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Geschrieben von maleja am 19.04.2006, 12:48 Uhr

Über das Jammern wegen des (fehlenden) Geldes

Bei derSchuhdiskussion ist es mir wieder aufgefallen, wie viele Leute doch am Jammern sind. Meine Meinung ist nach wie vor, dass wir uns noch nie so viel leisten konnten, wie zur Zeit. Mein Vater hatte sich damals (1974) lange überlegt, ob er zur WM einen Farbfernseher kaufen/leisten kann. Wer hat heute aus Geldmangel keinen Farbfernseher, DVD Spieler, Videorekorder, CD-Player??????? Das sind doch wirklich die allerwenigsten. Und mein Vater gehörte damals schon zu den eher Besserverdienenden.

Welcher "normale" Arbeiter konnte sich in den 50er, 60er, 70ern für jedes Familienmitglied ein Auto leisten? Schuhe, Hosen, Pullis etc im Überfluss?
Da gab es eine Sonntagshose und eine Werktagshose und gut war´s. Schulzeugs? War heilig. da wurde ein Schreibheft nicht schon weggeworfen, wenn die letzten Seiten noch nicht beschrieben waren. Stifte? Früher auch heilig. Meine Jungs fressen die schon fast. Zumindest sind sie oft gleich nach erstem Gebrauch schon kaputt.

Urlaub? Mit 3 Kindern? Fast unmöglich. Ich rede vom Urlaub - das hieß Bayerischer Wald o.ä., nicht vom Sternehotel in Tailand o.ä.

Ok, es gibt noch die Arbeitslosen, die von AL2 satt werden müssen. hat irgendeiner Angst, nicht satt zu werden? Keinen Fernseher zu besitzen? Vor 20/30/40 Jahren war ein Arbeitsloser echt übel dran. Der konnte sich wirklcih kein Auto, kein Fernseher etc leisten. Und wenn er auch noch Familie hatte...gutnachtumsechse.

Also, bitte, sagt nicht immer, dass alles teurer geworden ist. DAS STIMMT EINFACH NICHT!!! Wenn man die Inflationsrate mal mit betrachtet, dann ist das Leben um einiges billiger geworden. Jeder kann sich alles leisten. Nicht unbedingt in derselben Qualität, zugegeben, aber keiner muss auf etwas verzichten.

Worin wir demnächste den Unterschied zwischen reich und arm feststellen werden, ist bei der Gesundheit. Bei den Zähnen angefangen, bei irgendwelchen Operationen weitergemacht bis hin zur guten medizinischen BEtreuung. Und da sollte es einen Aufschrei des Volkes geben. Aber irgendwie habe ich immer den Eindruck, man gibt sein Geld und seine Energie lieber für Haus, Auto, Urlaub etc aus, anstatt für die Gesundheit.

Grüßle Silvia

 
26 Antworten:

Re: Über das Jammern wegen des (fehlenden) Geldes

Antwort von Mäuschen2004 am 19.04.2006, 12:56 Uhr

Also Deine Worte haben mich schwer beeindruckt. Ich bin auch eher ein Mensch der glücklich ist mit dem was er hat. Ich habe schon alle Seiten des Lebens kennengelernt, ich hatte aber IMMER genug zu Essen und zu trinken und ein Dach über dem Kopf. Mehr braucht man auch nicht, um glücklich zu sein. Es gibt so viele tolle Sachen, die man ganz ohne Geld machen kann. Wir gehen so oft einfach mal im Sommer picknicken oder einfach nur im Park spazieren mit unserer Tochter. Wir können uns natürlich mehr leisten, aber manchmal sehen wir es nicht ein, für Kino mindestens 25€ für den Abend zu rappeln. Für was denn?

Manche Menschen definieren glücklich sein leider über dementsprechend viel haben, aber das Glück liegt einem doch direkt vor den Füßen, manche sind einfach nur zu blind, es zu sehen! :o)

Grüße

Melanie
www.babyglueck.de.ms

P.S. Muß man sich hier eigentlich vorstellen? Hab mich mal unverschämterweise hier eingeklinkt. :o)

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Wobei ja auch da...

Antwort von Trini am 19.04.2006, 12:58 Uhr

die "Grundversorgung" immer noch kostenlos ist.
Zumindest für Kinder.
Und trotzdem gehen so viele nicht zu den U-Untersuchungen, nehmen Terapien für ihre Kinder nicht wahr, wenn der Therapeut nicht in den Kiga kommt. Usw. usf.

Trini

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Re: Über das Jammern wegen des (fehlenden) Geldes

Antwort von Tina und Jordi am 19.04.2006, 12:59 Uhr

Ich kann mich da maleja nur anschließen!
Es geht uns eher zu gut als zu schlecht!

Ich glaube nur das es immer der Neidische Blick zu dem anderen ist, schau mal die haben schon wieder ein neues Auto etc. und wir??

Ne muss ich auch nicht haben, ich war fast 2 Jahre auf Sozialhilfe zu meinem damaligen Job angeweisen mit Kind ich fand es furchtbar!
Ich konnte mir nix aber auch garnix leisten.
Heute habe ich einen guten Job und es geht uns gut, nicht Blendend(Schulden von damals) aber gut und ich bin Froh das ich einen guten Job habe und genug Geld zum Leben!!!

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Re: Wegen Jammer und rauchen......

Antwort von mini99 am 19.04.2006, 13:11 Uhr

Hallo!
Was mich hier immer wundert ist, dass man sich bei sovielen Diskussionen gleich in die Haare kriegen muß. Irgendwer fühlt sich dann immer angegriffen und dann verläuft die restliche Diskussion nurmehr mit herumfetzen - echt schade.

Aber zum Thema zurück: Natürlich geht es uns besser als unseren Familien vor 30 Jahren, aber trotzdem geht es doch mit der Wirtschaft bergab. Die Arbeitslosigkeit steigt und teurer wird auch vieles. Urlaub ist für viele Familien übrigens auch nicht mehr drinnen, zumindest in unserem Bekanntenkreis, und das obwohl oft beide Elternteile arbeiten. Die Wohnungsmieten sind enorm und das wird sich künftig auch nicht bessern.

Zum Thema rauchen:
Da denke ich mir auch oft, manche Familien haben Kinder die echt schmuddelig herumlaufen müssen, aber gehen täglich in die Trafik Zigaretten kaufen. Ich meine ein durchschnittlicher Raucher gibt im Monat sicher 150 Euro für Zigaretten aus - da könnte man doch wirklich besseres damit anfangen überhaupt wenn man Kinder hat.

Liebe Grüße
Traude

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Re: Über das Jammern wegen des (fehlenden) Geldes

Antwort von Fuzzi85 am 19.04.2006, 13:16 Uhr

Hallo!!

Ich habe die Disskussion unten nicht richtig verfolgt, aber ich möchte trotzdem etwas dazu sagen:

Natürlich hatten die Menschen früher nicht soviel, das steht außer Frage.

Trotzdem jammer ich auch oft genug. Ich rauche nicht und ich habe auch kein teures Hobby. allerdings lebe ich momentan von Harzt4.
Ich kann mir KEIN Auto leisten, obwohl ich in einem Dorf lebe und der Kinderarzt, der Supermarkt in der nächsten Stadt ist.
Ich kann nicht mit Hormonspirale verhüten, weil ich keine 400€ einfach so habe(blödes Beispiel..).

Mein Fahrrad hat den Geist aufgegeben, aber ich hab kein Geld mir ein neues zu kaufen...Die Busfahrkarte wurde jetzt auch wieder 2 Euro teurer...

Natürlich muss ich nicht hungern, aber es regt mich trotzdem auf, das andere Leute sich drei Autos kaufen können und ich mir nicht einmal ein kleines.

Ich kann nur bei meiner Tochter oder mir sparen...
Ich habe keinen Pc ( ich bin gerade bei meiner Mutter), keine Sat-schüssel, und nur ein Handy ohne Vertrag.

Das was du beschrieben hast, Maleja, das ist der Regelfall- ohne Frage. Da regt es mich auch auf, das sie über teure Schuhe jammern, aber zwei teure Autos in der Garage stehen haben. Aber es gibt nunmal auch solche Leute wie mich, die zwar genügend zum Leben haben, aber nicht genügend um sich den heutzutage normalen Luxus leisten zu können...

Und noch was: Der Spruch "Geld macht nicht glücklich" Ist mit Sicherheit von jemanden erfunden worden der Geld hatte!
DENN: Geld macht zwar nicht glücklich, aber keins zu haben macht oft unglücklich. Wenn man nachts nicht schlafen kann, weil man überlegt wie man die nächste Rechnung bezahlt!!!!!

LG Maya, die trotz allem ihr Leben liebt:o))

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Re: wieso glaube immer jeder nur Hartz4 Empfänger hätten wenig Geld

Antwort von mini99 am 19.04.2006, 13:35 Uhr

Hallo!
Wir gehen beide arbeiten und wir können uns auch kein neus Auto leisten, zur Zeit haben wir gar kein Auto.
Urlaub ist auch nur alle paar Jahre drinnen. Auch bei unseren Freunden ist es oft so, es gehen zwar beide arbeiten, aber sie können sich grad mal das Leben leisten, aber keinen Luxus. Die Wohnungen sind so teuer, man braucht oft Kredite und alles wird teurer. Mal da eine Nachzahlung, mal da. Wenn mal ein Geld übrig wäre, wird die Waschmaschine oder sonstwas kaputt. Die Kontos sind auch immer überzogen und das ohne Luxus. Also bitte sagt nicht immer nur die Hartz4 Empfänger können nicht weit springen, auch die viele Leute die arbeiten gehen können sich gradmal das Leben leisten weil sie alles voll zahlen. Nur fragt sich dann mancher wieso er überhaupt arbeiten geht.
Liebe Grüße von
Traude die trotz wenigem Luxus glücklich ist - weil ich eine wunderbare Familie habe!

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@mini99

Antwort von maleja am 19.04.2006, 13:47 Uhr

Da hast Du mich wohl falsch verstanden. Ich sage nicht, dass es allen Leuten gut geht. Wenn unsere Waschmaschine kaputt geht, schauen wir auch erstmal blöd aus der Wäsche.

Neuer Fernseher wäre auch nicht so ohne weiteres drin. Neue Sofas? Fehlanzeige. Sind noch die aus Studententage. damals gebrauchte Ikeasofas supergünstig gekauft. Und mein Mann gehört bestimmt zu den Gutverdienern. Und ich verdiene auch mit.

ABER, wir haben 2 Autos (und mein Großer inzwischen auch eins. Hat er aber von seinem Vater geschenkt bekommen). Wir haben 2 Fernseher. Wir haben eine Waschmaschine (die hatte damals auch nicht automatische jede Familie), wir haben eine Spülmaschiene, einen Trockner etc.

Wie wir unseren Urlaub finanzieren sollen, wissen wir auch noch nicht. Aber wir gehen auf jeden Fall ;-)))
(Ist ja schon seit 2 Jahren gebucht)

Also, ich wollte bestimmt nciht sagen, dass alle in Geld und Gold schwimmen.
ABER uns geht es trotzdem gut. Keiner muss hungern, jeder hat ein dach über dem Kopf. Jede/r von uns hat einen PC (ok, Fuzzi85 nicht), wahrscheinlihc hängt an jedem ein Drucker dran.

......

Verstehst was ich meine? das Alltägliche hat sich um Längen gebessrt im Gegensatz zu früher. Der Luxus ist natürlich nach wie vor für die meisten unerreichbar geblieben.
(wobei, was ist Definition von Luxus? In meiner Studentenzeit, als cih meinen ersten eigenen Apple hatte...DAS WAR LUXUS PUR!)

Für mich persönlich ist es Luxus, dass ich frei bin. dass ich mich hinbewegen kann, wohin und wie ich möchte ohne Angst haben zu müssen. Und gesund zu sein, das ist Luxus.

Ach ja, was bedenklich ist, ist die Arbeitslosigkeit. Die auch nie mehr besser werden wird. da können Politiker uns das blaue vom Himmel runterversprechen. Und es ist einfach Tatsache, dass wir mit unserer Geiz ist geil-Mentalität die restlichen Arbeitsplätze auch noch kaputt machen. Und irgendwann, es wird nicht mehr allezu lange dauern, da geht es uns wirklcih schlecht. Und da muss dann nicht mehr gejammert, sondern eher mal wieder angepackt werden. Aber ob wir das dann überhaupt noch können oder nicht doch schon verlernt haben?

Grüßle Silvia

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Maleja!

Antwort von Frosch am 19.04.2006, 14:20 Uhr

Hallo!

Ich kann Dir in allem nur zustimmen.

Mir ist aufgefallen, daß diejenigen, die ihr "Schäfchen im Trocknen" haben, am lautesten jammern.

Ein Kollege meines Mannes hat noch nie Miete gezahlt, er verdient ein SCHWEINEGELD, leistet sich von allem nur das beste. Aber ist der erste, wenn es darum geht, wie teuer alles ist, wie wenig Geld übrigbleibt. Und bei Kollegen meinerseits war das ähnlich. Sie arbeiten Schichtdienst, zu DM-Zeiten teilweise fünfstellige Beträge, aber beim Jammern waren sie die ersten. Ein anderer Kollege hatte mal 2000 DM im Lotto gewonnen und sich beschwert, daß das so wenig ist. Und man damit ja gar nichts anfangen kann.

Manche haben den Blick für die Relationen verloren.

Ich denke auch, es muß uns irgendwann RICHTIG schlecht gehen. Und ich denke, daß die Leute dann anpacken - weil es sein muß.

Übrigens ist es schon heute so mit der "Klassifizierung" von Patienten (privat/kasse). Eine Praxishilfe von einer Ärztin, die mir empfohlen wurde, hat mir erst nachdem ich gesagt habe, daß ich Kassenpatientin bin gemeint: Ach, zur Zeit haben wir keinen Termin. Vorher hat sie etwas anderes gesagt.
Bei diversen Behandlungen (Krebs) werden die Privatpatienten wesentlich besser betreut als die Kassenpatienten. Eine Autorin hat das sehr gut beschrieben: Man sollte am besten alles Geld sparen, daß man hat. Und dann irgendwann nötige Behandlung aus eigener Tasche zu zahlen, damit man eine Überlebenschance hat. (Den Buchtitel/Namen weiß ich leider nicht mehr, war eine genesene Brustkrebspatientin)

LG Antje

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@fuzzi

Antwort von tinai am 19.04.2006, 14:52 Uhr

Hallo,

aber Du schreibst selbst, dass ihr "grundversorgt" seid, so bitter es ist, rechnen zu müssen.

Wenn man mit Hartz IV sich den Lebensstandard leisten könnte wie als arbeitender oder Angestellter, wer würde dann noch arbeiten?

Hartz IV ist ganz genau nicht für den "normalen Luxus".

Ich kann gut nachvollziehen, wie es Dir geht. Ich hatte während des Studiums nur die Miete von meinen Eltern, den gesamten Lebensunterhalt musste ich mir selbst verdienen. Deswegen habe ich trotzdem nicht auf andere gezeigt, die Bafög bezogen und sogar eine Rostmühle ihr Auto nannten. Klar war es einfacher, weil ich nur für mich sorgen musste, aber trotzdem habe ich gerechnet und vor allem immer irgend etwas gearbeitet.

Wünsche Dir, dass sich Deine finanzielle Situation bessert, aber dafür musst Du was tun auch wenn es noch so schwer ist.

Gurß Tina

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@Traude: Du triffst den Nagel auf den Kopf

Antwort von tinai am 19.04.2006, 14:56 Uhr

Man fragt sich wirklich, warum sollte jemand noch arbeiten, wenn er sich mit Hartz IV und 1-Euro-Job womöglich kaum schlechter oder gleich steht?

Das wirklich schlimme ist, dass viele Verdiener oft noch auf staatliche Hilfe angewiesen sind. Dafür wurde jetzt der Kinderzuschlag eingeführt, damit das Familien nicht so hart trifft.

Aber mich ärgert es auch, wenn ich an manche Bekannte denke, wo beide arbeiten - die Frau weit unter Qualifikation und ihnen wird schon geneidet, dass sie zweimal im Jahr nach Hause zu ihren Eltern fahren. Dabei können die sich wirklich gar nichts extra leisten bei einem Kind und zwei Verdienern.

Gruß Tina

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@Frosch - Antje

Antwort von tinai am 19.04.2006, 15:00 Uhr

noch besser: Man sollte sich die Zusatzversicherung für stationäre Behandlung leisten. Die ist so teuer nicht und wenn man sie nie braucht, umso besser. Wenn man sie aber bräuchte und dann nicht hat, möchte ich nicht Patient sein.

Die habe ich mir übrigens auch im Studium noch geleistet (waren damals 75DM). Dann braucht man es aber nicht auf die Hohe Kante für den Notfall legen.

Was stimmt ist, dass Privatpatienten im stationären Bereich definitiv die bessere BEhandlung bekommen, aber oft wird bei denen erst einmal zu wenig gemacht, weil alle auf den Herrgott Chefarzt warten (habe ich mehrfach erlebt, deswegen sage ich nie zu Anfang, dass ich Privatpatient stationär bin). Außerdem hats mir ein Assistenzarzt erzählt. Die dürfen beim Privatpatienten keine Diagnose stellen ohne den Chef und wenn es noch so einfach ist.

Was Heilmittel angeht, steht man sich bei Kindern privatversichert viel viel viel schlechter als gesetzlich versichert.

Huch, jetzt bin ich bei einem ganz anderen Thema......

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an frosch

Antwort von mamaselio am 19.04.2006, 15:01 Uhr

Mal eine Frage...Muss man unbedingt am Hungertuch nagen, um sich ueber teure Schuhe zu beschweren?

Mir geht es finanziell ausgezeichnet und ich kriege trotzdem Hoerner, wenn ich fuer die Schuhe meines Sohnes 60-70 Eure zahlen muss.
Miete, Benzin, Licht Strom Wasser, Telefon...Ich finde das alles verflucht teuer. Das hat mit jammern nichts zu tun, ich stelle es einfach fest und frage mich wie ein Normalverdienender ueber die Runden kommt ohne bis zum Hals in Schulden zu stecken.

Doch, ich finde das vieles sehr viel teurer geworden ist...Mein Gehalt ist seit etwa 8 Jahren nicht erhoeht worden...und ich bin da nicht die einzige. Die Gehaelter steigen einfach nicht proportional, zumindest nicht hier in Italien. Ich habe also im Endeffekt weniger Geld in der Tasche als vor 8 Jahren. Und das nervt, ob ich nun viel oder wenig Geld habe (haette ich wenig Geld waere ich vermutlich dauerfrustriert).

Ich bin niemand der jammert und ich weiss sehr wohl wie gut es mir geht und vorallem weiss ich das zu schaetzen und mache jeden Tag drei Kreuze.Das heisst aber bei weitem nicht, dass ich mit der Situation generell zufrieden bin.

An jeder Ecke lauert die Arbeitslosigkeit (meine Firma wird auch gerade von Amerikanern gekauft und dann? who knows...). Als junger Mensch bekommst du hier nur Zeitvertraege, Festanstellung gibt es kaum noch (unsere junge Dame an der Zentrale arbeitet schon seit 5 Jahren mit Zeitvertrag fuer 800 Eurole im Monat...Lohn unveraendert...). Ich weiss nicht, rosig finde ich das alles nicht...
Natuerlich muss hier niemand mehr hungern und natuerlich haben sich die Ansprueche gewandelt (jede Generation hat etwas, was es vorher nicht gab) und natuerlich muessen es nicht 5 Handys und 2 Fernseher sein, aber gewisse Dinge sind heute eben ganz normal und sollten jedem zugaenglich sein.

Ich bin mir sicher, es gibt viele Leute, die keine 70 Euro fuer Kinderschuhe ausgeben koennen und trotzdem ihre Kohle nicht gedankenlos verpulvern.

Gruss
Christiane

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Re: Maleja!

Antwort von Petra28 am 19.04.2006, 15:17 Uhr

"Bei diversen Behandlungen (Krebs) werden die Privatpatienten wesentlich besser betreut als die Kassenpatienten"

==>Sie werden nicht besser betreut, sie bekommen nur zusätzlich zum "Standardprogramm" die Leistungen, die die private Krankenversicherung bezahlt und die gesetzliche eben nicht. Es handelt sich dabei vor allem um (noch) nicht zugelassene Therapien/Medikamente, z.B. Herceptin bei Brustkrebs-Patienten, die keine Metastasen haben. Kostet in etwa einen Kleinwagen. Nun ja, Gesundheit ist ein teures Gut und ich spare schon.

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Re: @tinai

Antwort von Petra28 am 19.04.2006, 15:23 Uhr

Hallo tinai,

die Zusatzversicherung für stationär gilt ja für Chefarztbehandlung und Zweibett/Einzelzimmer. Was ist mit Medikamenten? Ist man wirklich mit einer Zusatzversicherung den Privaten gleichgestellt? Dass mich der Chefarzt behandelt, hieße ja erstmal noch nicht, dass ich auch alle Medikamente bekomme, die ein "echter" Privatpatient bekommt... Oder?

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@Petra

Antwort von tinai am 19.04.2006, 15:28 Uhr

Doch, ich war gleichgestellt einem Privatpatienten - immer, aber eben nur stationär.

Nicht wenn ich ambulant in die Klinik musste (kam in der Schwangerschaft einmal vor), aber für ambulant brauchte ich es auch nicht.

Aber ich habe eine Bekannte die ausschließlich gesetzlich versichert ist und an Brustkrebs erkrankte, ich war erstaunt wie gut sie behandelt wurde. Sie hat sehr teure Medikamente bekommen und die Ärzte haben sie wirklich gut aufgeklärt und sich Zeit genommen. Es hängt sicherlich auch manchmal davon ab, wie man selbst auftritt.

Gruß Tina

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@Petra Nachtrag

Antwort von tinai am 19.04.2006, 15:35 Uhr

Habe Deine eigentliche Frage gar nicht beantwortet. Ja, stationär bekam ich auch alle Medikamente bezahlt.

Wird Herzeptin denn überhaupt stationär verabreicht oder ambulant (ich dachte letzteres).

Ich brauche meine Krankenversicherung nur für wirklich schlimme Krankheiten. Impfungen, Medikamente etc. zahle ich aus eigener Tasche.

Bei einem engen Familienangehörigen habe ich einfach gesehen, wie gut es ist z.B. als Krebspatient privat versichert zu sein, schon weil man eine echte Wahlfreiheit der Klinik hat.

Gruß Tina

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Re: @Petra Nachtrag

Antwort von Petra28 am 19.04.2006, 15:53 Uhr

==>Herceptin - ähm, ambulant, sorry, klar. Kriegt man also nicht, wenn man sich staionär zusatzversichert hat...

==>Alle Medikamente bezahlt - auch die, die die gesetzliche nicht bezahlen würde?

==>Wahlfreiheit Klinik - nach welchen Kriterien wird man denn sonst eingewiesen?

Hab' übrigens gerade gegoogelt und da stand was ganz Fieses: dass manchmal bei Privatpatienten Therapien gemacht werden, die eigentlich gar nicht nötig wären... Z.B. unnötige Dammschnitte bei Geburten... (ich hoffe mal das stimmt nicht, dennoch wäre das ein kleiner Trost für alle Patienten der gesetzlichen Krankenkasse.)

Viele Grüße
Petra

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Wer mit wenig Geld nicht kann...

Antwort von kleinmäuschen am 19.04.2006, 16:38 Uhr

Hallo, Recht hast!
Und wenn alle ganz reich wären (hier) würden dafür woanders wieder andere noch ärmer sein, es muß schließlich immer ein Gegengewicht geben ;-)
Könnte man drüber philosophieren...
Ich finde auch: Es geht uns hier verhältnismäßig sehr gut, was das Materielle angeht. Aber ob Deutschland deswegen allgemein glücklicher ist...? Geld allein ist es eben nicht, was die Zufriedenheit ausmacht, da gehört noch viel mehr dazu: Familie, Kinder, auch Beschäftigung (Langeweile ist ja auch Gift für die Ausgeglichenheit)uvm. Ob ich glücklicher wäre mit mehr Geld? Ich weiß nicht recht. Ich denke, auch das würde wieder neue Probleme mit sich bringen...
Mein Fazit zu diesem Thema: Wer mit wenig Geld nicht zufrieden und glücklich leben kann, wird es auch mit viel Geld nicht können!
LG, I.

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@Petra, doch das stimmt

Antwort von tinai am 19.04.2006, 16:49 Uhr

Ich kenne einen juungen Assistenzarzt, der sagte mir, er wolle nicht Privatpatient sein, entweder wird zu wenig gemacht (weil der Herr Chefarzt nicht da ist) oder zu viel (weil man es satt abrechnen kann).

Meine Kinder sind privat versichert und ich habe schon bewusst auf Chefarzt-Behandlung verzichtet, weil mir erstens die Abzockerei auf die Nerven geht, zweitens sind die meist wenn überhaupt morgens da und schlechter informiert als die Stationsärzte. AAAABer, der große Vorteil ist trotzdem, dass ich es mir zu jeder Zeit anders überlegen kann.

Als Kassenpatient wird man normalerweise in eine Klinik überwiesen. Je nachdem macht das der Notarzt (da hat dann auch der Privatpatient selten die Wahl) oder der Hausarzt oder der Facharzt. Klar kann man da Wünsche äußern, aber ich kann eben nicht zur Koryphäe des Gebiets - und das kann bei Krebs schon ein großer Nachteil sein.

Wahlfreiheit für Kassenpatienten gibts nur bei GEburten, deswegen haben die Krankenhäuser ja so einen enormen Konkurrenzdruck.

Gruß Tina

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kann ich bestätigen

Antwort von Schwoba-Papa am 19.04.2006, 17:13 Uhr

bin auch Privatpatient und als ich mal zum Urologen ging (wg. Spermiogramm) wurde ich erstmal an der Prostata (anscheinend vergrößert) behandelt !
Man muß dazu sagen eine vergrößerte Prostata ist nicht ungewöhnlich und der Begriff vergrößert relativ ! :-)

Bei meiner ersten Tauchtauglichkeitsuntersuchung wurde ich fast in den Computertomographen geschoben, die Lunge wurde trotzdem geröngt, die Rechnung betrug damals fast 1000 Mark !

Ein Schleimbeutel im Kniegelenk wurde durch Tabletten, Reizstrom UND Krankengymnastik behandelt. Von Amputation wurde aber abgesehen

und

mein Zahnarzt hat mir sämtliche Füllungen durch Goldinlays ersetzt (Die halten länger), wenn ich lache geht nun golden die Sonne auf :-)

Grüßle

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Öhmm...

Antwort von Frosch am 19.04.2006, 17:55 Uhr

Hallo!

Ich habe mich ausschließlich über die aufgeregt, die auf hohem Niveau jammern.

Mir ist klar, daß es Menschen gibt, die auf jeden Euro schauen müssen.

LG Antje

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nur so viel- ich habe auch sehr wenig geld

Antwort von monschischi am 19.04.2006, 18:11 Uhr

und man muß eben schauen wie man alles am besten hinbekommt . jammern hilft da nichts................für was auch. oder meint ihr man bekommt einen dicken geldumschlag in den briefkasten geworfen

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Re: Über das Jammern wegen des (fehlenden) Geldes

Antwort von ds am 19.04.2006, 21:04 Uhr

Hallo
Ich habe mich weder beschwert noch gejammert als ich mein Posting geschrieben habe sondern lediglich ein paar meiner Gedankengaenge zu den Preisen von Kinderschuhen in den Groessen in den die Kids grade das Laufen anfangen beschrieben und schon gestern als ich beim Shoppen war und auch heute als ich mein Posting hier im Forum niedergeschrieben habe an diejenigen gedacht, denen es durch Hartz 4 oder anderen Situationen nicht so toll geht.
Mehr war das nicht.
Aber warum soll ich nur weil es mir finanziell gut geht viel Geld liegen lassen fuer alle moeglichen Sachen wie Kinderschuhe und anderes wenn es qualitativ gleich und preiswerter geht?
Teuer ist nicht gleich qualitativ besser.
Und dass viele Geschaefte die DM zum Euro gemacht haben ist leider die Realitaet.
Dass Schuhe oder Kleidung fuer Erwachsene von 50 - 70 Euro und aufwaerts geht ist ja noch einigermassen nachvollziehbar aber solche Preise bei Kids sind schon unmoeglich und werde ich auch nicht bezahlen weil es Unsinn ist in meinen Augen - obwohl ich solche horrende Summen locker zahlen koennte da mein Mann und ich gut verdienen.
Genauso seh ich auch nicht ein trotz dem finanziellen Aspekt fuer Lebensmittel horrende Summen fuer ein bischen Zeug auszugeben, das grade mal fuer 2-3 Tage fuer uns als Familie reicht.
Nur weil man es sich leisten kann mehr auszugeben heisst das noch lange nicht, dass man das Geld zum Fenster rausschmeissen muss.
Und dass ich das so sehe kannst Du oder andere als jammern sehen aber das ist es nicht.
Ich kenne naemlich auch die Seite jede DM umdrehen zu muessen als es die DM noch gab und was schon einige Jahre her ist also ist es nicht so, dass ich mit dem goldenen Loeffel im Hintern geboren wurde oder es immer finanziell so gut hatte wie in den den letzen Jahren bis jetzt.
Dennoch weiss ich zu schaetzen was ich habe und wie ich leben kann aber ich lass mir das nicht zu Kopf steigen wie andere die ich kenne die nur in den teuersten Geschaeften einkaufen denn die sind ja was.
Diese Einstellung kann und will ich nicht leben denn fuer mich ist das nicht angebracht noch macht es fuer mich Sinn so eine Einstellung zu haben.
Aber wer so leben will bitte.
Trotzdessen wir gut leben und keine finanziellen Probleme haben, lebe ich bewusst und verschwende nichts von dem was mir an finanziellen Mitteln zusteht.
Auch wenn mein Mann und ich keine Kids haetten wuerden wir sicher nicht unser ganzes Geld zum Fenster rauswerfen oder die vollen finaziellen Mittel ausschoepfen.
Wir leben ja schlieslich nicht nur heute und morgen sondern wollen auch noch was haben in einigen Monaten oder Jahren und wer weiss denn schon wie gut es einem dann geht?
In ein paar Jahren kann alles ganz anders sein und da will ich nicht bei irgendwelchen Aemtern betteln muessen nur weil es mir in der Vergangenheit mal richtig gut ging und ich aber mit der Hand in den Mund gelebt habe.
Ausserdem moechte ich meinen Kids auch die Moeglichkeit geben, dass sie nach der Schule studieren koennen oder eine Ausbildung machen koennen und ich ihnen teilweise dazu finanzielle Unterstuetzung geben kann.
Und dennoch ich an die Zukunft der Kids denke und auch an die unsere als Paar bin ich weder geizig noch mache ich nie was an Aktivitaeten oder sonstige Sachen.
Klar gehen wir auch weg uebers WE oder machen alle moeglichen Sachen mit den Kids oder gehen auch als Eltern alleine essen aber ich denke man kann alles in Massen machen und trotzdem an andere denken denen es schlechter geht - vorallem wenn man selber mal unter denen war und Gedankengeange wiederspiegeln wenn es um Preise von allem Moeglichem geht.
Wenn ich jammern wuerde oder mich beschweren wuerde sich das ganz anders anhoeren.
Ich bin halt nun mal ein Denker und mir gehen viele Sachen durch den Kopf.
:-)
LG

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@ds

Antwort von maleja am 19.04.2006, 21:28 Uhr

Dich habe ich doch gar nicht so sehr gemeint. Es gab ja auch jammerantworten auf Dein Posting. Die hatte ich eigentlich viel mehr gemeint.
Auf Deins habe cih ja direkt geantwortet. dass nämlihc vor 20 Jahren die ersten Schuhe meines Sohnes auch schon 120 DM gekostet haben. Und ich daher meine, dass gerade bei den Kinderschuhen die Preise stabil geblieben sind.

Wer wie seine Prioritäten setzt, ist jeden ganz alleine überlassen. Und wenn Du nicht einsiehst, dass Du soviel Geld für Schuhe zahlen möchtest, ist das Dein gutes Recht. Ich sehe das vielleicht in anderen Bereichen nicht ein. Bei Schuhen ist es mir eben wichtig auf gute Qualität zu achten. Ebenso wichtig ist mir das Essen. Und der Preis für mein Bioessen ist vielleicht ein neues Sofa. Oder ein toller Urlaub auf den Malediven.
Oder was weiß ich.

Mir gings lediglich darum, dass alle immer behaupten, dass alles teurer wird und ich eben das Gegenteil behaupte. Ich behaupte, dass wir uns heutzutage gesamtgesellschaftlich viel mehr leisten können, als in der nachgetrauerten Zeit.

das wars auch schon. Wollte niemanden persönlich damit angreifen.

Grüßle Silvia

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@ maleja

Antwort von ds am 19.04.2006, 23:07 Uhr

Fuehlte mich nicht angegriffen von Dir aber mir geht es manchmal so, dass durch die Einstellung die ich und mein Mann haben und dadurch wie wir leben oft davon gesprochen wird, dass wir jammern oder uns beschweren nur weil wir halt gewisse Prioritaeten haben die wir durchziehen wollen.
Wollte einfach nochmal meinen Standpunkt klarstellen.
Nee und beleidigt bin und war ich nicht denn jeder hat seine eigene Meinung und Prioritaet und seine Art wie er oder sie lebt.
Das sollte auch so sein.
Ich verstehe Dich und Dein Posting aber schon auch oder das von Schwoba-Papa als er von den Luxusguetern geredet hat und von den Discountern.
Es gibt auch genuegend die wir kennen die auf uns herab schauen weil sie genauso viel Geld wie wir verdienen - manche sogar weniger und alles mit vollen Haenden ausgeben und so nach dem Motto leben "Wir sind ja was und die nicht denn die sind ja doofe Spiesser!" etc.
Wir leben auch sehr gesund und ich kaufe mein Obst und Gemuese lieber wo ein wo ich weiss wo es herkommt auch wenn es ein Bischen teurer ist als im Lidl oder Aldi.
Die Kids haben Allergien gegen alle moeglichen Sachen und da koennen wir gewisse Lebensmitteln nur in bestimmten Laeden einkaufen und auch die Therapien dafuer muessen wir selber bezahlen denn die KKK bezahlt da nichts dafuer.
Und wenn ich an die Therapien fuer die Allergien denke und wieviel das kostet kann ich Dir echt sagen bin ich froh, dass es uns finzanziell so gut geht denn andere die es schlechter haben, muessen dabei leider in die Roehre schauen und die Kids von denen plagen sich mit den Allergien rum.
Das alles teurer wird finde ich nicht mal ich finde nur manche Preise einfach horrend wenn's in einigen Lebensbereichen.
Das mit den Schuhen fuer Kids ist so ne Sache fuer sich.
Im Salamander, Reno, Goertz und Leiss gab es leider nicht soviel Schuhe fuer unsere Tochter und da sind wir dann in den Deichmann - vorallem weil sie breite Fuesse hat und ich so typische Maedchenschuhe schwarz und aus Lack :-) gesucht hab fuer die Kleidchen und Roeckchen die sie hat und nach nem paar normalen Strassenschuhen die nicht pink, orange, lila, giftgruen, hellblau oder in gemischten Farben wie die genannten sind.
Das gibt es bei den vorigen Laeden leider Gottes zuhauf.
:-)
Leider muss ich immer wieder feststellen, dass zu viele Laeden immernoch die Schuhnorm von vor 30 Jahren haben und breitfuessige Kids wie meine da ziemlich Pech haben.
Als 2. Paar hab ich dann ein paar Nike Schuhe gefunden fuer die ich in nem anderen Laden locker 10 oder 20 Euro mehr gezahlt haette.
Deichmann hat ja seit neuestem auch Elefanten-Schuhe.
Die kennst Du ja sicher auch oder?
Mir ist die Qualitaet der Schuhe auch wichtig und da die Fuesse noch formbar sind kaufe ich dann lieber neue fuer die Kids als getragene.
Aber genug jetzt ueber Schuhe sonst bekommst Du oder jemand anders noch ne Schuh-Phobie.
:-)
Ich verstehe Dich und Dein Posting aber auch oder das von Schwoba-Papa als er von den Luxusguetern geredet hat und von den Discountern.
Es gibt halt immer die eine und die andere Seite von allem.
So und jetzt ist auch schon Bettzeit fuer mich.
Gute Nacht Dir und allen hier im Forum!
LG

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Re: Über das Jammern wegen des (fehlenden) Geldes

Antwort von annikala am 20.04.2006, 11:05 Uhr

das ist der größte quatsch den ich bisher gehört habe!

1) Früher reichte ein Gehalt aus um ein Haus zu bauen
2) die Familie manchmal 7 köpfig zu ernähren
3) und sich ein Auto zu zulegen.
warum ist es heute so, dass jeder mindestens 2 Autos hat?
- weil beide Arbeiten womöglich noch in unterschiedlichen Orten

mir scheint, du hast dich nicht mit dem Geld der Hartz iV Empfänger auseinander gesetzt...
Alle Rechnungen die reinfliessen, wie auch bei der arbeitenden Bevölkerung, müssen bezahlt werden.
Ich musste abwiegen, welche Rechnung ich zahle und welche ich später mit hohen Mahngebühren abstottere...

Wie schon ein Vorredner schrieb. Rad kaputt, woher 100 E nehmen um sich eins zu kaufen, wenn du eh nur 300 euro hast zum leben.

Und von wegen alles billiger geworden. Kein Mensch scheint mir, erinnert sich an die Zeit vor der Euro Einführung, als 6 Monate zuvor die Preise so angehoben wurden, dass natürlich bei Einführung des Euros hiess, es gab keine Preiserhöhung. Klar, weil schon 6 Monate vorher alles verteuert wurde.

Ich fahre täglich 70km auf die Arbeit..ich habe einen Zeitvertrag...brauche also mein Auto, weil es hier keine S-Bahn, Bus oder Zugverbindung gibt. Zahle Sprit ohne Ende.

also dass es früher reichte und heute nicht...liegt einfach an der Wandlung.

Baue doch nur mal ein Haus. Heute kostet der Bauplatz soviel wie vor 40 Jahren ein haus mit bauplatz...
annika

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