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Geschrieben von nini+ am 28.06.2005, 8:45 Uhr

zu Adidas

Hallo,

öhh, ist es nicht so, DASS Adidas sehr darauf bedacht ist, dass es seinen Näherinnen »gut« geht?
Ich hab doch da grad wieder was gelesen *grübelgrübel* im Spiegel? BrandEins?

Dieser Skandal ist doch schon ein paar Jährchen her und auf Druck der Konsumenten, bzw. um das Image nicht zu schädigen, fordert Adidas von seinen Zulieferern bestimmte Standards, die zum einen kontrolliert und zum anderen auch bezahlt werden.

Aber - in Österreich gibt es wohl eine Fair-Handel-Kette, die bewusst Produkte aus Kinderarbeit vertreibt.
Begründung: die Kinder arbeiten im Rahmen eines Projektes (nix wildes, die Kinder knüpfen Armbänder o.ä.) nach der Schule und bessern so das Familieneinkommen auf.
Die Deutschen lehnen diese Kinderarbeit ab und vertreiben die Produkte nicht.
Habe ich, ehrlich gesagt, keine Meinung dazu, weil ich beide Seiten verstehen kann.

Gibt es nicht auch diverse »Transparenzbestrebungen«? Sprich große, global agierende Unternehmen haben sich ins Programm geschrieben, sämtliche Produktionslinien für alle transparent/ nachvollziebar zu machen und bewusst von den Produzenten bestimmte Arbeitsbedingungen zu fordern und angemessene Löhne zu bezahlen (siehe Adidas).

Denn gerade diese Undurchsichtigkeit macht dem Abnehmer (mir) zu schaffen: ich habe ja prinzipiell kein Problem damit, Klamotten made in China zu kaufen, aber mir wäre es schon wichtig, dass die Näherin dort ordentlich bezahlt wird und keine Angst haben muss, dass gleich das Dach einstürzt, bzw. sie die giftigen Farbdämpfe ersticken.
Wenn es da ein »Label« gäbe, auf das ich mich verlassen könnte, wäre ich auch gern bereit, mehr zu zahlen.

So, ich gehe jetzt shoppen (auch so ein blöder Begriff) ...

LG
nine

 
1 Antwort:

wie ich gestern schon geschrieben habe

Antwort von Schwoba-Papa am 28.06.2005, 9:07 Uhr

legen Firmen wie Adidas tatsächlich Fertigungsstandards fest, nur werden diese von ihren Subunternehmern vor Ort unterwandert, Beispiel Wasserspender.

Aber gegen diesen Mißstand wird der Auftraggeber (Adidas) erst vorgehen, wenn ihm dadurch Nachteile entstehen !

Also ist das Verbraucherverhalten des Konsumenten wichtig damit der Teufelskreis druchbrochen wird.

Grüßle

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