Baby und Job

Baby und Job

Fotogalerie

Redaktion

 
Ansicht der Antworten wählen:

Geschrieben von sun1024 am 04.08.2004, 11:25 Uhr

Möchte hier jemand ein drittes Kind und trotzdem weiter arbeiten / studieren ?

Tja, der Betreff sagt eigentlich schon alles. Noch was über mich ? Okay.

Ich befinde mich gerade im Zweitstudium, habe mein erstes Kind im Ersten Staatsexamen des Erststudiums und das zweite im Zweiten Staatsexamen des Erststuidums bekommen, und habe nach dem Mutterschutz beide Male direkt weiter gemacht, weil ich irgendwie der Typ bin, der auch aus dem Haus kommen muss.
Zum Teil hat mein Mann die Kindererziehung übernommen, zum Teil kommen wir mit Ganztagskindergarten und so gut zurecht, zum Teil basteln wir einfach beide unsere flexiblen Zeiten so zurecht, dass es passt.

Jetzt möchten wir ein drittes Kind. Mein Mann macht sich gerade selbstständig - er wird viel von zu Hause aus arbeiten - und ich bin mit dem Vordiplom des Zweitstudiums gerade fertig und hoffe auch, meinen Stundenplan etwas flexibel gestalten zu können.

Klingt ein wenig wahnsinnig, aber wir wissen, dass wir das schaffen und das wir uns um all unsere Kinder kümmern werden.

Gibt's hier noch mehr so Verrückte ?

Liebe Grüße !

sun

 
17 Antworten:

Re

Antwort von shortie am 04.08.2004, 11:35 Uhr

wollen würde gerne, aber mit der arbeit wird´s dann evtl. nix. noch studentin mit arbeitendem mann, schelchter verdienst, 12h ausser haus. habe jetzt mal probehalber selber "gearbeitet" in ´nem praktikum. erstens diskriminierung auf der arbeit, und zwotens durch doppeleinsatz daheim und auf der arbeit jeweils 150% jetzt schon ganz schön groggy. ohne oma/opa etc.

bewunderung für euren mut!
alles gute

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: Möchte hier jemand ein drittes Kind und trotzdem weiter arbeiten / studieren ?

Antwort von andrea70 am 04.08.2004, 14:46 Uhr

Hallo,

wir haben zwei Kinder. Ich arbeite und mein Mann ist zu Hause.
Ich hätte gerne auch noch ein drittes, aber ich weiß nicht, ob unsere Zeit und Aufmerksamkeit für drei Kinder reichen. Es ist mit zweien schon nicht leicht. Außerdem möchte mein Mann nun auch wieder beruflich etwas machen und nicht nur zu Hause sein, was ich auch verstehen kann.
Naja, unser kleiner ist erst 1 jahr alt, also eilt diese Entscheidung nicht.

LG Andrea

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: Möchte hier jemand ein drittes Kind und trotzdem weiter arbeiten / studieren ?

Antwort von Sunny1973 am 04.08.2004, 15:20 Uhr

Ich weiss nur eins, mein Mann und ich arbeiten Beide Vollzeit und wir haben 1 Kind. Weitere Kinder könnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen unter diesen Umständen!

Ich meine, wenn Dein Mann sich selbstständig macht, auch wenn er von Zuhause aus arbeitet, ist er zwar "körperlich" anwesend, aber hat er auch die Zeit sich zu kümmern?

Ich finde Euren "Mut" bewundernswert" und wünsche Euch alles Gute.

LG
Sunny

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: Möchte hier jemand ein drittes Kind und trotzdem weiter arbeiten / studieren ?

Antwort von crisgon am 04.08.2004, 15:41 Uhr

Also in Ländern wie Spanien klappt es tatsächlich, auch bei größeren Familien. Hier in Deutschland ist es leider superkompliziert. Trotzdem finde ich schon, dass man es arrangieren kann. Wir haben bisher einen Sohn, und sind beide Vollzeit berufstätig. Im März soll unser zweites Kind zur Welt kommen, und ich würde auch gerne wieder nach einer 6-monatigen Pause starten. Mal schauen ob es klappt...!
LG
cristina

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: Möchte hier jemand ein drittes Kind und trotzdem weiter arbeiten / studieren ?

Antwort von lupa am 04.08.2004, 21:09 Uhr

Hi,

ich hab bisher nur ein Kind, wir möchten aber eigentlich auch drei...
Soweit zu mir: Ich bin Studentin, nach uni-wechsel und zurückstufung (Mistkerle!) jetzt erst wieder im 3 Semester anstatt im 6. Mein Mann arbeitet Vollzeit. Ist jetzt schon hammerhart zu organisieren, weil das Geld ja nicht vom Himmel fällt und Betreuung für Kinder unter drei hier fast völlig unmöglich ist. Wir sind gezwungen, irgendwas zurechzubasteln, damits zeitmäßig halbwegs passt mit Tagesmutter und uns beiden abwechselnd. Ist echt hart, zumal keine Großeltern auch nur annähernd in der Nähe wohnen.
Wenn die Kleine dann in den KiGa geht, wollte ich erstaml zwei Semester voll studieren können und Scheine sammeln, um snschließend wieder ein Semester Ruhe einlegen zu können für ein Geschwisterchen ;-)
Aber ob wir dann wirklich noch ein drittes können? Wie soll ich denn mit 3 kleinen Kindern jemals Arbeit finden? Und was machen wir dann mit denen? Die Große dann vielleicht schon Schule, oder wenigstens KiGa, aber zwei andere Kleine? Wo soll ich die unterbringen und wer zahlt uns die hammerpreise der Tagesmütter hier in der gegend?
Ich weiß auch nicht. Es ist doch echt schlimm, dass der Staat einerseits jammert, weil zu wenig Kinder geboren werden und er es einem gleichzeitig fast unmöglich macht, welche zu bekommen.

Naja, ein zweites soll es aber in jedem Fall sein, wird sich zeigen müsse, wie das dann klappt.

LG,
lupa

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: Möchte hier jemand ein drittes Kind und trotzdem weiter arbeiten / studieren ?

Antwort von Ulimama am 04.08.2004, 23:54 Uhr

wir haben zwei kinder. beim großen war ich nach einem jahr wieder vollzeit arbeiten, d.h. bei dem weiten arbeitsweg 11 std. täglich weg. aber der opa hat den kleinen betreut, so daß er nur 4 std. täglich in der kita war.
bin jetzt mit der kleinen in erziehungsurlaub. werde dann wieder arbeiten, erst 20 std. auf 3 tage verteilt, dann wahrscheinlich 30 std. mein mann ist aber inzwischen selbständig und arbeitet am wohnort, arbeitet mit terminen, so daß er dann die kleine auch nur 4 std. täglich in die kita bringen müßte, bis sie wenigstens 2 jahre oder sogar 3 jarhe alt ist. im notfall hat die kita am ort 10 std. geöffnet.
ein drittes kind schaffe ich nicht...

viel glück
uli

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: Möchte hier jemand ein drittes Kind und trotzdem weiter arbeiten / studieren ?

Antwort von mogli77 am 05.08.2004, 9:56 Uhr

hallo,

wir haben 2 kinder im studium bekommen, mein mann macht gerade referendariat, ist gott sei dank noch recht flexibel. ich bin gerade fertig geworden. ich suche einen job, was sich als sehr schwer erweist. teilzeitmöglichkeiten gibts so gut wie kaum in meinem bereich.

klar würden wir gerne noch ein 3 haben, wenn wir in frankreich leben würden; sage ich immer *gg*...aber so? die kita vom großen kostet 330,-€, wird im moment noch bezuschußt, sobald ich arbeiten gehe, zahlen wir den vollen satz und die tamu für den kleinen...

aber wir sagen nicht NEIN denn ich bin 26, mein mann 28, wer weiß, was in 5-10 jahren ist. aber ob, ich dann noch lust habe?

wir haben zwei und das ist für eine familie, in der beide arbeiten/arbeiten wollen hart an der grenze.

lg mogli

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: Möchte hier jemand ein drittes Kind und trotzdem weiter arbeiten / studieren ?

Antwort von cosma am 07.08.2004, 11:27 Uhr

Hallo !

Ich bin schwanger mit Nr.3 und studiere noch (Med).
Bei uns läuft es derzeit "klassisch", d.h. er arbeitet als Arzt ohnhin stundenmässig für mich mit und ich bin viel zuhause.
Ab und zu sammel ich mal wieder einen Unikurs dazu - mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber wenn im Januar Nr. 3 kommt wird das auch erst mal wieder ein bis 2 Semester pausieren.

Ich denke, es kommt darauf an, was im jeweiligen Berufswunsch möglich ist.
Ich selbst will und werde die nächsten Jahre bei 3 kleinen Kindern vorallem Mutter sein - da muss ich später im Job natürlich nehmen, was ich kriegen kann (Vertretungen, Ämter, Lehre etc.)

Wenn beide "Vollgas" geben wollen ist es sicher schwieriger, die einzelnen Kinder brauchen ja auch ihre Aufmerksamkeit.

Gruss
cosma

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Danke für eure Rückmeldungen,

Antwort von sun1024 am 07.08.2004, 13:39 Uhr

auch wenn ihr das Ganze eher pessimistisch sehe. Auch ich denke, dass es schwierig ist.

Wenn mein Mann sich selbstständig macht, wird er natürlich kaum Zeit haben, sich um ein Baby zu kümmern, aber er wird zuhause sein, und für die beiden Großen (5 und 6), die total viel zu zweit vor sich hin spielen, ist das schon viel wert.

Ronja geht nach der Schule 3x die Woche in einen Hort bis 16 h, und Finn ist täglich bis 16 h im Kindergarten. Das klappt also ganz gut.

Wenn das Baby ein Jahr alt ist, möchten wir es auch in einer KiTa unterbringen. Bei den beiden Großen haben wir damit tolle Erfahrungen gemacht.

Bleibt also ein Jahr, in dem ich wohl nicht viel zum studieren kommen werde.

An der Uni gibt es einen Zusammenschluss von studierenden Eltern, die sich gegenseitig bei der Kinderbetreuung aushelfen; außerdem besuche ich oft Vorlesungen nicht, zu denen es gute Begleitmaterialien gibt, sondern lerne das Zuhause.

Leider wäre oft vieles einfacher, wenn sich manche Leute an der Uni nicht als solche Sturköpfe erweisen würden ... zum Glück hab ich da im Hauptstudium ein bisschen die Wahl, bei wem ich studiere ...

Großeltern, die aushelfen, haben wir auch nicht direkt vor Ort, außerdem arbeiten meine Eltern selber beide noch, d.h. die nehmen die Kinder eher mal am Wochenende.

Ich finde es echt ärgerlich, dass Deutschland es sich leistet, dass hochqualifizierte Frauen sich entweder kaum fortpflanzen oder kaum arbeiten.

Naja, wir "machen" auf jeden Fall das dritte Kind, unsere Gefühle sagen ganz klar JA, obwohl wir beide nicht die Typen sind, die gerne zuhause bleiben.

Wir hatten nie viel Geld oder viel Zeit, das Organisieren haben wir ausführlich gelernt, und ich denke, wir werden klarkommen.

Angst haben wir trotzdem, klar.


Ach, noch was @mogli: Meine ersten beiden Kinder hab ich mit 25 und 26 bekommen ... danach haben wir knapp 5 Jahre lang gesagt: 2 sind genug - und jetzt wollen wir doch ein drittes ;)



Ich wünsche euch allen, dass ihr Glück habt mit der Kinderbetreuung oder der Jobsuche, und dass ihr glückliche Familien seid, so oder so.

Liebe Grüße,

sun

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: Danke für eure Rückmeldungen,

Antwort von berita am 08.08.2004, 10:21 Uhr

Also ich muss ehrlich sagen, dass ich wenig Sinn darin sehe, viele Kinder in die Welt zu setzen, damit diese dann ganztags von anderen Leuten betreut werden. Ich war auch so ein "Schluesselkind", das ist nichts schoenes, auch wenn nach aussen und fuer die Eltern alles ok zu sein scheint. Wenn man arbeiten muss, um zu ueberleben, ist es was andres, aber wenn du mit dreissig noch ein neues Studium anfaengst, scheint das ja nicht der Fall zu sein. Nichts fuer ungut, aber das ging mir durch den Kopf bei deinem Text.

LG
Berit

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: Danke für eure Rückmeldungen,

Antwort von dani-3 am 08.08.2004, 21:56 Uhr

Hi,
bin schon dreifache Mutter und nicht Berits Meinung...
Meine Kinder sind 6 1/2, 4 1/2 und 1 1/2. Ich bin jedes Mal etwa 1 Jahr zu Haus geblieben. Beim 3. dann 14 Monate. Ich bin auch eher der Typ, der nicht nur Hausfrau sein kann (über längere Zeit), aber noch dazu brauchen wir mein Gehalt um unser Haus zu bezahlen.
Aber der Wunsch, mehr Kinder zu bekommen entsteht manchmal auch erst so im Laufe der Zeit. Früher hab ich immer gesagt: Auf keinen Fall mehr als 1 bis 2 Kinder...
Und nun sind wir schon bei dreien und üben grad fürs 4.
Das würden wir sicher nicht machen, wenn wir das Gefühl hätten, nicht genug Zeit für die Kinder zu haben, oder dass sie unter ihrer Tagesbetreuung leiden. Im Gegenteil, die Kita bereichert die Entwicklung der Kinder enorm.
Ich find es toll, wenn heute noch über mehr Kinder nachgedacht wird!!
Also immer ran, wenn ihr es euch wünscht. Alles ist zu schaffen.
LG
Dani

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

@berita

Antwort von sun1024 am 09.08.2004, 0:33 Uhr

Kein Problem, dass du das anders siehst. Möchte trotzdem kurz versuchen, das ein bisschen zu erklären.

Unsere Kinder sind nicht nur so lange in "Einrichtungen", weil wir das wollen, sondern weil sie sich da wohl fühlen, da andere Kinder haben usw. Anfangs haben wir unsere Kinder nur vormittags in die Ganztagseinrichtungen gebracht, aber sie wollten schnell bis nachmittags bleiben, und das hat sich bis heute nicht geändert. Wir haben sehr auf die Auswahl der Einrichtungen geachtet und sind immer noch hingerissen von den tollen Erziehern und Erzieherinnen dort.

Wenn wir unsere Kinder abholen - spätestens um 16 Uhr - haben wir ab dann Zeit für sie. Gehen mit ihnen raus, spielen mit ihnen, erledigen Dinge mit ihnen, entdecken die Welt mit ihnen. Essen mit ihnen zu Abend, besprechen den Tag, machen lange ins-Bett-bring-Rituale mit Gute-Nacht-Geschichte ... Das ist wertvolle Zeit, und das ist wichtig. Und in der Zeit haben sie sogar beide Eltern. Das wäre auch etwas, auf das wir nie verzichten würden - dann lieber beruflich kürzer treten.

Gegenüber von uns leben Kinder, die eine vollzeit zuhause seiende Mutter haben und einen Vater, der spätestens um 16 h zuhause ist - diese kümmern sich aber nie um ihre Kinder. Das hat zur Folge, dass deren Kinder dauernd noch bei uns sind - wir haben also eh schon 4 Kinder ;).

Das neue Studium fange ich übrigens nicht erst an, sondern ich werde damit in zwei Jahren fertig sein. Ich bin bereit, die Konsequenzen davon zu tragen, nämlich dass wir fast kein Geld haben (ich war vorher Alleinverdienerin). Die Kinder leiden nicht darunter, denn ich bin auch nicht öfter weg als vorher, als ich gearbeitet habe, mir geht es nur besser als vorher.


Und ich bin einfach ganz generell der Meinung, dass nicht ein Elternteil voll zuhause bleiben *muss*, damit es den Kindern gut geht. Ich will damit nicht sagen, dass es besser oder schlechter oder wertvoller wäre, es zu tun. Jede Mutter ist anders, jeder Vater ist anders, jedes Kind ist anders, und die passende Konstellation muss sich finden und hängt von vielen Faktoren ab. Ich persönlich wäre einfach unzufrieden und unleidlich und damit auch ungerecht meinen Kindern gegenüber, wenn ich vollzeit zuhause wäre, und das liegt einfach an der Person, die ich bin.

Ich hoffe, das klingt jetzt nicht böse oder so, ich denke wirklich, dass jeder seinen Weg finden muss, der für das Kind und ihn selber stimmt. Und unser Weg stimmt bisher.

Obwohl - noch lieber würden mein Mann und ich beide teilzeit arbeiten und uns Kindererziehung und Haushalt prima aufteilen, aber hey, Teilzeitarbeit ist eine Utopie, an die wir vor der Arbeitssuche geglaubt hatten :( ...

Liebe Grüße !

sun

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: @berita

Antwort von Mima am 09.08.2004, 21:39 Uhr

Hallo,

ich muss auch noch senfen.

Du scheinst ja sowieso recht überzeugt zu sein und das ist schon einmal eine wichtige Voraussetzung, dass es klappt. Zu wissen, auf was man sich einlässt, es dennoch und gerne machen. Ich kenne ein Elternpaar mit drei Kindern (allerdings mit Au-Pair-Mädchen) die beide arbeiten und das gut hinkriegen.

Was mich nur immer verwundert, wie man ein oder sogar zwei Kinder bekommen/haben kann, wenn beide noch studieren, scheint hier ja öfters der Fall zu sein.

Da würde ich mir viel mehr Gedanken machen, ob das alles gutgeht. Wir haben nur eins, planen das zweite, aber ich wäre nie auf die Idee gekommen (vom finanziellen her) mir während der Ausbildungsphase zwei Kinder zuzutrauen.

Musste ich einfach mal loswerden, mich erstaunt das immer wieder (nicht böse gemeint).

Grüße,
Mima

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

@Mima

Antwort von sun1024 am 09.08.2004, 23:07 Uhr

Naja, solange die Kinder klein sind, brauchen sie ja noch nicht viel Geld. Wir haben uns da mit vielem beholfen, was einem vielleicht unverständlich scheint, wenn man Geld verdient, was dem Baby aber sicherlich unwichtig ist ;).

Z.B. hatten wir anfangs kein Auto, einen gebraucht geschenkt bekommenen alten Kinderwagen, keinen Wickeltisch (gewickelt wurde auf unserem Bett, dass ca. 70 cm hoch war), kein Kinderbett (schlief erst mal im Elternbett), fast kein Spielzeug (Pappelzweige geben ein schönes Mobile, oder leere Dosen gefüllt mit Steinchen und gut zugeklebt ne prima Rassel), und nur günstige second Hand-Kleidung ... da hat man erst mal kaum zusätzliche Ausgaben außer Windeln.

Dafür hatten wir viel Zeit für unser Würmchen, und sind viel draußen gewesen, und ich denke, das ist für ein Kind wichtiger als das finanzielle.

Die richtig teuren Wünsche kommen ja eher so im Jugendalter, und bis dahin sollte man so'n Studium wohl zu Ende bekommen ;).

Viele haben sicherlich auch finanzielle oder kinderbetreuungsmäßige Hilfe von ihren eigenen Eltern, schätze ich mal.

Außerdem ist es vermutlich eine Sache der Prioritäten, wie viel Geld man braucht. Für Essen und ein Dach über dem Kopf und ein paar Second-Hand-Klamotten reicht selbst Sozialhilfe dicke. Was einem darüber hinaus wichtig ist (und ich wage mal zu behaupten, jedem ist etwas darüber hinaus wichtig), ist individuell sehr unterschiedlich.

N Erklärungsversuch von

sun

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

P.S. @Mima: Ne Babybadewanne hatten wir auch nie, haben anfangs das Kind mit ins Wasser genommen oder im Waschbecken gewaschen ... oT

Antwort von sun1024 am 09.08.2004, 23:43 Uhr

.

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

@ sun

Antwort von Mima am 10.08.2004, 21:17 Uhr

Hallo Sun,

danke, so hatte ich mir das schon vorgestellt. Wir haben übrigens auch kaum Spielzeug gekauft, da vererbt, geschenkt etc. und auf viele wirklich unnötige Kinkerlitzchen verzichtet.

Ich kenne halt nur Studenten, die schon Mühe haben, ihr normales Leben, sprich Wohnen, Essen etc. zu finanzieren. Und die neben Studium dafür jobben. Das ist ja auch schwierig, wenn ein Kind da ist.

Aber ich bin - obwohl wirklich recht anspruchslos - nicht der Typ für sowas, da immer auf Sicherheit bedacht...

Und stimmt - die wirklichen Kosten kommen wenn die Kids groß sind bzw. es fällt oft erstmal ein Gehalt weg, das haut rein (und das trifft Studies ja eher nicht so)

Danke und tschö,
Mima

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: Möchte hier jemand ein drittes Kind und trotzdem weiter arbeiten / studieren ?

Antwort von Texx7 am 12.08.2004, 20:48 Uhr

Naja, ganz so entschlossen zum 3. bin ich im Moment noch nicht. Habe meine ersten beiden beide während des Studiums bekommen. Da ging einfach die Liebe und Lust über das Sicherheitsgefühl hinaus ;-) War dann jeweils eine Weile zu Hause: Beim 1. 8Monate, beim 2. 1 1/2 Jahre und studiere seit 1 Jahr wieder was neues, weil mir die Studienplanänderungen im 1. Studium an einer Fh meine gesamte Zeit mit den Kids genommen hätte(hätte etliche Kurse so "nebenbei" nachholen müssen mit Anwesenheitspflicht und allem, was mir einfach zu stressig erschien.) Für´s ewig zu Hause sitzen bin ich auch nicht, ich bin auch der Typ, der was für den Geist braucht. Mit der Kinderbetreuung und auch Unterstützung durch meine Eltern und Geschwister bin ich sehr zufrieden - würde meine Kids nicht hingeben, wenn´s nicht so wäre. Ich denk mir ein Jahr noch Scheine sammeln, dann bin ich an einem Punkt im Studium angelangt, wo ich schon zum Üben für´s Dritte(bisher hat´s immer beim 1.Mal geklappt) anfangen möchte. Was ich nicht will, ist, wieder das Studium wegen eines Kindes aufgeben.

Und: Ich finde es total wichtig, dass man die Kinder dann bekommt, wenn die Beziehung stimmt und nicht dann wenn der Chef das will oder das Alter perfekt ist oder das Haus fertig gebaut oder so. Habe Freunde, die älter sind als ich und Ausbildung, Job, tolle Wohnung, Hochzeit, ... alles haben, aber keine Kids (mehr?) kriegen können, auf die sie so lange hingearbeitet haben. Wo ist denn da der Sinn?

Kurz: Ich würde wieder während des Studiums meine Kinder bekommen.... Und jetzt wende ich mich wieder meiner Seminararbeit zu, die ich bald abgeben sollte.

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Die letzten 10 Beiträge im Forum Baby und Job
Mobile Ansicht

Impressum Über uns Jobs Mediadaten Nutzungsbedingungen Datenschutz Forenarchiv

© Copyright 1998-2020 by USMedia.   Alle Rechte vorbehalten.