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Geschrieben von lissii am 09.01.2003, 22:56 Uhr

Referendariat/ Vorbereitungsdienst

Hallo. Bin ratsuchend!
ich habe schon gelesen, was im forum so zum thema Referendariat gesagt wurde, hab aber eine etwas besondere situation und brauche dazu eine paar eischätzungen von Euch, ob dass zu schaffen ist: Ich werde bald meinen vorbereitungsdienst in niedersachesen an einer Haupt- und/oder Realschule anfangen. das Problem dabei ist: mein Sohn (dann 2 einhalb)kann ich zwar bis 15 Uhr in der Kita lassen, aber zeitlich könnte es aus diesem Grund alles zu knapp werden: In meiner Stadt gibt es kein Seminar für eines meiner Fächer. ich fahre zum nächstmöglichen Seminar von hier uas ca. 35-40 Minuten. Wenn ich Glück habe, liegr meine Schule "nur" 20 Minuten entfernt (berufsverkehr nicht eingerechnet). Jetzt weiss ich nicht, wieviele Stunden ich in der Woche an der Schule verbringen muss, unterrichten, soweit ich weiss, 10. Aber dann besucht man ja noch die U.versuche der anderen seminarteilnehmer, und da sich das Gebiet des Seminars ziemlich weit ausstreckt kann die fahrtzeit theoretisch bis zu einer Stunde betragen. ich kann in ausnahmesituationen zwar meinen freund oder eine Freundin einspannen, aber ich frage mich, ob nicht die ausnahme zur Regel wird und ich meinen Sohn kaum noch zu sehen kriege??? Also, was meint ihr, ist das überhaupt machbar? Wie oft fährt man eigentlich wohin und wie lange?

Meine zweite überlegung geht dahin, doch erst zu versuchen, nochmal schwanger zu werden, was wißt ihr darüber, wenn ich den Vorbereitungsdienst anfange und dann unterbreche? Kriege ich dann noch irgentwetwas an Geld? wie lange darf die Pause sein? wenn ich noch ein Jahr nach dem Examen warte, könnten wir nämlich umziehen, weil mein Freund dann sein Studium beendet hat. das könnte ich dann mit noch einem Kind überbrücken. Oder ist das ganze mit zwei kindern glatter Selbstmord? Vielen dank schonmal für eure meinung!

 
4 Antworten:

Re: Referendariat/ Vorbereitungsdienst

Antwort von sunny28 am 10.01.2003, 15:04 Uhr

Hallo,

ich bin zwar nicht in der gleichen Situation wie du, aber ich habe das Referendariat gerade hinter mir, habe eine Stelle als Lehrerin an der OS bekommen und versuche gerade schwanger zu werden.
Ich fand das Referendariat (Nordhorn bzw. Esterwegen)auch ohne Kind schon ziemlich stressig. 2 Tage die Woche zu den Seminaren. Eine Woche vormittags von 10 bis 12 in die unterschiedlichen Schulen. Manchmal war ich zu den Schulen 1 1/2 Std unterwegs, das Pädagogikseminar vormittags von 10-14 Uhr und alle zwei Wochen nachmittags von 14-16 Uhr. Dann noch die Vorbereitungen für den Unterricht (ich musste 12 Std/WOche unterrichten, es wurden mit Vertretungsunterricht aber meistens mehr)und Unterrichtsbesuche (die halten furchtbar auf)... Ich will dir jetzt keine Panik machen. Im Seminar gab es auch Frauen, die das ganze gut gemanagt haben, allerdings hatten die auch irgendwie Familie zuhause, die auf die Kinder aufpassen konnten. Ansonsten stelle ich mir das ganz schön schwierig vor. Man findet sicher nicht so schnell jemand für die Kinderbetreuung, der so flexibel ist!!! Ich wünsche dir trotzdem alles Liebe, dass du eine gute Schule mit netten Kollegen bekommst und ein gutes 2.Staatsexamen machst.
Falls du noch etwas wissen willst, melde dich einfach!!

Liebe Grüße
sunny28

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Re: Referendariat/ Vorbereitungsdienst

Antwort von Nina&Leia am 10.01.2003, 20:49 Uhr

Hallo,
ich stecke gerade im Ref und habe eine 2,5 Jahre alte Tochter und muß sagen, daß eigentlich alles ganz gut klappt. Klar, stressig ist es schon, wäre es ohne Kind aber auch. Meine Tochter geht den Kindergarten, wo es ihr super gefällt. Sie geht meistens von 7:30 bis 14 Uhr, nur an meinem Seminartag geht sie halt bis 17 Uhr und wird dann vom Papa abgeholt.Allerdings habe ich Glück und meine Schule liegt nur 10 Min vom Kindergarten und unserer Wohnung, d.h. ich kann in Freistunden auch schon mal nach Hause. Und in BaWü besucht man auch keine Mitrefis im Unterricht(zumindest habe ich davon noch nie gehört).Familie haben wir hier auch nicht, aber mit guter Organisation klappt das schon. Kenne einige Refis mit Kind und die meisten schaffen das ganze viel lockerer manche ohne Kind. Allerdings wollte ich das ganze nicht mit 2 Kleinkindern machen...vorbereitet wird meistens abends oder in Freistunden. Falls Du noch Fragen hast, kannst Du mich gerne anmailen, nina

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danke für die antworten

Antwort von lissii am 12.01.2003, 20:10 Uhr

werde es wohl riskieren, einen versuch ist es auf jeden fall wert... ich werd mich schon durchbeißen.
Danke fürs Mutmachen, liebe grüße!

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Kind im Ref

Antwort von sunfriend am 12.01.2003, 23:20 Uhr

Liebe lissii !

Ich hab mein Referendariat mit einem 10 Monate alten Kind und einem weiteren im Bauch gestartet.

Man kann bei Geburt während des Refs ganz normal Erziehungsurlaub nehmen. Man beantragt dann Erziehungsgeld, 600 DM im Monat waren das. Man setzt dann nach 1, 2 oder 3 Jahren im dementsprechenden Kurs an der gleichen Stelle wieder ein.
Ich habe keinen Erz.-urlaub genommen, was organisatorisch etwas schwieriger war, weil ich dann ja in keinen Kurs reinpasste. Ging aber auch. Hab halt 10 Wochen (= Mutterschutz) später Examen gemacht.
Natürlich ist Ref mit Kind(ern) stressig, aber andererseits nimmt man es wenigstens nicht zuuuuu wichtig. Wichtig ist aber, dass du wen hast, der dich unterstützen kann - dein Mann studiert ? Dann ist er im Notfall ja auch mal flexibel. Oder Großeltern in der Nähe ? KiTa ?

Wenn du willst, kannst du mir ja mal mailen !!!

Lieben Gruß !

sun

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