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Geschrieben von tonib am 28.09.2018, 8:45 Uhr

Olaf Scholz findet, die Ehe habe eh an Bedeutung verloren

Ich sehe das anders und bin für ein Familiensplitting. Die Betreuung von Kindern sollte in meinen Augen unterstützt werden, die Ehe als Institution (auch ohne Kinder) finde ich in finanzieller Hinsicht nur sehr begrenzt unterstützungswürdig.

Unterstützungswürdig deshalb, weil es eine gegenseitige Unterhaltsplicht in gewissen Grenzen gibt. Die allerdings ja auch heruntergestuft wurde, wenn man das mit der (nichtehelichen) Bedarfsgemeinschaft vergleicht.

Die schädlichen Auswirkungen auf das Arbeitsverhalten von Frauen mit Steuerklasse V (Kosten für die Kinderbetreuung sind höher als das Steuerklasse V Einkommen) sind ja belegt. In meinen Augen verhindert das eine Gleichstellung der Ehepartner nicht unwesentlich und führt häufig dazu, dass Frauen nach der Scheidung schlecht dastehen, von Altersarmut ganz zu schweigen.

Das hat für mich nichts mit dem Wert der Ehe zu tun, den möge jeder für sich bewerten. Rechtliche Unterschiede gibt es ja immer noch zahlreiche.

Insgesamt sehe ich tatsächlich einen Wandel, die Umwandlung in ein Familiensplitting ist für mich überfällig.

Mal schauen, ob das BVerfG den mitträgt.

 
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