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Geschrieben von Mirabai am 12.09.2013, 3:14 Uhr

Mal ne Frage wegen Lärm

Hallo,


stellt euch mal vor ihr müsstet euch zwischen 3 Situationen entscheiden.

Es geht um Lärm und damit ihr euch ein Bild davon machen könnt, denke ich mir mal ne Skala aus. 10 ist wirklich wirklich lauter Krach, 1 ist nichts zu hören.


1 Situation:
Mo-Do zwischen 23-24Uhr lautes gepolter für eine Dauer von ca. 10 bis 15minuten - Auf der Skala ca. 7



2 Situation:
Mo-Do zwischen 22-23Uhr lauter gepolter für eine Dauer von ca. 20-30minuten - Auf der Skala ca. 4



3 Situation:
Mo-Fr zwischen 07-08Uhr lautes gepolter für eine Dauer von ca. 10-15minuten - Auf der Skala ca. 7



Hintergrund des ganzen:

Eine Spedition liefert seit 2009 Mo-Do an einen Großkunden. Immer so zwischen 23-24Uhr.
Ein LKW hält auf dem Hof im Gewerbegebiet und man hört wie ein Hubwagen über die Hebebühne geschoben wird (Metall auf Metall ist nunmal unweigerlich mit Geräuschen verbunden). Der Hubwagen fährt auch über den Hof was auch laute Geräusche macht und hin und wieder rumst es mal weil ca. 200-300kilo schwere Metallgitterboxen von Wagen gezogen werden müssen und ab und zu (ca. 1-2 mal die Woche) Kupferrohr das eben auch nicht ganz geräuschlos ist wenn es auf den Boden gelegt wird (wiegt immerhin auch seine 30-50kg und kann halt auch mal aus der Hand rutschen versehentlich).
Das ganze ist nach ca. 10-15minuten vorbei.

Jetzt beschwert sich ein Anwohner (ein Mann der ein Geschäft direkt neben dem Hof hat und sich vor 6 Monaten oben drüber seine Privatwohnung eingerichtet hat) es sei zu laut.
Nun machen die Arbeiter auf dem LKW einen großen Umweg um etwas früher da zu sein und nehmen es in kauf dadurch eine knappe Stunde später Feierabend zu haben.
Sie fahren also extra einen Umweg und fahren den Hubwagen ganz langsam über die Hebebühne und den Weg da es so eben leiser ist. Dadurch brauchen sie ja nun aber länger für das ganze ab - und aufladen.


Sollte es nochmal eine Beschwerde geben würde der Kunde dem Spediteur kündigen. Diese würden dann wenn sie nicht schnell einen neuen Kunden finden Pleite gehen.
Der Kunde würde dann an einen anderen Spediteur gegeben werden der sich bereit erklärte morgens zwischen 07-08Uhr dort anzuliefern.





Wärt ihr der Anwohner... was würdet ihr tun?

Also ich muss ehrlich sagen das es mich persönlich ja mehr stören würde wenn da einer 30minuten ein wenig krach macht als wenn er 15minuten richtig krach macht.

Sehe nur ich das so oder wie würdet ihr das sehen?

Das beschäftigt mich jetzt schon ne ganze Weile und ich wüsste gerne was ihr dazu sagt.

Also auf los gehts loss, her mit euren Meinungen!

 
31 Antworten:

Re: Mal ne Frage wegen Lärm

Antwort von Christine70 am 12.09.2013, 6:02 Uhr

wir wohnen direkt neben einem gas- und wasserinstallateur-geschäft und dieses Geschäft bekommt jeden morgen zwischen 5.30 uhr und 6 Uhr Lieferung. Das poltert auch immer sehr laut. auch das herunterlassen der hebebühne des LKWs hört man. das abladen der heizungen, rohre usw dauert etwa 15 - 20 minunten.
ich muß aber sagen, ich hab mich daran gewöhnt. ich hör es schon fast gar nicht mehr und es fällt mir sogar auf, wenn das geschäft mal keine lieferung bekommt.

als wir hierhergezogen sind, wußten wir davon. also hätte beschweren keinen sinn. man muß das akzeptieren, wenn man neben einem gewerbe wohnt. andere lieferzeiten sind nicht möglich, da der geschäftsinhaber um 6.45 uhr anfängt und dann seine ersatzteile braucht.

und gegenüber von uns ist ein einkaufamarkt mit einer bäckerei-filiale, die auch jeden morgen so gegen 5 uhr lieferung bekommen. dann kommt der sog. "Semmel-Laster" und läd ab. das dauert oft 30 minunten und er hantiert auch mit hubwagen usw. also auch nicht zu überhören.
da muß man wohl durch..

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Re: Mal ne Frage wegen Lärm

Antwort von lastunicorn am 12.09.2013, 6:03 Uhr

Es kommt wohl darauf an, wie das Gewerbgebiet - oder ist es gar ein Industriegebiet? - ausgewiesen ist. Es stellt sich sogar die Frage, ob der neue, beschwerdeführende Nachbar dir tatsächlich wohnen darf... Das würde ich im Vorwege klären.

Allerdings würde ich, ohne genaue Details zu kennen, die ansich wichtig sind, dahin tendieren, zu sagen, dass der Meckerer wusste, wohin er zieht. Das ist wie mit dem Städter, der aufs Land zieht und neben einem Misthaufen Wohnsitz nimmt, der traditionell auf den Nachbarhof schon seit Jahrzehnten an der selben Stelle angelegt ist, dann aber verlegt werden muss, weil des neuen Nachbarn Nase durch die "Duftzone" belästigt wird...

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lach, wieso schreib ich dauernd MINUNTEN statt Minuten? owt

Antwort von Christine70 am 12.09.2013, 6:05 Uhr

ohne

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Re: Mal ne Frage wegen Lärm

Antwort von Julia+Christopher am 12.09.2013, 6:43 Uhr

Variante 1 wäre für ein absoiutes Unding.

VariAnte 2 fände ich persönlich unangenehm, wie alles nach 22 Uhr.

Variante 3 wäre mir egal. Um 7 bin ich schon aus dem Haus.

Variante 3 ist so weit ich weiß auch die einzige, die laut Lärmschutzverordnung OK ist oder?

LG

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Re: Mal ne Frage wegen Lärm

Antwort von +sumsebiene+ am 12.09.2013, 6:50 Uhr

ganz schnell..

1. ging gar nicht
2 wäre noch zu "verschmerzen"
3- wäre mir egal

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Re: Mal ne Frage wegen Lärm

Antwort von Fredda am 12.09.2013, 6:50 Uhr

Der Mann ist unmittelbar neben ein ihm bekanntes Gewerbegebiet gezogen, in dem dieser Lärm zulässig ist. Dort hätte er aus Lärmschutzgründen nie bauen dürfen. Und jetzt will er, dass wegen ihm das Gewerbe nicht mehr bestehen kann? Gibt es immer wieder, diese Leute. Das Beispiel oben mit dem Misthaufen ist schön.

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Re: Mal ne Frage wegen Lärm

Antwort von rabbit80 am 12.09.2013, 7:02 Uhr

sehe es wie sumsebiene.

Es gilt aber auch zu unterscheiden, ob es ein Wohn oder Gewerbegebiet ist.

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Re: Mal ne Frage wegen Lärm

Antwort von Ebba am 12.09.2013, 7:38 Uhr

Wenn ich's mir aussuchen könnte, dann würde es morgens poltern. Abends, v.a. nach 20.00 Uhr, habe ich dann doch lieber meine Ruhe, je früher, je besser.
Aber, darum geht es ja eigentlich gar nicht, denn der Anwohner hat ja, warum auch immer, offensichtlich die Möglichkeit seine Vorstellungen durchzusetzen. Der zZt tätigen Spedition bleibt also vmtl. auf Dauer nichts anderes übrig als morgens anzuliefern oder den Auftrag zu verlieren.

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mir tun nur die armen Mitarbeiter Leid...

Antwort von SchwesterRabiata am 12.09.2013, 7:56 Uhr

die ne stunde länger schuften und dennoch ihren Job verlieren können, weil Graf Koks daher kommt und die Umgebung auf seine Fasson zuschneiden will.... und ihm das völlig schnurz ist, in wieweit seine Forderung andere Leute betrifft. Das hätte er sich überlegen sollen bevor er dahin zog.
Ich habe auch mal mitten in der Stadt gewohnt, wo der Markt zweimal die Woche morgens zwischen 4-5 Uhr schon aufgebaut wurde unterm Schlafzimmerfenster... hatte ich vorher nicht bedacht, doof, aber meine Doofheit gewesen... bin dann schnell wieder ausgezogen, kann den Leuten ja ihre Arbeit nicht verbieten lassen (wäre auch so sicher nicht durchzubringen gewesen, schlimmer noch, das war ein Kirchplatz, die Glocken hätte ich noch viel lieber abschalten lassen ;-)).....

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Re: Mal ne Frage wegen Lärm

Antwort von Reni+Lena am 12.09.2013, 8:18 Uhr

Nunja....
Morgens wär mir der Krach egal...
Nachts ist es mir schnuppe ob lauter oder weniger lauter Krach..da will ich gar keinen Krach haben..ABER: In einem Gewerbegebiet muss ich damit rechnen, ihn ertragen und brauch mich nicht beschweren.

Ich würde dem nervigen Typen Schallschutzfenster anbieten und weiter um Mitternacht liefern wie bisher.

Lg reni

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Re: Mal ne Frage wegen Lärm

Antwort von Häsle am 12.09.2013, 8:41 Uhr

In der Gemeinde, wo ich arbeite, haben es die Bürger geschafft, dass ein lauter Betrieb (im reinen Gewerbegebiet, aber man hört ihn im angrenzenden Wohngebiet) ab 22 Uhr leiser sein muss. Rolltore geschlossen, keine Anlieferung oder Abholung zur Nachtzeit mehr etc. Komischerweise funktioniert das jetzt auch so. Jetzt kommen die Anlieferer halt früher und nicht mehr mitten in der Nacht.

Warum kann die o.g. Spedition nicht vor 22 Uhr liefern? Wenn sie eh nur diesen einen Kunden haben, lässt sich da vielleicht was ändern.

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Re: Mal ne Frage wegen Lärm

Antwort von Eileen am 12.09.2013, 8:42 Uhr

Ich sehe es eher auch so, daß der "Meckerer" wusste wohin er zieht, bzw. es ist kein reines Wohngebiet sondern wohl eher ein Gewerbegebiet ist und da ist es "normal", daß es lauter ist.
Ich finde, der "Meckerer" muss den Lärm hinnehmen, daß wegen ihm eine Firma pleite geht ist unmöglich.

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Re: Mal ne Frage wegen Lärm

Antwort von IngeA am 12.09.2013, 8:46 Uhr

Hallo,

ist das Gewerbegebiet oder Mischgebiet?
Ich finde die nächtlichen Anlieferzeiten eher ungewöhnlich, das kann allerdings branchenabhängig sein, ich kenn das aber so nicht. Was ist das denn für eine Firma?
Auf der einen Seite seh ich schon das Dilemma für die Spedition (haben die wirklich ne Spätschicht, oder warum sind die noch so spät unterwegs?), auf der anderen Seite kann ich den Anwohner schon auch verstehen. Ich kann, wenn ich einmal wach bin oft ganz lang nicht mehr einschlafen. Ich würde aber auch nie in ein Gewerbegebiet ziehen.
Was wir machen würden, ist wahrscheinlich ziemlich egal, die Frage ist doch, was der Mann macht. Der wird sich wahrscheinlich wieder beschweren.
LG Inge

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3. Situation ist völlig ok, 1. und 2. hingegen nicht.

Antwort von und am 12.09.2013, 9:06 Uhr

Lärm zwischen 7 und 8 Uhr, also außerhalb der Mittags- und Nachtruhe ist völlig akzeptabel und hinzunehmen. Aber aus welchem Grund sollte man Lärm nach 22 Uhr in irgendeiner Form tolerieren? Weder starken, kurzen Lärm noch leiseren, längeren Lärm muss man nach 22 Uhr hinnehmen. Um 22 Uhr ist einfach Schicht im Schacht, fertig und Punkt. Das haben auch Spediteure zu akzeptieren und in ihrer Planung zu berücksichtigen. Um 6 Uhr morgens können sie dann wieder loslegen.

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Re: 3. Situation ist völlig ok, 1. und 2. hingegen nicht.

Antwort von Fredda am 12.09.2013, 9:12 Uhr

Dann müssen auch alle Schmieden, Bäckereien usw. auf Nachtbetrieb verzichten, nur weil jemand meint, er muss billig über seinem Geschäft, stadtnah, in Alleinlage, mit toller Verkehrsanbindung und in Waldwiesenstille wohnen?!?

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Re: Mal ne Frage wegen Lärm

Antwort von Erdbeere81 am 12.09.2013, 9:24 Uhr

In welchem Bundesland wohnt ihr?

In NRW gibt es das Landesimmisionsschutzgesetz, danach gilt absolute Nachtruhe zwischen 22 Uhr und 6 Uhr. Es kommt nicht auf die Dauer der Lärmstörung an.
Ausnahmen nur mit Genehmigung möglich und die erhalten Firmen auch nicht mal eben so.

Handelt es sich um ein reines Gewerbegebiet oder um ein Mischgebiet?

Unmittelbar angrenzend an unserem Wohngebiet liegt auch eine Firma. Die hat allerdings wesentlich strengere Auflagen als die Firmen im Gewerbegebiet.

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Re: 3. Situation ist völlig ok, 1. und 2. hingegen nicht.

Antwort von und am 12.09.2013, 10:08 Uhr

Auch in Gewerbegebieten gelten Lärmschutzgrenzen, die einzuhalten sind. Die sind allerdings bundeslandabhängig. hier z. b. die von Baden-Württemberg:
http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/4928/

So dramatisch wie du vielleicht meinst, sind die Unterschiede zwischen Wohngebiet, Mischgebiet und Gewerbegebiet eben gar nicht.
Allein im Industriegebiet darf durchgehend Tag und Nacht gleich laut gehämmert und gelärmt werden. Darum heißt es ja auch Industriegebiet - im Gegensatz zum Gewerbegebiet, was nicht zwangsläufig Riesenlärm bedeuten muss.

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Danke für eure Meinungen....

Antwort von Mirabai am 12.09.2013, 12:35 Uhr

... also es ist wohl ein Mischgebiet dort. Allerdings ist er der einzige der dort wohnt. Sonst wohnen da weit und breit keine Privatleute.


Wir sind Spediteure im Santitär Bereich und unser Arbeitstag beginnt um 20Uhr. Wir laden die Ware im Lager auf und schaffen es zwischen 21-21.15Uhr los.

Beim ersten Kunden müssen wir weil es mitten im Wohngebiet ist vor 22Uhr abgeladen haben weshalb wir dazu verpflichtet sind dort zuerst anzuliefern.
Dann fahren wir zu dem oben genannten Kunden.
Vor der Beschwerde hatten wir erst noch zwei weitere Kunden bevor wir dort hinmussten.

Jetzt haben wir unsere Route geändert. Nun sind wir nicht mehr gegen 01.30Uhr zu hause sondern erst gegen 02.30Uhr, manchmal sogar noch später weil es eben riesen Umwege sind.


Der oben genannte Kunde ist unser Großkunde. Wenn wir diesen verlieren, verlieren wir sogleich alle anderen Kunden dazu denn alle anderen sind nur Kunden unseres Kunden die einfach Ihre Ware nicht erst beim großkunden abholen wollen, sondern direkt zu sich geliefert bekommen wollen.
Wenn ein Kleinkunde wegfällt ist das doof, aber nicht dramatisch. Da würden 20-30euro am Tag wegfallen pro Kleinkunde.
Ist der Großkunde weg, wars das.

Dieser Kündigte schon an (der Typ hatte über die Stadt beschwerde eingereicht) sollte es nochmal eine Beschwerde geben entzieht man uns den Auftrag und nimmt einen anderen Spediteur.

Unsere Firma würde Pleite gehen. Wir sind ein kleines Familienunterehmen. Mein Vater der Chef und meine Mutter, mein Bruder und ich als Angestellte.
Meine Mutter und ich fahren zusammen und wir sind auch diejenigen die bei oben genannten Kunden anliefern.

Frech finde ich von ihm ja nur das er meistens gar nicht zu Hause ist wenn wir anliefern oder draussen im Hof steht und lauthals Telefoniert.



Wie gesagt, wir bemühen uns jetzt wirklich sehr leise zu sein. Würde mich wundern wenn er den Hubwagen hört.
Nur das hoch und runter lassen der Hebebühne dürfte er bei sich hören. Selbst die Türen schliessen wir beim wegfahren extra nicht mehr weil das ja ziemlich laut ist. Ne, wir fahren erst zwei Straßen weiter bevor wir unsere Türen zu machen.

Ist mal Ware zu hoch gestapelt sodass wir eigentlich unsere luke öffnen müssten (die leider einen lauten Knall dabei abgibt) räumen wir nun die Paletten ab um sie dann unten wieder aufzuräumen nur damit wir mit der luke keinen krach machen.

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Euer Arbeitstag ist von 20 Uhr bis 1:30 Uhr (bzw. jetzt 2:30) ??

Antwort von und am 12.09.2013, 12:50 Uhr

"Wir sind Spediteure im Santitär Bereich und unser Arbeitstag beginnt um 20Uhr "
"Nun sind wir nicht mehr gegen 01.30Uhr zu hause sondern erst gegen 02.30Uhr"

Äh, warum arbeitet ihr nur 5,5 Stunden und warum so spät? Ist das so branchenüblich? Ich finde, wenn man erst um 20 Uhr zu arbeiten anfängt, dann kann man doch wohl die Nacht durcharbeiten und muss nicht den Anspruch haben, schon um 1:30 zu Hause zu sein.

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Re: Danke für eure Meinungen....

Antwort von Häsle am 12.09.2013, 12:56 Uhr

Könntet ihr nicht die Ware um 20 Uhr holen und erst morgens zustellen? Oder gleich erst morgens holen?

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@ und

Antwort von Mirabai am 12.09.2013, 13:02 Uhr

Hä?

Wieso darf man nicht nur 5,5Stunden arbeiten?

Ist halt ne Teilzeitstelle, verstehe das Problem dabei grade nicht?


Und Branchenüblich ist nix. Der eine machts so, der andere so. Das haben wir uns so nicht ausgesucht. Unser Kunde verlangt das so und wir machen es.

Mein Vater fährt von 15-06Uhr und wir eben die kleineren Kunden.
So kommen wir eben nur auf knapp 6 Stunden.

Und im Winter sind wir vor 05Uhr nicht zu hause.


Ist das nicht vollkommen egal wieviel Stunden man arbeitet?

Wir arbeiten ja nicht weil wir müssen, sondern weil wir wollen und ich eben nur ne Teilzeitstelle möchte weil ich n kleines Kind hier habe.

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@ Häsle

Antwort von Mirabai am 12.09.2013, 13:05 Uhr

Morgens würde nicht gehen weil die anderen Kleinkunden ja nicht auf ihre ware verzichten wollen.
Es ginge schlecht alle Kunden zwischen 20-02Uhr zu fahren und dann nochmals morgens um 06Uhr den einen Nachzügler zu beliefern.


Wenn es anders ginge würden wir es anders tun. Aber leider haben wir da so gut wie gar keine Handhabe.
Wir müssen es leider genauso machen wie die Kunden das wollen, sonst sind wir sie los.
Spediteure bzw. Fahrer findet man ja an jeder ecke. Und leider haben sie da schon jemanden der sich regelmäßig anbietet.
Zum Glück will der (noch) zu viel Geld von denen weshalb sie bei uns bleiben.

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Re: @ und

Antwort von und am 12.09.2013, 13:15 Uhr

Ja, aber wenn ihr nicht arbeitet, weil ihr müsst, sondern weil ihr das wollt, warum dann das Gejammer?
Wenn es für euch so eine Zumutung ist, euch an Lärmschutzgesetze zu halten und wenn ihr bloooß nicht zu lange fahren wollt, dann habt ihr vielleicht den falschen Job??

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Re: @ und

Antwort von Mirabai am 12.09.2013, 13:19 Uhr

ich glaub das Tehma hast du nicht verstanden.

Es geht nicht darum das ich mich nicht leise verhalten will. Denn das tun wir seitdem wir das wissen.


Mir geht es einzig darum das ich wissen wollte was euch lieber wäre.
Denn ich persönlich denke mir die ganze Zeit "Wieso nehme ich 30 minuten Lärm hin der nicht ganz so laut ist (wenn ich dazu ja meistens nciht mal zu hause bin) wenn ich es doch mit nur 10 minuten krach haben könnte?"


Das war ne rein Interessenhaltige Frage. Das hat nix mit Jammern oder so zu tun denn mich störts ja nicht. Sind wir halt doppelt so lange dort. Ob ich nun um 01.30Uhr zu Hause bin oder um 02.30Uhr. Mann und Kind schlafen eh.

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Re:

Antwort von Häsle am 12.09.2013, 13:36 Uhr

Wenn von diesem einen, morgens belieferten Kunden mein Job abhinge, würde ich wahrscheinlich in den sauren Apfel beißen. Oder ist das so eine große Tour, so weit von daheim weg, dass das nicht ginge? Brauchen die anderen Kunden die Ware wirklich so früh, oder könntet ihr mit denen die Zeiten anpassen? Habt ihr mehrere Fahrer, sodass ihr die Touren abändern könntet?

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Re:

Antwort von Mirabai am 12.09.2013, 13:46 Uhr

Nein es ist eine Kleine Tour.

7 Kunden sind es. Aber es verlangen eben alle die Nachtlieferung. Da können wir nicht sagen "Machen wir nicht!"

Und weit weg.... hmmm... naja ansichtssache.
Für mich wären es 1.45 Stunden, für meine Mutter die weiter weg wohnt wären es 2.45Stunden.
(Hin- und Rückfahrt, sowie ab - und aufladen)
Im Winter müsste man ca. 1 Stunde oben drauf rechnen.


Nein, es gibt keine weiteren Fahrer.
Mein Vater fährt 2 Touren. 1 große mit 8 Kunden (voller LKW) und eine kleine mit 3 Kunden (halb voll) und ist dann von ca. 15-06Uhr unterwegs.
Wir haben eine kleine/mittlere Tour mit 7 Kunden (3/4 voll).
Mein Bruder macht grade seinen LKW Führerschein, dann übernimmt er die Route von meiner Mutter und mir und wir nehmen meinem Vater ein paar Kunden ab.
(er steht kurz vorm Burn out weshalb wir jetzt eben alle anpacken und ihm Kunden abnehmen, ausserdem hatte er schon mehrere Bandscheibenvorfälle)

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Re: @ und

Antwort von Julia+Christopher am 12.09.2013, 14:03 Uhr

Warum ich 30 min Lärm mehr mag als 10 min? Vielleicht weil machen zwischen 22 und 23 Uhr ins Bett gehen, weil der Wecker am nächsten Morgen um 5:30 klingelt?

LG

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ich glaub die wenigsten verstehen um was es geht

Antwort von Christine70 am 12.09.2013, 17:57 Uhr

man nehme z. b. einen Installateur für heizungsanlagen. dieser arbeitet in der regel von 7 uhr bis etwa 16 oder 17 uhr auf seinen baustellen. Danach machen sie die büroarbeit. installateurfirmen sind meist kleinbetriebe.
wenn dann die buchführung gemacht wird, werden die bestellungen geschrieben und an den Großhändler geschickt. Meistens ist es so, daß man die ersatzteile für die baustellen bis zum nächsten tag braucht.

mein sohn arbeitet bei so einem Großhändler für heizung, sanitär, solarenergie. und die bestellungen kommen meistens online gegen abend, werden dann auf die LKWs verteilt und nachts ausgeliefert. das ist halt nunmal so, weil der kleine installateur die ersatzteile ja am nächsten tag braucht. man kann seinen privatkunden ja nicht sagen: deine heizung geht nicht, also mußt du warten.

deshalb liefert dieser großhandel eben auch nachts aus. unser nachbar ist so ziemlich der letzte installateur der seine lieferung bekommt (ist zufällig die firma in der mein sohn arbeitet als großhandelskaufmann) und die sind so gegen 5.30 uhr dran, danach fährt der LKW wieder ins Hauptwerk.

deshalb sind lieferungen untertags nicht üblich, höchstens wenn mal was via eil-kurier benötigt wird, aber dann fährt meistens mein sohn mit dem firmen-kombi und liefert aus, aber die großbestellungen laufen alle nachts ab.

wenn nun dieser anwohner dort seine wohnung "hingebaut" hat, wußte er doch worauf er sich einläßt. ich versteh das nicht mir wären 10 minuten lärm auch lieber als 30 minuten. aber wie oben schon geschrieben, höre ich die lieferung jetzt schon gar nicht mehr. ich hab mich daran gewöhnt, genauso wie man sich dran gewöhnt, wenn man an einer eisenbahnlinie wohnt. irgendwann nimmt man die züge nicht mehr wahr.

ich würde vielleicht mal mit dem herrn reden und ihm klarmachen, was es für euch bedeutet, wenn ihr diesen kunden verliert. muß ja nicht in einem ernsten ton sein. vielleicht ist er sich da gar nicht im klaren drüber, was da dranhängt. ein ganzer familienbetrieb :(

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Thema

Antwort von und am 12.09.2013, 20:54 Uhr

Wieso glaubst du, ich habe das Thema nicht verstanden? Deine Frage habe ich doch in meinem ersten Posting deutlich beantwortet (sogar schon im Betreff).

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Re: "als wir hierhergezogen sind, wußten wir davon. also hätte beschweren keinen sinn. "

Antwort von Franke am 13.09.2013, 1:49 Uhr

Ja, man denkt, das sollte gelten.

Aber erst kürzlich wurde wieder anders geurteilt. Ein Ruheständler aus München hat sich in der Region niedergelassen. Dorf mit ganz viel Wald außenherum, es führen kaum asphaltierte Straßen hin. Kirche gibt's, Kirchturm, Glockenläuten, daneben wohnt nun er.

Er zog vor Gericht, verlor, Berufung, Vergleich, nun wird weniger geläutet.

(Google: Rentner Glocken).

Wenig später: Andere Gemeinde, Neubaugebiet, Wiese mittendrin, Kinder spielen Fußball, manchmal Väter dabei, wunderbar, die Eltern wissen, was ihr Nachwuchs treibt. Einem Ehepaar passt es nicht, Klage, Wiese gesperrt, Gemeinde weist an anderer Stelle Bolzplatz aus.

(Google: Nachbarschaftsstreit um Bolzplatz-Lärm).

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Re: Thema

Antwort von Mirabai am 13.09.2013, 12:35 Uhr

Weil du später geschrieben hast das ich mich über irgendwas beschweren würde.

Aber darum geht es hier nicht.

Mich stört der meckerer nicht, mich stört auch nicht das ich ne Stunde später zu Hause bin da wenn ich heim komme eh alle schlafen.

Mir ging es einzig und allein darum zu wissen wie ihr als Betroffener (aus sicht des Meckerers) das eher habenw ollen würdet.


Denn jedesmal wenn ich da bin und am abladen bin denke ich mir "Gott würde mich das nerven wenn ich mich beschwere und die dann plötzlich doppelt so lange vor meinem Fenster rumhantieren. Dann doch lieber einmal laut und dafür ists schneller vorbei!"


Da habe ich mich einfach gefragt ob andere das auch so sehen oder ob man lieber wenig und dafür längere Geräusche in kauf nimmt.


Mein Mann meint nämlich auch er hätte es lieber einmal kurz dafür dann halt lauter als wenn die hier mit halber Lautstärke dann doppelt so lange poltern.


Das hat alles also nix damit zu tun das ich "nur" 6 Stunden am Tag arbeite (da verstehe ich eh nicht was daran so schlimm sein soll?) oder das ich jammere (mir ists ja egal, hab dadurch ja keinen Nachteil) oder das ich verzweifelt eine Lösung finde wie man das klären könnte oder oder oder.

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