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von Leena  am 29.09.2013, 20:51 Uhr

Kinderbetreuung - Quadratur des Kreises

Ich fühl mich im Moment einfach nur...

Kind4 hat ja zum 01.10. einen Kindergartenplatz bekommen, Ganztagsplatz, er wird in zwei Monaten dann 3 Jahre alt.

Ich hatte den Betreuungsvertrag noch mit der bisherigen Leiterin unterschrieben, die mir dann auch zugesagt hatte, ab Mitte September machen wir Eingewöhnung und ab Oktober läuft dann die Ganztagsbetreuung (war bei Kind3 auch vergleichbar so und klappte wunderbar). Jetzt hat die Leitung gewechselt, zum August - und die neue Leiterin hat jetzt einen Schnuppertag letzte Woche gemacht, und dann geht es ab 01.10. "los" - mit Eingewöhnung, sie sieht das tiefenentspannt und "es kommt ganz aufs Kind an", sie rechnet damit, dass er dann langsam so 2, 3 Stunden vormittags in den Kindergarten kommt und er dann "in ein paar Wochen" da auch über Mittag bleiben könne. Kommt halt total aufs Kind an...

Nur - mit meinem Beruf ist das nicht wirklich kompatibel. Ich arbeite drei Tage die Woche ganztags, zwei im "Home Office", einen Tag in meiner Behörde. Bisher ging mein Jüngster dann ganztags zur Tagesmutter - die Eingewöhnung war damals zwei Vormittag und dann ging er (problemlos) ganztags, aber natürlich ist eine Tagesmutter mit bis zu 5 Kleinkindern eine andere Situation als 20 wuselige Kinder und 3 wechselnden Erzieherinnen, ich weiß. :-(

Ich will ja meinem Kerlchen hier nichts überbraten und ihn nicht übel überfordern und was weiß ich, aber die Situation, so, wie sie jetzt ist, erfordert für mich einfach nur die Quadratur des Kreises.

Mein Mann sieht es übrigens auch tiefenentspannt - na ja, dann bin ich halt mal beim Home Office nicht erreichbar, wenn ich das Kind schnell vom Kindergarten abholen, und irgendwie werde ich das schon hinbekommen. Ich bin dann ja meistens eh zu Hause, und den einen Tag, wenn ich in meiner Behörde bin, kriegen wir auch irgendwie schon hin (O-Ton Ehemann - ja, vermutlich macht er den Tag dann tatsächlich einen halben Tag Heimarbeit), und zur Not muss ich halt Urlaub nehmen, ich hab ja noch reichlich Resturlaub und Überstunden, die ich abfeiern kann. Aber es ist ja kein Thema, dass ich irgendwie "nebenbei" hier arbeite und dabei Kind hüte, geht ja - total locker...

Ich steh gerade vor einem Berg - dabei dachte ich eigentlich, mit dem Ganztagsplatz ab Oktober würde es "leichter". Ich sollte nicht denken...

 
25 Antworten:

Re: Kinderbetreuung - Quadratur des Kreises

Antwort von Reni+Lena am 29.09.2013, 20:57 Uhr

und warum will sie nicht ab Mitte September wie mit der anderen Dame ausgemacht????
Bei einem Zwerg von 1,2 Jahren lass ich mir des Theater ja noch eingehen..aber bei einem 3 jährigen der eine TAMu gewöhnt ist sollte das doch kein Problem sein????

Lg reni

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Re: Kinderbetreuung - Quadratur des Kreises

Antwort von Birgit22 am 29.09.2013, 21:08 Uhr

Wie machen das denn Mütter die ganztägig arbeizen...Büro, was weiß ich, deren Anwesenheit im Job Pflicht ist.
Den jahresurlaub nehmen, oder wie ??

Ich hätte das nicht machen können. Muss pünktlich im Amt sein, und kann nicht nach 2-3 Stunden wieder verschwinden, sondern bleiben bis zum Ende.
MAL eher gehen, o.k., aber ständig auf Abruf da stehen, und dann auch noch verschwinden ?
Mein Chef hätte mir was gehustet.

Mein Sohn war auch vorher bei einer Tagesmutter, ist ohne Eingewöhnung in den KIga gewechselt, und hats überstanden.

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Re: Kinderbetreuung - Quadratur des Kreises

Antwort von Curly-Cat am 29.09.2013, 21:09 Uhr

Mitte September ist doch eh schon durch, oder!?

Und der 1. Oktober ist übermorgen, also bleibt Dir doch jetzt gar nichts mehr anderes übrig, als das abzunicken und dann eben zu hoffen, dass der Kleine schön brav dort bleibt und überhaupt keine Veranlassung besteht, Dich nach 2,3 Stunden zum Abholen zu beordern.

Oder will die Dame die sanfte Eingewöhnung auf jeden Fall durchziehen?

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Re: Kinderbetreuung - Quadratur des Kreises

Antwort von Herbstsonne30 am 29.09.2013, 21:20 Uhr

Du kennst Dein Kind und weißt, wie es mit Ganztagsbetreuung klarkommt. UND Du hast einen Vertrag über einen GANZTAGSplatz.

Ich würde nochmal mit der neuen Leiterin sprechen, darauf hinweisen, dass Du einen Vertrag hast, die Betreuung benötigst und das die Eingewöhnung schneller zur Ganztagsbetreuung führen muss, nicht erst in ein paar Wochen.

Oder Du möchtest im Gegenzug während der Eingewöhnung prozentual nur die Zeit bezahlen, die das Kind dort anwesend ist.

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Re: Kinderbetreuung - Quadratur des Kreises

Antwort von Leena am 29.09.2013, 21:26 Uhr

Mitte September ist durch, ja. *seufz*

Ich hatte mehrfach per Mail angefragt, erst dann die Antwort bekommen, sie melden sich, sobald sie Zeit haben, dann kam (auf meine nächste Anfrage) eine Mail, ich sollte zum Gespräch letzte Woche kommen, das ginge schon alles problemlos, dann war letzte Woche einmal Schnuppertag - und da kam das mit der o.g. "sanften Eingewöhnung". Und - ja, offenbar will sie das auf jeden Fall so durchziehen, erwähnte sie "so nebenbei" dann letzte Woche.

Ernstlich mit ihr darüber sprechen konnte ich (noch) nicht, das fand ja alles "nebenbei" am Schnuppertag statt, während die Kinder aus der Gruppe um alles rum wuselten, um die sich die neue Leiterin (die auch Erzieherin in der Gruppe von Kind4 ist) ja auch kümmern musste.

Dass ich gerne irgendwie eine etwas konkrete Marschrichtung bräuchte und eben nicht tiefenentspannt "es kommt alles aufs Kind an" leben kann, ist der Leiterin offenbar nicht so ganz bewusst. Die Elternzeit geht doch bis zum 3. Geburtstag, das sind ja noch knapp 2 Monate... blöd nur, wenn manche komische Mütter gar vorher schon wieder berufstätig sind. Ich komme mir gerade sehr exotisch vor - die perfekte Rabenmutter... :-(((

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Re: Kinderbetreuung - Quadratur des Kreises

Antwort von binesonnenschein am 29.09.2013, 21:27 Uhr

Jetzt mal abgesehen vom Kiga....

Mich hätten die Aussagen deines Mannes voll auf die Palme gebracht. Und es kommt mir sooo bekannt vor, denn ich arbeite auch in Telearbeit (bin aber grad in Elternzeit zuhause). Einen Tag bei meinem AG, die restlichen Tage zuhause. Immer wenn ein Kind krank ist oder der Kiga einen Schließtag hat wird automatisch erwartet, dass ich das auffange, da ich ja NUR einen Telearbeitsplatz habe und die Arbeit machen kann wann ich will (also nachts um 3:00 oder wie?). Ich streite mich regelmäßig von Oktober bis März in der Krankheitszeit mit meinem Mann darum wer da ran muss. und ich muss dazu sagen, dass wir denselben AG und fast dieselbe Tätigkeit haben (bis auf den Telearbeitsplatz). Da kriege ich echt die Krise, wenn der Mann das so schön tiefenentspannt sieht.

Abgesehen davon finde ich auch, es ist ja nun für eine Beschwerde schon zu spät. Vor 4 Wochen hättest du zur Leitung gehen sollen und darauf bestehen, dass die Eingewöhnung so durchgezogen wird wie abgemacht.

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Re: Kinderbetreuung - Quadratur des Kreises

Antwort von Hase67 am 29.09.2013, 21:33 Uhr

Leena,

Kindergartenerzieher haben eben nur ihre eigene Perspektive, und die orientiert sich an ihren bisherigen Joberfahrungen und der Vorstellung, dass ein Kind mit drei Jahren erstmals in eine Fremdbetreuung kommt. In Deutschland ist ja sogar der Gedanke, dass eine Kinderbetreuung auch eine Dienstleistung ist, die man in Anspruch nehmen MUSS, weil man die Zeit zum Arbeiten braucht, oft grundsätzlich verpönt, deshalb sind die Eingewöhnungsmodelle für Leute gestrickt, die keinen straffen Zeitplan im Nacken haben. Eigentlich hättest du da viel früher energisch auftreten müssen und sagen: "Besprochen war es anders, ich kann ab 1. Oktober nicht mehr nach 2-3 Stunden in den Kindergarten kommen und das Kind abholen. Ich weiß auch, dass mein Kind das schaffen kann, er war ja schon ganztags betreut."

Letztendlich ist es die Aufgabe der Erzieher dort, den Übergang für ihn schön zu gestalten - er hat ja keine grundsätzlichen Ablösungsprobleme von dir, sondern muss sich nur auf eine andere Einrichtung umstellen. Das Abnabeln von Mama und das Spielen mit anderen Kindern kennt er ja schon.

Ich fühle mich so ein bisschen an die Geschichte mit dem Hort damals erinnert, wo ich dich viel zu "nett" und nachgiebig fand - du versuchst sogar noch, es den Erziehern recht zu machen, obwohl du für den Platz zahlst und ihn auch notwendig brauchst, um deine Arbeit zu tun. Dass du jetzt mit Bauchweh an die Sache rangehst und die anderen gar nicht sehen, wo dein Problem ist, ist symptomatisch, glaube ich - die anderen haben ja auch kein Problem, nur du hast deine Bedürfnisse im Vorfeld nicht klar genug artikuliert und eingefordert.

Gut, hilft jetzt nichts, ist jetzt so, aber damit das keine Never-Ending-Story wird: Sag der Erzieherin am 01. Oktober gleich, dass dich der neue Eingewöhnungsplan in berufliche Schwierigkeiten bringt und du dir deshalb eine zügige Eingewöhnung wünschst. Mag sein, dass da die eine oder andere Dame die Augenbrauen hochzieht, weil du ja in erster Linie Mama sein "solltest" - da musst du einfach durch. Und wenn dein Mann das so tiefenentspannt sieht, dann spann ihn in der ersten Zeit auch gleichmäßig ein - einen Tag holst du das Kind früher ab, einen Tag er, fifty-fifty.

Steh mal für dich selber ein, Leena, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

LG

Nicole

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Re: Kinderbetreuung - Quadratur des Kreises

Antwort von pflaumenbaum am 29.09.2013, 21:40 Uhr

Ich finde es eigentlich normal, dass man sich für die Eingewöhnung Urlaub nimmt, vielleicht du eine Woche und dein Mann eine Woche? Da er ja fast schon drei ist sollte das doch schnell klappen.

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Ich verstehe das nicht ganz mit dem...

Antwort von MM am 29.09.2013, 21:57 Uhr

... "tiefenentspannt" - was genau meinst du damit? Die Zuversicht, dass dein Kind vielleicht keine lange Eingewöhnung braucht, oder...? Und wer ist so, dein Mann und/oder die Erzieher/innen?

Ich denke das kann doch wirklich sein, dass es gleich klappt, da dein Kind ja schon "ausser Haus" betreut wurde. Vielleicht kannst du dein Kind wirklich praktisch von Anfang an da lassen ohne Probleme? Es ist doch eh schon übermorgen, also musst du es wohl auf dich zukommen lassen... Und sollte es nicht klappen, müsstest halt du oder dein Mann von der Arbeit weg, ähnlich wie wenn das Kind krank oder verletzt wäre und früher abgeholt werden müsste...

Sorry, wenn ich etwas falsch verstanden habe.

Hier gibt es übrigens keine "offizielle" Eingwöhnung, aber es wird individuell in Absprache mit den Eltern gehandhabt. Die meisten Eltern haben dafür keine Zeit und oft auch keine Lust, was ich in manchen Fällen schon traurig fand, in Fällen wo es die Kinder m.E. klar gebraucht hätten. Ich hab es mir damals einrichten können, ebenfalls dank flexibler Arbeitszeit/HomeOffice, aber es war nur ein paar Tage nötig.

Der Vorteil ist wiederum, dass die Erzieher/innen es nicht automatisch von den Eltern erwarten und wissen, dass diese arbeiten müssen...

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War an Leena...

Antwort von MM am 29.09.2013, 21:57 Uhr

Gruss, M.

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Re: Kinderbetreuung - Quadratur des Kreises

Antwort von Butterflocke am 29.09.2013, 22:03 Uhr

Da helfen nur klare Worte der Erzieherin gegenüber!

Ich wundere mich übrigens gerade, wie unterschiedlich das doch gehandhabt wird.
Bei unserem Kindergarten gab es GAR keine Eingewöhnungszeit. Brüllende und verzweifelte Kinder wurden den Eltern entrissen und festgehalten, während die Eltern quasi des Hauses verwiesen wurden, weil sie ihrem Kind sonst "nichts Gutes tun"....
Diese Bilder im Kopf, lobe ich mir doch die offensichtlich etwas andere Einstellung Eurer Leiterin.

ABER: Mutter (oder Vater) und KIND sollten entscheiden, in welcher Form die Eingewöhnungszeit stattfindet und OB sie überhaupt auf so langatmige Weise notwendig ist!
Die Einrichtung kann lediglich die Flexibilität bieten und Eltern und Kind darin unterstützen, ihren Weg zu finden.
Dir vorzuschreiben, dass Du Dein Kind bereits nach 3 Stunden wieder abholen musst, finde ich Quatsch.
Man kann es einer Mutter, deren Kind diese Eingewöhnung offensichtlich braucht, natürlich nahelegen.
Man sollte aber auch akzeptieren, dass es nicht IMMER nötig ist.

Ich würde einfach eine Woche einkalkulieren, um die Eingewöhnungszeit zu "absolvieren". Vielleicht ist diese Woche ja wirklich irgendwie zu überbrücken. Du wirst nach dieser Zeit schon ein Gefühl dafür haben, ob es Deinem Kind gut geht oder nicht.
Entsprechend sicher kannst Du dann auch der Leiterin gegenüber auftreten.
Für mich wäre letztlich nur wichtig, dass es dem Kind gut geht. Was eine Erzieherin dann über meine Vorgehensweise denkt, wäre mir egal.

Viel Glück:-)

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Ich hatte auch Urlaub eingeplant...

Antwort von shinead am 29.09.2013, 22:04 Uhr

... Denn ich wusste nicht, wie es Junior hinkriegt mit dem neuen Kindergarten.

Ich finde den Wechsel einer Betreuung ohne einen Urlaubspuffer ehrlich gesagt ziemlich gewagt.

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Re: Kinderbetreuung - Quadratur des Kreises

Antwort von Silvia3 am 29.09.2013, 22:05 Uhr

Wenn du einen Vertrag ab 1. Oktober hast, kann er ab 1. Oktober ganztags gehen. Wenn du dann noch meinst, dass dein Kleiner das packt, würde ich die Home Office Tage auf die ersten Kindergartentage legen, dass Kind für ganztags abliefern, aber für den Notfall bereitstehen. Nach zwei bis drei Tagen muss das Thema dann durch sein, da muss er dann halt hin. Wenn das Kind an eine Tagesmutter gewöhnt ist, wird er das wahrscheinlich auch ohne Probleme packen.. Sieh's einfach auch entspannt und vergiss die Leiterin.

Silvia

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Re: Kinderbetreuung - Quadratur des Kreises

Antwort von Anjaunddavid am 29.09.2013, 22:11 Uhr

Leena, DU bist die Mutter, also äußere das auch ganz klar dort. Dass du es so versuchen möchtest, denn der Kleine ist das durch Tamu usw.......gewöhnt, wenn was wäre, sollen sie dich anrufen.
Habe ich bisher bei allen auch so gehandhabt-musste einfach und klappte.
*daumendrück*!!!

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Re: Ich verstehe das nicht ganz mit dem...

Antwort von Leena am 29.09.2013, 22:14 Uhr

Die Leiterin/Erzieherin sieht es tiefenentspannt, dass man sich ganz nach dem Tempo des Kindes richtet und in ein paar Wochen könnte er wohl schon über Mittag da bleiben, wenn er dann soweit wäre. Und mein Mann sieht es tiefenentspannt, wenn der Kindergarten nach 1-3 Stunden anruft, kann ich ja hin und ihn abholen und dann halt mit ihm weiterarbeiten, irgendwie.

Dass es die erste Woche so sein könnte, war mir ja bewusst, aber dass es so über Wochen gehen soll, hat mir irgendwie den Boden weggezogen. :-(

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Ich sehe das wie Butterflocke...

Antwort von MM am 29.09.2013, 22:55 Uhr

... die Flexibilität sollte gegeben sein - keine starren Dogmen, so oder so.

Hab ich das jetzt richtig verstanden, dass das Kind auf jeden Fall nach 3 Stunden geholt werden soll (was m.E. Quatsch wäre, wenn es zufrieden ist) oder nur wenn es weint und sich nicht beruhigen lässt (was natürlich sinnvoll ist)?

Eine Woche kannst du bestimmt irgendwie überbrücken und vielleicht geht es dann. Genau wie BF schreibt, die Hauptsache ist, dem Kind geht es gut. Und ob das so ist, merkst du ja... Alles Gute! :-)

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Re: touch wood

Antwort von Benedikte am 29.09.2013, 23:09 Uhr

erstens, wenn Ihr abgemacht haettet, dass er sich ab Mitte september eingewoehnen kann und die alte Dame das der neuen nicht klar gesagt hast, haettest Du einfach deutlicher werden muessen. Denn wenn sie in den Papieren sieht, dass der Plazt erst ab 1.10.ist, kann man ihr nicht verdenken, dass sie Euch erst ab 1.10. einplant.

Aber ansonsten muss ich sagen, dass zum eine homeoffice doch genau die Flexibiliatet geben soll, mit Betreuung besser klarzukommen. Soll er also am homeofficetag abgeholt werden, kannst Du das dranhaengen abends oder eben, gerade wenn Du viele Uberstunden hast, nur die Kernzeit machen.

Und das, wuerde ich ganz klar sagen, ist ein Fall, wo auch Dein Mann eben mal mit ran muss, das eine oder das andere Mal. Im uebrigen denke ich das gleiche wie viele der Vorschreiberinnen, der Kurze hat ja Erfahrung, ausser Haus zu sein und hat keine grossartige abnabelung bevorstehen. Von daher, so uebel wirds nicht werden.

von daher, das kriegt hr auch noch hin, ansonsten spann Mann, Babysitter, schwetsern oder weiss der geier wen die naechtsen Tage ein, zur Not muss das aelteste Kind taeglich zwei Stunden Babysitten und aus die Maus

jetzt keine Probleme suchen wo keine sind. Meine sind mit anderthalb und drei ohne Tagesmutter gleich ganztags in eine Kita gewandert und fanden es, bis auf den verordneten Mitagschlaf afangs, gewaltig.(wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass die Kita in Ostberlin war und damals noch viele alte Osterzieherinnen da waren, die waeren damals im Traum nicht auf die Idee gekommen, Muetter anzurufen weil es nicht kl;appt mit der Engeweohnung). Koff hich jedenfalls

Benedikte

Benedikte

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Akzeptiere

Antwort von Nomadin13 am 29.09.2013, 23:13 Uhr

fuer den Moment das Praedikat, das du dir selber gegeben hast, "perfekte Rabenmutter" und sei dann im Nachhinein ueberrascht, dass du es doch gar nicht warst....

Ich druecke deinem Kleinen die Daumen, dass er die Umstellung positiv erleben kann.

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Re: Kinderbetreuung - Quadratur des Kreises

Antwort von Astrid18 am 30.09.2013, 2:12 Uhr

Stress Dich nicht so sehr. In einer Woche ist die Eingewöhnung sicherlich durch. Kindergarten ist halt anstrengender als Tamu, insofern würde ich ihm schon ein paar kurze Tage am Anfang geben ( nach dem Mittagessen holen).

Ich habe kürzlich meine jüngste eingewöhnt, sie ist 2 1/2. Am ersten Tag konnte ich svhon kurz zweimoa die Gruppe verlassen, am zweiten Tag blieb sie alleine bis nach dem Mittagessen.

Sie war es auch schon gewohnt, frembetreut zu werden und hat zwei große Geschwister, Trubel ist sie also gewohnt.

Ich glaube, Du musst gelassen rangehen, sonst verkrampfst Du und Dein Sohn merkt das. Die eine Woche kannst Du ja vielleicht mehr Homeoffice machen oder Dein Mann unterstützen?

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Re: Kinderbetreuung - Quadratur des Kreises

Antwort von Pamo am 30.09.2013, 8:47 Uhr

Jetzt wo die Eingewöhnung im September kommentarlos wegfiel, musst du sie im Oktober zügig durchziehen.

Ich würde auch den Mann einbeziehen - wenn du nicht abholen kannst, dann MUSS er es entweder tun oder er soll den Erziehern erklären warum das Kind eben nicht geholt wird. Du bist nicht allein für dieses Kind verantwortlich und wenn dein Mann das "tiefenentspannt" sieht, dann ist er vielleicht wirklich der Richtige für die Eingewöhnung.

Übrigens gibt es vielerorts so etwas wie Eingewöhnung nicht. Ich finde das zwar eine gute Sache, aber wie so oft, individuell so dermaßen unterschiedlich in der Notwendigkeit, dass ich keine Aussage wie "erst mal ein Stündchen, dann vielleicht 2-3 etc." treffen würde. Und der Betreuungsvertrag gildet ja für ganztags, gelle?

Darf ich mal fragen, ob das der gleiche Laden ist wo dir die Hosenpolizei auf den Hals gehetzt wurde und du die Damen zwecks Rechtfertigungstermin bei dir Zuhause bewirtet hast? Wenn ja, dann wundert mich nicht wenn man jetzt den Molly mit dir macht.

Liebe Leena, werd doch mal ein bisschen zickiger und verfolge deine Interessen, statt von allen gemocht werden zu wollen.

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Re: Kinderbetreuung - Quadratur des Kreises

Antwort von krissie am 30.09.2013, 8:52 Uhr

Grundsätzlcih finde ich es gut, dass der Kindergarten von einer längeren Eingewöhnungsphase ausgeht, allerdings sollte die sich natürlich am Kind orientieren und da das Kind ja Betreuung gewöhnt ist, würde ich jetzt eigentlich ganz optimistisch von nur ca. 2-3 Wochen ausgehen, bis es ganztags bleiben kann. Die haben das bestimmt nur so offen formuliert, um eben keinen Druck aufzubauen, war bei uns genauso mit der Formulierung, aber nach ca. 3 Wochen blieb unser damals Dreijähriger dann bis nach dem Mittagsschlaf (und er ist ein zurückhaltendes Kind!).
Du musst das halt klar kommunizieren mit dem Kindergarten.
Und wenn dein Mann das so tiefentspannt sieht, dann soll er Urlaub an deinen Arbeitstagen nehmen und die Eingewöhnung machen - hat mein Mann übrigens auch gemacht. Ggf. du noch ein paar Urlaubstage und dann ist alles gut!

LG Kristina

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Re: Ich verstehe das nicht ganz mit dem...

Antwort von Häsle am 30.09.2013, 10:20 Uhr

Könnte die Tagesmutter notfallmäßig in den ersten Wochen einspringen?

Ich denke nicht, dass die Erzieherinnen dich zwingen werden, dein Kind abzuholen, wenn er keine Probleme hat/macht. Die ersten zwei, drei Tage würde ich ihn in dem Fall früher holen, und dann nicht mehr. Es wird trotz Tagesmutter-Erfahrung eine Umstellung für ihn sein, plötzlich in einer großen Gruppe zu sein, den ganzen Tag. Wenn er echt so unproblematisch ist, habt ihr alle Glück und das Thema ist sehr bald vergessen.

Grundsätzlich finde ich es gut, wenn individuell eingewöhnt wird. Dein Sohn ist Ganztagsbetreuung schon gewöhnt, das wird für die Erzieherinnen wohl ein seltener Ausnahmefall sein.

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Re: Kinderbetreuung - Quadratur des Kreises

Antwort von fabiansmama am 30.09.2013, 16:35 Uhr

Hallo,

ich würde es auch vom Kind abhängig machen, da gebe ich der Leiterin schon recht. Aber da er ja die Tamu gewohnt ist, würde ich ebenfalls davon ausgehen, das er das ohne Probleme packt. Er ist schließlich schon fast drei und damit schon länger eine Fremdbetreuung gewohnt.

Hier wurde es beim großen so gehandhabt: ein Schnuppertag und dann rein ins Vergnügen, das schreiende Kind dalassen, wird schon werden. Er war auch drei, es war die Hölle. Er war aber keinerlei Fremdbetreuung gewohnt und der kleine Bruder durfte zu Hause bleiben, fand er ungerecht. Aber die Erzieherinnen haben es konsequent so durchgezogen.
Ein halbes Jahr später war der kleine Bruder dann 1,5 und kam auch in den Kindergarten, da er sich nämlich allein zu Hause mit Mama total gelangweilt hat und morgens im Kindergarten Theater gemacht hat, weil er auch bleiben wollte. Da war nichts mit Eingewöhnung. Am ersten Tag bin ich dabeigeblieben und das wars! Am nächsten Tag hat es ihn schon nicht mehr gejuckt, das ich ging. Es waren schließlich 15 andere Kinder (er war in einer altersübergreifenden Gruppe mit Kindern von 1-6 Jahre) da, die ihn von morgens bis mittags betüdelt haben. Und ab da hat auch der große Bruder kein Theater mehr gemacht, denn er brauchte ja nicht mehr eifersüchtig sein auf den kleinen, der zu Hause bleiben durfte.
Ob es dem großen wirklich geschadet hat, kann ich nicht sagen, ich glaube aber eher nicht. Er ging danach wirklich gerne in den Kindergarten, bis zum Schluss, auch später dann ganze Tage (mit fünf, vorher gab es das hier gar nicht) und läßt sich auch problemlos quer durch Verwandtschaft und Freundenkreis betreuen im Notfall. Während der kleine, immerhin mittlerweile Vorschulkind, seit einem halben Jahr nicht mal mehr bei seinen Freunden zum spielen bleibt, diese müssen alle hierherkommen, geschweige denn sich allein von jemandem betreuen lässt, nichtmal vom sonst heiß geliebten Opa. NUR wenn der große Bruder auch mit ist. Und wenn ich mal Überstunden machen muss und nicht um 14 Uhr da bin (er hat immer noch den Platz bis 16.30, obwohl ich ihn theoretisch nur noch bis 14 Uhr bräuchte, da Jobwechsel), gibt es nur Meckerei.

Ich würde mir von der Leiterin definitiv keine sanfte Eingewöhnung über mehrere Wochen vorschreiben lassen! Du hast einen Vertrag ab Oktober und somit auch dann den Anspruch auf einen Ganztagsplatz, denn ich glaube kaum, das darin steht, das er erst nach mehreren Wochen lange bleiben darf. Klar ist das jetzt wegen Leiterwechsel alles ein bißchen doof gelaufen, aber ich würde definitiv darauf pochen, das es nach 1-2 Wochen klappen muss mit dem ganzen Tag und man dich nur anrufen soll, wenn nichts mehr geht. Ich würde ihn nicht abholen, nur weil Woche x ist und die drei Stunden um sind. Wahrscheinlich sagt der kleine dann auch, Mama warum kommst du jetzt schon, ich spiel grad so schön.....das hörte ich vom großen ständig, egal wann zwischen 13 und 16.30 ich kam, es war immer zu früh.....

LG

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Re: nachtrag

Antwort von fabiansmama am 30.09.2013, 16:41 Uhr

bei den ganz kleinen gab es damals schon eine Eingewöhnung, die wir nur nicht brauchten, nur bei den dreijährigen machte man das nicht, auch heute noch nicht. Ein Schnuppertag mit Mama oder allein, je nach Kind, das wars. Egal ob nur vormittags- oder Ganztagsplatz.
Die altersübergreifende Gruppe gibt es nicht mehr, dafür eine reine Krippengruppe. Wie da die Eingewöhnung gehandhabt wird, weiß ich aber nicht, da ich da keinen Bezug mehr zu habe.

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Re: Kinderbetreuung - Quadratur des Kreises

Antwort von Leena am 30.09.2013, 20:25 Uhr

Zumindest hat mein Mann doch ein bisschen mitbekommen, warum ich gestern so einen emotionalen Ausbruch hatte - er hat heute ganz früh Feierabend gemacht und dann zu Hause gearbeitet und Kind4 gehütet, so dass ich heute doch noch zu 3 Std. Arbeit gekommen bin. :-)

(Er braucht für die Heimarbeit halt "nur" seinen Dienst-Laptop, ich sitze an einem großen, festinstallierten Rechner im Arbeitszimmer hinter einem großen Stapel Akten, vollbelagert mit Papieren - ist mit Kind drum herum noch etwas schwieriger. *seufz*)

Ich bemühe mich jedenfalls, Hoffnung zu fassen, dass wir es gemeinsam irgendwie auf die Reihe bekommen, ohne allzu große Verluste für irgendeinen der Beeteiligten. Diese Woche bekommen wir hin - nächste Woche müssen wir dann schauen! *schnauf*

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