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Geschrieben von steffi+marvin am 13.10.2005, 19:12 Uhr

Einstieg als Berufsschullehrer?

Nachdem ich mir meine beruflichen Optionen mit meinen beiden Kindern genau angeschaut habe, überlege ich mir jetzt ernsthaft meinen FH-Abschluss als Diplombetriebswirtin weiter in einen Uni-Abschluss umzuwandeln. Das würde ich gerne an der Fernuni-Hagen machen. Hat da jemand Erfahrung mit? Ist es denn mit dem Abschluss dann möglich in den Vorbereitungsdienst für berufliche Schulen aufgenommen zu werden?
Ich würde wirklich gerne als Lehrer arbeiten, schon wegen meiner Kinder und weil ich mir diesen Beruf auch sehr interessant vorstelle.
Also wenn mir irgendjemand von euch dazu einen Rat geben kann, wär ich wirklich sehr dankbar dafür.

Viele liebe Grüsse Steffi

 
10 Antworten:

Re: Einstieg als Berufsschullehrer?

Antwort von biohuschel am 13.10.2005, 20:16 Uhr

Leider kenne ich mich da nicht so aus, ich kann dir aber nur empfehlen bei der zuständigen Behörder (in NRW Bezirksregierung, Studienseminar usw. anzurufen und dich dort aufklären zu lassen). Aber das klingt für mich echt besser als noch mal von vorn anzufangen und Berufsschullehrer hat doch Zukunft bzw. geht ja auch in Richtung Erwachsenenbildung. Ich drück dir die Daumen.
LG Christina

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Re: Einstieg als Berufsschullehrer?

Antwort von Mariakat am 13.10.2005, 21:03 Uhr

Ich finde auch, dass sich diese Option bedeutend besser anhoert. Mit der Fernuni kenne ich mich nicht aus, aber ich denke, dass es zgut u machen waere mit 2 Kindern. Ich wuerde an deiner STelle mal bei der naechstgelegenen Berufsschule anrufen und fragen, zu welchen Schulamt sie gehoeren und wie der Schulrat heisst und die Telefonnummer. Die LEute vom Schulamt koennen dir sicher due Zulassungsbedingungen nennen.
Viel Glueck!
Mariakat

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Re: Einstieg als Berufsschullehrer?

Antwort von Pivit am 15.10.2005, 17:40 Uhr

Hi, also ich habe jetzt an der FernUni meinen Abschluss als Erziehungswissenschaftlerin M.A.(Erwachsenenbildung und Sonderpädagogik) gemacht, müsste aber an der Berufsschule z.B. gesundheits- und Sozialwesen dann natürlich noch das Referendariat sowie das 2. Staatsexamen machen, was ja auch nicht ganz ohne ist. bin außerdem Dipl. Musiktherapeutin. habe aber bei Bewerbungen leider die Auskunft bekommen, dass wenn auch nur einer dabei ist, der das ganze "richtig" auf lehramt studiert hat, derjenige dann vorgezogen wird. also entweder ist man extrem orts-flexibel, oder....?!
LG Pivit

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Re: Einstieg als Berufsschullehrer?

Antwort von steffi+marvin am 15.10.2005, 18:02 Uhr

An welcher Fernuni hast du denn studiert? War es gut zu schaffen? Hast du lang dafür gebraucht?

Grüsse Steffi

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Re: Einstieg als Berufsschullehrer?

Antwort von Pivit am 17.10.2005, 12:57 Uhr

Hi, ich war auch in Hagen, habe für das komplette M.A.studium 12 semester gebraucht, allerdings in der Zeit auch 3 Kinder bekommen und nur stundenweise gearbeitet. ich muss sagen, bin froh, dass es jetzt vorbei ist, denn es war hart an der grenze, konnte nur abends oder am WE lernen und benötigte ganz viel unterstützung durch meinen mann und kinderbetreuungshilfen in den Prüfungszeiten.
bin ejtzt etwas in zeitnot...kannst mich gerne noch mehr fragen
LG pivit

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Re: Einstieg als Berufsschullehrer?

Antwort von steffi+marvin am 17.10.2005, 13:55 Uhr

Und wie geht es bei dir jetzt konkret weiter? Schaffst du das Referendariat mit deinen 3 Kindern? Weisst du vielleicht sogar wie sich Kinder auf ein Amt in der Berufsschule auswirken-positiv oder negativ?
In der freien Wirtschaft sind Kinder ja eher ein Hindernis, da ist ja ein Kind bei der Jobsuche schon ein grosser Nachteil (spreche aus Erfahrung).

Liebe Grüsse

Steffi

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Re: Einstieg als Berufsschullehrer?

Antwort von rubi am 18.10.2005, 0:15 Uhr

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Lehrern im beruflichen Schulwesen (jedenfalls hier in Bayern, es kommt immer sehr auf das Bundesland an): Höherer Dienst = Studium vorausgesetzt, nennt sich Wirtschaftspädagogik, ist mit einem BWL-Studiengang vergleichbar, hat aber einen anderslautenden Abschluss. Den müsstest Du aber auch anstreben können mit Deiner Qualifikation. Dananch noch 2 Jahre Referendariat (die sind mitunter ganz schön hart und da wird auf evt. Kinder keine Rücksicht genommen).

Gehobener Dienst = Fachlehrer, dazu braucht man Meister- oder Technikerbrief und bestimmte Jahre an Berufserfahrung.

Hier in Bayern hat das Kultusministerium schon mehrfach Sondermaßnahmen gemacht, um "normale" BWLer für den Schuldienst anzuwerben. Das gibt es immer mal wieder, aber nicht serienmäßig. Und man hat, wie jeder andere auch, keinen Anspruch auf eine Stelle im Staatsdienst, vor allem dann nicht, wenn die Noten nicht stimmen.

Jemand hat gefragt, ob der Job mit Kindern gut zu bewerkstelligen ist? Oder eher ein HIndernis wie in der freien Wirtschaft. Grundsätzlich ist der Job mit Kindern wunderbar zu vereinbaren. Im Gegensatz zur freien Wirtschaft sind Kinder kein Negativ-Kriterium bei der Einstellung. Eher neutral, würde ich sagen. Das wichtigste Kriterium ist die Note und die muss sehr gut sein, sonst steht man mit einem Fernglas da und guckt ins Gebirge. Eine ausgezeichnete Note mit Kindern zu bekommen, ist natürlich ungleich mehr anstrengend, da man nicht immer dann lernen kann, wenn man es müsste oder zum Vorbereiten weniger Zeit hat. Du musst Dir wirklich im Klaren darüber sein, dass Du alles auf eine Karte setzt, eine zweite Chance bekommst Du beim Staat nicht.

Ich kann Dir nur einen Rat geben: Frag beim Ministerium nach, frag bei Schulen, ob Du mal hospitieren kannst und guck Dir das an. Sich einen Beruf nur interessant vorzustellen und dass er schön mit den Kindern vereinbar sei, reicht für diesen Job nicht aus. Sei Dir bewusst, dass es mit 30 entweder noch pubertierenden oder nicht immer wohl erzogenen Schülern auch ganz schön anstrengend sein kann. Mitunter geht das ganz schön an die Substanz.

Und man muss auch immer auf dem neuesten Stand sein, das kostet auch Zeit ohne Ende. Korrigieren auch. Die Nachtschichten, die man üblicherweise als Lehrer einlegt, um tagsüber für seine Kids Zeit zu haben, sieht nur keiner.

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Re: Einstieg als Berufsschullehrer?

Antwort von Pivit am 18.10.2005, 9:34 Uhr

hi,
also, ich habe damals die stelle nicht bekommen, weil sich eben doch ein einziger mit der passenden lehramtsausbildung beworben hat, und dann sind die schulen verpflichtet, ihn zu nehmen. bin allerdings auch ortsgebunden. könnte nur übers schulamt bei "Geld-statt-stelle" eingesetzt werden, müsste dann aber jedes jahr an eine andere schule, und das finde ich echt zu stressig. ach ja, und auf kinder hätte niemand rücksicht genommen, wäre dann springer und müsste machen, was kommt....das hat sich für mich eigentlich erstmal erledigt, denn bei einem ref. wäre ich auch inkl studienseminar mehr als ´ne halbe stelle unterwegs...
lG pivit

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Und was willst du WIRKLICH???

Antwort von Henni am 18.10.2005, 10:25 Uhr

Hallo


also nun häng ich ein bisschen: du hast doch grad neulich verkündet, dass du grundschullehrerin werden möchtest...nun auf einmal berufsschule??? das Sind WELTEN die dazwischenliegen denke ich , ich wäre NIE berufsschullehrerin geworden, finde das klientel einfach für MICh völlig langweilig...den Unterricht wahrscheinlich auch *gg* aber: das musst du dir doch mal ANGUCKEN bevor du anfängst!!! du schreibst sinngemäß "ich stell mir das interessant vor"..aber das reicht doch cniht um ein studium zu beginnen!! Und: als berufsschullehrer wirst du ja sicher NOCh mehr nachmittagsunterricht haben als wir an der hauptschule hier..also beid en kollegen mti volelr stelle hat JEDER mindestens 2 nachmittags...mit kindern auch nciht SO einfach...


Also: Ich denke Leher ist absolut ein Job, der echte "berufung" sein sollte und diejenigen, die es nur wegen angeblich toller arbeitszeiten machen ( was cih dir aber nciht unterstelle) scheitern oft

Überlegs dir gut ob du das wirklich WILLST!! und guck dir mal ne woche Berufsschule an bevor du loslegst...

alles gute für die entscheidung!!!

Henni.

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Re: Und was willst du WIRKLICH???

Antwort von steffi+marvin am 18.10.2005, 11:29 Uhr

Natürlich wäre es mein absoluter Wunsch Kinder zu unterrichten, und wenn ich nochmal ganz von vorn anfangen könnte, 20 Jahre alt wäre und uneingeschränkt flexibel, dann wäre das auch keine Frage. Aber ich bin 29 Jahre alt, habe schon 2 Kinder und vorallem bin ich schon Diplom-Betriebswirtin(FH). Dieses Studium hat mich auch viel Kraft gekosten, allzumal ich währen meines Studiums schon meinen ersten Sohn bekommen habe. Da tut es wirklich weh dieses Studium einfach in den Sand zu setzen und noch mal von ganz vorn zu beginnen. Deshalb suche ich die optimale Lösung, um meinen Kindern und mir gerecht zu werden.

Grüsse Steffi

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