Baby und Job

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Geschrieben von MiniMama am 30.05.2003, 11:39 Uhr

Alle warnen mich davor, zu große Hoffnungen in den KiGa zu setzen......

.... das frustet mich mittlerweile so, dass ich Euch mal fragen muss, ob das echt so ist.

Zur Vorgeschichte: ich hab' eine klasse Tochter (3J.), die mir aber leider mein Berufsleben ziemlich schwer macht. Natürlich kann sie nix dafür, aber zuerst ging das mit der Kita total in die Hosen: obwohl sie schon "babysitter-gewöhnt" war, war es einfach nicht möglich, sie dort zu lassen.
Dann haben wir nach langer Suche eine klasse TaMu gefunden, die hat uns nach einigen Monaten völlig überraschend und sang- und klanglos sitzen gelassen. Nun hilft meine Mutter aus, daber das klappt halt nur sehr unregelmäßig, außerdem bleibt bei mir immer ein ständig schlechtes Gewissen.....
Ich habe bei der Geburt meiner Tochter meine Selbständigkeit ziemlich zurückgeschraubt, so dass ich wohl bald ganz damit aufhören muss. Denn als Selbständige und in meiner Branche (EDV) gilt wohl das Motto "ganz oder gar nicht".
Dann habe ich eine Ausbildung als Heilpraktikerin angefangen, was allerdings auch nicht sehr gut klappt. Die Oma hat eben nicht immer Zeit und wenn die Kleine da ist, dann geht da halt absolut nichts. Wenn sie dann im Bett ist, bin ich meist zu müde um noch richtig zu lernen.

Daher bin ich nun ganz schön gefrustet, denn ich muss ehrlich sagen, mir fehlt der Job tierisch!!!! Mir fehlt diese Selbstbestätigung, ich bin einfach kein Typ, um stundenlang mit der Kleinen zu spielen. Ich liebe sie und unternehme gerne alles mögliche mit ihr, aber zuhause sein und Haushalt und Kinder-Animation machen, das ist echt nicht meine Sache.

Daher setze ich nun alle Hoffnungen auf den KiGa (im Sept. soll's losgehen), aber immer mehr Leute aus meinem Umfeld meinen, ich solle mich nicht zu früh freuen, da gäbe es sooooo viele Ausfälle: Ferien, Kind krank, Kind keine Lust, etc. Daher wäre das gar nicht so die mega-Erleichterung, wie man vielleicht denkt.

Was meint Ihr dazu?

Liebe Grüße
MiniMama

 
7 Antworten:

Re: Alle warnen mich davor, zu große Hoffnungen in den KiGa zu setzen......

Antwort von tinai am 30.05.2003, 17:37 Uhr

Ich kenne das nur zu gut. Ständig das Genöle, ach das klappt nicht und es täte einem so gut, wenigstens einer würde einen unterstützen und Mut machen.

Also bei mir ist es auch immer viel organisieren und ich hoffe, dass ich bald noch mehr Ruhe und Regelmäßigkeit für die Kinder erreiche.

Wenn Deine Tochter bisher noch nicht so viel mit anderen Kindern zusammen gekommen ist, wird sie vermutlich am Anfang öfter krank sein, aber das ist ganz normal. Lass es einfach ruhig angehen, wenn Du kannst. Soll heißen, wenn es ein Vierteljahr gut geht, dann ist doch der Kindergarten eine verlässliche Größe, Die Kindergartenferien weiß man in der Regel auch ein Jahr im voraus, also auch planbar. Ansonsten versuche früh, einen "doppelten" Boden einzubauen - sprich Hilfe zu haben, wenn Kiga ausfällt.
Ich halte Dir die Daumen und auch wenn nicht alles rosig werden mag mit dem Kindergarten - auf jeden Fall wird es besser werden als jetzt und Du wirst mehr Zeiten für Dich haben. Sieh es einfach so und lass die anderen reden.....
Viel Glück.

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Wieso?

Antwort von KarinF am 31.05.2003, 15:29 Uhr

Kann ich nicht verstehen. Unser KiGa hat täglich von 7.30 - 17.00 Uhr geöffnert, 3 Wochen Sommerferien, 2 Wochen Winterferien un zwischendurch ein paar Fenstertage.
Aelxa ist kaum krank (war aber vorher in der Krippe). Sie MUSS jeden Tag hin, ob sie will oder nicht. Wir hatten allerdings auch nie Diskussionen deswegen - wahrscheinlich weil sie merkt daß egal wie sie drauf ist der ABlauf immer derselbe ist. Nur weil sie mal rummeckert bleibt mein Mann morgens auch nicht länger im KiGa bei ihr oder bringe sie erst später hin. Mein Mann bringt sie hin, ich hole sie ab. Immer um dieselbe Uhrzeit - verschiebt sich höchstens mal um 15 Minuten. Ich denke dies absolute Regelmäßigkeit macht es ihr einfacher.
Wenn sie krank ist mache ich entweder Homeoffice oder mein Mann - wir sind beide in der EDV. Ich arbeite von 7.00-14.30, mein Mann von 8.30 - 17.00++ . EInkaufen tun wir Samstags (nur einer von uns). Wäsche wachen am abend oder am Wochenende. Putzen und Bügeln macht unsere Haushaltshilfe. Kochen steht kaum an, da wir alle drei Mittags im KiGa/Büro essen. Den Nachmittag verbringe ich meist mit Alexa beim Spielen -bin aber für meine Kollegen per Handy im Notfall erreichbar.

Ich finde das klappt super. Aber wir hatten auch mit der Krippe keine Probleme - wenn überhaupt hatte nur ich ein Problem (Schlechtes Gewissen, Hypersensibel auf alles reagiert) - welche ich aber hinten an gestellt habe, da es meiner Tochter da offensichtlich ganz gut gefallen hat.


Ein Problem hattem wir im KiGa allerdings doch - eine der Erzieherinnen ist noch sehr jung und schüchtern und hat die Kinder (wenn sie Morgenschicht hatte) nicht richtig "empfangen". Dann wollte Alexa meist nicht so gerne bleiben. Ich habe ihre Kollegin darauf angesprochen - die wiederum hat mit der jungen Erzieherin geredet - inzwischen ist es kein Problem mehr. Ein Kind will halt das Gefühl haben daß man sich freut, daß es da ist....

Servus aus München
Karin

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Re: Alle warnen mich davor, zu große Hoffnungen in den KiGa zu setzen......

Antwort von RenateK am 02.06.2003, 10:06 Uhr

Hallo,
ich versteh das auch nicht. Bei uns ist auch von 7.30 bis 17 Uhr geöffnet, unser Sohn ist von 8.30 bis 16 Uhr da. Er geht dorthin seitdem er 13 Monate alt ist und war bisher noch 4 oder 5 Tage krank (in fast 4 Jahren). Ferien sind im Sommer 3 Wochen und zwischen Weihnachten und Neujahr, damit kann man ja leben.
"Kind keine Lust" gibts bei uns nicht, wir müssen arbeiten, er muss in die Kita, da gibt es keine Diskussionen drüber.
Gruß, Renate

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Re: Alle warnen mich davor, zu große Hoffnungen in den KiGa zu setzen......

Antwort von Sunny1973 am 03.06.2003, 14:18 Uhr

Hi Minimama,

also ich bin auch grad auf der Suche nach einer Kita, bzw. ich habe eine gefunden, die auch einen Platz für meinen Sohn 6 mon. frei hat. Allerdings ist es bei uns auch etwas anders, da mein Sohn erst 6 Mon. alt ist.

Ein Kind hat nach dem vollendeten 2. Lebensjahr ein RECHTSANSPRUCH auf einen Kindergartenplatz!

Nur habe ich jetzt am eigenen Leibe erfahren dürfen, dass man als "arbeitende Bevölkerung" (mein Mann und ich, Beide Vollzeit) wieder mal vom Amt für Kinderbetreuung in den Arsch gekniffen wird. Nur darf man sich das nicht gefallen lassen! Ich rufe die so lange an, bis ich meinen "Bedarfsbescheid" in der Hand habe und wenn es das Letzte ist was ich tue! Boah ich könnte schon wieder ausflippen, sorry, aber die haben mich letzte Woche soooo gereizt.
Ich habe schon 3x mit dem Amt telefoniert, die ersten 2x im Januar und Februar und vor Kurzem wieder. Jedes Mal wurde mir gesagt: "Kommen sie vorbei, füllen einen Antrag aus und dann werden wir ein Beratungsgespräch mit allen Infos führen."
Da hab ich mir nen halben Tag Urlaub genommen, sitze ich über eine Stunde im Wartezimmer und dann als ich aufgerufen werde, sagt man mir: "Guten Tag, geben Sie mir bitte ihren ausgefüllten Antrag. Das sieht ganz gut aus, wir haben aber keine Plätze. Auf Wiedersehen". Ich war wie vor den Kopf gestossen. Ich fragte noch, ob ich Infos bekomme und sie meine Verdienstbescheinigungen nicht haben wollen. Mir wurde geantwortet: "Nein, dafür hab ich keine Zeit". Na bitte!!! Bin da raus, wie eine Dampflok. Vorallem weil die Tussnelda vom Amt uns in Priorität 5 (von 7, dabei sind 1-4 besonders dringend) eingestuft hat. Ich kann es nicht glauben, wenn BEIDE Elternteile Vollzeit berufstätig sind und man keine Aufsichtsmöglichkeit hat, wird man in 5 eingestuft... das finde ich höchst verwunderlich!!!

Das war nur ein Auszug aus meiner Erfahrung von letzter Woche. Man muss also mit Allem rechnen und darf sich nicht unterkriegen lassen.

Liebe Grüße und viel Glück...
Sunny

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Ich denke manchmal auch, Kiga ist nur was für Hausfrauen...

Antwort von sina24 am 05.06.2003, 7:44 Uhr

...unser Kiga hat 6 Wo Sommerferien und dann noch alle restlichen Schulferien. Nachmittagsbetreuung muß man für 1/2 Jahr im voraus bezahlen, egal wie oft sie dann wirklich bleibt. Wobei mir von allen Seiten davon abgeraten wird, weil die Kinder am NM nicht gut betreut werden (Gruppen werden zusammengewürfelt, jeden Tag andere Erzieherin,Kinder sind weitgehend auf sich selbst gestellt,...). Dann hat er längstens bis 16.00 (da höre ich erst auf zu arbeiten).

Na ja, alles in allem nicht sehr optimal für berufstätige Mütter.
Sie geht jetzt zur Tamu und da gibt es auch keine Diskussion, sie möchte nicht hingehen. Kommt in letzter Zeit öfters vor, dass sie in der Früh nicht mag, aber es gefällt ihr dann immer bei der Tamu.

Krank ist sie schon öfters, ich bin auch froh, dass ich meine Mutter habe, die sie am NM und bei Krankheit betreut.

lg sina

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Ach ja, Carina kommt ab sept. in den Kiga.lg sina

Antwort von sina24 am 05.06.2003, 7:45 Uhr

ss

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Re: Ich denke manchmal auch, Kiga ist nur was für Hausfrauen...

Antwort von Sunny1973 am 06.06.2003, 17:25 Uhr

Das ist aber nicht so ganz richtig. Es kommt ganz darauf an, was für eine KiTa man hat und wo sich diese Befindet (Land oder Stadt).

Ich habe *oh wunder* Jay's Platz bekommen *freu* und die KiTa hat täglich von 6-18.00 Uhr geöffnet bis auf 5 (Seminar-)tage ganzjährig. An diesen genannten Seminartagen wird als "Notlösung" eine "Nachbarkita" angeboten, aber eben auch nur, wenn man wirklich keine andere Lösung hat.

Allerdings kommen wir auch aus Hamburg.

Liebe Grüsse
Sunny

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