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Geschrieben von Cella am 06.06.2006, 12:53 Uhr

Selbstzufriedenheit - trotz Stress

Hallo,

jetzt muss ich Euch mal was fragen:
Geht es euch manchmal auch so, dass eure Selbstzufriedenheit völlig schaukelt, wenn ihr andere Mütter mit euch vergeicht?

Ich meine, dass es Momente gibt, da gibt es ein kleinwenig "Neid" - aber wenn man sich dann wieder neusortiert hat und wieder zu dem Ziel gekommen ist, dass es so, wie es läuft, eigentlich genau so läuft, wie man es möchte - dann ist die Selbstzufriedenheit wieder da!

War gestern zu Besuch bei Verwandten, die Frau hat jeden Tag eine Zugefrau (polin - unangemeldet), sie ist nicht berufstätig, wenn sie Mittags nach Hause kommt, ist der Kaffeetisch abgeräumt...das Bad wird jeden Tag gewischt...

Heute morgen bin ich wieder neusortiert und weiß wieder was ICH möchte :-)

Gruß
Cella

 
7 Antworten:

Re: Selbstzufriedenheit - trotz Stress

Antwort von KaMeKai am 06.06.2006, 14:05 Uhr

Ich komme leider immer so schlecht aus dem Bett. Da ich von 7 bis 13 Uhr arbeite, muss ich aber früh aufstehen. Gelegentlich beschleicht mich Neid, wenn ich die Hausmamis in meiner Straße gemütlich ein Kaffeekränzchen halten sehe, während ich mir das Herzbändel abrenne.
Aber andererseits sind Hausfrauen auch oft auf berufstätige Frauen neidisch, weil sie keine berufliche Erfüllung finden.

Also bin ich doch alles in allem zufrieden, ich wollte es nicht anders haben.
LG
Kathrin

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Re: Selbstzufriedenheit - trotz Stress

Antwort von fiammetta am 06.06.2006, 19:51 Uhr

Hi,

einiges von meinem Streß war selbstgemacht (das Zweitstudium und der Sohnemann sowie die Anlage des Gartens), anderes war einfach Schicksal (psychisch massiv kranker Schwiegervater, eine Schwägerin, die in seine Fußstapfen tritt, der Jobverlust meines Mannes, die Tatsache, daß ich für eine ländliches Gebiet als Frau extrem überqualifiziert bin). Einige Streßfaktoren sind inzwischen entweder verstorben (Schwiegervater) oder beendet (Uni). Somit entspannen sich manche Situationen. Neidisch war ich bislang keiner meiner "Schwestern" und das hatte folgende Gründe:
1. Ich hätte nicht studiert etc., wenn ich Arbeit nicht als Teil meines selbstbestimmten (!) Lebens und damit als Quelle meines Selbstbewußtseins sähe
2. Ich diese typischen Muttigespräche im Café dermaßen für zum Grausen finde, daß mir die Worte regelrecht dafür fehlen
3. Ich - trotz der ganzen Horrortrips - inzwischen das meiste dessen hinter mit habe, was den Großteil meiner Altersgenossen noch erwartet. Die Erfahrung lehrt, daß man mit zunehmendem Alter auch immer unflexibler mit üblem Streßsituationen (z.B. Pflege Dementer) umgeht. Dann habe ich meine Ruhe.
4. Mir schon immer jegliches Verständnis für selbstgemachte Lethargie und Faulheit bei gleichzeitigem Gejammer über verpaßte Chancen und Neid gegenüber Flotteren gefehlt hat.

Ich weiß jedenfalls eines: Sollte ich noch heute tot umkippen, dann habe ich mit Sicherheit mehr erlebt als die meisten Leute in meinem Alter. Ich habe mein Leben also nicht mit hirnlosem G`schafftl`n, Dauergejammer und einem regelrechtem Verfaulen bei lebendigem Leibe verbracht. Und ja, darauf bin ich stolz - Streß hin oder her.

LG

Fiammetta

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an fiammetta

Antwort von julchen78 am 06.06.2006, 20:09 Uhr

Hallo,ich schreib hier mal in eigener Sache,hab dein Statement gelesen und find die Einstellung Klasse,wollt mal nachfragen was du studiert hast und wo du in der Zeit deinen Sohn gelassen hast,würd ich mich auch für interessieren,da ich auch nich mit gelegenheitsjobs in rente gehen möchte,würd mich über antwort freuen
danke
dani

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Re: an julchen78

Antwort von fiammetta am 07.06.2006, 15:24 Uhr

Hi,

das war ein langer Weg:
1. Klassische Ballettausbildung noch während der Schulzeit
2. Geisteswissenschaftliches Studium
3. Fernstudium an einer Fremdsprachenakademie
4. Sozialwissenschaftliches Fernstudium (univ.), d.h. Erwachsenenpädagogik

Der Sohnemann kam erst nachdem ich mit Pkt. 4 begonnen hatte. Aufgrund des Jobverlusts meines Mannes und seiner beruflichen Neuorientierung (Fernstudium) hatten wir beschlossen, daß ich zunächst alleine die Brötchen heranschaffe und er sich um Bubi kümmert. Klassischer Rollentausch also.*grins* Ab und zu unterstützt uns meine SM, die mit uns in einem Haus wohnt, aber auch schon 81 ist. Ansonsten haben wir niemanden.

Was machst Du?

LG

Fiammetta

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Re: an julchen78

Antwort von julchen78 am 07.06.2006, 15:47 Uhr

Hallo,wie kann man denn hier die emailadressen übermitteln ohne das ich die im forum bekannt geben muß??so brauch man nich immer das forum verstopfen.
Also ich bin gelernte Zahnarzthelferin,hab mich dann bei der Bundeswehr gemeldet,bin kurz drauf Schwanger ge´worden,entlassen worden und seit dem auf Suche,hab sozusagen Gelegenheitsjobs gemacht,bin absolut unzufrieden damit,deswegen bin ich immer so interssiert wie andere das so machen
Hab ja auch noch ein paar Jährchen bis zu rente,grins
Gruß Dani

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Re: an julchen78

Antwort von Kami am 08.06.2006, 11:39 Uhr

Hallo Dani,

ich habe auch 2 Studiengänge gemacht, wärend ich 3 Kinder in die Welt gesetzt hab. Vorab lass dir sagen, daß alles halb so wild ist mein erster Sohn war ungeplant und ich hatte ganz schön Bammel, daß ich Studium und Kind nicht schaffe, aber alles hat so gut funktioniert, daß wir dann noch 2 bekommen haben. (Na ja, nicht ganz alles-Nr. 1 war ein Schreibaby, bis er 9 Monate alt war hat er jeden Abend von 6 bis 1 Uhr Nachts geweint, aber danach wars glücklicherweise vorbei.)

Mein erstes Studium war Biologie mein zweites Medizin. Meine Kinder hatte ich in der Kinderkrippe seit sie 6 Monate alt waren. hier gbt es eine Studentische Krippe die von 8 bis 16 Uhr geöffnet hat, sowie einen studentischen Kindergarten geöffnet von 7.30 bis 16.30.

Ich wünsche dir viel Glück, fast alles geht wenn man es wirklich will.

Kami

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an kami

Antwort von julchen78 am 09.06.2006, 19:33 Uhr

Hallo,
ich bin überwältigt wie man mit Kindern ein Medizinstudium absolvieren kann?!?Was haste denn genau studiert?Und du bist wirklich fertig geworden??Mit allem drum und dran?
Aber es stimmt scon,man kann wirklich fast alles schaffen wenn man wirklich will,jeder hat sein glück selbst in der Hand,ich bewundere solche Menschen
LG Dani

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