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Geschrieben von ds am 21.04.2006, 9:19 Uhr

Thema Elterngeld - was haltet Ihr davon?

Einen wunderschoenen guten Morgen an Euch alle hier im Forum!
Ich habe mich grade so durch ein paar Nachrichten online gelesen und bin auf nen Artikel in dem es um's Elterngeld geht gestossen.
Ich habe Euch die Links dazu unten mit dran gehaengt.
Die wollen das also wirklich durchziehen?
Als ich das 1. Mal vor einigen Monaten von den Plaenen ueber das Elterngeld gehoert habe, dachte ich mir schon dass dann irgendwas an Geldern wegfallen muss denn wie soll das anders finanziert werden?
Aber dass die gleich zu so drastischen Mittel greifen und das Erziehungsgeld wegfallen lassen wollen ist schon unmoeglich.
Was ist denn mit den AE's oder mit den Eltern die nicht vollarbeiten?
An die wird wohl nicht gedacht?
Klar ist das erst im Mai spruchreif und gilt dann ab 1. Januar 2007 aber trotzdem koennen die doch nicht einfach das Erziehungsgeld wegfallen lassen denn an der Situation dass es AE's gibt oder Eltern die nicht Vollzeit arbeiten auch nicht so schnell aendern oder denken die etwa, dass jetzt auf einmal alle in nem Vollzeitjob arbeiten anfangen?
Also ich weiss nicht so recht was ich von diesem Beschluss halten soll.
Aber mich interessieren Eure Meinungen darueber sehr!
LG

http://focus.msn.de/politik/deutschland/elterngeld_nid_27879.html

http://focus.msn.de/politik/deutschland/von-der-leyen_nid_27876.html?DDI=3303

 
21 Antworten:

Re: Thema Elterngeld - was haltet Ihr davon?

Antwort von Schwoba-Papa am 21.04.2006, 9:27 Uhr

Das Modell könnte den Arbeitsmarkt, die Freistellungsmentalität und den Väterjob revolutionieren. Theoretisch !

Vorausgesetzt die Akademikerin ist mit einem Mann verheiratet dessen Chef auf ihn 2 Monate verzichten kann und sie nach den 2 Monaten eine entsprechende Kinderbetreung organisiert ! Sonst ist sie weider akademische Hausfrau.

Es ist ein Ansatz, aber es muß noch viel dran gefeilt werden.

Bei uns würde es z.B. nicht funktionieren.

Grüßle

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Re: Thema Elterngeld - was haltet Ihr davon?

Antwort von Schokoladenkuchen am 21.04.2006, 9:38 Uhr

Für uns wärs ideal. Wir sind aber mit dem Nachwuchs zu früh dran. Kommt schon im Oktober06.

LG Nicki

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@ Schwoba-Papa

Antwort von ds am 21.04.2006, 9:39 Uhr

Ja da muss dann viel geaendert werden und dass alle Chefs die lieben Vaeter 2 Monate deheimlassen glaube ich auch nicht.
Also ob das alles so machbar und realisierbar ist wie die Damen und Herren von oben sich das denken ist noch die Frage.
Bei uns wuerde es auch nicht gehen denn mein Mann hat nen Job bei dem er unter normalen Umstaenden nicht 2 Monate mal fehlen kann - ausser er ist krank oder es ist ein Notfall so dass ich ins KKH muss oder aehnliches.
Und so wie Dir bzw. Euch und uns geht es sicher noch dutzend anderen Familien.
LG

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@ Schokoladenkuchen

Antwort von ds am 21.04.2006, 9:42 Uhr

Herzlichen Glueckwunsch!
Da sind wir noch nen Monat vor Euch dran mit dem Nachwuchs.
Bei uns ist ET im Sept. '06.
:-)
Wuensche Dir noch ne schoene und erholsame Kugelzeit mit Deinem Bauchbewohner!
LG

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Re: Thema Elterngeld - was haltet Ihr davon?

Antwort von witha am 21.04.2006, 9:45 Uhr

Ich glaube, daß das überhaupt nichts bringt, bei Akademikerinnen scheiterts meistens nicht am Geld sondern am Willen, den Job für ein Kind zu unterbrechen und am biologischen Alter, erst Studium, dann Aufgehen im Beruf, dann Suche nach dem geeigneten Mann ...
Und das mit dem Zwang "Mann bleibt zwei Monate zuhause" finde ich albern.
Aber Frau von der Leyen gibt sich schon Mühe ... nächstes Angebot bitte.

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Re: Thema Elterngeld - was haltet Ihr davon?

Antwort von Tina78 am 21.04.2006, 9:46 Uhr

Ich halte nichts davon und bin froh dass ich in diese Regelung nicht mehr hineinfalle, allerdings bekräftigt es mich darin kein zweites Kind zu bekommen. Mein Mann könnte keine 2 Monate aussetzen sonst hat er die Kündigung in der Hand.
Dann bekäme ich nur 10 Monate Geld und müsste dann rein theoretisch wieder arbeiten gehen, hätte dann aber 2 Kinder wovon nur eines KIGA fähig wäre ( bei uns nehmen sie die Kinder erst ab 3 Jahren) und für das zweite hät ich keine Betreuung. Wir könnten es uns aber nicht leisten wenn das Erziehungsgeld wegfällt. Das klappt bisher nur wegen- wenn auch gemindertem Erziehungsggeld- das ich komplett zuhause bleiben kann.

Wie wär das eigentlich wenn ich jetzt auf 400 Euro arbeiten geh und dann wieder schwanger werde, würde ich dann die 67% von den 400 Euro bekommen oder gilt diese Regelung nur für Mutter die vor der SS Vollzeit gearbeitet haben? Wer weiss das??

Tina

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Re: Thema Elterngeld - was haltet Ihr davon?

Antwort von Sabse01 am 21.04.2006, 9:47 Uhr

Ich kann dazu nur soviel sagen.

Sollte es so durchkommen hat mein mann seinen Arbeitsplatz verloren und ich komm dann mit gerademal 500euro inkl. Fahrtgeld (60km pro tag)im monat nach hause durch meine Arbeit.

Der Traum von der Großfamilie bleibt dann aus.

Und so komisch es sich anhört, aber mein mann ist nicht für die Kindererziehung gemacht und das wissen wir beide. Das sagt er selbst.

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Re: Thema Elterngeld - was haltet Ihr davon?

Antwort von silvanaR am 21.04.2006, 9:59 Uhr

mein mann und ich haben beide vollzeit gearbeitet -
Nun bin ich bei den Kindern daheim und er arbeitet - nicht wegen der Rollenverteilung, nein, weil er einfach schon 10 Jahre länger arbeitet, mehr gehalt bekommt als ich (ja, viel mehr) udn den sichereren Job hat (mein Ag ist kurz später pleite gewesen)
Nun ist aber sein job auch ein harter Kampf. Ständig werden mitarbeiter entlassen - die Arbeit auf die anderen aufgeteilt. Er hat seit Jahren kaum ein freies Wochenende ohne Bereitschaft, wie soll er da 2 monate! daheim bleiben????
Das wäre ehrlich sein Ende und wir hätten ein massives problem.
Womit wollen wir denn dann die kinder finanzieren?

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Re: Thema Elterngeld - was haltet Ihr davon?

Antwort von witha am 21.04.2006, 10:08 Uhr

Wenn ich es richtig verstehe, muß er ja nicht zuhause bleiben, Du bekommst dann allerdings nur 10 Monate Geld.

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Das Problem liegt bei den Vätern...

Antwort von tinai am 21.04.2006, 10:10 Uhr

...würden die das einfach mal durchsetzen (sie können deswege nicht gekündigt werden), wäre das viel selbstverständlicher. Ich habe mal in einem reinen Männerbetrieb gearbeitet, in dem plötzlich Männer Erziehungszeit nahmen. Warum? Große Krise, es wurde ein Sozialplan erstellt und die in Erziehungszeit waren plötzlich unkündbar.

Warum können Frauen Erziehungszeit nehmen, Männer aber nicht. Das ist doch so typisch Deutsch. Und Schwoba: Dein Beispiel als Selbständiger ist nun wenig passend.

Aber all die Beamten, Lehrer und Angestellten großer Firmen (man bedenke Hp und Co. haben schon seit Jahren Lebensarbeitszeitmodelle), die sollen mal ganz ehrlich sein und dann wird herauskommen, dass die nicht wollen! Dann sollen sie auch ehrlich sein und das zugeben. Wegen zwei Monaten ist nicht die berufliche Karriere im Eimer, mit etwas Glück ist sie es auch nach einem Jahr nicht. Nach drei Jahren ist sie es aber ziemlich sicher und das ist der status quo in Deutschland für Mütter.

Gruß Tina

PS: Ich halte vom Elterngeld genauso wenig wie vom Erziehungsgeld, denn deswegen wird nicht ein Kind mehr geboren! Aber letzteres ist ja die eigentliche Intention, aber das ist nicht mit "Wurfprämien" zu schaffen. Kinder bekommt keine/keiner aus Altruismus der Gesellschaft gegenüber, sondern aus reinem Egoismus.

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Nachtrag..

Antwort von tinai am 21.04.2006, 10:12 Uhr

...dazu kommt aber auch, dass viele Frauen ihren Männern nicht zutrauen, alleine auf die Kinder aufzupassen, weil sie es selbst ja viel besser können, gelle.

Das macht es den Männern ja noch bequemer.

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@witha das stimmt

Antwort von tinai am 21.04.2006, 10:16 Uhr

Genau so ist es!

Es ist kein Zwang zu Hause zu bleiben, aber ein Zwang, sich überhaupt einmal gedanklich damit zu beschäftigen.

Und wenn eine Vollzeitarbeitende Mutter 10 Monate lang 67% ihres letzten Gehalts bekommt, dürfte dsa bei den meisten mehr sein als jetzt 2-3 Jahre Erziehungsgeld, das nämlich nach 6 Monaten schon nur noch sehr gering ausfällt. Aber so weit liest gar niemand. oder Rechnet.

Jeder schreit nur "bei uns..." denkt doch einmal weiter, schaut Euch das ganze Paket an - es sind nicht nur die 2 Monate für die Väter.

Trotzdem halte ich nichts davon, es kann nur funktioniern, wenn nach 12 Monaten dann auch geeignete Betreuungsangebote gemacht werden und die Erziehungszeit generell auf 12 Monate begrenzt bleibe. Viele MÜtter wollen doch gar nicht mehr in den Job zurück. Die sind oft 5-7 Jahre raus (je nach Anzahl Kinder).

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Rein rechnerisch käme ich mit dem Elterngeld besser weg.

Antwort von KH am 21.04.2006, 10:23 Uhr

Ich habe 300 Euro Erziehungsgeld drei Jahre lang bekommen. Zusammengekürzt auf ein Jahr also 900 Euro. sobald ich mehr als 900 Euro Elterngeld bekomme rechnet sich das.
Die zwei Monate für den Mann kann ich mir nun gar nicht vorstellen und finde es auch Blödsinn, ehrlich gesagt. Zwei Monate sind zu wenig. Bis er sich zu Hause "eingearbeitet" hat, ist die Zeit schon wieder vorbei. An sich ist die Idee nicht schlecht.

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Re: @witha das stimmt

Antwort von witha am 21.04.2006, 10:25 Uhr

Nun, wer nimmt dieses Geld nicht gerne mit offenen Händen an? Ich denke wie Du,Tinai,
es wird dadurch wahrscheinlich nicht ein Kind mehr geboren, aber ist ja trotzdem schön wenn es passt.
Ich wäre damals auch gerne ein Jahr zuhause geblieben, aber situationsbedingt mußte ich nach acht Wochen wieder arbeiten, mein Mann war nämlich gerade mit seinem Diplom beschäftigt. Wir haben Wahnsinnsglück gehabt und eine zweifache Mutter hat ihren neuen Lebensinhalt darin gefunden unseren Sohn die ersten Jahre zu versorgen. Das ist ein Treffer wie ein 6er im Lotto.
Aber was machen alle anderen Eltern nach dem einen Jahr? Ich denke, das Geld sollte wenn es tatsächlich vorhanden ist (scheint ja so zu sein) in Kinderkrippen gesteckt werden.

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@ tinai

Antwort von ds am 21.04.2006, 10:33 Uhr

Ich kann Deine Meinung schon verstehen aber das Problem liegt nicht nur an den Vaetern sondern an der ganzen Lage wenn es um den Arbeitsmarkt geht und auch darum, dass es ab 2007 trotzdem noch Scheidungen und Trennungen geben wird bei denen dann die Mutter zur AE wird und die Kids oder das Baby hat.
Genauso wie sich nicht auf einmal alle fuer Vollzeitjobs bewerden werden noch welche bekommen wegen irgendwelchen Gruenden.
Die sollten erst mal neue Regelungen und Ideen wegen der Arbeitslage in Deutschland machen denn durch die Elterngeldregelung entstehen auch nicht mehr Arbeitsplaetze und es werden auch nicht weniger Firmen pleite gehen oder weniger Arbeiter entlassen nur deswegen.
Und jemand der ein Baby als AE hat zuzumuten Vollzeit arbeiten zu muessen kann es ja wohl auch nicht sein.
Schliesslich muss man alle Seiten betrachten und an alle Punkte denken wenn man solche Sachen beschliesst und mit so nem Beschluss ist es nicht einfach getan zu sagen wir streichen das Erziehungsgeld und machen einfach Elterngeld daraus und gut is.
Klar sind 1800 Euro oder je nach Einkommen in der Prozentzahl mehr wie das im Moment gezahlte Erziehungsgeld von 300 Euro fuer 2 Jahre oder das Budged von 450 Euro fuer 1 Jahr aber das Erziehungsgeld bekommt ja jetzt auch schon nicht jeder bezahlt.
Dass es auf den Job ankommt und ob die Karriere im Eimer ist kann man auch nicht einfach so pauschalisieren.
Jeder Job ist anders angelegt und die Bedingungen sind ueberall anders egal in welcher Branche.
Mein Mann kann auf keinen Fall ausser wie schon gesagt im Notfall oder bei eigener Krankheit fuer 2 Monate ausfallen und da geht es einigen genauso die dann falls sie 2 Monate ausfallen wuerden schlichtweg gekuendigt werden.
Wenn die Damen und Herren da oben wirklich denken, dass durch die Streichung des Erziehungsgeldes und der Regelung und Zahlung des Elterngeldes mehr Maenner und Frauen Nachwuchs haben wollen, denken die meiner Meinung nach falsch.
Denn wenn die Damen und Herren da oben die Kinderrate erhoehen wollen dann muessen die noch einige andere Regelungen auftischen und realisieren.
Deutschland ist naemlich ueberhaupt nicht kinderfreundlich in vielen Aspekten und daran sollte mal als 1. gearbeitet werden bevor man irgendwelche Gelder streicht und andere dafuer ermoeglicht.
LG

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@witha und nochmal 100% Zustimmung owt

Antwort von tinai am 21.04.2006, 10:40 Uhr

x

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@ds

Antwort von tinai am 21.04.2006, 10:45 Uhr

Hallo,

tatsächlich erhalten aber doch Familien heute schon mehr Unterstützung als zu Zeiten, in denen ich Kind war. Trotzdem wurden noch in den 70ern mehr Kinder geboren als heute.

Wenn man das Problem rein gesellschaftlich betrachtet und mal nicht aus seinem eigenen Dunstkreis ist das Fazit: Wegen mehr Geld alleine, bekommt niemand ein Kind mehr! Die Zeiten, in denen man Kinder zum Volkswohle für den Führer bekam, sind gottseidank vorbei.

Nach 1945 waren Kinder immer noch die sichere Altersversorgung. Das Dilemma des Geburtenrückgangs begann mit dem Generationenvertrag, Herrn Adenauer sei dank. Schon damals gab es Stimmen, die prophezeiten, dass das auf Dauer nicht funktioniert. Der Pillenknick hat das ganze noch beschleunigt.

Gruß Tina

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Re: ich frage mich gerade

Antwort von SilvanaR am 21.04.2006, 10:51 Uhr

warum denn die eigentlichen probleme nicht angepackt werden.
Gestern hatte ich ein gespräch mit einer Mutter, die gerne wieder arbeiten will. Ihr Kind wird im Dez. 3 - in Hessen gibt es einen gesetzl. Anspruch auf einen Kiga-platz - den bekommt sie aber erst ab September - also mit 3,5 Jahre. Was macht sie das halbe Jahr? Tagesmütter sind hier überfüllt, Kindertagesstätte gibt es wenige.
Heute ist freitag. Wir haben 2 Kitas im ort und beide machen heute um 13 uhr zu!
Erklär das mal deinem Chef "he ich will ja wieder arbeiten , nur Überstunden sind nicht drin, ferien (+Konzeptionstag+Brückentage) hat der Kiga zu und freitags, tut mir leid muss ich schon 12 Uhr weg "
Warum werden die gelder nicht da rein gesteckt- in eine ordentliche flexible Kinderbetreuung 0-3 3-6 und dann die genauso wichtige Hortbetreuung mglst. mit Hausaufgabenbetreuung (könnte man ja auch gut mit einer Lernhilfe verknüpfen)
Denn irgendwann will der Partner egal ob Mann oder Frau auch mit gutem Gewissen mal wieder arbeiten gehen.
Genau das sind meine probleme und die vieler Bekannter und Freunde mit kleinen Kindern.
Es wird viel zu viel geredet , aber verändert wird hier kaum was.

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Re: Thema Elterngeld - was haltet Ihr davon?

Antwort von christine70 am 21.04.2006, 10:55 Uhr

für mich ist das thema kinder zwar durch, aber

wäre ich bereit, ein viertes kind zu bekommen, dann würde ich mir NICHT reinreden lassen, WER mein kind erzieht. Die neue regelung gilt ja dann nur, wenn der vater zwei monate die erziehung des kindes übernimmt.
und was, wenn die mutter vorher erziehungsurlaub hatte und demzufolge kein einkommen vorweisen kann? die kann sich dann das nächste kind verkneifen.

ich könnt mich echt aufregen und vor allem tun mir all diejenigen leid, die ab 2007 kinder in die welt setzen und vorher arbeitslos oder geringverdiener waren :(

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habe nicht alle Beiträge gelesen

Antwort von Suka73 am 21.04.2006, 10:59 Uhr

finde es grundsätzlich eine gute Idee, aber dann sollen sie bitte gleichzeitig auch für genügend Betreuungsplätze sorgen!!! Ein Babyboom bringt uns nichts wenn die Eltern nach dem Jahr oder nach drei Jahren nicht wissen, wohin mit dem Kind (jetzt mal salopp ausgedrückt)

Ich würde dabei auch sehr gut wegkommen und fände das wirklich eine gute Idee.

Was die zwei Monate Vaterschaftsurlaub angeht da denke ich allerdings wirklich, das sollte jedem selbst überlassen sein. Es gibt Väter die arbeiten Schicht, sind Pendler oder arbeiten im Ausland, was ist mit denen, wenn die keine Freistellung bekommen? Hat man dann Pech gehabt?

LG Sue

ist doch klar, einen Haken gibt es immer.

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@ christine70 & Suka73

Antwort von ds am 21.04.2006, 11:27 Uhr

Eure 2 Standpunkte sind genau das was ich mich auch frage und wo es mir klar wird, dass da viel mehr gemacht werden muss wie nur etwas zu streichen und was anderes herzutun.
Da gibt es einfach zu viele Punkte die dann auf der Strecke bleiben oder bleiben koennten und davon habe ich weder noch was gehoert noch gelesen wenn es um die Elterngeldregelung geht.
Ich finde man sollte an alles denken und nicht nur gewisse Punkte und Aspekte beachten wenn man neue Regelungen beschliessen will.
Und der Punkt an der ganzen Sache ist an der Jobsituation vom Arbeitsmarkt aendert sich auch nichts - egal ob Elterngeld oder nicht.
Das ist das was die Damen und Herren da oben erst mal regeln sollten bevor die andere Sachen machen.
LG

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