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Geschrieben von vallie am 12.11.2005, 14:35 Uhr

@emmal j.

*Und im Mutterdasein gehört dabei für mich dazu, daß man für ein kleines Kind voll und ganz da ist.*

wie darf ich das verstehen ????

 
24 Antworten:

Re: @emmal j.

Antwort von emmal j. am 12.11.2005, 16:31 Uhr

Nun, Du darfst es genau so verstehen, wie es da steht *g*.
Für mich gehört ein Baby/Kleinkind in die Obhut der Mutter, der wichtigsten Bezugsperson überhaupt.

Sorry, aber FÜR MICH ist es ein Unding, ein winziges Menschlein in einen Hort o.ä. zu geben, um wieder "Freude an meinem Beruf" zu haben.

Klar geht das, und "groß" werden die Kinder auch, aber die emotionale Sicherheit, den Schutz und die Wärme der Mutter werden sie nirgendwo anders bekommen. Auch die häusliche Geborgenheit halte ich für wichtig.

Ich möchte sogar soweit gehen, daß dies nicht mal beim Papa der Fall sein wird.
Männer reagieren anders, haben ein anderes Gehör usw.

Es ist was anderes, wenn das Kind im Kindergartenalter ist (vll.ab 2 1/2), dann ist der Entdeckerdrang groß und das Selbstbewußtsein auch schon ein anderes.

Aber ein ganz kleines Kind gehört an Mutters Rockzipfel, solang es den braucht. Flügge werden sie von alleine.


Außerdem will ich als Mutter ja auch das Kind mit all seinen Wundern erleben!

Also lg!

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Re: @emmal j.

Antwort von vallie am 12.11.2005, 16:57 Uhr

ich staune bauklötze...daß du krasse ansichten haben kannst, wußte ich, aber so krass ???
nun ja, ich werde nicht versuchen, dich zu belehren, es ist deine meinung und so soll es sein. daß zu einem glücklichen kind auch eine glückliche mutter gehört, brauche ich dir ja nicht zu sagen und daß es manchmal notwendigkeiten gibt wohl auch nicht.
frage nur an dich, was passiert, sollte dein mann nicht mehr arbeiten können oder dich morgen verlassen ???
nur rein hypothetisch...

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Re: @emmal j.

Antwort von maleja am 12.11.2005, 17:26 Uhr

Meine beiden Kleinen waren ab ca 20 Monaten in einer Kleinkindbetreuung. Und ich kann guten Gewissens sagen, dass es für meine Jungs 1000 mal besser war, als zu Hause mit einer genervten Mutter, die nie im Leben so viel Zeit zum Spielen, basten, Spazierengehen, Singen, Tanzen, Sport machen etc gehabt hätte wie die "Schmetterlinge". Meine Jungs wurden optimal gefördert, dies in einer extrem liebevollen Umgebung (12 so kleine Racker und 3 Erzieherinnen, manchaml sogar 4, wenn eine Praktikantin da war). Die Kinder waren nicht nur besten versorgt, sie wurden auch sehr genau von Fachkräften (die Erzieherinnen gehen immer wieder auf Fortbildungen zum Thema Kleinkinder)beobachtet, Entwicklungsstörungen sofort mit den Eltern besprochen, sie wurden gefordert und vor allem gefördert. Mir tun sogar alle Kinder leid, die die Erfahrung "Schmetterlinge" nicht machen durften.

Allerdings gibt es von unserer Stadt auch eine Betreuungsmöglichkeit ab 1 Jahr. Da würde ich widerrum meine Kinder NICHT hintun wollen (es sei denn, mir bliebe nichts anderes übrig).
Also, es liegt auch sehr an der Art der Einrichtung, ob da ein Kind optimal untergebracht ist. Und ob dies ein adäquater oder sogar ein höherwertiger Ersatz für die gestresste Mutter und Hausfrau ist (und ich arbeite ja auch noch stundenweise)

Die Betreuung geht übrigens nur vormittags. Ich habe meine Jungs also den ganzen Nachmittag noch genießen dürfen.

So, mein Kleiner ist nun seit gestern kein Schmetterling mehr. Ab Montag gehts in Kindergarten. Mit lachendem und weinendem Auge (bei mir und bei ihm)

Grüßle
Silvia

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Re: @emmal j.

Antwort von vallie am 12.11.2005, 17:38 Uhr

ich halte es für äußerst vermessen, einen papa als schlechtere betreuungperson als die mama hinzustellen....
meine große tochter ist FREIWILLIG im hort, weil ihr niemand das selbe entertainment bieten kann (ich schon gar nicht!! ), sie wurde ab dem 1.lj von der oma betreut, wenn ich tz gearbeitet habe und die kleine wird ab januar vom papa betreut, wenn ich ebenfalls tz arbeite ( dann ist sie 16 monate ).
ich denke, es geht beiden kindern außerordentlich gut.

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Re: @emmal j.

Antwort von emmal j. am 12.11.2005, 17:43 Uhr

Ich hab auch weiter unten schon eingeräumt, daß dies nur möglich ist, wenn die Mutter aus finanzieller Sicht nicht gezwungen ist, arbeiten gehen zu müssen.

Und dies ist auch nicht so zu verstehen, daß man sich die ersten Jahre zuhause einschließt und nicht mehr am Leben teilnimmt. Bewegung und Lernen müssen immer ein großer Teil bleiben

Allerdings (Achtung: krass *g*) denke ich schon, daß es selbstverständlich sein sollte, daß eine Mutter in den ersten Lebensjahren von ihrem Kind und dem drumrum ausgefüllt sein kann.
Mir jedenfalls ist es suspekt, wenn die Mutter für ihr eigenes Seelenheil nicht auf den Beruf verzichten kann, und dafür ihr Baby abschiebt, sorry fremdbetreuen lässt.
Es spricht ja nichts dagegen, daß man als Mutter auch andere Interessen hat, schließlich ist man ja ein eigenständiger Mensch!
Aber es ist was anderes, wenn man gelegentliche Termine hat, die auch mal zur Not verschoben werden können, oder ob man 5 Tage die Woche fest unerreichbar ist.

Ich habe es in meiner Familie so vorgelebt bekommen , und war immer sehr zufrieden, zuweilen auch beneidet.
Außerdem bin ich selbst totaler Traditionalist *g*.


Klar *g* ich kann mir diese Meinung nur erlauben, weil mein Mann einen wirklich festen Job hat, wir im Falle von Krankheit oder Tod gut abgesichert sind und er mich natürlich niiiiiiieee verlassen wird ;-))

Kinder wünschen sich eine glückliche Mama, und sie wünschen sich eine Mama, die immer für sie da ist.

Ich finde die Kombination aus beidem erstrebenswert.
Am ersten Dezember läuft mein Erziehungsgeld aus, und ich könnt mir niemals vorstellen, das Kind jemandem Fremdes in die Hand zu drücken.
Bitte unterstell mir niemand Faulheit, Baby mitnehmen zum Job macht die Sache ganz anders, aber da gibts sicher nicht viele Sparten und auch nicht viele flexible Chefs....


Jedenfalls graust! mich die Vorstellung eines Kleinkindes, daß nach der Mutter schreit und NOCH NICHT verstehen kann, daß sie im Moment nicht da ist, aber am Abend dann wieder..



Leider muß ich jetzt Angst haben, daß hier keine Emma mehr mit mir redet :-((


Aber ich steh ja gern zu meinen (einsamen) krassen Meinungen *fg*

lg!

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Re: @emmal j.

Antwort von didda 79 am 12.11.2005, 17:51 Uhr

Hi,

respektiere deinen Standpunkt, aber meine Keine 13 Monate alt, hat noch nie nach mir geschrieen, wenn ich sie in die Krippe bringe.
GAnz im Gegenteil, sie fängt endlich an zu sprechen, lernt vom Tisch mitzuessen und spielt ganz begeistert mit den anderen Kindern.
Wenn das soooo schrecklich wäre für sie, warum bleibt sie dann freiwillig da?
Immer nur zuhause stellt sie laufend dummes Zeug an vor Langeweile, wenn sie in der Krippe ist, macht sie das nie!
Ich möchte nicht arbeiten gehen, sondern wieder mal was für mich tun, gehe nämlich jetzt wieder ins Fitnessstudio.
Meistens vormittags, wenn die Kleine eben in der Krippe ist, sonst geht das nicht.
Habe mein KInd bis es 1 Jahr war niemals abgegeben nicht mal zu Oma und Opa und das habe ich bewusst getan, aber jetzt möchte ich auch ein Stück weit Leben wieder, ich hoffe du kannst das wenigstens ein bisschen verstehen, und wenn nicht, dann akzeptiere es bitte einfach.
Liebe Grüsse Birgit

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Re: @emmal j.

Antwort von vallie am 12.11.2005, 17:53 Uhr

na jetzt bist du schon nicht mehr ganz so krass :-))))

*Kinder wünschen sich eine glückliche Mama, und sie wünschen sich eine Mama, die immer für sie da ist.*

man kann auch als mama immer da sein, wenn man stundenweise abwesend ist...nicht ???

gut, dir wurde es so vorgelebt, ich habe es anders erlebt und hatte beim 2.kind die möglichkeit, 3 jahre daheim zu bleiben. ich habe wie ein löwe drum gekämpft, meine elternzeit zu verkürzen, weil es mir brutal auf den geist geht, den ganzen tag dutzi dutzi zu machen, vor allem im winter ( im sommer bin ich ja bekanntermaßen immer am lago !! :-)))

und mein mann will den ( halben ) tag dutzi dutzi machen, also ???
deswegen hat selinchen ab 14.00 eine superglückliche mama und bis dahin einen dutzi dutzi papa....:-)))




und wenn er dich doch verläßt ???????

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Re:

Antwort von emmal j. am 12.11.2005, 18:31 Uhr

Vielleicht ist es wirklich eine Frage der Unterbringung.
Drei Erzieherinnen auf 12 Kinder werd ich hier nie finden, hier ist eher die Tamu mit 10 Rackern, die alle rumkrähen, die Regel.

Ich hab noch kein Kind im Kindergartenalter, mag sein, daß sie schon mit zwei Jahren selbständig genug sind....kommt sicher auch aufs Kind drauf an.
Meine kleine Schwester konnte zum Beispiel bis ins Grundschulalter nirgendwo allein übernachten...



Kinder zum spielen und interessante Anregungen findet man aber auch auf dem Spielplatz, beim Kinderturnen, Krabbelgruppe, PEKIP usw. Ich hab ja extra betont, daß damit nicht gemeint ist, daß man sich zuhause verschanzt...


Ich will auch keinem auf die Füße treten, jeder lebt sein Lebensmodell, und solange alle glücklich sind, ist doch alles bestens.

Ich wurde so groß und will es meinem Kind auch bieten.
Abgesehen davon hab ich hier zuhause genug zu tun, da kommmen Gedanken an meinen Beruf gar nicht wieder auf *g*


Und zu dem Papa-Gedanken...nein! *g* , er ist nicht die schlechtete Betreuungsperson.
Er ist der Mutter ebenbürtig, aber er hat sicher andere Talente als die Mama, und wenn er das Kind immer betreut, kann er es auch genausogut trösten, mit ihm spielen usw., nur dieses mütterliche Umsorgungsflair hab ich bei Vätern noch nicht in gleichem Ausmaß festgestellt.
Vielleicht kenn ich da auch nur Väter in traditionell verteilten Rollenverhältnissen.
Mag sein, es gibt Väter, die Plätzchen backen können...;-)
Aloso ich wollte jedenfalls nicht die Väter abwerten, nur einen kleinen Unterschied aus meiner Erfahrung herausstellen.
War vll. zu krass formuliert, sorry.


So, alles andere werd ich auf mich zukommen lassen.

@vallie
Er wird mich niiiiiiiiiiiiee verlassen, und wenn doch ;-), dann müßt ich mein Leben komplett umgestalten, ist ja klar.
Aber sp wie ich ihn kenne, würd er (theoretisch!!) mich nicht mit seinem Baby im Arm sitzen lassen!

lg!

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Re:

Antwort von vallie am 12.11.2005, 19:18 Uhr

nur zum besseren verständnis :
mein vater war der supermacho, bzw. ließ es meine mutter zu. sie hat ihm sogar die unterhosen hinegelegt, sonst hätte er sie wahrscheinlich wochenlang angehabt ( jahrgang 1932 ).
trotzdem war meine mutter außerordentlich emanzipiert für ihre zeit, ist 6 wochen nach der geburt wieder tz arbeiten gegangen und hat sich ebenso wie ich, nie wirklich für kochen etc. interessiert.

ich wurde eines besseren belehrt, es gibt sie, die männer, die die besseren mütter sind, nämlich meiner, der im haushalt DREI linke hände hat, seine unterhose jeden tag SELBSTÄNDIG wechselt und gerne seine zeit mit töchterchen verbringt.
er kann keine plätzchen backen und
ich weigere mich grundsätzlich auch nur den ölstand meines autos zu prüfen.

auch wenn ich jetzt selina in eine krippe geben müßte, würde die welt nicht untergehen, nur, wenn ich zuhause bleiben müßte. und pekip-, krabbel-und sonstige gruppen, die entöocken mir nur ein gäääähhhhnnnnen, sorry, aber das ist too much für mich.



und wenn er dich mit nem kleinkind aufm arm verläßt ????

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Re:

Antwort von emmal j. am 12.11.2005, 19:55 Uhr

Du kannst nicht locker lassen *g*

Ein Kleinkind müsste dann in den (Vor-)Kindergarten, die Größeren in die Schule und ich vormittags arbeiten für unseren Lebensunterhalt.
Ob das dann reicht mit Unterhalt, weiß ich nicht, deshalb habe ich ja auch erst ein Kind bekommen, als ich verheiratet war und die finanzielle Situation, soweit man das behaupten kann, sicher.

Mein Vater hat selbständig die Unterhosen gewechselt und mein Man auch.
Heute ist selbiger mit mir einkaufen gewesen und hatte die kleine im Ergo. Der hat so verträumt mit ihr geschäkert, daß er glatt seine Nummer an der Theke verpasst hätte *g*


Sich nicht wirklich fürs Kochen interessieren halte ich nicht für emanzipiert sondern für selten hungrig...
Meine Mutter hat hervorragend gekocht, und wenn ich mal richtig Japp habe auf solch kölstliches Futter, bleibt mir gar nichts anderes übrig als es zu erlernen.
Ich fange jetzt auch erst an, aber mein Kind soll diese Köstlichkeiten genießen dürfen, ich bin auch ein Verfechter für "Kinder brauchen ein warmes Mittagessen (oder Abendessen).


Ach ja, ich prüfe wenn nötig sofort den Ölstand oder wechsle ne Sicherung oder Reley, kann von weitem einen Holz- von einem Steinbohrer unterscheiden und schleppe auch mal 10 Sack Estrich (gut, nach der SS bin ich jetzt erstmal vorsichtig).
Trotzdem backe ich bald Plätzchen :-)

Obwohl---Diät - Plätzchen - Diät - Plätzchen - seufz.....

lg!

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Re: @emmal j.

Antwort von Moneypenny77* am 12.11.2005, 19:56 Uhr

Grundsätzlich gebe ich Emmal recht, auch für mich kommt es, unter "normalen Umständen" nicht in Frage, wieder arbeiten zu gehen. Natürlich ist da jede(r) anders und in erster Linie ist ja wichtig, wie Mutter sich bei dem was sie tut fühlt. Da ich nicht arbeiten gehen muß, würde ich einfach ein schlechtes Gewissen haben und mich schrecklich egoistisch fühlen, wenn ich es dennoch täte. Allerdings hatte ich einen Superjob und habe in der "kurzen" Zeit auch mächtig Karriere gemacht, mich reizt es einfach überhaupt nicht mehr...

Das heißt aber nicht, daß ich nicht auch meine Freiräume brauche. Einen Nachmittag pro Woche ist mein Sohn bei Oma und ab nächstes Jahr geht er mit zwei Jahren drei Vormittage in einen VorKiGa. Was man als Mutter in dieser freien Zeit macht, hat ja keinen Einfluß darauf, wie Kind sich dabei fühlt. Die einen gehen dann wieder arbeiten, ich werde mich eher Dingen widmen, zu denen ich früher nie Zeit hatte.

Ich habe allerdings aus der Theorie heraus auch immer gesagt, daß ein Kind seine Mutter braucht und das auch der Vater nicht ersetzen kann, aber das habe ich deutlich revidiert! Mein Mann würde es zwar sicher anders, aber definitiv nicht schlechter machen, wenn er zu Hause bliebe bzw. bleiben müßte. Die bloße Tatsache, unseren Sohn 9 Monate in mir herumgeschleppt und fast ebenso lang gestillt zu haben oder eben den ganzen Tag mit ihm zusammen zu sein hinterläßt bei mir nicht den Eindruck, daß unser Sohn zu seinem Vater eine minder intensive Beziehung hat oder diese verzichtbarer sei.

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Re: @emmal j.

Antwort von Shirin0502 am 12.11.2005, 20:40 Uhr

Hallo emmal j.- bin gerade durch Zufall auf diese Diskussion gestoßen und muß sagen, ich teile Deine Ansicht TOTAL und 100%ig !!
Du sprichst mir aus der Seele! Genauso sehe und handhabe ich das auch mit unserer Tochter...
Endlich mal jemand, der dies auch so sieht- denn sonst steht man ja leider oft allein auf weiter Flur mit einer derart "veralteten" Ansicht!
Respekt!

Liebe Grüße...

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Nein, ihr steht nicht allein,

Antwort von Nr. 3 am 12.11.2005, 20:43 Uhr

ich geselle mich auch noch zu euch und teile eure Ansicht ;-)

Grüße
Stephanie

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Re: Jedem das seine und mir das meine...

Antwort von JoVi66 am 12.11.2005, 21:10 Uhr

....Ich habe tatsächlich 1 1/2 Jahre meine Tochter alleine mit meinem Mann (sein Büro ist in unserem Haus und unsere Firma in München) gekümmert. Dreimal die Woche fährt er hin oder ist auf Geschäftsreise. Wenn er da ist kümmert er sich 50/50 mit mir um Kind Haushalt etc.
Nach diesen 1 1/2 Jahren war ich dermaßen genervt und abgestumpft.
Ich konnte das Wort Krabbelgruppe Babyschwimmen etc nicht mehr hören ohne auszurasten. Ich liebe ( wie wohl jede hier ihre Kinder) meine Tochter abgöttisch. Doch sie hatte nichts mehr von mir , da ich nur noch mit den Nerve am Ende war.
Dann hab ich mir ne Nanny eingestellt und wieder ( von zu Hause aus) gearbeitet, oder alleine etwas unternommen. Schlagartig ging es mir wieder besser und die drohende Nervenkrise war abgewendet.
Ich würde verrückt werden, wenn ich nicht mindesten 3-4 Stunden am Tag meine Ruhe haben würde. (entweder arbeite ich, sülze hier rum oder bin aushäusig). So hab ich mir mein Leben jetzt eingerichtet und fühle mich weder egoistisch noch als Rabenmutter
Mein Mann war der erste der es erkannte und meinte : wenn du nicht bald wieder "Hirnnahrung" bekommst flippst du aus.
Wahrscheinlich wäre ich alleine noch später darauf gekommen, das man sich einfach eine Putzfrau und ein Kindermädchen anschafft und dann wieder den eigenen Interessen nachgehen kann. Dafür sind, gebe ich zu ein finanzieller Background nötig und ein Mann der´s kapiert. Da ich ein ziemlich vielseitiger Mensch bin mit extrem vielen Interessen hat mich das "nur Mutter sein" an den Rande des Wahnsinns getrieben.
Aber wie gesagt: Jedem das seine. Wer empfindet wie du emmal, dann ist ja alles in Ordnung so wie es ist, aber mein Ding war (und ist) es nicht.
Außerdem muß ich ganz ehrlich sagen profitiert meine Tochter ungemein von der Nanny, die ist nämlich Halbtagskindergärtnerin und nachmittags bei mir. Was die für Spielideen mitbringt, darauf wäre ich alleine nie im Leben gekommen.
Wenn meine Tochter 3 1/2 ist werden wir wieder in MUC wohnen und dort wird sie in einen Privatkindergarten gehen. 3-4 Kinder pro Betreuerin. Da sie ein total aufgeschlossenes Kind ist, geh ich ihr auch nicht sonderlich ab. Ich glaube es würde sie nerven, wenn ich ihren "Tagesrhythmus" durcheinander bringen würde. Wenn ich oft runter gehe und schau was die beiden machen ist sie manchmal schon so frei und sagt: Mama geh arbeiten, du störst. Kein Witz.
Gelegentlich spielen wir beide (das Kindermädchen und ich) mit ihr und ich staune nur noch, was sie alles lernt und wie schnell. Wahrscheinlich bin ich alleine ihr als Unterhalter zu langweilig ( zugegebenermaßen bin ich auch etwas einfallslos in dieser Richtung).
Meine Mutter war früher auch ständig um mich ( obwohl sie eine ziemlich emanzipierte Frau war/ist) und es hat mich mit zunehmendem Alter auch genervt. Ich ging leidenschaftlich gerne in den Kindergarten. Zuerst halbtags und meine Mutter war damals enttäuscht als ich ihr mitteilte ich würde gerne am Nachmittag auch hingehen, was ich dann auch durchsetzte
:- )
Gruß Johanna

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Re: Nein, ihr steht nicht allein,

Antwort von emmal j. am 12.11.2005, 21:12 Uhr

*grin* und ich dacht schon, ich krieg gehörig auf die Mütze, oder zig Vorurteile an die Birn geworfen...

Aber Jovi ist heut abend scheinbar aus, sie hätte sich sicher schon zu einem ellenlangen Erguß hinreißen lassen, jedem seine Ansichten!



Na, dann hol ich jetzt mal meinen frisch gebackenen Kuchen aus dem Ofen *palimpalim*


lg!

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Re: Nein, ihr steht nicht allein,

Antwort von emmal j. am 12.11.2005, 21:27 Uhr

*ups* da isse ja! ;-)


Also, Deine Kleine ist ja nun auch aus dem Säuglingsalter raus, da passt das schon. Und Du bist ja im Haus, das ist ja dann auch was anderes.
Ne Putzfrau würd ich mir wohl wie jeder hier gönnen wollen, das Geld ist aber nicht über und ich hätt auch erstmal ein Problem damit, hier jemanden fremdes rumwuseln zu haben.


Bitte verwechsle aber nicht Hausfrau/Mutter und Putzfrau *g*. Hier ist es zwar ordentlich und auch sauber, Essen steht auch auf dem Tisch, aber es ist nicht alles pikobello (kein Bock).

Ich widme mich da lieber dem Kind, das mich auch gern in Anspruch nimmt ;-) und gehe durchaus meinen Interessen nach, schrieb ja extra, daß diese Einstellung zum Kind nicht ein Desinteresse an meiner Umwelt bedingt.

Im Moment stille ich ja noch, da nehm ich sie halt mit, zur not auch abends zum Griechen mit Bekannten essen, und das klappt!
Oder Züchter besuchen oder die Hengstparade oder das Kalletaler Wolfsrudel....bald noch VHS.

Zeit für mich fehlt mir eigentlich nicht, wenn das Kind schläft, kann ich lesen, surfen, baden, einzig Ausritte kann ich im Moment noch wg dem Stillen knicken...


lg!

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Kalletaler Wolfsrudel

Antwort von Nr. 3 am 12.11.2005, 22:26 Uhr

Bist Du aus dem Kalletal?

Wohne da in der Nähe.

Grüße
Stephanie

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Re: Kalletaler Wolfsrudel

Antwort von emmal j. am 12.11.2005, 22:42 Uhr

Ne, nicht direkt, aber schon Schaumburg *gg*

Waren letztes WE da und haben mit den Wölfen geheult!

Ansonsten kenn ich nur "Kalletal sehen und sterben" *g*
(bezieht sich auf Biker)


Aber ist schön dort!
So schön hügelig, hier ist alles platt....

lg!

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Schaumburg

Antwort von Nr. 3 am 12.11.2005, 22:49 Uhr

Hi,

wir wohnen 500 m. von der Grenze zu Bückeburg entfernt!

Stephanie

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Re: Schaumburg

Antwort von emmal j. am 12.11.2005, 23:05 Uhr

Oh ja, Bückeburg sind wir auch öfters. Im Sommer war Trödel oder Mausoleum angucken oder Hofreitschule *gg*

Und das gute EBM-Schnäppchen-Leuchten *g*

Fährst Du zum Winterzauber ins Schloß?

Für alle Mitleser hier unser schönes Schloß von Fürst Alexander:
www.schloss-bueckeburg.de

Wir sind noch weiter nördlich, ham die einzig platte Ecke in Schaumburg getroffen....:-/
Aber so hab ich wenigstens nen geraden Reitplatz...*g*

lg!

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Winterzauber

Antwort von Nr. 3 am 12.11.2005, 23:13 Uhr

Würde ich total gerne, aber mit Männe und den beiden Kindern im Schlepp habe ich nicht so viel davon, wie es teuer sein wird. (Geh ja nicht arbeit, unemanzipiert und gluckendes Haumütterchen, das ich bin, da ist das Geld nicht so üppig) ;-)

Mal schauen, vielleicht gönne ich es mir, mit meiner Schwiemu. und deren Schwester hinzugehen...

Hofreitschule findet unsere Große toll. Pferde sind die einzigen Tiere, die sie streicheln mag! Neulich haben wir im strömenden Regen ne ganze Weile im Schloßpark gestanden, um "verkleidete" Pferde und Reiter zu "bestaunen".

Kennst Du die "Große Klus"?

Stephanie

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Die große wen??

Antwort von emmal j. am 12.11.2005, 23:38 Uhr

nä, sagt mir nix!
Ist das was spannendes?

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Re:

Antwort von vallie am 13.11.2005, 11:59 Uhr

na dann bleibt mir nichts anderes übrig als allen "mutterglucken" zu wünschen, daß ihnen ihre männer ewig erhalten bleiben und sie NIE selber das wildbret einholen müssen....

ich bin da sehr skeptisch ( aus erfahrung klug und innerhalb einer partnerschaft unabhängig ) und weiß lieber, daß ich mich selbst versorgen kann, aber das thema hatten wir schon mal...

ach ja emmal j. nicht kochen wollen und können hat nichts mit emanzipert sein zu tun, sondern 1967 nach 6 wochen mutterschutz wieder arbeiten zu gehen, weil wollen und nicht müssen...aber in dieser zeit warst du noch in abraham´s wurstkessel...:-))))

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Re:@vallie

Antwort von emmal j. am 13.11.2005, 23:35 Uhr

...kann Dir grad nicht folgen...


N o c h m a l ...wenn man keine andere Wahl hat, muß man für sein täglich Brot wohl arbeiten genen, aber warum sollte ich mein Kind allein lassen, wenn dies gar nicht nötig ist?

Ich habe auch eine abgeschlossene Berufsausbildung und könnte mich ggf selbst versorgen, soll ich deshalb meine Karriere 20 Jahre lang weiterführen zum möglichen Nachteil meiner Kinder nur für den Fall, daß?
Weißt Dzu, wie vielen möglichen Schicksalsschlägen man dann mit viel Einsatz vorbeugen müsste, die theoretisch eintreten könnten?
Ich rede jetzt nicht von einer simplen Lebensversicherung......die reicht lange nicht.


Am wenigsten verstehe ich Deinen Zusammenhang mit dem frühen arbeiten nach dem Mutterschutz und dem Kochen?
Heißt das, daß alle berufstätigen Frauen in der Küche Nieten sein müssen?
Man kann doch auch arbeiten gehen und trotzdem Talent zum Kochen haben...kapier ich nicht.

lg

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