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Wussten Sie, dass die Veranlagung zu Allergien vererbt wird ...?

Aktion

Allergien bei Babys
vorbeugen

 

Jedes dritte Baby kommt mit einem vererbten Allergierisiko auf die Welt ...

Jedes 3. Baby

... aber nur 50% der Eltern wissen es.
Hier können Sie in nur einer Minute testen, ob auch Ihr Baby betroffen ist.
Wie können Sie Allergien vorbeugen?

6 wichtige Punkte:

 

Hat Ihr Baby ein Allergierisiko?
Machen Sie den ...

Allergiecheck
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Warum ist Stillen bei Allergierisiko so wichtig?
HA-Nahrung für nicht (mehr) gestillte Babys
Beikost - was sollte man bei Allergierisiko beachten?
Übergewicht vermeiden!
Auf das richtige Waschmittel achten
Wie können Eltern Allergierisiken im Haushalt vermeiden?

Muttermilch liefert genau das, was Ihr Baby für eine gesunde Entwicklung braucht: Wasser, Eiweiß, wertvolle Fette und alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe und Spuren­elemente. Besonders wichtig für die Entwicklung von Babys Gehirn, Nervenzellen und Sehvermögen sind die langkettige LCP-Fettsäuren. Doch darüber hinaus enthält Muttermilch auch noch die Bausteine für Babys künftiges Immunsystem - und das sitzt im Darm.

In erster Linie sind das lebende Milchsäurebakterien, sogenannte Probiotika, die den Darm besiedeln und verhindern, dass sich unerwünschte Keime breitmachen können. Um wachsen und gedeihen zu können, benötigen sie aber zusätzlich Nahrung in Form von Kohlehydraten. Diese präbiotischen Ballaststoffe werden praktischerweise ebenfalls gleich mitgeliefert und wirken gemeinsam mit den Milchsäurebakterien wie ein Schutzschild gegenüber Infektionen.

Ist es nicht möglich, das Baby zu stillen oder voll zu stillen, sollte dem Kind eine HA-Nahrung gegeben werden. In den „Leitlinien zur Allergieprävention“ wird betont, dass keine soja-basierte Säuglingsnahrung und auch keine Babymilch aus Ziegen- oder Schafsmilch gegeben werden sollte.

HA-Nahrung steht für „hypoallergene“ Nahrung. Dies bedeutet, dass das aus der Kuhmilch enthaltene Eiweiß - das eine andere Struktur hat, als das Eiweiß in der Muttermilch - aufgespaltet worden ist, damit das Immunsystem des Kindes es nicht als artfremd erkennt und nicht "bekämpft.

Am besten bespricht man sich mit dem Kinderarzt über die Wahl einer geeigneten HA-Nahrung.

Studien haben gezeigt, dass ein längeres Stillen über den vierten Monat hinaus das Allergierisiko bei Babys nicht signifikant verringern kann. Gleichzeitig erhöht sich der Energiebedarf der Kinder ab dem fünften Lebensmonat. Stillen alleine reicht manchen Babys dann nicht mehr. Bei der Beikosteinführung haben sich die Empfehlungen geändert: Vor einigen Jahren riet man noch dazu, im ersten Jahr auf Kuhmilch und Weizen zu verzichten.

Sogar Müttern wurde empfohlen, während der Stillzeit auf Nahrungsmittel zu verzichten, die unter dem Verdacht standen, Allergien auslösen zu können. Dies gilt heute nicht mehr. Heute weiß man, dass die Vielfalt an Nahrungsmitteln das Immunsystem der Kinder dazu positiv animiert, sich mit unterschiedlichen Stoffen auseinanderzusetzen. Deshalb wird eine ausgewogene und gesunde Ernährung für stillende Mütter und Babys empfohlen.

In den „Leitlinien zur Allergieprävention“ wird empfohlen, besonders bei Kindern mit Allergierisiko das Körpergewicht im Auge zu behalten. Die Auswertung der Studien hat gezeigt, dass es Belege dafür gibt, dass Kinder die einen erhöhten Body Mass Index (BMI) aufweisen überdurchschnittlich häufig an allergischem Asthma leiden. Deshalb ist es bei Kindern wichtig, auch aus Gründen der Allergievorbeugung, Übergewicht oder gar Fettleibigkeit zu vermeiden.

Zarte Babyhaut ist fünfmal dünner als die Haut von Erwachsenen. Besteht bei einem Elternteil die Neigung zu einem atopischen Ekzem, trägt auch das Baby ein Risiko, an Neurodermitis zu erkranken. Um die zarte Haut nicht unnötig zu reizen, sollten Eltern deshalb auf Sensitiv-Waschmittel setzen, die am besten mit dem Ecarf-Siegel ausgezeichnet sind. Mit diesem Siegel werden allergikerfreundliche Produkte gekennzeichnet, die nachgewiesenermaßen ein niedriges Allergiepotential haben.

Waschmittel für empfindliche und gereizte Haut sollten keine Farbstoffe enthalten und nur zurückhaltend mit allergiefreundlichen Geruchsstoffen angereichert sein. Dermatologe Prof. Dr. Dietrich Abeck empfiehlt für Kinder mit Neurodermitisrisiko auch sensitive Weichspüler zu verwenden: Sensitiv-Weichspüler machen die Wäsche weicher und reizen dadurch weniger die empfindliche Haut.

In Verbindung mit Allergien wie Hausstaubmilbenallergie treten häufig Atemwegs­erkrankungen wir Asthma auf. Um hier das Baby nicht unnötig zu belasten ist es wichtig, für ein gutes Schlaf- und Raumklima zu sorgen. Dazu gehört auch eine neue Babymatratze. Denn neue Matratzen sind noch nicht mit Hausstaubmilben besiedelt. Erst mit der Zeit nisten sich die winzigen Tierchen in ältere Matratzen und Betten ein und reizen durch ihren Kot die Atemwege.

Wenn es um Haustiere geht, raten Experten, sich keine Katze anzuschaffen, wenn das Baby ein Allergierisiko trägt. Die Empfehlung geht aber nicht soweit, dass man seine Katze aus dem Haushalt verbannen sollte, wenn sich ein Baby ankündigt. Grundsätzlich ist ein Hund bei Allergierisiko die bessere Alternative.

Wichtig ist auch regelmäßiges Lüften der Wohnung, um Schimmelbildung zu vermeiden. Auch Pilzsporen reizen die Atemwege und können allergisches Asthma auslösen. Eine Selbstverständlichkeit sollte es für Eltern sein, die Wohnung rauchfrei zu halten, damit das Kind nicht Tabakrauch ausgesetzt ist.

Frau Dr. S. Reibel - Allergieberatung

Allergiesprechstunde mit Frau Dr. S. Reibel

Die Frage der Woche:

Meine Tochter hat letztens allergisch auf ihren Milchbrei reagiert.
Sprich Rötungen um den Mund mit Pusteln und geschwollene
Lippen. Habe die Inhaltsstoffe mit denen verglichen die sie
bisher vertragen hat ...

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