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Geschrieben von Käferchen am 10.03.2003, 12:14 Uhr

an alle wieder-in-den-job-einsteigerinnen

Hallo mamis,

ich bin 22 und habe einen Sohn von gut 1 1/2 Jahren. Habe eine abgeschlossene Berufsausbildung als Tankwart(hey...lacht nicht *g*) und habe danach knapp 2 Jahre bei McDonnalds gearbeitet(sollte eigendlich nur zum überbrücken sein...).

Nun wenn Luca 2 wird kommt er in den Kindergarten und er kann es auch kaum abwarten. Ich möchte dann am liebsten in eine Umschulung hinein..am liebsten richtung edv weil ich die letzten jahre gemerkt habe dass mir das sehr liegt. Ich mach mir nur Gedanken ob ich das schaffen werde. Ich halte mir im nachhinein ständig vor auf der Schule nicht richtig aufgepasst zu haben und schwöre mir wenn ich in eine Schulung hineinkomme dass ich es dann anders mache..dass ich mehr Zeit und Fleiß investieren werde.
Aber ich habe Angst dass dabei mein Kind auf der Strecke bleibt :c( Ich möchte keine von diesen Karieretussis werden die den ganzen Tag arbeitet und das Kind nur sieht um es aus dem Bett herauszuholen oder um es ins Bett zu bringen. Ich möchte nur meinem Kind etwas bieten ohne dabei auf Papa´s Geld angewiesen zu sein.

Mach ich mir zu Unrecht Sorgen oder sind sie begründet? Wäre Euch dankbar für Eure Erfahrungen und Tipps

LG Käferchen

 
10 Antworten:

Re: an alle wieder-in-den-job-einsteigerinnen

Antwort von paulita am 11.03.2003, 14:09 Uhr

liebes käferchen

hier schreibt eine 'karrieretussi' - vorsicht! :-))
ich bin in einer ziemlich anderen situation als du, weil ich erst mit 32 meinen sohn bekommen habe, nachdem ich bereits studiert und gearbeitet hatte. und ich habe nach ein paar monaten erziehungsurlaub wieder weiter gearbeitet bzw. karriere gemacht. seit leo 6 monate alt ist, geht er zu einer tagesmutter, mein partner arbeitet auch voll. soviel vorab.

wogegen ich mich total wehre, ist das vorurteil, karrieremamas wären rabenmamas! sei vorsichtig mit dem, was du da sagst!! ich sehe leo von 9:oo bis 15:30 nicht, danach spielen, essen, schmusen, lesen, baden, kochen, streiten, singen, tanzen, malen, waschen....wir viel. und ich denke, das machen ganz viele sogenannter karrierefrauen so. karriere und kinder schliessen sich nicht aus, auch wenn beides zusammen anstrengend und oft nicht leicht ist. manchmal tut es mir leid, meinen sohn morgens abzugeben, manchmal mache ich mir sorgen, ob alles ok - welche mutter tut das nicht??? egal, ob sie bei mcdonalds arbeitet oder eine karriere bei der bank oder so macht. das hat doch damit nichts zu tun!

was meiner meinung nach zählt, ist die eigene einstellung, die richtigen bedingungen (geld, betreuung, hilfe anderer) und der mut, es so zu machen, wie man es selbst für richtig hält. wer also findet, er vernachlässigt sein kind, weil man arbeitet - sollte es möglichst lassen. wer aber findet, dass es für einen selbst gut und wichtig (und oft finanziell nötig) ist zu arbeiten und dass dies auch für das kind meistens positiv ist - sollte es unbedingt tun!

nur sollten wir anderen, die es anders machen, nie pauschal dafür aburteilen. das ist einfach dumm.

alles gute für dich + deinem kind!

paula

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Ich bin auch so eine Karrieretussi

Antwort von desireekk am 12.03.2003, 9:40 Uhr

Ich bin auch so eine Karrieretussi!

Ich arbeite voll, mein Mann ist Zuhause und arbeitet Teilzeit.

Ich gehe meistens gegen 6.00 Uhr aus dem Haus und komme irgendwann abends zw. 17.00 und 20.00 Uhr wieder.
Manchmal kann ich aber auch einen vollen oder halben Tag Home-Office einlegen.

Es gibt schon Tage, da sehe ich meine Kinder (1 und 3 Jahre) nur schlafend, aber die Regel ist das nicht.
Aber jede freie Minute, die ich habe solange sie wach sind, gehört meinen Kindern!

Ich stehe am Wochenende früh mit ihnen auf und lasse meinen Mann schlafen und beziehe sie in alles mit ein.

Meine Kinder hängen sehr an mir und ich habe nicht den Eindruck, allzuviel verpasst zu haben bisher. Sicher, ich erlbe sie nicht 24 Std. am tag, aber diesen Luxus kann und will ich mir nicht leisten.
Und für die Kinder halte ich es auch für gut zu sehen, daß die Mama arbeitet, sich einsetzt für die Familie, auch wenn das für alle Kompromisse bedeutet.

Wenn Du einen Rat willst: Zeige deinem Kind, daß Du auch weiterhin durch viel Einsaz etwas aus deinem Leben machst, Du hast Vorbildfunktion!

Mein Söhne wissen ganz genau, wenn ichj mich ins Korüm schmeisse, daß ich dann arbeiten gehe und winken mir fröhloch hinterhher, weil sie merken/wissen, daß ich auchmeine Arbeit aus vollem herzen tue, so wie ich auch Zuhause aus vollem Herzen Mutter bin.

Hilft das?

Viele Grüße

Désirée

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@paulita

Antwort von Käferchen am 12.03.2003, 12:12 Uhr

hallo liebe paulita,


wenn Du richtig gelesen hast hab ich es mit dem Wort "Karrieretussi" nicht verallgemeinert gemeint! Ich kenne wirklich Mütter die für ihr Kind nichmal eine gesamte Stunde am Tag aufbringen...und nur selten am Wochenende. Solche meinte ich. Du sagtest doch selbst dass Du ab 16Uhr nachmittags Zeit mit Deinem Kind verbringst...das sind in meinen Augen vernüftige Relationen die weder den Eltern noch dem Kind schaden.

Also warst Du mit Karrieretussi nicht gemeint ;c)

LG und auch Euch alles Gute

Käferchen

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@ desireekk

Antwort von Käferchen am 12.03.2003, 12:23 Uhr

Auch Dich halte ich nicht für eine Karrieretussi. Du schreibst selbst Du arbeitest nciht ständig solange.

Die mütter die ich meine bringen Ihr Kind morgens um 6uhr in den KIGA und holen sie abends gegen 18uhr wieder ab und schnell ab nach hause und die Kinder ins Bett...und am wochenende kommen die kleinen zu oma und opa damit die mama ausspannen kann. Also hab ich auch Dich nicht damit gemeint.

Und das mit der Vorbildfunktion sehe ich auch so...ich hab nur Angst dass ich zu einer solchen Mutter mutieren könnte wie ich sie oben beschrieben habe. Wie schon gesagt ich möchte meinen Kindern was bieten können ohne dass sie darunter leiden müssen.

Vielleicht bin ich auch nur zu Ängstlich..ich weiß es nicht. Ich möchte jedenfalls nicht die große Kohle machen und irgendwann mein Kind irgendwo in der Gosse wiederfinden weil ich keine Zeit für es hatte. Mit Geld kann mann sich viel kaufen..nur nicht die Liebe der eigenen Kinder-meine Meinung

Das sollte für niemanden ein vorwurf sein sorry! Aber ich habs schon sooft gelesen und gesehen dass die Kinder vereinsamt sind trotz des vielen Geldes was die Eltern eigens für das Kind verdienen und mit nachhause bringen.

Ich glaub ich schweife vom Thema ab, sorry. Also nochmal...ich wollte niemanden als Rabenmutter schimpfen und Du bist nachdem was Du schreibst garantiert keine

Liebe Grüße und alles gute euch

Käferchen

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@kaeferchen

Antwort von paulita am 12.03.2003, 13:18 Uhr

Liebes Käferchen

nett, dass Du uns nicht meintest - aber Du hast uns doch gemeint, auch wenn es Dich überraschen sollte, dass 'wir' gar nicht so sind. Wenn Du genau hinschaust, entpuppen sich die allermeisten Karrieretussis als fürsorgende, sicherlich gestresste und liebende, fähige Mütter. Auch wenn sie manchmal genau das machen, was Du so schlimm findest. Ich im übrigen auch: an vielen, vielen Wochen im Jahr bin ich mehrere Tage/Nächte die Woche nicht daheim, auch an manchen Wochenenden nicht.
Ich bin selbst genauso erzogen worden und nicht in der Gosse gelandet. Also: pass auf mit dem Verbreiten dummer Vorurteile!

war nett gemeint, alles Gute
Paula

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Re: @ Käferchen

Antwort von tinai am 12.03.2003, 13:18 Uhr

Also ich arbeite ähnlich wie desiree, allerdings mein Mann auch! Trotzdem denke ich nicht, dass wir unsere Kinder vernachlässigen. Die Rabenmutterbeschimpfung und das Unverständnis, das uns manchmal entgegen gebracht wird geht mir längst nicht mehr so nahe.

Bisher sind die Beiträge aber für Dich nicht hilfreich.
Ja, ich glaube, dass Du das auch mit einem 2 Jahre alten Kind schaffen kannst in der Umschulung. Ich empfehle Dir dann aber dringend, nicht nur die Zeiten für Deinen Sohn zu "organisieren", in denen Du in der Schule bist, sondern konkret auch einen Plan zu machen, wann Du lernen möchtest/kannst und wer sich dann mit ihm beschäftigt. Wenn Du das Lernen allein auf die Abendstunden verlegst, kannst Du das kaum durchhalten - außer vielleicht, Dein Mann übernimmt die "Abendshow" mit zu BEtt bringen, Geschichte lesen etc.

Ich würde für Nacharbeit und Lernen pro Tag auf jeden Fall noch eine oder zwei Stunden einplanen. Am Abend zu Schlafenszeit der Kinder bin ich meist nur noch fähig, gerade das nötigste im Haushalt zu machen.

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Teilzeit-Umschulung

Antwort von Jomiemma1 am 12.03.2003, 19:33 Uhr

Hallo,

informiere dich doch mal beim Arbeitsamt wegen einer Teilzeitumschulung. Ich fange so wie es aussieht auch zum 1.6. eine Teilzeitausbildung/Umschulung das RA-Fachangestellte an. Der Berater vom Arbeitsamt meinte es gibt z.Z. 3 Berufe die in Teilzeit ausgebildet werden, da war auch IT-Kauffrau/mann bei, vielleicht wäre das ja was für dich?!
Wir wohnen in Hamburg, ich weiß nicht wie es mit den Umschulungs bzw Ausbildungsangeboten in anderen Städten ist..

Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen..

Lg
Jomiemma

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Udn noch mal das mit der tussi ...

Antwort von Henni am 13.03.2003, 13:39 Uhr

Hallöchen,


also noch mal senf zum thema: was du so als tussikram abtust, ist für viele klinder sicherlich besser, als den ganzen tag zuhause von einer mama betreut zu werden, die sich selbst langweilt, ständig am PC hängt, unzufrieden ist und und und...üder DIESE Mütter wird dann aber kaum gelästert, denn die kümmern sich ja den ganzen tag ums kind...neeee, also dann echt lieber das kind tagsüber weggeben,NATÜRLICH DORTHIN WO ES GUT UND GERN BETREUT WIRD und von mir aus auch am Wochenende zu Oma, wenn die sich doch freut und das gern macht...warum nicht????? ICh denke nicht, dass es für ein Kind wichtig ist, dass die MUTTER sich den ganzen tag kümmert, sondern das JEMAND sich liebevoll und zuverlässig kümmert.


( ICH bin aber NICHT so eine Karrierfrau, denn als Lehrerin lässt sich nun mal schlecht karriere machen!! )

FAZIT: na kalr schaffst du das, aber du kannst ncihterwarten, dass du NEBENHER zuhause lernen kannst oder so...das funktioniert definitiv NICHT!!!


Viele grüße Henni

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Re: @ Käferchen

Antwort von Sylvia1 am 14.03.2003, 13:03 Uhr

Hallo Käferchen,

wo gibt es denn einen KIGA, wo man morgens schon um 6 Uhr die Kinder hinbringen kann und sie erst um 18 Uhr wieder abholen kann? Das sind ja völlig utopische Betreungszeiten. Ich kann es mir nicht vorstellen, dass es hier in Deutschland (zumindest in den alten Bundesländern) irgendeine Tagesstätte oder sonstige öffentliche Betreuungseinrichtung für Kinder im Kiga-Alter gibt, die Betreuungszeiten von 12 Stunden täglich bietet!

Da hast du wohl leicht übertrieben ...!

Viele Grüße von
Sylvia

- 1 Tochter (jetzt 5 Jahre alt)
- Vollzeit weiterarbeitend, seitdem diese 4 Monate alt war, in einem "normalen" Beruf (nichts mit Studium)
- Tochter kam mit 8 Monaten ganztags (maximal von 07:30 - 16:30 Uhr) in altersgemischte Gruppe in Kita, in der sie jetzt noch ist, und hat bis jetzt keinerlei Schäden durch die frühe und regelmäige Betreuung davon getragen, hat mich auch immer als ihre Mama erkannt
- Berufstätig, einerseits weil es mir Spaß macht und ich andererseits ganz nebenbei noch unseren Lebensunterhalt dabei verdiene - wäre auf Staatskosten leben besser? Für mich nicht!
- Bin ich auch eine Karrieretussi?

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Re: an alle wieder-in-den-job-einsteigerinnen

Antwort von Sunny1973 am 15.03.2003, 7:15 Uhr

Ich gehöre auch zum "arbeitenden" Volk und zwar schon seitdem mein Sohn 8 Wochen alt ist. Direkt vom MuSchu in die Teilzeit (30 Stunden wöchentlich und manchmal auch mehr).

Ganz ehrlich gesagt, einerseits wäre ich gern mehr Zuhause bei meinem Sohn (jetzt 4 Monate alt). Andererseits geniesse ich jede Minute auf der Arbeit, denn da kann ich "Karrierefrau" und nicht NUR Mutter sein!
Mein Mann arbeitet auch Vollzeit im Schichtdienst, sodass unser Sohn teilweise von Mama, Papa und einer der Omas versorgt ist.

Ich gehe nach dem Füttern aus dem Haus und komme eine Woche um 12.00 Uhr und die zweite Woche erst um 17.00 Uhr (zur letzten Fütterung) nach Hause und bringe meinen Sohn um 19.00 Uhr ins Bett.

Ich glaube auch, dass ein Kind nur gut untergebracht sein muss (wo sich wirklich um das Kind liebevoll gekümmert wird). Dem Kind ist es egal, wo es untergebracht ist (schrieb ja schon eine meiner Vorschreiberinnen).

Mit etwas "Planung" (sofern das mit Deinem Kind möglich ist), könnte es klappen, nur es muss Dir klar sein, dass das eine enorme Belastung für Dich ist! Ich bin durch meine Arbeit, viel zu unruhig geworden! Es bedarf eine Menge Selbstdisziplin DAS durchzuziehen! Aber bei Dir ist es ja wohl auch zeitlich begrenzt, man sieht also ein "Ende", was bei mir z. B. nicht der Fall ist.

Mein Mann unterstütz mich allerdings auch schon etwas mehr und das ist auch nötig, sonst hätte ich schon lange das Handtuch geschmissen!

Meine Situation ist allerdings auch etwas anderes, denn ich bin 30 und schon seit einigen Jahren im Beruf!

Eine Freundin (22) von mir war 3 Jahre in Elternzeit, wurde vom Staat in dieser Zeit unterstüzt und macht jetzt ihre Ausbildung im Einzelhandel weiter (2-3 Lehrjahr). DAS ist wenig zu empfehlen (kommt bei Dir ja eh nicht in Frage), da sie total kinderunfreundliche Arbeitszeiten hat. Sie ist angewiesen auf ihren Freund (nicht Vater des Kindes) und auf ihre Familie! Ihr Kind sieht sie teilweise tagelang nicht, da es entweder noch oder schon schläft oder bei Oma ist. Was die Schule angeht, hat sie ganz andere Ansichten, als noch vor 3 Jahren. Sie hat selber festgestellt, dass sie viel reifer in Sachen "lernen" geworden ist. Aber es zerrt ihr alles wahnsinnig an den Nerven! Aber sie will es durchziehen und ich ziehe vor ihr den Hut!

Liebe Grüsse
Sunny

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