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Geschrieben von famisa am 23.04.2004, 9:43 Uhr

Tagesmutter - Frust

Hallo allerseits!

Achtung - das ist ein Frustposting!

Hattet ihr auch solche Schwierigkeiten mit eurer Umwelt, als ihr eure Kleinen zur Tagesmutter/in die Krippe gegeben habt??

Also meine Mutter ist ausgeflippt - hat mich alles geheißen - unter anderem auch Mörder, ich würde mein Kind vernachlässigen..etc. Mein Mann ist ein Versager, weil er nicht genug verdient....

Heut hab ich meinem Vater abgesagt, weil der Kleine Darmgrippe hat - woraufhin mein Vater meint - das hätte er sich wohl bei der Tagesmutter eingefangen (hat er nicht)- ich kann diese besch**** Bemerkungen echt nicht mehr hören

Verwandte und Bekannte der älteren Generation blasen ins gleiche Rohr..

1. Der Kleine (12 Mo) ist seit drei Wochen bei der Tamu - eigtl 3x die Woche von 9-14h - aber wenn ich schneller mit der Arbeit fertig bin, hol ich ihn schon früher.

2. Er hat kein einziges Mal geweint und hat wirklich jetzt schon viel gelernt (er läuft total sicher, fängt an mehr zu brabbeln..)

3. Er hat dort einen "Spielkameraden" der ist nur vier Monate älter als er... die beiden spielen echt süß miteinander...

So danke fürs "Zuhören" - ich war einfach nur sauer...

LG Mirella

 
9 Antworten:

Re: Tagesmutter - Frust

Antwort von RenateK am 23.04.2004, 13:06 Uhr

Hallo Mirella,
unser Sohn kam mit 13 Monaten ganztags in die Kita, es ging auch von Anfang nur gut dort.
Solche Bemerkungen wie Du sie hörst, habe ich allerdings kaum je gehört, weder von meinen KollegInnen, noch von meinen Eltern. Im Gegenteil, meine Mutter - die viele Jahre zu Hause war - hat mir nur zugeraten und gesagt, die wünschte sie hätte diese Möglichkeiten mit der Kita damals für uns auch gehabt.
Ich sofern hatte ich wohl Glück, ich würde diese Bemerkungen entweder ignorieren (wenn sie von eher flüchtig Bekannten kommen) bzw. Deinen Eltern sagen, dass das allein Deine Entscheidung ist und Du nicht beabsichtigst, das weiter mit Ihnen zu diskutieren.
Schöne Grüße und kopf hoch, Renate

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Re: Tagesmutter - Frust

Antwort von Nicki_25 am 23.04.2004, 18:43 Uhr

Hallo Mirella!

Mein Sohn geht in eine Kinderkrippe seit er 12Monate alt ist. Schräge Komentare dazu bekam ich nur bei rub zu lesen. Ich komme aus den neuen Bundesländern. Hier ist es "noch" normal, dass die Mütter nur ein Jahr Erziehungsurlaub nehmen.
Ich finde solche Bemerkungen wirklich gemein. Eurem Kind geht es bei der Tagesmutter doch gut.
Bleib dabei. Lass den anderen ihre fiesen Gemeinheiten. Anscheinend wissen sie eh alles besser, wenn es um Euer Kind geht. Ich würde über das Thema gar nicht diskutieren und jedes Gespräch in die Richtung abwürgen.

Alles Liebe

Nicki

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Re: Tagesmutter - Frust

Antwort von krissie am 23.04.2004, 21:19 Uhr

Hallo Mirella,

es tut mir leid für Dich, dass Du so wirklich gemeine Bemerkungen hören musst. Als ob frau sich nicht ohnehin schon genug Gedanken macht...
Unser Sohn kam sogar schon mit einem halben Jahr halbtags zur Tagesmutter (er ist jetzt gut 2), wir haben aber eigentlich keine negativen Kommentare bekommen. Meine Mutter ist jedes Mal (dreimal) nach dem Mutterschutz direkt wieder arbeiten gegangen, findet also nichts dabei. Und meine Schwiegermutter kann auch nur feststellen, das unser Sohn wirklcih ausgesprochen glücklich und strahlend wirkt. Jetzt meinte sie sogar, das komme bestimmt daher, dass er schon so früh in einer Gruppenbetreuung war.
Wenn es Deinem Sohn offensichtlich gut geht, solltest Du die Bemerkungen an Dir abprallen lassen.

LG Kristina

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Re: Tagesmutter - Frust

Antwort von tinai am 23.04.2004, 23:29 Uhr

Pass mal auf und in zwei Jahren sagen sie:
" was ist der Lütte schon selbständig und was für ein tolles Sozialverhalten er hat"....so als sei es ihr Verdienst.

Du wirst sie nicht ändern können, aber musst Dir einfach ein dickes Fell zulegen, dass es Dir nicht mehr nahe geht.

Du siehst doch, wie gut oder schlecht es Deinem Kind geht und wirst sicher immer rechtzeitig handeln.

Sag doch nächstes Mal einfach: "Ja, Darmgrippe bestimmt bei der Tagesmutter eingefangen, aber Kinderarzt sagt ja, was sie jetzt bekommen, bekommen sie nachher im Kiga nicht mehr"..

Warum macht es uns die Umwelt so schwer einfach nur "Mutter" mit Instinkt zu sein? "Nur-Mütter" haben ja dann das andere Problem: "das arme Kind wird verhätschelt, wird ja nie selbständig usw." man kann es nie nie nicht recht machen!

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Re: Tagesmutter - Frust

Antwort von sumse am 24.04.2004, 14:08 Uhr

Ich kenne solche Bemerkungen auch von meiner Schwiegermutter (mir gegenüber hält sie sich zurück, aber mein Mann muss sich Sachen anhören wie "Ist sie wieder bei der fremden Frau?"). Meine Mutter ist immer Vollzeit arbeiten gegangen, sie würde nie Kommentare ablassen. Meine Schwiegermutter war ewig Hausfrau, hat ihr Kaff nie verlassen und keinen Beruf erlernt.
Ich definiere ihr Verhalten und ihre Kommentare als Neid.
Meine Tochter hat bei der TaMu sehr viel gelernt und wurde stets gefördert. Sie hat sich immer pudelwohl gefühlt. Im Sommer geht sie dann in den Kindergarten.

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Re: Das Rabenmuttersyndrom

Antwort von Benedikte am 24.04.2004, 19:39 Uhr

nannte es die "Welt" vorgestern in einem langen Artikel unter der Überschrift: Hilfe, die Schlauen sterben aus. Da stand drin, dass es nicht nur allgemein zu wenig Kinder gibt, sondern insbesondere von gutausgebildeten FRauen. U.a. mit der begründung, die wollten einerseits nicht auf ihren beruf verzichten udn sich andererseits wegen Fremdbeetruung nicht dem Vorwurf des Rabenmutterseins aussetzen.Und diese Erklärung kannst Du überall als Kommentar auf unseren nationalen demographiebericht lesen.

Mein Rat : Sch... was drauf. Echt, jeder weiss, dass es heute nicht mehr Sinn macht, als gutausgebildete FRau den ganzen Tag auf seinem Haushalt und Kind zu hocken- weder für einen selbst befriedigend, noch für das Kind auf Dauer noch lastet einen ein HAsuhalt auf ewig aus.
Die zeiten habensich da echt geändert- Gottseidank. Aus manchen Leuten kriegst Du sowas nicht raus- nochmal- gaa nich um kümmern- das ist Dache von Euch drei
.

Benedikte

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Re: Tagesmutter - Frust

Antwort von Mariakat am 25.04.2004, 15:02 Uhr

Es ist der reine Neid. Lass dich nicht unterkriegen. Du machst es richtig.
Alles Gute, Mariakat

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Re: Tagesmutter - Frust

Antwort von Toscana am 26.04.2004, 8:29 Uhr

Hallo,

unser Sohn ist 2,5 Jahre alt und geht seit er 16 Monate alt ist ganztags in eine Krippe. Er ist von Anfang an sehr gerne dort hingegangen.
Aber von meiner Schwiegermutter muß ich mir bis heute immer wieder anhören wie arm er dran ist weil er in "das Heim" muß. Ich könnte ihr jedesmal den Hals umdrehen.
Meine Mutter hat auch gearbeitet und macht sich eher Gedanken wegen mir - ob es mir nicht zu viel wird.
Du mußt Dir einfach ein dickes Fell anschaffen - auch wenn das nicht immer ganz leicht ist.
Lieben Gruß und schönen Tag.

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Re: Tagesmutter - Frust

Antwort von ChristinaB am 28.04.2004, 16:59 Uhr

Hallo,

nur kein schlechtes Gewissen !

Wir haben auch für unsere zwei (demnächst 3)eine Tagesmutter für 2-3 ganze Tage/Woche.

Meine Schwiegermutter hat bisher nur Fragen gestellt nachdem meine Große (4J) wohl etwas Negatives erzählt hatte. Aber ich denke, das war dann auch gut so, denn ich möchte ja auch wissen wenn mein Kind mit/bei der Tagesmutter Probleme hat.

Auch wenn wir vielleicht vieles anders machen würden, wir vertrauen unserer Tagesmutter und denken, dass die Unterschiede unseren Kindern auch förderlich sind (inklusive eventueller "normaler" Krankheiten).

Unsere Eltern würden ja sicherlich auch eine andere Erziehung wählen als wir.

Daher denke ich, dass, vorausgesetzt es geht den Kindern gut, viele unterschiedliche Erziehungsmethoden, Unterbringungsvarianten,... akzeptiert werden sollten, auch von Deinen Eltern.

Und auch wenn Du Deinen kleinen mal weinend da lassen musst (das wird passieren!), solltest Du kein schlechtes Gewissen haben. Es kommen Tage/Phasen, da wollen sie nicht mit nach Hause (aber dann fühlt man sich auch nicht unbedingt besser :-)).

Ich hoffe meine etwas unzusammenhängenden Kommentare habe Dich ein wenig aufgemuntert.

Christina

P.S.: Ich muss allerdings zugeben, dass es uns schon wichtig war, dass wir mehr für unsere Kinder da sind als die Tagesmutter, d.h. 5 Tage Vollzeit wäre für uns dann doch ein Problem.

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