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Geschrieben von wassermann63 am 21.03.2006, 12:07 Uhr

@jovi wegen zerbrochener Träume und geschlechtsneutraler Erziehung

Hallole,

jetzt muss ich doch ganz kurz nochmals ein Thema aufgreifen, bei dem ich schon mehrmals auf deine postings geantwortet hatte ;-)

Und zwar hatte ich mehrmals steif und fest behauptet, dass gewisse Vorlieben auch im spielerischen Bereich einfach geschlechtsspezifisch verteilt sind und man nur schwer dran "rumdoktern" kann, in dem Sinne, dass man nur schwer eine Umorientierung erreichen kann. Einfach, weil da auch physiologische Faktoren mit reinspielen.

Und siehst du, jetzt kommt *klugschei.*: Kampfsport ist einfach von der Physiologie her gesehen nicht unbedingt problemlos geeignet für ein kleines Mädchen .. ;-)

Genauso, wie meine Söhne partout NUR und ausschließlich mit Autos und Bauklötzen spielen. Selbst 192 Mio Plüschtiere und -puppen liegen verschmäht in irgendwelchen Ecken rum, (soziale) Rollenspiele jeglicher Art sind oberverpönt und sämtliche technischen Anlagen werden beschnuppert, abgeschlotzt und, mit zunehmendem Altern, auseinandergebaut.

Das einzige, nicht jungenhafte Spiel, zu dem sich der Große hinreißen lässt, ist das Kochen von Knoblauchzehen ;-(( (aber nur, weil er die mit der Knoblauchpresse verquetschen will, also auch wieder am Werkeln ist).

So, jetzt geht der Kleine wieder an mein Sparschwein ran. Und als nächstes kommen die Ordner.

Bis später

LG
JAcky

 
2 Antworten:

Re: @jovi wegen zerbrochener Träume und

Antwort von brockdorf am 21.03.2006, 13:12 Uhr

hmmm es wird aber immer die frage bleiben wieviel davon wirklich genetisch veranlagt ist und wieviel schon im frühkindlichem alter doch hineinerzogen wird.

aber wolln wir doch mal die kirche im dorf lassen:
ich möchte natürlich meinen mädchen alles möglich machen, wenn sie wollen auch kampfsport, aber was ist schlimm daran wenn sie sich auch für rollentypische sachen interessieren???

Re: @jovi wegen zerbrochener Träume und

Antwort von JoVi66 am 21.03.2006, 13:48 Uhr

gar nichts ist schlimm daran. Aber bisher war es einfach so, dass sie sich als sehr kampflustige gezeigt hat. Die erste Stunde voll Elan anging und ( natürlich) als jüngste auf einen stärkeren traf. Der sie ( hat nicht viel mit Judo zu tun) wegschupste. Sie zurückgeschupst und dann der andere richtig hingelangt. Tochter sitz auf´m Hintern und heult und rennt zur Mama. Aber egal ob Mädchen oder Junge, das hätte wahrscheinlich jedes Kind in diesem Alter gemacht. Sie kann als Einzelkind nur schlecht verlieren und will alles haben und wir habensie ( selbstverständlich) nie geschubst. Wow, das war wohl eine neue Erfahrung. Die hat erst einmal gesessen. Aber die Kampfeslust ist heute schon wieder ungebrochen.
Nachdem sie sich ihr Trösterchen abgeholt hat gings auch gleich wieder zur Sache.
Die Trainerin meinte, jedes der Kids hat schon mal geweint.
Ich kannte das halt nicht, den ich war da eher brutal. QWenn mich als kleines Kind jemand ( Gleichaltrige, später auch größere) angemacht hat, war ich groß im Austeilen.
Nein, ist schon o.k. Auch wenn sie Balett machen will, doch ich kenne sie nichjgt weinend bei solchen Auseinandersetzungen ( da sie die nie hatte vorher!).
liebe Grüße Johanna

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