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Geschrieben von Schneefrau am 21.08.2003, 9:31 Uhr

Mal ne Frage zu Tele-/Heimarbeit

Hallöchen,

ich arbeite in einer sehr kleinen Firma, die von jetzt 2 auf 3-4 Leute aufgestockt wird - war auch ohne meinen "Ausfall" geplant. Demnächst sollen Entscheidungen fallen und ich will dann auch sagen, wie ich nach dem Mutterschutz weitermache.

Meine Idee: Heim-/Telearbeit und regelmäßige, kurze Besprechungen in der Firma.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Heim-/Telearbeit gemacht?
Wie läßt sich die Arbeitszeit vereinbaren und kontrollieren?
Wie rechnet ihr die (sicher nicht geringen) Telefonkosten ab - pauschal mit Gehalt oder real?

Es wäre schön, wenn ihr mir weiterhelfen könnt.

Danke
SW

 
4 Antworten:

Re: Mal ne Frage zu Tele-/Heimarbeit

Antwort von RenateK am 21.08.2003, 9:50 Uhr

Hallo Schneefrau,
ich kann Dir da mit eigenen Erfahrungen nicht weiterhelfen, aber mir stellt sich schon die Frage, warum Du das machen möchtest, ich kann eigentlich keine Vorteile erkennen. Ich denke, auch wenn Du zu Hause arbeitest, brauchst Du auf jeden Fall eine Kinderbetreuung, bei meinem Sohn wäre es anders zu keinem Zeitpunkt möglich gewesen (ob wohl er eigentlich sehr pflegeleicht war, aber tagsüber hat er wenig geschlafen und viel Zuwendung verlangt). Wenn Du aber eine Kinderbetreuung hast, brauchst Du keine Heimarbeit zu machen, sondern kannst in die Firma gehen. Die Vorteile davon sind für mich klar, Du hast regelmäßig Kontakt zu Deinen KollegInnen, kommst regelmäßig raus und kannst Arbeit und zu Hause trennen. Für mich hat Tele-/Heimarbeit fast nur Nachteile (und habe das von vielen auch so gehört, allerdings habe ich wie gesagt keine eigene Erfahrung), für mich wäre das nie in Frage gekommen.
Gruß, Renate

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Re: Mal ne Frage zu Tele-/Heimarbeit

Antwort von Christa-Markus am 21.08.2003, 10:15 Uhr

Hallo,

Also ich finde die Lösung o.k., die ich inzwischen mit meinem Arbeitgeber vereinbart habe. Ich arbeite laut Vertrag 40 Stunden pro Woche, davon 30 in der Firma (vormittags von 6-12Uhr), dabei geht mein Mann erst um 7:45Uhr aus dem Haus und von 7:45-12:15 haben wir eine Kinderbetreuung und die restigen Stunden mache ich zu Hause; entweder nachmittags, wenn mein Kleiner mich lässt (was aber häufig der Fall ist), oder abends (wenn er, wie selten mal, nicht so gut drauf ist).

Vorteil ist, dass ich bei Krankheitsbedingtem Ausfall der Betreuung oder Krankheit des Kindes, bei der ich ihn nicht in Fremdbetreuung lassen will, auch mal einfach einen ganzen Tag zu Hause arbeiten kann.

Ich finde diese Lösung voll in Ordnung, da man den Kontakt zu den Kollegen nicht verliert, was bei nur Anwesenheit zu Besprechung oft eine Gefahr ist, meine Zeit relativ gut einteilen kann und trotzdem immer die Möglichkeit habe, mir am Nachmittag Zeit für meinen Kleinen zu nehmen.

Ich werde, nachdem unser 2.Kind Mitte Dezember da ist, nach dem Mutterschutz genau so weitermachen, da es für mich eine echt gute Lösung ist. Bei reduzierten Stunden in Elternzeit, z.B. 30 Stunden wäre meine Arbeit (wie ich bei Kolleginnen gesehen habe) auch nicht weniger geworden, ich hätte sie nur mit mehr Streß in weniger Zeit erledigen müssen und das für weniger Geld (was ich gar nicht eingesehen hätte).

Vielleicht konnte ich Dir bei Deinen Überlegungen etwas helfen.

Christa

P.S. Wenn Du den Telefonanschluß für die Telearbeit viel brauchst, lasse eventuell einen zweiten legen, der dann direkt über die Firma läuft, nur dienstlich genutzt werden darf und dafür aber auch direkt von der Firma gezahlt wird! (Hatte mein Mann damals, als er ein reines Homeoffice hatte so und es war die beste Lösung, da ein ständiges Aufschlüsseln von Rechnungen und Abrechnen gegenüber der Firma wegfällt!)

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Re: Mal ne Frage zu Tele-/Heimarbeit

Antwort von Kölly am 21.08.2003, 16:39 Uhr

Hallo Schneefrau,

die Frage ist erstmal, wie viele Stunden Du arbeiten möchtest.
Ich arbeite derzeit 2 x 4 Stunden in der Woche vor Ort und unregelmäßig zu Hause.
Regelmäßig zu Hause arbeiten ist ohne Kinderbetreuung nicht ganz einfach. Klar, ein Säugling schläft viel und Du könntest die Zeit nutzen, aber meist hast Du dann ja auch noch ein paar andere Dinge zu erledigen. Arbeiten unter Termindruck arten bei uns immer in Stress aus - grundsätzlich, wenn ich etwas ganz dringend fertig machen muss, ist meine Tochter besonders anhänglich. Daher arbeite ich eher unregelmäßig viel - Dinge die zwar erledigt werden müssen, wo es aber nicht darauf ankommt, ob sie heute oder morgen fertig sind, sind für zuhause optimal, oder aber Dinge, für die Termine lange im voraus feststehen. Da kann ich mich auch zwischendurch mal um meine Kleine kümmern.

Telefonkosten sind bei mir im Gehalt enthalten, da so viele Kosten nicht anfallen. Ich arbeite viel online und benutze sowieso eine Flatrate. Dafür kann ich zu Besprechungen auch mal mein Kind mitbringen.

Etwas, das ich als sehr nachteilig empfinde, ist, das ich trotz 2maliger Anwesenheit pro Woche immer irgendwelche Dinge nicht mitbekomme.

LG
Anja

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Danke für die Antworten ...

Antwort von Schneefrau am 22.08.2003, 8:29 Uhr

Ich werde dann wohl erstmal den "schlimmsten" Fall vorschlagen, also möglichst wenig Stunden und (fast) alles von zu Hause. Habe nämlich fast eine Stunde Anfahrt.

Dann sehe ich ja, wo bei meinem Chef die Schmerzgrenze ist. Einer Erhöhung der Stundenzahl ist später sicher ohne Probleme möglich.

Dass ich dann nicht alles mitbekomme, ist nicht soo schlimm. Bei uns macht sowieso jeder seine Projekte. Austausch gibt es bei fachlichen Problemen oder Planungen innerhalb der Firma.

Gruß und schönen Tag noch
SW

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