Baby und Job

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Geschrieben von crisgon am 04.05.2004, 13:04 Uhr

Tagesmutter oder Krippe? Bitte, Hilfe!

Hallo!
Ich hoffe, dass Ihr mir weiterhelfen könnt. Ich habe einen 18-Monate alten Sohn. Seit er ein Halbes Jahr alt ist, arbeite ich ganztags. Wir haben eine sehr liebevolle Tagesomi, die zu uns nach Hause kommt, und sich um unseren Kleinen kümmert in der Zeit wo ich weg bin. Sie ist wirklich lieb, und kümmert sich sehr um unseren Kleinen. Allerdings hat das auch einige Nachteile: der Kleine ist wenig mit gleichaltrigen Kindern und sie lässt vieles zu. Nun habe ich die Möglichkeit, den Kleinen ab September in eine Krippe zu bringen.
Vorteile der Krippe:
- der Kleine hätte bestimmt viel Spaß mit den anderen Kindern
- Sehr schöne Krippe, für jede 5 Kinder eine Erzieherin
- Kinder werden sehr gefördert
- Kostengünstiger als die Tagesmutter

Nachteile:
- dem Kind geht es bisher hervorragend zu Hause, die Tagesmutter kümmert sich super um ihn. Er ist in seiner Umgebung, mit seinem Spielzeug, sein Bettchen, sein "alles".
- Was machen wenn das Kind krank ist? und wenn man Mal länger arbeiten muss? Tagesmutter ist total flexibel, Krippe eben nicht.

Was denkt Ihr? Was würdet Ihr tun?

Hoffe auf vielen Antworten!
Liebe Grüße
Cristina

 
18 Antworten:

Re: Tagesmutter oder Krippe? Bitte, Hilfe!

Antwort von schnuffel7 am 04.05.2004, 13:09 Uhr

Hallo,
ich habe 2 Kinder. Mein Großer wird jetzt 6 und meine Kleine ist 7 Monate alt. Bei Jan mit ich nach 4 Monaten wieder arbeiten gegangen und ich habe ich bei einer Tagesmama untergebracht - das werde ich nun auch bei Jennifer wieder machen. In den ersten Jahren finde ich einen engen Kontakt zu wenigen liebevollen Bezugspersonen wichtiger als den Kontakt zu Gleichaltrigen ....
Gruß, Michaela

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Re: Tagesmutter oder Krippe? Bitte, Hilfe!

Antwort von dini333 am 04.05.2004, 13:10 Uhr

also mein sohn ist seit er 13 monate alt ist bei einer tagesmutter,und der konnte dort auch immer mit andern kindern spielen.aber ich finde bei einer tagesmutter sind nicht so viele kinder wie in der krippe,meine hat sich immer viel mit meinem sohn beschäftigt.habe auf dem jugendamt einen antrag auf tagespflege gestellt.am anfang wurde alles übernommen,und nach einem jahr musste ich einen eigenanteil leisten.ist aber verdienstabhängig.dini

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Re: Tagesmutter oder Krippe? Bitte, Hilfe!

Antwort von krissie am 04.05.2004, 13:27 Uhr

Hallo Cristina,

ich würde die Entcheidung auch davon abhängig machen, wie lange er in der Krippe bleiben könnte, also eventuell bis zum 6. Lebensjahr oder muß er in einem Jahr dann ohnehin wieder in den Kindergarten wechseln? Wenn er in einem Jahr schon wieder wechseln müsste, würde ich ihn vielleicht eher noch ein Jahr zu Hause betreuen lassen, um ihm eine Eingewöhnung zu sparen. Klar, andere Kinder werden jetzt immer wichtiger, aber wenn er in einem Jahr in einer Kindergruppe betreut würde, wäre es sicher auch noch früh genug. Hängt natürlich auch vom Charakter deines Sohnes ab. wichtig wäre sicher, dass die Tagesmutter auch mit ihm in Kindergruppen oder zumindest auf den Spielplatz geht.

Kannst Du, wenn Du Dich für die KRippe entscheidest, die Tagesmutter weiter als Notfallbetreuerin für Krankheitsfälle etc. beschäftigen? Das könnte im ersten Krippenwinter schon häufig nötig sein.

Viel Glück bei der Entscheidung
Kristina

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Re: Tagesmutter oder Krippe? Bitte, Hilfe!

Antwort von kathinka78 am 04.05.2004, 16:34 Uhr

Hallo,
ich werde im Juni wieder anfangen zu arbeiten und meinen Sohn, er ist dann gut 8 Monate alt, zu einer Tagesmutter bringen. Da wird noch ein Baby in seinem Alter sein und eine zweijährige - aus der Theorie betrachtet halte ich das moemntan für eine gute Lösung (aber warten wir mal den Juni ab ;-))
Zu deiner Frage - ich würde es so lassen, wie es ist. Er kommt doch mit der Tagesomi gut klar, er hat eine Bindung aufgebaut, das ist doch auch wichtig. Außerdem wär es mir wichtig, dass es nur eine Bezugsperson ist. Alternativ wär vielleicht ein Kompromiss möglich? Dass er z.B. nur vormittags in die Krippe geht und die Tagesomi ihn abholt?
Lieben Gruß, Katja

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Re: Tagesmutter oder Krippe? Bitte, Hilfe!

Antwort von Sunshine! am 04.05.2004, 21:17 Uhr

Hallo!

Ich würde an deiner Stelle die Tagesomi behalten. Ich denke, dass in dem Alter die Bezugsperson wichtiger ist als andere Kinder.
Vielleicht lässt die Tagesomi aber mit sich reden und geht zur Krabbelgruppe/ins Kinderturnen/etc. Vielleicht kannst du mal eine Freundin mit gleichaltrigem Kind überreden, dass sie die Tagesomi herzlich einläd, dass sie auch in die Krabbelgruppe kommt. Ansonsten tuns ja auch Spielplatzbesuche, wenn noch andere Kinder dort sind. Kinder in dem Alter spielen ja noch nicht richtig miteinander und knüpfen richtige Freundschaften. Ich denke, da reicht dann auch die "Anschauung" anderer Kinder *g* auf dem Spielplatz.

Viele Grüße
Sunshine

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Eher Krippe

Antwort von RenateK am 05.05.2004, 9:35 Uhr

Hallo,
ich bin eine absolute Befürworterin von Kitas, vor allem wenn es möglich ist, dass er in eine altersgemsichte Gruppe von Kinder von 0 bis 6 kommt und nicht mehr wechseln müsste (wenn er nach einem Jahr wieder wechseln müsste und es mit der Tagesmutter gut klappt würde ich es mir allerdings auch überlegen, wobei ich allerdings den fehlenden Kontakt zu gleichaltrigen so lange schon bedenklich finde).
Unser Sohn kam ganztags mit 13 Monaten in einer solche altersgemischte Gruppe für Kinde bis 6 Jahre und ich finde das die beste Lösung. Kurz ein paar Stichworte, die ich jetzt mal aus einem alten Posting von mir nehme:
- Wir wollten keinen Familienersatz in Form einer Tagesmutter, sondern dass unser Sohn in einer Gruppe mit anderen Kindern aufwächst. Er hat da von Anfang an unglaublich viel gelernt. Auch Kinder in diesem Alter können schon Freundschaften schließen, wenn man ihnen die Gelegenheit gibt. Eine Tagesmutter wäre für uns nur die absolute Notlösung gewesen, allerdings scheint das ja bei Euch gut zu klappen.
- Die Kontinuität ist größer, er kann 5 Jahre in dieser Gruppe bleiben (wobei jedes Jahr nur um die 3 Kinder wehcseln). Tagesmutterwechsel habe ich in meinem Bekanntenkreis nur zu oft mitbekommen.
- Feste Bezugspersonen hat er auch dort, drei Erzieherinnen finde ich nicht zu viel.
- Die Anregungen, die er dort bekommt kann man weder selbst noch eine Tagesmutter bieten.
- Er kommt jeden Tag raus und ich weiß genau, dass er nie vor dem Fernseher sitzt.
Er ist jetzt im letzten, fünften Jahr dort, und hat sich immer wohl gefühlt.

Schöne Grüße, Renate

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Re: Tagesmutter oder Krippe? Bitte, Hilfe!

Antwort von crisgon am 05.05.2004, 10:26 Uhr

Hallo!
vielen Dank an allen für Eure zahlreichen Antworten. Ich bin mir noch nicht sicher, wie wir uns entscheiden werden. Beide Alternativen haben Vor- und Nachteile, und ich weiss wirklich nicht, welche die bessere Lösung ist.
Aber zur Klarstellung: leider handelt es sich nicht um eine Gruppe bis 6 Jahren, sondern um eine Krippe, zu der Kinder gehen, bis sie ins normale KiGa kommen. Bei uns geht es um 1,5 bis 2 Jahren. Auch nicht gerade eine kurze Zeit.
Werde mir nächste Woche nochmal die Krippe zusammen mit meinem Mann anschauen. Dann werden wir entscheiden müssen, denn sonst ist der Platz weg.
LG
Cristina

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Re: Tagesmutter oder Krippe? Bitte, Hilfe!

Antwort von mama-anja am 05.05.2004, 21:10 Uhr

Hallo,

also ich finde, daß ein kind vor 3 nicht ín den kindergarten/Krippe sollte, da es eine bezugsperson braucht. Ich denke aber auch, das Kinder von anfang an Kontakt zu Gleichaltrigen braucht. kann die Tagesmutter nicht in Spielgruppen gehen? Da sind Tagesmuttis genauso gerne gesehen, wie mütter. Ich würde mich mal nach Spielgruppen in deiner nähe umschauen (Mütterzentrum/Elternschule). Ansonsten beginnt jetzt ja auch die Spielplatz-saison. da kann man ja auch kontakte knüpfen und die kinder spielen lassen.
Also ich würde bei der Tagesmutter bleiben (auch schon weil sie flexibler ist) würde aber mit ihr absprechen, wie sie zu Spielgruppen steht.

Lieben Gruß Anja

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Re: Tagesmutter oder Krippe? Bitte, Hilfe!

Antwort von crisgon am 06.05.2004, 8:45 Uhr

Hallo!
zum Thema Gleichaltrigen: natürlich ist unser Sohn nicht zu Hause eingesperrt. Er geht jeden Tag mit der Tagesmutter zum Spielplatz. Und ein Mal pro Woche gehe ich mit ihm zu einer Spielgruppe. Zusätzlich steht er in die Warteliste für den Musikgarten. Falls es klappt, geht er dann mit der Tagesmutter ab August dahin. Insofern hat er natürlich Kontakt zu anderen Kindern. Nur hatte ich etwas Angst, dass es zu wenig ist.
lg
cristina

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auf jeden Fall Tagesmutter

Antwort von max am 06.05.2004, 9:34 Uhr

Finde Krippe schrecklich (habe mal dort gearbeitet). Oder sind sie bei euch besser?
Baby, 10 Mon. sass den ganzen Tag in einer Babyschaukel (außer ich habe sie rausgenommen), waren 2 ältere Damen (und ich Ferialjob) mit 30 Kindern (im Sommer kamen die Kiga kinder dazu). Die Kinder wurden eigentlich weitgehend sich selbst überlassen.

Ich finde Familienanschluss in dem Alter noch extrem wichtig, bes. wenn es für viele Stunden in der Woche ist (für 2 Std./Tag ist es wohl egal).

Und unsere Tamu blieb uns erhalten. Lisa ging seit sie 2 war hin und jetzt nimmt sie Lisa während Kiga Ferien und würde sie auch nach der Schule nehmen.

Allerdings finde ich es besser, zu einer Tamu mit mehreren Kindern. Unsere Tamu hatte 4 Kinder (immer wechselnd), und ich finde das ideal. Größere Gruppen hätten Lisa überfordert. So hatte sie aber trotzdem regelmäßig Kontakt zu einer kleinen Gruppe.

lg max

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@max

Antwort von RenateK am 06.05.2004, 9:42 Uhr

Hallo Max,
da sieht man, dass es doch sehr auf die Qualität der Einrichtung ankommt und man sich die natürlich genau angucken muss. Bei uns gibt es gar keine Krippen, sondern nur kleine altersgemsichte Gruppen, das sind 15 Kinder von ca. 6 Monaten bis 6 Jahre, 7 davon normalerweise unter 3 mit 3 Erzieherinnen. Ich finde das optimal für Kinder ca. ab 10 Monate. Wir wollten ausdrücklich keinen Familienersatz, ich denke, wenn wir keine Kita gefunden hätten, hätte mein Mann wohl seinen Erziehungsurlaub verlängert. Aber sicher ist eine gute Tagesmutter besser, alse eine schlechte Krippe oder Kita, wobei hier in Bonn eigentlich über keine Einrichtung wirklich schlechtes gehört habe. DIe drei Erzieherinnen sind ja genauso enge Bezugspersonen, wie es eine Tagesmutter wäre, aber man den vorteil, dass es kein Familienersatz ist.
Gruß, Renate

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Re: @RenateK

Antwort von max am 06.05.2004, 12:29 Uhr

Hi!
Wieso wolltet ihr ausdrücklich keinen Familienersatz? Wie lange ist denn euer Kind in der Kita?

Die sind bei uns nicht so verbreitet und das wo ich gearbeitet habe, war eine private Krabbelstube, schweineteuer.

Ich finde eine Tamu mit 3-4 Kindern eigentlich ideal für dieses Alter bis zum Kiga-Beginn. In einer größeren Gruppe wäre Lisa auch mit 3 noch überfordert gewesen. Und die Erzieher können sich ja nicht um alle Kinder gleich viel kümmern.

Ich bin sehr froh, dass unsere Tamu Familienersatz wurde. Lisa war jeden VM dort und hat sich sehr wohl gefühlt. Die Tamu wird immer noch auf Geburstage eingeladen und wir freuen uns immer wenn wir sie wiedersehen. Sie hatte eine Tochter, die in der Schule anfing als Lisa hinkam. Von der hat sie auch viel gelernt (und ist seitdem von der Schule begeistert).

Ich würde Tamu immer wieder Krippe vorziehen. Und krank war sie in 3 Jahren viel. 2 Wochen insgesamt.

Aber jeder setzt andere Prioritäten.

lg max

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Re: @RenateK

Antwort von RenateK am 06.05.2004, 12:44 Uhr

Hallo max,
unsere Kita ist eine städtisch finanzierte Elternini und bei uns sitzt nie ein Baby stundenlang in irgendeiner Schaukel, die krabellen halt überall rum und werden einbezogen, kommen auch mit auf Ausflüge usw.
Unser Sohn kam mit 13 Monaten in die Kita, das ist jetzt fast fünf Jahre her, und war und ist täglich acht Stunden dort. Ich bin halt der Meinung, dass wir seine Familie sind und dass es aber zusätzlich wichtig ist, dass ein Kind so ziemlich von Anfang an unabhängig von der Familie in einer Gruppe mit anderen Kindern aufwächst und eben nicht in einer Ersatzfamilie. Insofern wäre eine Tagesmutter eine Notlösung gewesen und ich denke, wenn wir den Kitaplatz nicht bekommen hätte, wäre mein Mann wahrscheinlcih noch länger in Erziehungsurlaub geblieben. Bezugsperson fand ich in der Kita kein Problem, unser Sohn hatte sowieso schon im ersten Lebensjahr mehrere Bezugspersonen und die ersten Monate hat sich auch eine spezielle Erzieherin besonders um ihn gekümmert.
Krank war er übrigens nie, in vier Jahren Kita hat er 5 Tage wegen Krankheit gefehlt, dann im 5. Jahr nochmal 5 Tage, aber das waren halt die Windpocken, aber von ständigen Infekten haben wir nichts gemerkt.
Naja, inzwischen sind wir ziemlich vom eigentlichen Thema abgeschweift, ist aber ja interessant.
Gruß, Renate

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Re: @RenateK

Antwort von max am 06.05.2004, 13:19 Uhr

Das mit der Kindergruppe finde ich auch extrem wichtig. Die Söhne meiner Freundin sind zu Hause bis sie 3,5 sind. Und sie sind schrecklich. Können nicht mit Kindern spielen, sind nur am herumtoben und alles rausreißen und mit nichts wirklich spielen. Keine Erziehung sage ich jetzt mal. Aber viel. auch Einzelfall.

Aber ich finde eben in jungen Jahren (bis 3 oder 4) eine kleine Gruppe besser. Und es war immer klar, dass wir Lisas Familie sind. Nur finde ich eben eine ganz liebe, herzliche "Ersatzmami" wichtig, weil sie ja regelmäßig dort war und ich ganztags arbeite und Mama eben nur abends etwas Zeit hat.

Aber so sieht das eben jeder anders. Ich bin wahrscheinlich auch negativ geprägt von unserer Krabbelstube. Habe noch kein positives Beispiel live gesehen.

lg max

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Re: @RenateK

Antwort von marit am 06.05.2004, 13:49 Uhr

Unsere Nachbarin hat 3 eigene Kinder und 2-3 weitere Tageskinder. Ich hätte Louise nicht dorthin gegeben, obwohl unsere Nachbarin eigentlich sehr herzlich und nett ist. Und zwar deshalb, weil man trotz ihrer Mühe immer bemerkt hat, daß sie die Tageskinder anders behandelt hat, als die eigenen. Und das sorgt halt für jede Menge Sprengstoff unter den Kindern, was in der Kita so ja nicht vorkommt. Mit "anders" meine ich, daß die eigenen Kinder häufig mehr emotionale Reaktionen erfahren. Sie werden häufiger genervt angeschrieen aber auch herzlicher gedrückt. Der umgang mit den Tageskindern ist eher "professioneller". Je nachdem, ob sie gerade mit einem eigenen Kind im Klinsch liegt, fühlt das sich dann gegenüber den Tageskindern benachteiligt oder umgekehrt. So wie ich das beobachten kann, gibt es da permanent Eifersüchteleien. Geschwisterrivalität hoch 10 sozusagen.

außerdem möchte ich ja, daß mein Kind gefördert wird, viel Platz zum toben hat, Spiele spielen darf, zu denen ich zuhause keine Geduld habe, oder die ich einfach nicht kenne, etc. Um DAS zu gewährleisten, müßte man aber eher eine private Erzieherin anstellen. Tagesmütter, die Kinder in die täglichen Erledigungen so miteinbeziehen, wie ich das machen würde, wenn ich nicht arbeiten müßte (beim Kochen auch einen Topf und Rührlöffel geben etc.) sind ja wohl rar gesäht. Und ich würde es auf keinen Fall zulassen wollen, daß mein Kind mit 2 Jahren vor der Glotze landet, damit die Tagemutter ihre Bügelwäsche in den Griff bekommt. Ich möchte einfach denselben Erziehungsstandard wie zu hause, ODER etwas ganz anderes (wie die Kita) und nicht etwa ein zweites schlechteres "Zuhause" für mein Kind.

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Re: @RenateK

Antwort von max am 06.05.2004, 14:48 Uhr

wer sagt denn dass Tagesmütter die Kinder vor den Fernseher parken?
Was nicht so günstig ist, wenn die Tamu-Kinder und die eigenen Kinder der Tamu gleich alt sind, oder sie sehr kleine Kinder hat. Die Kinder unserer Tamu sind jetzt 16 und 9. Da ist das kein Problem mehr mit Eifersüchteleien. Die jüngere stellt bereitwillig ihr Kizi zur Verfügung und ihre Spielsachen. Von daher sind da schon ganz andere Spiele vorhanden als bei uns zu Hause. Und die Tamu nimmt sich sehr viel Zeit für die Kinder, spielt, singt,...mit den Kindern. Klar, Lisa wurde auch zum Einkaufen mal mitgenommen oder zum Bus ihr Kind abholen. Aber das finde ich nicht schlimm und für Lisa war es immer eine willkommene Abwechslung.

Aber ich hatte schlechte Erfahrung mit Krabbelstube.

lg max

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auf jeden fall tagesmutter

Antwort von tde-2 am 09.05.2004, 16:38 Uhr

allein die frage

warum den lütten aus der gewohnten umgebung reissen ?

warum ??

nur damit er mit anderen kidner spielt ?

so ein quatsch, die spielen doch eh vor 3 - 4 nicht richtig miteinander, sondern nebeneinander
wichtig für kinder ist kontinuität, wenig bezugspersonen.

lies doch mal ein paar bücher.

ich werde nie verstehen warum eine krippe mit 20 kindern besser sein soll als eine tagesmutter, dier schon kennt und lieb hat.

tde

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Re: auf jeden fall tagesmutter

Antwort von crisgon am 10.05.2004, 8:48 Uhr

Hallo an allen!
ich wollte mich für die vielen Einträge und Meinungen bedanken. Nach vielem Nachdenken habe ich mich dazu entschlossen, den Kleinen weiterhin zu Hause mit der Tagesmutter zu lassen. Ich denke so wird es für ihn am Besten sein, da sie sich schon lange gut verstehen, und das Modell seit über einen Jahr sehr gut funktioniert.
LG
cristina

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