Ihr eigenes Kind geht zur Schule und spielt nachmittags auch mit den Kleinen, die den Großen natürlich vergöttern. Es ist alles sehr familiär. Die Mutter der TaMu wohnt mit dort und kocht für die Kinder Mittag. Das ist halt alles recht ideal. Aber wenn Du noch so lange Zeit hast, kannst Du Dich ja kümmern und umhören. Meine TaMu wurde mir auch empfohlen. Ich habe mich aber auch beim Jugendamt nach ihr erkundigt, und ob es Vorkommnisse gab. Außerdem hat sie uns viel Zeit zum Eingewöhnen gegeben. Ich habe da schon viele Horrorgeschichte von Freunden gehört, die ihre kleinen Kinder in der Kita eingewöhnt haben. Aber man kann ja da nicht alle über einen Kamm scheren. Da muss man sich auch erkundigen. Ich denke, die beste Lösung ist die, bei der Du das Gefühl hast, hier geht es Deinem Kind so gut, dass es gerne hier her geht. Und außerdem war für mich auch wichtig, dass Sachen gemacht oder nicht gemacht werden, die ich als Mutter möchte oder nicht möchte. Das kann die Ernährung, Topf oder sonst was betreffen. Und da ist meine TaMu halt wirklich flexibel. Ich konnte meinen Sohn auch krank abgeben und sie hat ihn dann schon vormittags hingelegt, weil er den Schlaf gebraucht hat. Das ist halt individuell.

LG vina

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