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Geschrieben von Mony am 11.04.2003, 8:55 Uhr

Pessimismus....

Ich muß jezt mal ein bischen was loswerden.
Da ich (und andere) hier in den letzten Tagen als Pessimist hingestellt wurde, weil ich mich über die Situation im Irak nicht so ganz freuen kann und den Stolz der Soldaten(frauen) nicht teilen mag.
Ich verfolge nun schon seid einigen Jahren ziemlich interessiert die Nachrichten. Weltweit meine ich. irgendwie hat es in vielen Ländern der Welt gekrieselt, gekracht, es hat Tote gegeben. Der Krieg war vorbei, die Menschen haben sich gefreut, die Welt hat sich gefreut...und es hat sich vor Ort nicht viel geändert. Aber es ist aus den Nachrichten und unseren Köpfen verschwunden.
Die Iraker haben immer schnell gejubelt. Sie haben ihrem ehemaligen Führer zugejubelt, weil sie es mußten, sie jubeln jetzt den "Befreiern" zu, weil sie sich etwas erhoffen, weil es ihre Menatlität ist.
Frieden ist in diesem Land noch lange nicht. Jubeln und stolz sein kann man meiner Meinung erst, wenn es geschafft ist dafür zu sorgen, das die Menschen frei sind, nicht mehr hungern und in Armut leben müssen. Sonst haben wir uns hier mal alle kurz gefreut und dann ist es wieder vergessen.
Das hat nichts mit Pessemismus zu tun, sondern mit Erfahrung.
Ja, vielleicht wäre ich auch stolz (?) wenn mein Mann als Soldat dabei wäre. Weil man emotional ja ganz anders in der Sache steckt. Aber so als neutraler Beobachter der Sache kann ich das Gefühl halt nicht teilen. Ich habe z.B. auch die Bilder eines 6 jährigen amerikanischen Jungen gesehn, der mit seinem Teddy allein und verloren an dem Sarg seines Vaters stand. Auch er ist ein Opfer. Ihm wird erklärt sein Vater sei als Held gesorben. Das bringt ihm auch nichts. Daddy wird nie mit ihm Fußball spielen, nie mit ihm zum Baseball gehen, nie sein Moped repartieren...aber er war ein Held, darauf kann man ja stolz sein.
Das kann ich nicht verstehen, und dann bin ich eben ein Pessimist.
Die Sache dort ist noch lange nicht zu Ende. Ich denke da sind Steine losgetreten, die nicht mehr zu stoppen sind. Als Nächstes werden erst einmal die Kurden ihren eigenen Staat ausrufen und das wird den Türken nicht gefallen...
Gut, bin ich ein Pessimist, aber mit Gewissen.
Moni

 
36 Antworten:

Re: Pessimismus....

Antwort von Birgit Bauer am 11.04.2003, 9:19 Uhr

Ja, da hast Du recht. Das wirst Du nie verstehen.


Das ist Patriotismus. Dieser kleine Junge wird immer STOLZ auf seinen Vater sein. Selbst wenn er erwachsen sein wird, wird er mit STOLZ erzählen, dass sein Vater im Dienst für sein Land gestorben ist.
Nenben dem Bild seines toten Vaters wird IMMER die amerik. Flagge wehen. Aus STOLZ!!
Und dieser Stolz wird ihm niemand nehmen können.

Natürlich wird er vermissen, dass er nie mit ihm spielen konnte. Und das ist schlimm, da gebe ich dir recht.

Aber der Junge hat etwas woran er sich festhalten kann, und was ihm immer Kraft geben wird, nämlich Patariotismus und das bringt ihm sehr viel.

Aber das verstehst Du nicht, da Du nicht patriotisch bist.

Birgit
Patriotismus, Vaterlandsliebe, und zwar nicht allein die Liebe zu dem Lande und Volke, dem man durch die Geburt angehört, sondern zugleich die Gesinnung, vermöge welcher der Einzelne sein Privatinteresse dem des Ganzen unterzuordnen und aufzuopfern, oder es wenigstens nicht im Widerspruche mit Letzterem geltend zu machen sich bewogen findet. Schon im Begriffe des Bürgers (Civis) liegt der Begriff des Patrioten. Naturgemäß beruht der Patriotismus auf der Gemeinschaft des Volkes oder der Nationalität; er gewinnt aber seine volle Bedeutung erst dadurch, daß in der Form des Staates die Gemeinschaft des Volkes sich ausprägt und der Einzelne sich als Mitglied des Staates betrachtet.
Einen umso größeren Spielraum seiner Betätigung findet aber der Patriotismus, je mehr durch die Staatsverfassung dem Einzelnen gestattet ist, an den öffentlichen Angelegenheiten teilzunehmen.

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Re: Pessimismus....

Antwort von Birgit Bauer am 11.04.2003, 9:24 Uhr

sorry, sollte natürlich heissen
Aber das verstehst Du nicht, da Du nicht amerikanisch bist.

Es ist wirklich auch nicht einfach zu verstehen. Vielleicht versteht man es erst, wenn man dort gelebt hat oder lebt.

Birgit

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Re: Pessimismus....

Antwort von Nina H. am 11.04.2003, 9:35 Uhr

Mony, natürlich hast du in einigen Punkten was die Mentalität betrifft Recht, habe ja selbst einen von der Sorte ;o))))) als GG *nichtzuwörtlichnehmen*

ABER...dennoch, das Volk freut sich und sie sind erleichtert und das kann ihnen keiner absprechen.
Sagen wir mal so, diejenigen die Saddam geküßt und bejubelt haben, sind jetzt dienjenigen die als Heckenschützen und Selbstmordattentäter fungieren und die die bisher still waren und GELITTEN haben ...die freuen sich. Ich denke, ich liege damit gar nicht so falsch.

LG,

Nina

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Re: Pessimismus....

Antwort von JoVi66 am 11.04.2003, 10:20 Uhr

Hallo;
Für die Deutschen und Deutschland ist das Wort Patriotismus und Vaterlandsliebe ein großes Problem. Vielleicht können wir(Deutsche meiner Generation) das gar nicht so richtig nachvollziehen, weil mit diesen Begriffen einmal ziemlich Schindluder hier getrieben wurde. Wenn ich (erst vorgestern geschehen) mit meinem Vater darüber diskutiere (Jahrgang 37) wird deutlich wie sehr sich die Deutschen ( natürlich außer ein paar radikalen Gruppierungen) bedeckt halten von Vaterlandsliebe Patriotismus und Nationalismus (bitte rein wörtlich zu verstehen)zu sprechen. Im Prinzip sind diese Begriffe wichtig und prägen eigentlich den Zusammenhalt eines Volkes aber Deutschland ist so gesehen nun mal gebranntes Kind. Auch des wegen glaube ich ist es für die meisten hierzulande fast schon verpönt. Deutschland müsste erst wieder lernen mit diesen Begriffen richtig umzugehen und ich glaube das wir das einfach noch nicht können und auch aus diesem Grund uns mit Vaterlandsliebe Landesehre etc. sehr zurückhalten. Uns wurde ganz einfach nach dem zweiten Weltkrieg der Spiegel vorgehalten und es ist verdammt schwer reinzuschauen und gleichzeitig eine GESUNDE Mischung aus Vaterlandsliebe, Stolz auf sein Volk und Sinn für die Realität praktizieren zu können.
Grüsse Johanna

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Re: Pessimismus....

Antwort von sasu am 11.04.2003, 10:48 Uhr

hallo,

muss hierzu mal wieder einen link reinstellen (ich weiss auch nicht, warum staendig auf sowas stosse!)

wenn die freude in wirklichkeit so aussah, dann frage ich mich, was wir im fernsehen zu sehen bekommen....:

Bild: Dafür, daß Bagdad eine Millionenstadt ist, haben doch realtiv wenige Menschen den Bildersturm der US-Truppen gefeiert, oder?
http://nyc.indymedia.org/front.php3?article_id=55268&group=webcast

gruss,
sasu

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Patriotismus: wer im Glashaus sitzt, der sollte nicht mit Steinen werfen...

Antwort von HeidiB1 am 11.04.2003, 10:57 Uhr

...etwa in diesem Sinne. Der 2. Weltkrieg und die KZ's im 3. Reich waren furchtbar und bitte, bitte, lass so etwas nirgends wieder passieren.
So, das dazu! ABER: ich bin, wie viele andere auch, Baujahr 1963 und kenne die NS-Zeit zum Glück nicht aus eigener Erfahrung und ich bin Patriot. Ich liebe mein Land, unsere Kultur, die geschaffenen Werte, die Demokratie usw.usf. Ich bin genauso stolz auf Deutschland wie andere auf ihr eigenes Land. DENN: die Vergangenheit eines Landes kann man nicht mehr beeinflussen. Warum sollte ich nicht stolz auf mein Land und Leute sein? Wenn ich mir die Vergangenheit anderer Länder so begucke, gibt's gerade in den USA so einige Sachen, auf die niemand stolz sein kann, z.B. Vernichtung der Indianer und Einpferchung in Reservate (immer noch...), blühender Sklavenhandel und die heutigen Ghettos, Präsidentenmord, wirklich fähige Politiker wegen lächerlicher Affären vor Gericht zerren (wie peinlich eigentlich für das ganze Land - nichts war interessanter als Spermaflecke auf dem Sacko - gröhl!) der Bürgerkrieg mit Millionen von Toten...man, da fällt mir noch mehr ein. Also, ich schäme micht nicht eine Deutsche zu sein und das hat nichts aber auch gar nichts mit Nationalismus zu tun....
In diesem Sinne
HeidiB1

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Re: Pessimismus....

Antwort von Birgit Bauer am 11.04.2003, 10:58 Uhr

Ja, mit deinem Posting hast du absolut recht. Aber gerade weil es so ist, sollte doch unsere Generation versuchen viel POSITIVER zu denken und mehr in diese Richtung hin arbeiten. Aber ich glaube, es besteht überhaupt kein Interesse an "Zusammengehörigkeit" sprich Patriotismus zu arbeiten (Eigeninterpretation), hier (wo ich wohne) kocht jeder sein eigenes Süppchen. Leider.

LG
Birgit

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Re: Patriotismus: wer im Glashaus sitzt, der sollte nicht mit Steinen werfen...

Antwort von Birgit Bauer am 11.04.2003, 11:06 Uhr

nichts war interessanter als Spermaflecke auf dem Sacko - gröhl

Es waren Spermaflecke auf M. L's Kleid nicht auf seinem Sacko!

Und die Affäre Clinton/Lewinsky hat auch nichts mit Patriotismus zu tun! Vielen Amerikanern ging diese "Geschichte" gegen den Strich. Patriotismus ist etwas ganz anderes. Was Patriotismus bedeutet, habe ich ja schon gepostet.

Und wenn du schon beim Aufzählen sämtlicher "Schandtaten" bist, dann zähle auch die von Deutschland auf. Da gibt es weisgott vieles, worauf man wirklich nicht stolz zu sein braucht.

Du brauchst Dich auch nicht dafür zu schämen, dass du Deutsche bist, das hat niemand gesagt. Jeder so wie er will.

Ich jedenfalls erzähle nicht überall, dass ich Deutsche bin (bin ich sowieso nur auf dem Papier).

Birgit

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Das Postig war an JoVi gerichtet

Antwort von Birgit Bauer am 11.04.2003, 11:07 Uhr

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Birgit: ich verstehe das - denn ich bin ein deutscher Patriot

Antwort von HeidiB1 am 11.04.2003, 11:08 Uhr

...hihi - es gibt nicht nur Patrioten in den USA - nein, weit gefehlt. Diese Spezie gibt's auch hier und ich gehöre dazu! Darum verstehe ich dich...
Also, von wegen das verstehst du nicht usw. nicht korrekt. Darauf haben, besonders die *Weissen* Amerikaner nicht das alleinige Recht, oder wie soll ich das nennen! Doch ich denke, die meisten der Deutschen lieben ihr Land und auch das ist Patriotismus! Patriotismus heisst für mich aber auch, nicht blind und bedingungslos an mein Land zu glauben - denn das würde ich dann eher Blödheit nennen.
IN diesem Sinne
heidiB1

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Re: Pessimismus....

Antwort von Tini mit Charlotte am 11.04.2003, 11:12 Uhr

BB schrieb:"Aber das verstehst Du nicht, da Du nicht amerikanisch bist. "

Na so ein Quatsch. Du bist auch nicht Amerikaner und meinst doch Patriotismus zu verstehen. Quatsch hoch 3. Patriotismus ist wie Religiösität.

Hier meine Meinung zu Patriotismus in den Worten Shaws: Patriotism is a pernicious, psychopathic form of idiocy.

Und zur Theologie: Unter den vielen Lügenmärchen, die in der Welt wirksam sind, ist the Theologie eines der ersten.(Ghandi)


Und zur Regligiösität: The further the spiritual evolution of mankind advances, the more certain it seems to me that the path to genuine religiosity does not lie in the fear of life, and the fear of death, and blind faith, but in striving after rational knowledge.

Naja, ich für meinen Teil sage, daß wahres Streben nach einer friedlichen Zukunft nicht auf den Lügen des Patriotismus, der Religion und der Zerstörung basieren kann.

Heimatliebe und Anerkenntnis einer höheren Macht sind mit dem Streben nach einer friedlichen Welt jedoch sehr wohl vereinbar. Der Unterschied zwischen Heimatliebe und Patriotismus ist die Blindheit mit der Patrioten geschlagen sind. Selbiges gilt für die Auslegung des religiösen Anspruches einer theologischen Richtung und dem menschlichen Streben nach Verständnis der Urzusammenhänge, wobei manche sich der göttlichen Schöpfung verpflichtet fühlen und andere nicht. Mit Blindheit sind jene geschlagen, die die Manipulation noch nicht erkannt haben. Wahre Erkenntnis sollte ausschließen, dem Ruf nach Zerstörung im Namen Gottes zu folgen oder zu unterstützen.

Kristin

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so so nur auf dem Papier! Hm, wie um alles in der Welt wurdest du gezeugt

Antwort von Tini mit Charlotte am 11.04.2003, 11:15 Uhr

... ich vermute Deine Eltern waren also beide US Bürger und nur rein zufällig bist du per papier deutsch.

har-har, man, bist du verblendet.

kristin

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...Schandtaten gibt's mehr als genug...

Antwort von HeidiB1 am 11.04.2003, 11:16 Uhr

Huhu Birgit,
Schandtaten gibt's mehr als genug. Aber sorry, warum darf ich denn die amerikanischen dabei nicht aufzählen? Oder machst du's gern wie Vogel Strauss, von wegen das hat es alles nicht gegeben? Man oder besser frau ich habe ganz bestimmt nicht behauptet, dass Deutschland oder sein Volk unfehlbar sind oder? Das solltest du aber auch besser mal nach lassen...
Und so etwas wie die Affäre Clinton/Levinsky ist doch echt megooberpeinlich für die USA! Wo die Spermaflecken nun waren - meinst du nicht, dass das echt nicht ins Gewicht fällt - aber gut das du mich aufgeklärt hast, da lässt diese Farce nun natürlich in einem ganz anderen Licht erscheinen hihihi
Grüssel

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@ Tini

Antwort von Birgit Bauer am 11.04.2003, 11:25 Uhr

warum usst du denn gleich Beleidigend werden.

Ich bin zwar Deutsche, aber nur auf dem PAPIER, (und hoffentlich nicht mehr lange) im Herzen bin ich durch und durch AMERIKANERIN.

Meine Kinder sind Amerikaner und ich verstehe Patriotismus sehr wohl. Habe ich sogar hautnah miterlebt. Aber das zu erläutern, würde den Rahmen sprengen.

Und ausserdem, es kann doch jeder so wie er will.

Birgit

P. S. Versuche es doch mal mit Freundlichkeit und ohne Beleidigungen. Mach den Tag viel schöner und schont die Nerven.





I am the flag of the United States of America.
My name is Old Glory.
I fly atop the world's tallest buildings.
I stand watch in America's halls of justice.
I fly majestically over institutions of learning.
I stand guard with power in the world.
Look up and see me.

I stand for peace, honor, truth and justice.
I stand for freedom.
I am confident.
I am arrogant.
I am proud.

When I am flown with my fellow banners,
My head is a little higher,
My colors a little truer.

I bow to no one!
I am recognized all over the world.
I am worshipped - I am saluted.
I am loved - I am revered.
I am respected - and I am feared.

I have fought in every battle
of every war for more then 200 years.


I was flown at Valley Forge, Gettysburg, Shiloh and Appamatox.
I was there at San Juan Hill,
the trenches of France,
in the Argonne Forest,

Anzio, Rome and the beaches of Normandy.
Guam, Okinawa, Korea and
KheSan, Saigon, Vietnam know me.
I was there.
I led my troops, I was dirty, battleworn and tired,
But my soldiers cheered me and I was proud.

I have been burned, torn and trampled on the

streets of countries I have helped set free.
It does not hurt for I am invincible.
I have been soiled upon, burned, torn and trampled in the streets of my country. And when it's done by those
Whom I've served in battle - it hurts.
But I shall overcome - for I am strong.

I have slipped the bonds of Earth
and stood watch over the uncharted
frontiers of space from my vantage point on the moon.
I have borne silent witness to all of America's finest hours.

But my finest hours are yet to come.

When I am torn into strips and used as bandages for my wounded comrades on the battlefield, When I am flown at half-mast to honor my soldier,
Or when I lie in the trembling arms of a grieving parent at the grave of their fallen son or daughter,

I am proud.

Schade, dass man keine Fotos hier posten kann, sonst wäre hier die USA Flagge sichtbar.

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@ Tini

Antwort von Birgit Bauer am 11.04.2003, 11:31 Uhr

es muss Dir schon furchtbar weh tun "freundlich" zu sein.

Es ist völlig in Ordnung, zu Leuten freundlich zu sein. Es ist überhaupt keine Schwäche. Tatsächlich sitzt man dann in der Tinte, wenn man es nicht ist.

Birgit

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@HeidiB1

Antwort von Birgit Bauer am 11.04.2003, 11:47 Uhr

natürlich darfst Du die amerik. Schandtaten aufführen, aber du darfst die Deutschen Schandtaten dabei nicht vergessen. Es wie Vogel Strauss zu machen, ist nicht möglich! Brauch ich auch nicht.

Man oder besser frau ich habe ganz bestimmt nicht behauptet, dass Deutschland oder sein Volk unfehlbar sind oder?

habe ich gesagt, dass Du das behauptet hast? Das liegt mir fern, so etwas zu behaupten.


Das solltest du aber auch besser mal nach lassen...

was soll nachlassen? Verstehe nicht!


Wo die Spermaflecken nun waren - meinst du nicht, dass das echt nicht ins Gewicht fällt - aber gut das du mich aufgeklärt hast,

Nur der Richtigkeit halber, aber bitte, keine Ursache, gerne geschehen!


Birgit

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Re: so so nur auf dem Papier! Hm, wie um alles in der Welt wurdest du gezeugt

Antwort von Birgit Bauer am 11.04.2003, 12:27 Uhr

ja, ja, wie schon gesagt, ich bin nur auf dem Papier Deutsche. Mein Herz gehört Amerika, auch wenn ich hier "gezeugt wurde".

Und (hoffentlich) bald werde ich auch die Amerikanische Staatsbürgerschaft besitzten.

Muss ich dann deiner Meinung nach sagen. Ich bin zwar Amerikanerin, wurde aber in Deutschland gezeugt.

Die Heimat ist nicht da wo man lebt oder wo man geboren wurde, die Heimat ist da, wo dein Herz ist.


har-har, man, bist du verblendet. Wie schon gesagt, mit Freundlichkeit kommt man weiter, viel weiter.

Einen schönen Tag auch noch

Birgit

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Re: Pessimismus....@Birgit

Antwort von JoVi66 am 11.04.2003, 12:50 Uhr

Hi,
was heisst ...hier wo ich wohne....? Wo wohnst du ? Du hast es glaub' ich schon erwähnt aber klär' mich auf sonst muss ich jetzt hundert postings abklappern,danke:-)
JoVi
P.S.:Das du in den Vereinigten Staaten wohnst ist klar, aber wo?

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@ JoVi66 Re: Pessimismus....@Birgit

Antwort von Serra am 11.04.2003, 12:56 Uhr

hallo,

ich glaub im moment wohnt sie noch in D, hat aber mal in den usa gelebt und wird demnächst wieder rüberfliegen.

du brauchst keine postings abzuklappern...oder doch?

lg

serra

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nee, JoVi, Birgit wohnt nicht in den Staaten, das bedauert sie ja so sehr! ot

Antwort von Tini mit Charlotte am 11.04.2003, 12:57 Uhr

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muss mich mal reinhaengen. maedels seid freundlich zu birgit, sonst redet sie nicht mehr mit euch (so wie mit mir-der immer aggressiven)..;-)))........ot....lg,sasu

Antwort von sasu am 11.04.2003, 13:50 Uhr

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Ich wollte eigentlich nur sagen, das ich nicht pessimistisch bin....

Antwort von Mony am 11.04.2003, 14:08 Uhr

...sondern nur skeptisch.
Ja, und Patriotisch bin ich auch. Ich bin stolz (wieder dieses Wort) drauf das unsere regierung so kosequent beim "nein" geblieben ist. Ich mag die deutsche Kultur, das Land.... meinetwagen bin ich patriotisch.
Aber ich kann die Hingabe mit der es in Amerika celebriert wird nicht verstehen. Das ist für meinen Geschmack etwas übertrieben.
Und ich kann auch nicht verstehen, wie einige hier versuchen ihre Wurzeln zu leugnen, Dafür bin ich warscheinlich zu patriotisch ;o).
Eigentlich wollte ich nur sagen, das ich den Bildern der jubelnden Menschen skeptisch gegenüber stehe. Nicht pessimistisch.
Moni

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Und an Birigit

Antwort von Mony am 11.04.2003, 14:11 Uhr

Nein, Du hast recht, das werde ich nie verstehen, warum der Junge stolz auf seinen Vater sein soll. Mein Opa ist auch im Krieg gefallen. War nur ein Nazi-Deutscher deswegen kein Held, vielleicht hat er der Familie meiner Mama deswegen so gefehlt, weil die Fahne nicht daneben wehen konnte.
Das ist doch absoluter Schwachsinn. Das Kind braucht seinen Vater. Diese Heldenverehrung ist doch nur eine blöde Ausrede um nicht erklären zu müssen warum er tot ist.
Moni

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@ JoVi66

Antwort von Birgit Bauer am 11.04.2003, 14:25 Uhr

was heisst ...hier wo ich wohne....? Wo wohnst du ?

Damit meinte ich die Stadt, in der ich zur Zeit wohne. Wir wohnen in einer schwäbische Kleinstadt. Nun ja, und die schwäbische Mentalität ist nicht gerade einfach. Wobei ich nichts gegen Schwaben habe.

Gelebt haben wir in Kalifornien, genau gesagt in Orange County (das liegt zwischen Los Angeles und San Diego) in einen wunderschönen Städtchen namens Laguna Hills, nicht weit vom Meer entfernt.

Dorthin werden wir auch wieder zurückgehen.

LG
Birgit

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äh na ja- Schröder....

Antwort von Nina H. am 11.04.2003, 14:33 Uhr

dann sei mal weiter stolz auf "unsere" Regierung die AB NUN das große Geschäft im Irak wittern und ganz geil auf große Aufträge sind, damit "der Wirtschaftsaufschwung kommt" *zumkotzen!!!*

Die Amis sagen zu RECHT "nö, kommt nicht in Frage".

Die scheinheilige Schröderbacke kann ich nicht mehr hören und sehen!

LG,

Nina

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@ Mony - wenn Du es so sehen willst, dann sehe es so!!

Antwort von Birgit Bauer am 11.04.2003, 14:58 Uhr

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Re: @ Birgit

Antwort von JoVi66 am 11.04.2003, 16:15 Uhr

Danke, weil das mit dem eigenen Süppchen hörte sich eigentlich so ganz unamerikanisch an was es denn auch wohl war. Ciao Johanna

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Re: äh na ja- Schröder....

Antwort von JoVi66 am 11.04.2003, 16:25 Uhr

Abgesehen davon, dass ich mich auch überhaupt nicht mit Schröder identifizieren kann (meine Stimme hatte er nicht)muß man ihm duchaus zugestehen, dass er wenigstens die Meinung die er auch vor dem Krieg hatte(die eigentlich eben auch die der meisten dt. Wähler ist) auch immer weiter vertreten hat. Innenpolitisch wie aussenpolitisch stehe ich sowieso auf der anderen Seite aber das tut eh nichts zur Sache; Kriegsbefürworter bin ich keiner und werdes auch nicht. Aber aus dem Krieg profitn schlagen das sehe ich nicht so. Ich habe auch zu einem sehr viel früheren Zeitpunkt dafür gesprochen nach dem Krieg ( den ich nicht mochte) trotzdem (UNTER UN FÜHRUNG) im Irak einzugreifen, dann natürlich auch mit dt. Beteiligung (aber eher im Sinn von humanitärer und finanzieller Unterstützung).
Gruss JoVi

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Re: äh na ja- Schröder....

Antwort von Nina H. am 11.04.2003, 16:37 Uhr

ich weiß nicht mehr auf welchem Sender ich es gestern Abend aufgeschnappt habe, aber es ging um "Wiederaufbau-Hilfe" im Irak und nicht um Spenden und humanitäre Hilfe. Ich meine es war entweder ARD oder ZDF.

Es wurde einem glasklar, dass Schröder dicke "Wiederaufbau"-Aufträge haben möchte, damit die Wirtschaft IN D wieder belebt wird und genauso hat das auch der Kommentator rübergebracht. Das fand ich zum wegzappen!!!!!

Klar, dass er noch zu seinem Nein steht ist ja logisch, nicht aber, dass er nun eine Beteiligung will und Profit daraus schlagen will, damit er seinen Ruf retten kann bezügl. schlechten Wirtschaft in D.

Ich habe mit Erleichterung wahrgenommen, dass die USA und Großbritanien den Braten schon gerochen haben und sie haben dankend abgelehnt.

Den Schröder haben sie eh alle gefressen- nicht unbedingt wegen seinem Nein zum Krieg.

LG,

Nina

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Ja, Birigit, ich sehe das so

Antwort von Mony am 11.04.2003, 17:41 Uhr

Hast Du Deinen Kindern soetwas schon mal erklären müssen? Hast Du schon mal von Angesicht zu Angesicht einem sechsjährigen gegenübergestanden und ihm soetwas erklärt?
Ich weiß schon Du willst darüber nicht reden oder diskutieren, aber ich kann soetwas nicht stehen lassen.
Hast Du schon mal ein Kind in den Armen gehalten, das Todesangst hatte? Das Schmerzen hatte? Hast Du das schon mal erlebt???? Ich schon. Und ich möchte meinem Kind nie erklären müssen, das es ihm so schlecht geht, weil jemand auf es geschossen hat. Mir reichte schon erklären zu müssen, das man das gemacht hat um zu helfen....
Auch in die Seele eines kleinen Jungen der plötzlich ohne Daddy dasteht kann niemand blicken. Und das geht an KEINEM Kind spurlos vorbei. Ob der Vater nun ein Held ist oder nicht. So ein Quatsch, was ist schon ein Held, das ist doch auch bloß eine Ansichtssache.
Für mich wäre ein Soldat ein Held, der seine Waffewn niederlegt und seine "Befehlshaber" bitte es selber auszutragen als andere die Köpfe hinhalten zu lassen.
mitmarschieren kann jeder - gegen den Strom ist schwerer
Moni

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@ Mony

Antwort von Birgit Bauer am 11.04.2003, 18:19 Uhr

Hast Du schon mal von Angesicht zu Angesicht einem gefolterten und gequälten Iraki gegenübergestanden und ihm erklärt, dass er und die anderen equälten Menschen nicht so wichtig sind, dass man wegen ihnen einen Krieg beginnt, um sie aus der Tyrannei eines Diktators zu befreien?

Hast Du schon mal ein Kind in den Armen gehalten, das Todesangst hatte, weil es kurdischer Abstammung ist, das Schmerzen hatte, weil es von einem Diktator gefoltert wurde? Hast Du das schon mal erlebt???? Ich war noch nicht im Irak, aber ich/bzw. wir haben irakische Freunde und die Erzählungen haben mir gereicht.

Und ich bin froh, dass man den Irakischen Kinder nun sagen kann es besteht Hoffnung, und es wird keinen Diktator je wieder geben, der auf Kinder schiesst und Babys vergast. Es reichte schon erklären zu müssen, das man zu lange gewartet hat, um zu helfen....
Auch in die Seele der gequälten Menschen kann niemand blicken. Und das geht an KEINEM Menschen spurlos vorbei. Am wenigsten an den gequälten Menschen und den Angehörigen.

Dank der Helden ist es (bist jetzt)zu einem guten Ende gekommen.

So ein Quatsch, wer bist du schon?

Für mich wärst Du jemand, der schon viel früher gegen S. Hussein demonstiert und sich aufgeplustert hätte.

Mitmarschieren und kämpfen kann eben nicht jeder - nur der, der gewillt ist, anderen zu helfen.

Birgit

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Ja, da hast Du recht

Antwort von Mony am 11.04.2003, 18:32 Uhr

Ich kenne diese Kinder nicht, ich habe ihr Leid nicht beachtet. Das stimmt. Trotzdem mag ich diese glorifizierung der Soldaten nicht. Ich habe einige Interviews mit US Soldaten gesehn, die nicht freiwillig dort waren, sondern weil es ihr Job war. Die lieber heute als morgen wieder nach Hause geflogen wären und ihr altes Leben gelebt hätten.
Allerdings stammten diese Interviews von vor dem Krieg. Und natürlich muß man ihren Kindern den Tod des Vaters/Mutters irgendwie erklären. Und es ist dann wohl am einfachsten sie zum Helden zu machen. Trotzdem bin ich überzeugt davon, das das Mist ist.
Ich bin und war gegen diesen Krieg. Ja, hussein hat Jahrzehntelang eine Schreckensherrschaft geführt, ja und das mußte beendet werden. Aber ich frage mich immernoch ob es in unserer zivilisirten Gesellschaft nicht möglich sein kann solche Sachen anders zu lösen. Wir erziehen unsere Kinder zu toleranten Menschen, regen uns auf wenn es im Kindergarten eine Schlägerei gab, verbieten zu viel Fernsehen und Computerspiele weil das agressiv macht - und sind nicht in der Lage es im großen Vorzuleben. In den ganzen Jahren der Schreckensherrschaft müsste es doch irgendwie möglich gewesen sein das Regime zu unterwandern zu stürzen oder irgendetwas zu machen.
Aber Du hast recht. Ich habe mich nicht darum gekümmert.
Moni

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@ Moni

Antwort von Birgit Bauer am 11.04.2003, 18:44 Uhr

Tja, da stehen wir beide also nun und wollen im Prinzip das gleiche!

Wenn ich eine andere Lösung als Krieg gewusst hätte, hätte ich diese ganz bestimmt bevorzugt. Aber was für eine Alternative gab es denn? Ich weiss es nicht! S. Hussein zum Kaffee einladen und ihn bitten "Leben und Leben lassen" wäre nicht gegangen. Ein Diktator lässt nicht mit sich handeln

Tja, Mony, zivilisiert geht es leider nur bei uns zu, und das nicht immer :-(. Im Nahen Osten ist davon noch lange nichts in Sicht. Das müssen die erst lernen und das wird ein langer Lernprozess.

Wir erziehen unsere Kinder zu toleranten Menschen, regen uns auf wenn es im Kindergarten eine Schlägerei gab, verbieten zu viel Fernsehen und Computerspiele weil das agressiv macht - und sind nicht in der Lage es im großen Vorzuleben.

Ja, so sieht es aus, leider, das ist schreckliche REALITÄT.

In den ganzen Jahren der Schreckensherrschaft müsste es doch irgendwie möglich gewesen sein das Regime zu unterwandern zu stürzen oder irgendetwas zu machen.

Denke ich auch, aber was? Es hat sich keine getraut aufzubäumen oder sich in irgend einer Art und Weise gegen S. Hussein zu lehnen. Allein "Kurde" zu sein war ein Todesurteil.

Und diejenigen die eng zu S. Husein standen, denen ging es ja ausgezeichnet. Das Volk hat gelitten und das nicht wenig.

Und nun heisst es, dem Volk jegliche Art von Untestützung zukommen zu lassen und dafür zu sorgen, dass sie die Demokratie kennenlernen. Auch das wird kein leichtes Unterfangen.
Birgit

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Re: Wegen Birgit .......

Antwort von jassy am 11.04.2003, 18:51 Uhr

Wieso hackt Ihr so auf Birgit rum. Ihr solltet es akzeptieren wenn sie sagt ihr Herz gehoert Amerika. Wir sagen ja auch nicht wie kann mann nur so an Deutschland haengen?

Gruesse
jasmin

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@ Birgit :o)

Antwort von Mony am 11.04.2003, 18:53 Uhr

Ja, da sind wir uns im Grunde ja einig. Und das bei diesem Thema die Emotionen überkochen ist eigentlich normal. Nur was sollen wir uns die Köpfe heißdenken, wenn noch nicht einmal die Mächtigen der Welt es schaffen einen anderen Weg zu sehen.
Ich versuche schon in meinem kleinen Leben alles Mögliche zu bewerkstelligen um anderen zu helfen. Wir haben mehrer Patenkinder in der 3 Welt, usw usw.
Aber wir werden die Welt nicht ändern können.
Ich denke auch das größte Stück Arbeit liegt noch vor den Menschen im nahen Osten. Demokratie haben sie nie gekannt. Ich habe mir in den letzten Wochen mal die Mühe gemacht und die Geschichte des Zweistromlandes nachgelesen. Frieden und Freiheit gab es dort nie. Seid Jahrtausenden nicht. Deswegen ist es wohl ein sensibeles Stück arbeit den Menschen das erst einmal beizubringen.
Hoffentlich machen das Leute mit Fingerspitzengefühl, sonst dreht sich alles ganz schnell wieder um
Und jetzt lassen wir es gut sein. Ich möchte hier niemanden angreifen und auch keinenverbalen Krieg führen. Und da wir uns in der Grundeinstellung ja eigentlich alle einig sind lassen wir es jetzt hiermit bewenden.
Moni
( die jetzt den Krieg zwischen ihren Kindern schlichten muß, bevor es Verletzte gibt. Du siehst, selbst in meinen eigenen 4 Wänden gibt es keinen Frieden)

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Re: @Mony,@Birgit u.alle .......

Antwort von JoVi66 am 11.04.2003, 19:42 Uhr

Ich finde es eigentlich gut gerade nach dieser wirklich langen Diskussionen die eigentlich mit der "Begriffsdefinition" Pessimismus,Patriotismus etc. begonnen hat, dass die meisten nichtsdestotrotz zu einem friedlichen Ausklamüsern gekommen sind. Ich kritzle eigentlich erst seit der Irakkrise (Feb) und anschl. Irakkrieg hier mit, aber ich muss sagen, dass ich nicht geglaubt hätte drüber soviel zu lernen (ich meine jetzt nicht den Krieg oder das Kriegführen, sondern wie manch anderer "tickt" und das nicht alles von der Gegenseite gleich von der Hand gewiesen werden sollte. Auch mal andere Argumente ( zum Teil sogar Weltanschauungen) so intensiv an sich heranzulassen. Ich glaube nämlich wenn man den jeweils "Andersdenkenden" eine Chance zum Ausreden gibt und auch zuhört( zuliest) ist schon mal viel gewonnen. Ich glaub das kann ich als Positivum aus diesen Disputen ziehen und meinen Kindern weitergeben.
Grüsse JoVi

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