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Geschrieben von Tina und Jordi am 25.08.2005, 10:39 Uhr

Rückfall.....

...Nein nicht ich, meine Mutter!

sie ist seit ich denken kann Alkoholikerin, am Montag wollten wir Weiber zum Icke Abschiedsspiel, sie hat sich nicht gemeldet also bin ich mit meiner SChwester alleine hin.

Heute morgen dann hat Jordan sie Telefonisch erreicht, er vermisst seine Oma, da sie mindstens 2 x die Woche da ist.

Ich habe ihr nun gesagt das sie eine Langzeittherapie machen möchte, sie wollte einen Kalten Entzug zu Hause machen??!!!
Mit 63??!!

Habe ihr gesagt wenn sie das macht sieht sie mich und Jordan nicht mehr wieder, weil das Drama so nie ein Ende nimmt!

Wies echt nicht mehr weiter, sie ist mitlerweile nie länger als 5 Wochen Trocken.

Wer kann mir einen Rat geben?

Tina

 
13 Antworten:

Re: Rückfall.....

Antwort von Sina26 am 25.08.2005, 10:57 Uhr

Leider kann ich dir keinen Rat geben, ausser, dass du dich und dein Kind auch schützen musst. Ich glaube auch, dass eine Langzeittherapie das Richtige wäre, da dabei auch mal nach der Ursache geschaut werden würde. Fakt ist leider, dass man Alkoholikern nicht helfen kann, bis sie selbst dazu bereit sind. Studien haben erwiesen, dass es die einzige Chance ist, damit Alkoholiker aufhören zu trinken, wenn das soziale Umfeld sie fallen lässt. Das ist aber natürlich ein schwerer Schritt.
Ich drück dich mal ganz lieb.
Lieben Gruß von Sina mit Fynn im BAuch

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Sina??? Wie hast Du das Kind wieder in den Bauch gekriegt???

Antwort von Trini am 25.08.2005, 11:03 Uhr

Geht das auch mit älteren?

Trini *neternstgemeint*

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Und jetzt noch eine ernstgemeinte Antwort.

Antwort von Trini am 25.08.2005, 11:08 Uhr

Meine Mutter ist auch alkoholkrank, trocken seit 10 Jahren. Zum Glück!!

Nur, bei uns war die Lage auch völlig anders. Sie war nie besoffen (bis auf ihren 40. Geburtstag).
Kein Mensch hat ihre Krankheit bemerkt.
Keiner hat es geglaubt.
Sie hat es irgendwann selber gemerkt, weil sie Sachen trinken mußte, die ihr nicht schmeckten.
Insofern war sie nie eine Gefahr.
Sie hat die Entgiftung im KH gemacht und nachher nur Selbshilfegruppe.

Da Deine Mutter offensichtlich % Wochen am Stück trocken sein kann, braucht sie keine Entgiftung. Es ist "nur" die (viel schlimmere) psychische Abhängigkeit.

Befrag Dich doch mal bei einer SHG - gibt auch Beratung für Angehörige.

Trini

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Ist sie Quartalssäufer wie damals Harald Juhnke ?

Antwort von Schwoba-Papa am 25.08.2005, 11:17 Uhr

Jedenfalls sind therapeutische Maßnahmen erforderlich da kalter Entzug vielleicht kurzfristig die Sucht kuriert, aber niemals die Ursache !

Grüßle

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@Trini

Antwort von Linas Mama am 25.08.2005, 11:17 Uhr

hey, musste 2 x lesen und frage mich auch, obs mit älteren funktioniert.... :-)

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Re: Rückfall.....

Antwort von Sina26 am 25.08.2005, 11:24 Uhr

Upss lach, na das nennt man konditioniertes Verhalten meinte natürlich aus dem Bauch. Grins

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Re: Rückfall.....

Antwort von cla123 am 25.08.2005, 11:27 Uhr

Hallo,

so ein ähnliches Problem habe ich auch mit meinem Vater...

Er hat sich auch noch diverse Lügengeschichten ausgedacht (u.a. vorgetäuschter Selbstmordversuch), um uns zu (psychisch) erpressen.
Vor 11 Jahren hat meine Mutter es geschafft sich von ihm zu trennen, leider verweigert er jeglichen Kontakt.

Die erste Zeit hatte ich kräftig daran zu knabbern, aber mittlerweile denke ich, daß es so vielleicht das beste ist.

Wie alt ist denn Dein Sohn? Und wie benimmt sich Deine Mutter, wenn sie etwas getrunken hat?

LG
Claudia

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Re: Rückfall.....

Antwort von karamell am 25.08.2005, 11:27 Uhr

oh man tina das tut mir leid... wirklcih raten kann ich dir nicht, aber ich denke du solltest dich mit jordi zurückziehen, um euch zu schützen (besoffene großeltern sind nicht! schön, kann ich aus erfahrung sagen). mein schwiegervater (über 30? oder mehr jahre schwerster säufer) und vor seinem tod fast 10 jahre trocken meinte mal man schafft es nur dann wenn man selbst will, was für jeden einzelnen der auslöser ist es wirklcih zu wollen kann man nicht wissen. allerdings zeigt die erfahrung das der druck sich der krankheit zu stellen zunimmt, wenn das umfeld klare regeln aufstellt: wenn du säufst kommen wir nicht...
wende dich doch bitte an eine angehörigen gruppe zB von den anonymen alkoholikern, das sind menschen die dich verstehen und ir besser raten können. ich drücke deiner mutter die daumen!
gruß
D.

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Re: Rückfall.....

Antwort von Tina und Jordi am 25.08.2005, 11:34 Uhr

Habe gerade mit Ihr gesprochen Ihre Betruerin von der Caritas bringt sie für den entzug zum LKH in Bonn und danach möchte sie eine Langzeittherapie machen.

@ Schwoba, Junke war kein Quartalssäufe sonder Hardkore Alki wie meine Mutter auch.
Es gibt auch keine Quartalssäufer, entweder man ist Alki oder nicht.
Ich bin in der Marterie jetzt drin seit ich auf der Welt bin also 33 Jahre und ich glaube sagen zu können das ich Ahnung habe.
Ich möchte dich nicht angreifen aber Ahnung scheinst davon nicht zu haben.

Tina

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Gibt es DOCH!!

Antwort von Trini am 25.08.2005, 11:41 Uhr

Ein Link für Tina:
http://www.alkoholsucht.btonline.de/hinweise/alkhinweise03.html

Der Epsilon-Trinker ist der Quartalssäufer.

Meine Mutter war eher der Pegeltrinker.

Trini

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Re: Rückfall.....

Antwort von Avatar am 25.08.2005, 11:46 Uhr

Viel schwerer als der körperliche Entzug ist der psychische.
Ich glaube auch, daß sie in einer Langzeittherapie gut aufgehoben ist, allerdings muß man sich bewußt sein, daß es durchaus zu Rückfällen kommen kann anfangs.
Ganz fallen lassen würde ich sie nicht, denn viele brauchen auch den Druck und die Hilfe von außen während der Therapie.
Sie hat ja erkannt, daß sie ein Problem hat, wenn sie den Entzug will.
Wenn sie soweit schonmal ist gehts ihr eh schon schlecht und da würde ich sie nicht fallen lassen.
Wichtig ist doch jetzt, daß in der Therapie geklärt warum sie trinkt.
Erarbeiten muß sie sich das eh selber und das wird schwer genug sein.

LG avatar

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@tina

Antwort von Schwoba-Papa am 25.08.2005, 12:59 Uhr

der Vergleich mit Juhnke war nicht abwertend gemeint. Mich wunderte nur das sie wohl einige Wochen trocken ist und dann wieder rückfällig wird und diese werden/wurden wohl Umgangssprachlich als Quartalssäufer bezeichnet.

Grüßle

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Re: Rückfall.....

Antwort von simple am 25.08.2005, 20:28 Uhr

da sie ja nun anscheinend beschlossen hat, eine langzeittherapie zu machen, habe ich eine frage an dich:
da alkoholismus eine krankheit ist, die nicht auf den trinkenden menschen beschraenkt ist, sonder familienangehoerige ebenfalls betrifft und schaedigt, hast du fuer dich hilfe in anspruch genommen in all den jahren, damit du nicht in die falle der co-abhaengigkeit versinkst? alanon ist eine selbsthilfegruppe fuer angehoerige von alkoholikern. ich weiss allerdings nicht, wie weit das in deutschland verbreitet ist; eine AA gruppe muesste dir eigentlich auskunft geben koennen.
ich wuensche deiner mutter, dass sie lernt zu verstehen, warum sie so geworden ist und dass sie lernt, ohne alkohol gluecklich zu sein. meines erachtens sollte sie auch nach der langszeittherapie in eine selbsthilfegruppe der Anonymen Alkoholiker geben; nicht nur als geschaedigte, aber vielleicht, um anderen alkoholikern zu helfen.
chrissie

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