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Geschrieben von Ivonne S. am 11.02.2004, 8:40 Uhr

Kindergarten

Hallo,

jetzt haben wir den Salat.

Meine Tochter geht in der nächst größeren Stadt in die Krippe, die Gemeinde zahlt ihren Anteil daran. Ich habe die Zusage, ab September in unserer Gemeinde einen Kindergartenplatz zu bekommen, dann ist sie 2 Jahre und 8 Monate, aber es wäre kein Problem.

Dann gibt es aber gleich mehrere Probleme, zum einen wären da die Öffnungszeiten, die einfach zu kurz sind, dann die Ferienzeiten, damit würde mir der Kindergarten diktieren wann ich meinen komplette Urlaub zu nehmen habe und dann sind die Kindergärten katholisch. Es gibt keine festen Regelungen zum Mittagsschlaf und ich befürchte, dass sie sauber und trocken sein muss.

Dann ist da der Kindergarten in der Stadt. Sie würde bis Dezember in ihrer Gruppe bleiben und dann mit einem anderen Kind in den Kindergarten wechseln, also perfekt, nur müßten wir dafür dringendst in die Stadt umziehen, weil die Gemeinde nicht vorhat den Kindergarten zu bezuschussen.

Jetzt ist am 10.März Anmeldung im Kindergarten. Und ich muss sagen, dass es wirklich fantastisch ist, wann die Öffnungszeiten dafür sind. Dafür muss ich eine Tag Urlaub nehmen und für die Besichtigung.

Ist es bei Euch auch so schwierig?

Würdet ihr auch für Eure Kinder umziehen? (Die Stadt ist wirklich kinderfreundlaich, daher geht es ganz gut)

Gruß Ivonne

 
10 Antworten:

Soviel ich weiß...

Antwort von Trini am 11.02.2004, 9:29 Uhr

...MUSS die Gemeinde den Zuschuß zum städtischen Kiga-Platz zahlen, wenn sie selbst kein adäquates Angebot (Ganztagsplatz) zu bieten hat.

In unserer Gruppe sind nämlich zwei Kinder von "auswärts". Da läuft es so.

Wenn in Eurem Dorf die Nachfrage nach Ganztagsplätzen zu gering ist, daß es nicht sinnvoll ist, ein eigenes ganztagsangebot aufzubauen, rechnet es sich letztlich sogar für die Gemeinde.

Frag mal im Kreis nach, beim Jugendamt, die wissen da Bescheid.

Trini

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es ist ja so,

Antwort von Ivonne S. am 11.02.2004, 10:39 Uhr

dass, die Öffnungszeiten schon den ganzen Tag über gehen 7:00-16:30Uhr oder 6:45-15:30, aber da ich noch fahren muss kann ich nicht Vollzeit arbeiten.

Ich muss ja (laut Gemeinde) nicht arbeiten gehen bzw. kann man ja von mir erwarten, dass ich mich den Öffnungszeiten anpasse.

Gruß Ivonne

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Re: Wieso kann dir die Gemeinde sagen, dass du nicht arbeiten gehen musst?

Antwort von Sylvia1 am 11.02.2004, 13:30 Uhr

Hallo Ivonne,

warum kann die Gemeinde einfach so bestimmen, dass du "nicht arbeiten gehen musst"? Versteh ich nicht!

Das kann dir doch überhaupt gar keiner vorschreiben, sondern du musst das selber entscheiden, ob du arbeiten gehst - sei es nun aus finanziellen Gründen, weil du/ihr das Geld dringend braucht (wobei die Höhe des dringenden Geldbedarfes letztendlich von deinen/euren Ansprüchen abhängt und somit Definitionssache ist), oder weil du eben einfach gerne arbeiten möchtest weil dir die Arbeit Spaß macht, und dir ein angenehmer Ausgleich zum "Mama-Sein" ist, und du dir auf diese Weise ein bisschen Unabhängigkeit erhalten kannst und nebenbei auch noch was für deine spätere Rente tun kannst.

Die Gemeinde sollte vielmehr froh und glücklich darüber sein, dass du arbeiten gehst und willst (und du auch eine Arbeitstelle hast, denn das hat ja bei weitem nicht jeder in diesem Land!) und du dich damit bemühst, nicht dem Staat zur Last zu fallen und du vielmehr deiner Gemeinde hiermit auch Steuereinnahmen (deine Lohnsteuer, die ans Finanzamt abgeführt wird!) und Kaufkraft (dein Einkommen, welches du wieder "verkonsumieren", also ausgeben kannst) bescherst.

In diese Richtung würde ich mal argumentieren, wenn mir da jemand seitens der Gemeinde blöd kommen würde ...

Schöne Grüße
Sylvia

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ich wohne auch dort

Antwort von shortie am 11.02.2004, 13:41 Uhr

glaub ich zumindest. stadt hat festgestellt, dass umlandkinder nicht in städtische einrichtungen sollten, begründung etc. (finanziell) und auf dem land sieht man es anders. der bedarf sei nicht da, deswegen kindereinrichtungen wohl nur halbtags. diese ´besagten´ worte stammen vom bürgermeister einer umlandgemeinde, der findet, dass kinder lieber bei den müttern sein sollten, die natürlich lieber zu hause sein sollten, als zu arbeiten.
glücklicherweise wohne ich in der stadt und werde mir einen ganztagskindergraten suchen.

@IvonneS

wenn sie in die schule kommt, mußt du auch wieder überlegen, ob du in das einzugsgebiet deiner lieblingsschule ziehen willst, falls ihr keine angenehme´ schule in der nähe habt. überlege es dir wirklich dreimal, wieviel du für deine kinder machst, indem du dein leben auf ihres ausrichtest oder ihr leben an deinem.

(habe gerade das gleiche problem, kindergartensuche,wo finde ich einen geeigneten.)

lg

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Re: Kindergarten

Antwort von berita am 12.02.2004, 0:52 Uhr

Hallo,

bei uns ist das Thema zwar noch nicht aktuell. Aber ich glaube, ich wuerde nicht umziehen, nur um um den Kitaplatz bezahlt zu bekommen (es sei denn, ich habe sowieso mit dem Gedanken gespielt, da lieber wohnen zu wollen). Mal abgesehen davon, dass man es sich in der Regel gemuetlich eingerichtet hat bzw. vielleicht auch Freunde/Bekannte in seinem Ort hat, bringt der Umzug und die Renovierung der Wohnung(en) ja auch Kosten mit sich. Und die Mieten in der Stadt sind meist hoeher als als auf dem Dorf. Alles in allem weiss ich nicht, ob ihr da wirklich einen so grossen finanziellen Vorteil draus zieht.. Fuer einen guten Schulplatz wuerde ich vielleicht noch einen Umzug in Betracht ziehen, aber nur fuer die Krippe, ich weiss nicht recht. Vielleicht findet sich ja jemand, der euer Kind in der Zeit nach dem Gemeindekiga betreut, bis du von der Arbeit kommst.

LG
Berit

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Re: ich wohne auch dort

Antwort von Ivonne S. am 12.02.2004, 8:45 Uhr

Wir haben mit dem Gedanken gespielt umzuziehen, weil mir auch die Wohnung nicht mehr gefällt und das ganze drum herum.

Eine Betreuung vor und nach dem Kiga würde mich mehr kosten, wie ein Umzug, die höhere Miete und die abzüglichen Fahrtkosten.

Spätestens zur Schulzeit würde ein Umzug anstehen, denn hier auf dem Land müßte sie mit dem Bus fahren und das dauert mir einfach zulange, auch gefällt mir die Schule (Schulen) in der Stadt besser, die Auswahlmöglichkeit ist einfach größer.

Dann noch zu dem Thema daheimbleiben, es wurde wirklich so gesagt, dass eine Frau in den ersten drei Jahren daheim zu bleiben hat und das Kind zu erziehen und betreuen. Außerdem würde der Arbeitsmarkt erheblich entlastet, wenn alle Mütter ihrer Erziehungsarbeit nachkämen (weil ja dann in Elternzeit). Du kannst Dir gerne den Zeitungsartikel ansehen:

http://www.bayreuth.de/xist4c/web/externalSearchAction.do?search_id=89&search_appname=&search_detail_id=993182

Gruß Ivonne

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@IvonneS.

Antwort von shortie am 12.02.2004, 10:12 Uhr

hallo,
gerade heuer steht ein neuer artikel im kurier über dieses thema, irgendwo im zweiten teil.
falls ihr in die stadt zieht, achtet gelich auf die grundschulen. man muß scheinbar in die schule des wohngebiets gehen, und da gibt es scharfe grenzen. eine freundin bedauert gerade, in ein schönes haus gezogen zu sein, was auf der falschen straßenseite liegt. sie uß nun das kind in eine grundschule schicken, die ihr ganz und gar nicht gefällt. es soll sehr schwer sein, gastanträge für andere schulen durchzuboxen.
also schau vor einem umzug auf die entsprechenden schulen.
übrigens ist die miete hier echt hoch. wir wohnen zentral und das müssen wir hoch bezahlen!

lg

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Hier am anderen Ende des Landes ist es m.E. umgekehrt.

Antwort von Trini am 12.02.2004, 10:55 Uhr

Da sind die Mieten in den Umlandgemeinden deutlich höher, während in Kiel ein extremer Leerstand herrscht und die Vermieter die Leute mit allen möglichen Vergünstigungen ködern.

Nun haben wir zwar ein Haus gekauft, aber auch sonst würde mich sicher keiner in die Stadt zurück kriegen, nicht mal für einen Hortplatz.

Aber das ist MEINE bescheidenene Meinung.

Trini

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Re: Kindergarten

Antwort von keyto am 12.02.2004, 11:06 Uhr

Hallo Ivonne,

bei uns in Umkreis gibt es leider überhaupt keine Plätze für Kinder unter drei und schon garnicht Ganztags.
Daher mussten wir etwas unehrlich sein und uns einen zweiten Wohnsitz anschaffen um unser Kind in eine Kita in der Stadt zu geben. Bei uns ist es auch noch ein anderes Bundesland, daher hätten wir überhaupt kein Anrecht auf diesen Platz.
Wir bekommen aber auch keine Zuschüsse (ist ja klar).
Ich finde es unmöglich, dass wir sozusagen dazu gezwungen werden zu lügen nur um einen KITA Platz zu bekommen. Bei uns hier auf dem Dorf kann sich anscheinend keiner von der Gemeinde vorstellen, dass es tatsächlich Mütter gibt, die für ihren Lebensunterhalt aufkommen müssen und nicht mit ihrem Kind zu Hause bleiben können. Angeblich ist die Nachfrage auch hier nicht da, also gibt es auch keine Angebote.
Ich denke auch aus diesem Grund sind bei uns einige Mütter auf Sozialhilfe angewiesen.
Zum Glück gehen wir nächstes Jahr ins Ausland, wo die Kinderbetreuung deutlich besser geregelt ist und es normal ist, dass auch Mütter mit Kindern unter drei arbeiten gehen.

LG Isa

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Re: ich wohne auch dort

Antwort von Sylvia1 am 12.02.2004, 22:02 Uhr

Hallo Ivonne,

ich habe den Artikel gelesen und finde ihn völlig unmöglich. Ich kann es sehr gut verstehen, dass du einen Umzug erwägst - ich wäre wahrscheinlich schon längst weg!

Aufgrund unserer schon über 5jährigen guten Erfahrungen mit einer altersgemischten Gruppe in einer Kita, die meine nun fast 6jährige Tochter besucht, bin ich absolute Befürworterin dieser Betreuungsform.

Wenn ich sowas wie diesen Artikel lese, kriege ich das kalte Kotzen - soll doch der Herr Bürgermeister zur Kinderbetreuung sein (gutbezahltes) Amt an den Nagel hängen. In welchem Jahrhundert lebt der eigentlich???

Laß dich nicht entmutigen von solchen Leuten!

Wenn du arbeitest und ein Einkommen hast, hast die Gemeinde schließlich auch eine ganze Menge Vorteile davon (siehe meine im obigen Beitrag genannten Argumente, die ich gnadenlos solchen Meinungen entgegenstellen würde).

Alles Gute,
Sylvia

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