Baby und Job

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Geschrieben von Adaeze am 06.01.2003, 19:02 Uhr

ein Platz in der Kindertagesstätte

hallo,

ich lese hier immer wieder: mein kind (5 monate oder 10 monate oder 20 monate) ist in der kindertagesstätte....

irgendwie bin ich total verwundert darüber, denn ich bekomme nichtmal zum 3. geburtstag meiner tochter einen platz in einer mir nahe gelegenen kindertagesstätte sondern muß noch bis august warten, weil im august erst das neue kindergartenjahr beginnt.

bis dahin ist meine tochter dreieinhalb und mein erziehungsurlaub natürlich auch längst zu ende. und das schlimme daran ist, dass meine tochter schon vor einem jahr hätte in den kindergarten gehen können, da sie sehr weit entwickelt und zu hause total unterfordert ist.

wie kommt ihr alle so früh an kindergartenplätze? ich könnte als alleinerziehende so ja nicht mal direkt im anschluß an den erziehungsurlaub wieder anfangen zu arbeiten.

LG stephanie

 
16 Antworten:

Re: also bei uns in Dresden...(vorsicht etwas länger)

Antwort von Mama01 am 06.01.2003, 19:36 Uhr

kannst Du direkt nach der Geburt Deines Kindes einen Antrag stellen an die Stadt, in dem Du auch angibst ab wann Du den Platz brauchst.Ein halbes Jahr vor dem Termin bekommst Du dann bescheid ob oder ob nicht ( das ist das warscheinlichere).Wir haben uns parallel bei einigen freien Trägern auf die Wartelisten setzen lassen.
Bsp. unser Max war 2 Wochen und wir sind zum Freien Träger, da sagte man uns , das wir einen Platz für Sept.2003 Vielleicht !!! kriegen könnten, ich brauchte aber einen für Jan. 2003.
Wir haben von der Stadt ne Absage bekommen und dann mit sehr viel Glück einen Platz bei einer DRK-Kita, den aber auch erst ab Februar.
Jetzt vor Weihnachten gabs noch richtig viel Ärger, weil die Stadt kein Geld hat, und so bekommen ab Februar nur noch die einen Platz wo nachweislich beide arbeiten. Alle anderen müssen Ihre Kinder wieder aus der Kita nehmen und zu Hause versorgen, bis sie alt genug sind für den Kindergarten.

Ich denke das es zwischen alten und neuen Ländern schon noch ein paar Strukturänderungen gibt und es vielleicht deshalb bei Euch so schlimm ist, weil es schon immer weniger Plätze gab.

LG Grit

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Re: ein Platz in der Kindertagesstätte

Antwort von Sonne+Max am 06.01.2003, 19:53 Uhr

Hallo,

Max ging mit 15 Monaten in die Kita. Wir wohnen in Berlin, wo die Situation im ehemaligen Ostteil (Überbleibsel aus der DDR) noch einigermassen gut ist.
Bin 4 Wochen nach der Geburt auf Suche nach meiner Wunschkita gegangen und habe mich auch nur in dieser angemeldet. Durch oftmaliges Nerven der Kita-Leiterin habe ich relativ schnell einen Platz bekommen, vor allen Dingen weil ich es niemals länger als 1,5 Jahre nur zu Hause ausgehalten hätte.

Viel Glück für Dich von Sonne.

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Re: also bei uns in Dresden...(vorsicht etwas länger)

Antwort von Adaeze am 06.01.2003, 20:55 Uhr

ich hab schon öfter gehört, dass es in der ehemaligen DDR besser läuft, weil da zu DDR-zeiten auch noch besser war. hier gestaltet sich das ganz schön schwierig und ich fühle mich echt alleingelassen.

z. b. hab ich jetzt im januar evtl. ein vorstellungsgespräch für eine stelle, die für mich echt ideal wäre (zeitlich und finanziell).ich müsste dann aber auch sofort anfangen und meine eltern meinen auch, dass wir das schon irgendwie hinkriegen, aber ich finde es echt den hammer, meinen eltern, die ja nun auch älter sind, meine tochter von morgens um 6.30 h bis mittags ca. 15.30 überzudrücken und das für mehr als 7 monate.

die vom amt sollten sich doch freuen, wenn eine alleinerziehende aus der sozialhilfe rauskommt, aber irgendwie kümmert sich da keiner drum. ich hab ja auch kein auto und kann nicht noch stundenlang durch die gegend fahren. zumal der kindergarten ja eh erst frühestens um 7 h aufmacht und ich um 8 auf der arbeit sein müsste.

von tagesmüttern hab ich leider hier bei uns auch nicht wirklich gutes gehört und ich möchte meine tochter natürlich nicht einer frau anvertrauen, der ich nicht vertraue oder sowas.

mann ist das schwierig :o(

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Re: ein Platz in der Kindertagesstätte

Antwort von ywi33 am 06.01.2003, 21:31 Uhr

Hallo

also mein kleiner ist auch seit er 11 Monate alt war in die kita gekommen.Angemeldet habe ich ihn als er 4 Wochen alt war und ich habe von Anfang an nur 1 Jahr Erziehungsurlaub genommen.Normalerweise steht dir als Alleinerziehende ein sogenannter,,Notplatz zu ..allerdings musst du dann einen Job nachweisen können.Was auch hilft ist das du dich bei deinem zuständigen Jugendamt erkundigst..die können die viele Tips geben...also winke und viel Glück Yvonne

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Re: ein Platz in der Kindertagesstätte

Antwort von Sabri am 06.01.2003, 22:24 Uhr

Hi!
Ich wohne auch im Westen und habe trotzdem einen Hortplatz für meine Tochter (10 Monate) bekommen, allerdings auch nur, weil ich alleinerziehend und berufstätig bin und mir echt danach schon vor der Geburt die Hacken abgelatscht habe.
Gruß, Sabri

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ZUM NOTFALLPLATZ

Antwort von Adaeze am 06.01.2003, 23:13 Uhr

bekommt man diesen notfallplatz denn in einem kindergarten der eigenen wahl und einem nahegelegenen oder nur in einem staatlichen kindergarten, der einem zugewiesen wird?

muß mich wohl, wenn das mit dem job klappen sollte mal direkt an das jugendamt wenden und denen mal aufs dach steigen. so ganz besonders angagiert sind die hier nämlich alle nicht

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Ich würde mich SOFORT zum Jugendamt begeben...

Antwort von Trini am 07.01.2003, 8:16 Uhr

damit Du beim Vorstellungsgespräch schon weißt, ob Du einen Kita-Platz oder eine andere Betreuungsmöglichkeit hast.

Bei uns im Dorf (Schleswig-Hostein) siht es für Kinder unter drei auch schlecnht aus. Da muß man sich privat um eine Tagesmutter kümmern. Aber dafür sind die Kindergärten nicht mehr "randvoll" und nehmen auch während des Kiga-Jahres auf.

Viel Erfolg
Trini

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Re: ein Platz in der Kindertagesstätte

Antwort von RenateK am 07.01.2003, 8:42 Uhr

Bei uns in Bonn sieht es besonders für Kinder unter 3 auch ganz übel aus, bei uns in der Kita gab es z. B. letztes Jahar auf 3 Plätze 100 Anmeldungen.
Bei uns werden Plätze übrigens auch nur zum neuen Kita-Jahr vergeben, außer es würde halt zwischendurch zufällig was frei (Wegzug z. B.).
Wir haben unseren Sohn sofort nach der Geburt in 6 Kitas angemeldet und hatten dann nach einem Jahr (er ist im Sommer geboren) einen Platz und da war allerdings eine Menge Glück dabei.
Gruß, Renate

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Re: ein Platz in der Kindertagesstätte

Antwort von nispi am 07.01.2003, 9:11 Uhr

bei uns war das gar nicht schwierig.
wir sind einen monat bevor unsere tochter geboren wurde in unsere wunschkita (kirchlicher träger) gegangen (5 min zu fuss) um uns zu infomieren. tja, und als wir rauskamen hatten wir unsere ungeborene tochter schon angemeldet.
dann kam auch rasch die bestätigung.
das hat mich auch gewundert, dass alles so einfach ging.
die von der kita haben dann irgendwann mal erzählt, dass die bevorzugt "problemfälle" aufnehmen, wie kinder von alleinerziehenden müttern oder kindern von eltern die noch in der ausbildung sind (so war es bei uns, ich studiere noch und mein mann war damals noch in der ausbildung).
wir wohnen im nördlcihen ruhrgebiet und ich habe nciht den eindruck dass ein sooo grosser mangel an plätzen herrscht!
lg
nispi

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Das ist ein grundsätzliches Problem, bei dem man sich leider nicht auf die öffentliche Hand verlassen kann

Antwort von tinai am 07.01.2003, 10:20 Uhr

Wir wohnen in Stuttgart und da gibt es zum Glück etliche Einrichtungen, aber man muss sich selbst darum kümmern und gerade bei Eltern-Kind-Initiativen auch ziemlich aufwändige Auswahlprozeduren mitmachen.
Habe meinen Sohn in ca. 10 Einrichtungen gleich nach Geburt angemeldet, er hätte mit einem Jahr einen Ganztagesplatz gehabt (habe ich nicht genommen, weil mir die Einrichtung bei Besichtigung überhaupt nicht zugesagt hatte und ich durch meine Vollberufstätigkeit nach dem Mutterschutz bereits einen gute Lösung gefunden hatte, die ich verlängern konnte.
Also meine Empfehlung: Melde Dich bei freien Trägern. Schreibe Leserbriefe und schreibe direkt an die Gemeinderatsmitglieder, schildere konkret Deinen Fall. Nur so kann man Aufmerksamkeit bekommen.
Aber es ist eben nicht gewünscht, dass Mütter arbeiten. Musste meinen Sohn iim Kindergarten jetzt anmelden, unserer hat noch ganz passable Öffnungszeiten (8 bis 13 oder 14 Uhr), die meisten Regelkindergärten sind bis 12 geöffnet und nahcmittags noch 2 Stunden - wie soll da jemand arbeiten - völlig unmöglich

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Re: ein Platz in der Kindertagesstätte

Antwort von Adaeze am 07.01.2003, 13:40 Uhr

also die zeiten im kindergarten sind bei uns ganz gut. von 7 h bis 16 h. das wäre schon möglich, dann zu arbeiten. aber ich bekomme diesen platz ja nicht, wenn meine tochter drei wird sondern erst im august, wenn sie schon dreieinhalb ist. und da mein alter arbeitgeber mich nur in vollzeit wieder einstellen will (8-17h) kann ich das sowie so schon mal vergessen. um mich aber arbeitslos melden zu können muß ich dem arbeitsmarkt zur verfügung stehen, also auch eine kinderbetreuung nachweisen können. jetzt wurde mir gesagt, ich müsste vom jugendamt eine bescheinigung haben, dass ich, sofern ich vom arbeitsamt vermittelt werden würde, eine tagesmutter bekommen könnte (das natürlich auch nur, sofern eine frei ist).

irgendwie finde ich es echt ein ding, dass es einer mutter, noch dazu alleinerziehend, so schwer gemacht wird, überhaupt wieder zu arbeiten und somit aus der sozialhilfe rauszukommen. zumindest der vom jugendamt war ja schon mal so nett mir alles haarklein zu erklären, aber helfen direkt konnte er mir auch nicht.

irgendwie ist keiner richtig zuständig und jeder will irgend eine bescheinung vom anderen haben.

naja, irgendwie muß man das ja auf die reihe bekommen........ich werde mich jedenfalls bemühen :o)

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Re: ein Platz in der Kindertagesstätte NACHTRAG

Antwort von adaeze am 07.01.2003, 13:45 Uhr

ich möchte ja nicht mal eine platz, bevor sie drei wird sondern einfach wenn sie drei ist. also quasi zu ihrem 3. geburtstag. aber nicht mal das ist möglich, weil sie im märz drei wird und erst im august das neue kindergartenjahr anfängt. dann ist sie fast 3 1/2.
mir würde wohl gesetzlich ein platz zustehen, wie ich gehört habe. aber ich könnte mir halt nicht aussuchen, in welchem kindergarten und wenn ich pech hab, ist der ganz am anderen ende der stadt und ich würde es mit dem bus auch nicht schaffen, dann rechtzeitig auf der arbeit zu sein.
ist schon alles ganz schön kompliziert wie ich finde, aber vielen dank für eure anregungen :o)

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Re: ein Platz in der Kindertagesstätte NACHTRAG

Antwort von Silke mit Jörn + Raik am 08.01.2003, 9:09 Uhr

Hallo adaeze,
also zuerst mußt du beim zuständigen Jugendamt schritlich deinen gesetzlichen Anspruch auf einen Kigaplatz für dein Kind ab dem 3. Geburtstag anmelden. Ohne schriftliche Anforderung machen die garnichts(jedenfalls bei uns nicht). Solange du das nicht machst können die dich einfach übersehen.
Dann mußt Du denen gehörig auf die Nerven gehen in dem Du ständig anrufst, hingehst und ihnen immer wieder klar machst wie dringend Du den Platz brauchst. Für Notfälle dürfen nähmlich Zusatzplätze über die normale Kinderzahl besetzt werden. Bei uns wurde wegen Druck der Eltern (48 Kinder hatten letztes Jahr bei uns im Dorf eine Absage) ,mit Hilfe eines Anwalts, innerhalb von 3 Monaten ein ganz neuer Kindergarten, incl. 8 Ganztagsplätzen, errichtet.
Zusätzlich kannst Du dich an das Landesjugendamt wenden.

Zum zweiten sind Städte und Gemeinden wohl verpflichtet Kiga-Plätze Wohnortnah zu zuweisen und Bedarfsgerecht anzubieten (Theorie).

Such doch mal im Internet oder bei Frau Bader (hier bei RuB) nach Informationen um beim Jugendamt gewappnet zu sein.

Ansonsten drücke ich Dir die Daumen.

Mit Raik werde ich in zwei Jahren ein ähnliches Problem haben (bzw 11 Monate Tagesmutter bezahlen müssen) da er einen Monat nach dem Stichtag geboren ist. Ich werde also auch durchsetzen müssen, dass er entweder mit fast 3 reinkommt oder im September dann noch einsteigen kann.
Jörn habe ich auch nur mit sehr viel Druck mit 3 in die Kita bekommen. In den Kindergärten sagte man mir mit einem Junikind ständen die Chancen schlecht Ihn vor dem 4. Geburtstag reinzukriegen. Es hat dann doch geklappt aber ich bin auch allen schwer auf die Nerven gegangen.
Lieben Gruß Silke

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Nachtrag: hat dein alter Arbeitgeber nur einen Kleinbetrieb? Sonst hättest Du doch gesetzlichen Anspruch auf eine Teilzeitarbeit / o.T. / Silke

Antwort von Silke mit Jörn + Raik am 08.01.2003, 9:18 Uhr

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Re: Nachtrag: hat dein alter Arbeitgeber nur einen Kleinbetrieb? Sonst hättest Du doch gesetzlichen Anspruch auf eine Teilzeitarbeit / o.T. / Silke

Antwort von Adaeze am 08.01.2003, 12:07 Uhr

hallo silke,

ja mein arbeitgeber hat nur noch zwei mitarbeiterinnen und beide arbeiten nur noch 20 std/woche. da kann ich natürlich nicht viel werden. davon mal abgesehen wollte er mich schon in der schwangerschaft kündigen und wir standen schon vor gericht, weil er mein mutterschaftsgeld nicht gezahlt hat. also keine guten vorraussetzungen. und das er jetzt auf vollzeit beharrt zeigt auch nur, dass er mich loswerden will.

LG stephanie

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Unter diesen Umständen würde ich eher heute als morgen mbeim Jugendamt "auf der Matte" stehen.

Antwort von Trini am 08.01.2003, 12:51 Uhr

Wie bereits gesagt, bei Dringlichkeitsanträgen nimmt unser Kiga auch im laufenden Kiga-Jahr auf. Und für die Stunde "hinten dran" kannst Du vielleicht eine Tagesmutter über einen Aushang im Kindergarten finden.

Oder Du startest mit einer Tamu vom Jugendamt.

Es besteht natürlich immer noch das Risiko, daß Du am ersten Arbeitstag eh die Kündigung bekommst, wenn die Situation dermaßen angespannt ist.

Viel Erfolg
Trini

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