Baby und Job

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Geschrieben von Veravera2005 am 11.06.2005, 22:37 Uhr

Suche Idee(n) zur Überbrückung

Hallo liebe RuB-Forum-Leser,
werde wohl meine Elternzeit verlängern (meine Firma hat zur Zeit nichts für mich, das zu erklären würde hier zu weit führen :o) Also habe ich jetzt noch über ein Jahr (mit meiner süßen Tochter, die 3 Vormittage in die Krabbelstube geht) zu Hause...

Falls kein zweites Kind kommt - gehe ich auf jeden Fall Okt. 06 wieder arbeiten.

Ich würde aber in der Zwischenzeit gerne was "Sinnvolles" machen. Hat jemand Ideen, Anregungen.

DAnke.

Vera

 
8 Antworten:

Re: Suche Idee(n) zur Überbrückung

Antwort von solelo am 12.06.2005, 0:04 Uhr

Hallo Vera!

Was sind denn so deine Begabungen?

Ich hätte da Ideen für:

- wenn du gut zeichnen/malen kannst
- wenn du gut Spanisch, Englisch oder Französisch, eventuell aber auch eine andere Sprache kannst
- wenn du gut basteln kannst
- wenn du gut mit Computer umgehen kannst

(also nicht alles auf ein Mal, nur eine dieser Begagungen reicht!)

... vorausgesetzt du kannst gut mit Kindern umgehen, davon gehe ich aber aus ;-)

Mir fällt meistens etwas ein, womit man Geld machen kann oder wie man sich sozial engagieren kann, ich müsste nur ein bisschen wissen, wo deine Stärken liegen.

Was hast du gelernt/studiert? Was sind deine Hobbies?

Gruß
solelo

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Re: Suche Idee(n) zur Überbrückung

Antwort von Babymama7 am 12.06.2005, 22:48 Uhr

hallo solelo, ich suche da auch noch ne beschäftigung, denn mit meiner firma siehts da ziemlich ähnlich aus.... meine stärken liegen im malen/zeichnen und computer!was hast denn da anzubieten????? ;o)

danke, lieben gruß

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Re: Suche Idee(n) zur Überbrückung

Antwort von Katrisina am 12.06.2005, 23:05 Uhr

Computer ist mein 2. Vorname
;).
Also mich würde das auch mal interessieren. Bin nämlich auch seit Monaten auf der Suche nach einer Überbrückung bis ich einen Job gefunden habe.

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Achtung sehr lang

Antwort von solelo am 13.06.2005, 21:51 Uhr

Also...
ich hätte vielleicht vorher warnen sollen, dass meine tollen Ideen meistens was mit Kursen zu tun haben. Mein Freund nennt mich schon "Miss Kinderkurs", weil ich andauernd neue Ideen hab. Manchmal fällt mir aber auch was anderes ein ;) Aber bevor ich hier anfing rumzuprahlen, hätte ich schon Mal sagen können, worum es bei mir geht. Aber ich schreibe es trotzdem Mal hin, wenn ihr kein Interesse an so was habt, braucht ihr es nicht lesen. Vielleicht kann jemand anderes was damit anfangen :)

Ich sage Mal vorweg, dass am Ende meine Rechtschreibung ziemlich zu wünschen übrig lässt - ich tippe sehr schnell und wenn ich einen langen Text geschrieben habe, dann korrigiere ich nicht mehr, wenn man es noch verstehen kann ;)

Zumindest kann man Kurse sowohl entgeltlich geben als auch ehrenamtlich, kommt darauf an, was die Zielgruppe ist. Oder man macht beides, so wie ich (ich gebe immer auch "Stipendien" für Kinder, deren Eltern die Kurse nicht bezahlen können).

Man braucht:
- kaum Startkapital
- eine Idee (ihr könnt meine nehmen, oder selbst was ausdenken)
- Organisationstalent
- Computer und Drucker (zur Not auch ohne, ist aber einfach besser wegen Flyer und so)
- einen Raum: das geht bei kleinen Kursen in einem etwas größeren Wohnzimmer - besser aber ein neutraler Raum. Die kriegt man meistens problemlos bei Gemeinden/Kirchen, Universitäten, Schulen, KiTas (vor allem Elterninitiaven, die vermieten gerne die Räume nachmittags) etc. Das ist viel einfacher als man denkt, einfach die selbe E-Mail an alle e-Mailadressen von Kirchen/Gemeinden/Kitas etc. schicken und anfragen. Manche verlangen zu viel (100 pro Stunde!), die darf man nicht nehmen. Die Kirchen meist kaum was (20 für 3 Monate zahle ich in einer). Manchmal wollen die Kitas den Kurs in ihr Programm aufnehmen, dann zahlt man gar nichts.
- Haftpflichtversicherung (hat fast jeder) ist zu empfehlen.

So. Und dann müsst ihr ne Idee haben. Ich habe bereits mehrere Konzepte entwickelt, die könnt ihr gerne haben, wenn es euch interessiert, aber am besten, man macht das selber (ich bin jetzt nicht scharf darauf, die zu verkaufen oder so) - so schneidet ihr euer Konzept auf euch und euren Fähigkeiten zu.

Computer:
- Computerkurse für Kids. Von 6 - 8, von 8 - 10, von 6 - 12, was ihr euch zutraut, in Gruppen von 4 bis - ? Bei Computer ist das schwieriger, weil man ja dann auch die Geräte braucht. Bei uns ginge das, weil wir sowieso so viele Computer stehen haben. Vielleicht kann man in Schulen und Kirchen anfragen, die haben manchmal auch so Räume mit Computern. Oder ihr macht Mini-Kurse à 3 bis 4 Leute, da reicht es auch, wenn du einen hast und die Kinder um die platzieren darfst. Jeder darf Mal dran. Zu hause sollten sie für "Hausaufgaben" oder Übungen oder dergleichen natürlich auch einen haben. Es kann ein Workshop sein, am Wochenende für 3 - 4 Stunden am Stück, mit Pausen, oder einen Monat lang ein Mal pro Woche. Man kann auch zu den Leuten nach Hause gehen und sagen, wenn die Eltern mindestens 3 zahlende Kinder zusammen haben, kommst du auch zu ihnen oder so.
Schwerpunkte im Kurs sollten sein: Wie gehe ich mit Internet um? Wie erkenne ich kinderfreundliche Seiten? Wie suche ich Informationen im Internet, denen ich vertrauen kann? Was sind die Gefahren? Was sind Viren etc. genau? Wie kann ich den Computer für meine Recherchen für Hausaufgaben nutzen, ohne einfach abzuschreiben? Wie könnte ein Lehrer erkennen, dass ich einfach kopiert habe (z.B. in dem man in Google zwischen Gänsefüsschen einen ganzen Satz eintippt)..... das kann man erweitern oder schrumpfen, wie es euch beliebt. Es kann ausgerichtet sein eher nach Schule und Hausaufgaben oder eher nach Sicherheit, oder man kann den Kids schon erklären, wie man was installiert, ohne dass dabei was kaputt geht, wie man einen Computer auseinanderbaut, etc. Es kann ein Kurs sein nur für Jungs oder nur für Mädchen - gerade ein Mädchenkurs fänd ich gut, die Jungs sind da eh meistens schon fitter und den Mädels traut man das nicht so zu, da könnten sie einb isschen selbstvertrauen gewinnen. Tastaturkürzel wie copy und paste, alles markieren, etc.... ich könnte endlos weiter aufzählen.
-> das gleiche kann man auch für Senioren machen! Eher dann als Nachhilfe, die brauchen dann schon eher jeder einezeln einen Computer, wenn man so einen Raum nicht auftreiben kann mit vielen Computern, dann sollte man lieber zu denen nach Hause gehen und höchstens zweier-Gruppen machen. Zu dieser Idee habe ich kein konkretes Konzept. Aber immer schon die Idee gehabt.

Malen/Zeichnen
-> Malkurs für Kinder der besonderen Art. "Abstrakte Kunst" zum Beispiel. für Kinder von 6 bis 10 oder so. Hier habe ich ein Konzept entwickelt, kurz: erste Stunde ist mit Eltern, ein Ausflug ins nächstgelegene Museum für moderne Kunst. Oder man mus zU hause/im Raum Kunst-Bücher wälzen (die ihr mitbringt), oder man geht gemeinsam in die Bücherei und schaut da Mal. Dann gibt es je nach dem, wieviele Lektionen man machen will: Pro "Lektion" ein berühmter Künstler wie Miro, Picasso, Mondrian, Matisse. Zu erst werden die typischsten Bilder ein bisschen besprochen - man kann dann erzählen und versuchen herauszufinden, was der Künstler ausdrücken wollte etc. EIne Einführung "Was ist Kunst/was ist Abstraktion" sollte schon stattfinden davor, nach dem Ausflug. Dann malt man einfach nach - wie picasso - wie Miro, wie Mondrian. Frei nach dem Motto "so'n paar Striche krieg ich auch hin". Bei Kindern kann das total cool aussehen!

So ein Malkurs kann natürlich auch konventioneller gemacht werden. Es könnte auch ein Malkurs extra für die, die meinen überhaupt nicht begabt zu sein (beim obigen erst recht, denn da muss man ja nicht perfekt zeichnen können, aber hier würde es halt darum geht, etwas mehr als Strickmännchen hinzukriegen). Da gibt es tausend Bücher mit Anleitungen, wie man aus einfachen geometrischen Formen Menschen, Tiere etc zeichnen kann - das kann man mit den Kindern üben.

Oder man nimmt das Thema "verschiedene Materialien" oder so. Man malt in jeder lektion das gleiche, aber ein mal mit Aquarell, dann mit Pastellfarben, dann mit Öl, dann mit T-shirt-Markern, dann mit Filzstifft, Kreide, was weiß ich, sogar an verschiedenen Orten, Straße, Wand, papier, Baum keine AHnung :) Mit Naturfarben, dann geht man ind en Wald und sammelt erst Mal, stellt die farben her und so weiter. Das hängt halt alles davon ab, wie viel Lektionen man hat, wieviel Geld man zur Verfügung hat (wenn es gemeinnützug ist und man irgendwie vielleicht vond er Kirche gesponsort wird und daher eben nur die vorhandenen Materialien hat) oder wieviel man von den Kindern erwarten kann (was sie ausgeben können, wieviel zeit sie investieren etc), und davon, was einem selber liegt, was man kann und so.

Sprachkurse:
- Kann man eine Sprache gut, Englisch oder Französisch vorzugsweise, kann man sich so 10 - 12 Lektionen zusammenstellen udn spierelirsch die Sprache beibringen. Das ist super leicht. Ich gebe Englischkurse für Kinder ab 3 - 6 in Kindergärten (ohne Eltern) - aber auch Englischkurse für Kinder von 1 - 3 als Mutter-Kindkurse in einer Gemeinde. Letzters ist quasi eine Krabbelstube, die Eltern sollen möglichst Englisch sprechen, wenn sie können. Es läuft Musik auf Englisch und ich spiele einfach lustige Spiele (anregungen kann ich gerne ausführlicher geben). Es gibt darüber auch vieeel literatur und viele Spiele im Netz, die man dafür verwenden kann. Da ich Geld dafür nehme, würde ich meine eigene Tochter, wenn sie in dem alter wäre nicht mitnehmen, da sie ja dann auch Mal weinen könnte und ich müsste mich um sie kümmern und die andere zahlen ja dafür. Würde ich das ehrenamtlich vond er Gemeinde aus anbieten würde ich mir schon erlauben, mein eigenes Kind mitzunehmen. Wobei sicher selbst die zahlenden Mütter nichts dagegen hätten, wenn mein eigenes Kind weint, aber naja. Sie ist 6 und ich habe sie immer zu den den anderen Englischkurse mitgenommen für Kinder ab 3, das hat super geklappt. Weitere Infos kann ich wie gesagt noch geben.

Vorschule:
- nichts leichter als das - da gibt es sooo viel Literatur dazu, das kann man als Kopiervorlage nehmen, wenn man Gitarre kann, die mitnehmen und mit den Kindern ein paar Lieder singen, wenn nicht, mit CD oder so. Die Kinder werden auf die Schule vorbereitet: 45 Minuten Mal konzentriert etwas tun, Mal nicht aufstehen müssen, melden, wenn man was sagen will. Jeder muss seinen Namen und ADresse und telefonnummer im Laufe der Zeit lernen. Es wird addiert und subtrahiert, alle Buchstaben durchgenommen (am besten jedes Mal ein anderer), Übungen dazu, dann eine kleine Bastel aufgabe, zum Beispiel eine Geschichte anhören udn dann ungeordnete Bilder aus einem Blatt ausschneiden und so ordnen und neu kleben, wie sie in der geschichte vorkamen. Wie gesagt, es gibt mittlerweile (seit der Pisa-Panik) super viel Bücher mit Anregungen und Kopiervorlagen dazu.

Basteln:
- Mal ein ganz bestimmtes Thema nehmen, ich hatte im Auge: Puppenhaus/Parkhaus(für die wenigen Jungs, die sich vielleicht doch noch anmelden eine ALternative zum Puppenhaus). Die kinder sollen ab Anmeldung schon Mal sämtliche JKKoghurtbecher, schuhkartons, Verpackungen aller Größen sammeln. Kleber, scheren und Farbe stellt die Lehrkraft. Ich stelle es mir als Wochenend-Workshop vor, etnweder Sa und So jeweils 3 Stunden oder so, oder an einem Tag den ganzen Tag, wobei das vielleicht doch sehr mühsam ist. Beim ersten Mal würde ich Bescheid geben, dass man noch nicht weiß, wie lange das tatsächlich dauert, und wenn alle Häuser nicht fertig geworden sind, dann hängt man noch Mal nen Tag drauf oder so. Selber muss man dann nur auch Schachteln aller Art sammlen, Deckel, Folien, und auch Mal in den Baumarkt gehen und nach resten von Teppich, PVC, holz schauen. Das Puppenhaus wird natürlich aus Pappe, sie basieren zum Beispiel auf Schukartons oder so. Die Püppchen werden aus Wolle oder aus Korken hergestellt. Anregungen habe ich, die Flyer dazu auch ;) Ich habe es nur nicht realisiert, weil sich derweil für mich was anderes ergeben hatte ;) Je nach ALter des eigenen Kindes kann man das eben mitnehmen und es kann entweder bei den Kindern, beim eigenen (Vorlage-)Haus oder an seinem eigenen (vielleicht dem Alter entsprehcen kleinen oder großen) Haus basteln.

Oder eben man sucht sich irgendwas anderes aus: Puppe basteln, Teddy basteln, Nähen, was weiß ich, Literatur gibt es auch massig.

Sicherheit im Verkehr:
zur Vorbereitung auf die Schule: Wie verhalte ich mich im Verkehr; mögliche Gefahren testen, nachspielen, die richtige Reaktion üben etc. wichtige Telefonnummern auswendig lernen, vielleicht sogar mit der Polizei oder Feuerwehr was ausmachen, dass man dann anruft und einen Alarm vortäuscht, damit die Kinder lernen, wie so ein Gespräch abläuft. Was tun bei Feuer, wern alarmiert man, wen alarmiert man auf der Straße, wen was ist, wo holt man Hilfe etc. etc. Das ist eine etwas ausgereiftere Idee, aber ich habe mir noch keine konkreteren Gedanken gemacht. Die Idee habe ich bis jetzt deshalb verworfen bzw. hintangestellt, weil ich irgendwie Sorge habe, dass die Kinder danach noch paranoid werden könnten. Wie kann man Sicherheit vermitteln, ohne noch mehr Angst zu machen? Auf der anderen Seite dürfen wir den Kindern nicht verschweigen, dass es eben Kidnapper gibt, das Unfälle passieren, dass ein Feuer ausbrechen kann etc..... also diesen Zwiespalt habe ich noch nicht auflösen können. Bei manchen Kindern könnte so ein Kurs auslösen, dass sie sich plötzlich erst Recht Gedanken um Gefahren machen und dann noch Alb(p?)träume bekommen!

Ansonsten habe ich noch so ganz unausgereifte Ideen, für wenn mir Mal langweilig wird mit dem was ich bis jetzt haben:
- Waldtag/Naturtag - ein Workshop irgendwie im Wald; Bäume, Büsche, Pilze, Pflanzen, Blumen, Tiere kennen lernen und suchen, Spuren suchen, Spuren legen, Vögel erkennen; oder aus den Materialien im Wald irgendwas basteln oder irgendso was - aber ich weiß da nichts konkretes. Das war so eine idee für den Fall, dass ich keinen Raum kriegen würde.

- Musik: Krabbelstube mit Musik-Schwerpunkt

- Kochkurs/Backkurs, könnte man auch als Workshop oder als längeren Kurs konzipieren, mit mehreren Gerichten oder Backideen; leichte Sachen oder schwerere, man kann es auch steigern; dabei noch "Sicherheit in der Küche" lernen durch einprägsames üben von immer nachschauen ob alles aus ist (vielleicht mit nem netten Spruch, denn die dann in und auswendig können).... Am Ende des Kurses könnte man die Eltern kommen lassen und sie zu einem leckeren Büffet einladen :)

So.... mit Kindern, auch wenn es sich schlimm anhört, lässt sich ein gutes "geschäft" machen. Ich weiß das selbst, weil meine TOchter auch überall hingeht, zum Tanzen, zum Schwimmen, zum Sport, zur Musikschule, zur Krabbelstube, zum Englisch wäre sie auch gegangen, wenn ich das nicht schon selbst anbieten würde. All diese Dinge kann man auch einfach so ehrenamtlich anbieten.

Als Lehrtäige braucht ihr kein Gewerbe anzumelden. Ihr könnt eine Steuernummer vom Finanzamt kriegen und am Ende des Jahres ganz normal eine Steuererklärung abgeben. Wenn ihr unter 400 € im Monat bleibt müsste da nicht viel abgezogen werden. Ihr wisst selbst, dass viele solcher Kurse einfach bar bezahlt werden, und ob die Lerhkräfte das wirklich angeben, bleibt ein Rätsel.

Ich verdiene 40 € Brutto die Stunde! Mit 20 ist man aber auch mehr als zufrieden. Das rechnet sich so:
8 Kinder in einem Kurs à 12 Lektionen x 69 € pro Kurs macht 8 x 69 = 552; das geteilt durch 12 Lektionen macht 46 €. jedes Kind zahlt aber nur 5,75 € die Stunde, was eigentlich fair ist. Ansonsten sind dort die ganzen Stunden nicht eingerechnet, die ich für Werbung, Flyer, Vorbereitung, Konzeptschreiben, Organisation, Eltern anrufen etc etc etc. Von daher ein fairer Preis. Wenn es ein Kurs ist mit weniger Vorberietungsarbeit, muss man halt ein Mittel finden. Für die Babykurse (Mutter-Kind) kirege ich 20 € pro Kind pro Monat bei ein Mal ind er Woche, eine Zeit lang hatte ich aber nur 2 Kinder im Kurs - das kann sich aber ändern.

Man kann die Kurse also laufend, als Workshop oder Häppchenweise in 12-Lektionen anbieten oder so, oder 6, oder 10 oder wie auch immer. Das geld kann man bar oder überwiesen bekommen, wobei ein Termin für Bar (mit Quittung, kann man Schreibwarenladen kaufen) insofern besser ist, weil sich meistens alle Eltern mit den Überweisungen verspäten.

Werbung macht man einfach als so Zettel mit unten abreisßbaren Telefonnummern und hängt sie in Kitas, Bücherei, Supermärkte, Haltestellen. Dafür muss man etwa 2 Tage einrechnen und man sollte ien Auto zur Verfügung haben, am besten mit ner Freundin, die fährt und man kann dann immer leicht ein und aussteichen, Pinnnadeln, Tesa und Schere nicht vergessen. Dann wartet man etwa 1 Woche und die ersten Anrufe kommen. Man sagt allen, dass sobald sich 6 (oder wieviel auch immer als Minimum) gemeldet haben, findet der Kurs statt und sie werden angerufen. Am besten schon neben dem Telefon einen Zettel hinlegen mit Informationen, die sicherlich abgefragt werden oder die man noch am Telefon geben kann, und die man selber die Eltern fragen will (Telefonnummer, Name alter des Kindes etc).

So. Ich hoffe, ich habe euch nicht zu sehr enttäuscht, weil alles auf Kurse hinausläuft. Ich bin aber echt überzeugt, dass das Auf-Die-Beine-Stellen eines solchen Kurses echt gar nicht so ein Act ist, wie man sich das vorstellen könnte. Ich hatte laaaaange die Idee, und hab mich nie aufraffen können. Bis eine Freundin auch eine Überbrückung suchte. Sie fragte mich, ob sie meine Idee klauen könnte. Ich meinte, natürlich, war aber ein bisschen pikiert, weil ich das so vor mir her geschoben hatte und es nicht hingekriegt hatte und sie wollte das jetzt einfach anpacken, meine Idee. Aber dann haben wir das zusammen gemacht und es hat total gut geklappt. Nach dem ersten Kurs, der Oranisatorisch natürlich am schwierigsten war, habe ich gemerkt, dass es gar nicht so schwierig ist. Sie hat dann aufgehört und ich habe weiter gemacht.

Ich gebe wirklich gerne weiter Tipps und Anregungen, wie man Räume kriegt, was man sagt, an wen man sich wendet, wie das mit dem Finanzamt und Selbständigkeit ist, wie man Werbung macht, wie man das alles an die Kindergärten verkauft :) falls jemand so was machen will. Sagt dann einfach Bescheid.

Gruß
solelo
P.S.: mir fällt noch ein, dass das Deutsche Rote Kreuz und Co auch immer Kurse anbieten, entgeltlich udn ehrenamtlich und die haben auch Räume.

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Re: Achtung sehr lang - DANKE!!!!

Antwort von veravera2005 am 14.06.2005, 10:04 Uhr

Hallo Solelo,
vielen Dank für die tollen Tipps und Ideen. Hast du eine Email-Adresse? Dann könnte ich dich per Mail bei Bedarf noch mal interviewen.

Der Pfarrer unserer Gemeinde hat schon bei mir angeklopft, ob ich nicht eine Krabbelgruppe leiten will ... :o)

Viele Grüße

Vera

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ach ja - hier ist meine email-adresse...

Antwort von veravera2005 am 14.06.2005, 10:19 Uhr

nicht wundern, ich poste unter veravera2005, die emailadi läuft aber unter veravera2001.

(diese adresse war irgendwie schon vergeben, wahrscheinlich durch mich von der ersten schwangerschaft :o)

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Re: Achtung sehr lang

Antwort von Anjinha+Bianca am 17.06.2005, 15:54 Uhr

Hallo Solelo, finde Deinen Beitrag super! Ich habe auch schon öfters darüber nachgedacht so etwas zu machen aber mich nie getraut, vielleicht kannst Du mir ja noch einige tipps geben.

LG
Anja

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Re: Achtung sehr lang

Antwort von solelo am 18.06.2005, 1:18 Uhr

Ja gerne. Meine Adresse gebe ich hier so ungern bekannt, weil es so "bots" gibt, die automatisch das netz durchsuchen und nach E-Mailadressen fischen, dann wird dahin Spam verschickt. Ich schreibe hier Mal zum selber zusammenpuzzlen:

johanna und dann noch ein g ohne punkt und alles, einfach zusammenschreiben. Dann kommt das tolle at-zeichen, und dann noch students Punkt uni bindestrich mainz punkt de. :-) Wenn das nicht hinhaut dann veruschen wir es noch Mal.

Hast du schon eine konkrete Idee? Ich kann dir gerne weiter helfen. Man muss sich echt einfach nur trauen und es anpacken!

Liebe Grüße
solelo

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