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Geschrieben von witha am 09.12.2005, 11:49 Uhr

ich frage auch: Vorbild Skandinavien?

Ich habe letztens einen Artikel in einer Zeitschrift gelesen, wie vorbildlich das mit der Kinderbetreuung in Skandinavien ist. Ist das wirklich so vorbildlich? Ok, die Kinder werden bei Bedarf sogar 10 Stunden täglich betreut, Betreuung ist sehr günstig. Aber ist das wirklich vorbildlich, ein Vorbild?
Wie fändet Ihr denn das Modell für das Steve Biddulph in seinem Buch "weitere Geheimnisse glücklicher Kinder" wirbt. Der rechnet aus, was staatliche Kinderbetreuung in Kitas kostet, das ist gar nicht so wenig, Kosten der Erzieherinnen, Küchenhilfe, Reinigungsfrauen, Raumausstattung, Gebäudeanmietung oder -kauf und sagt, dieses Geld kann man auch der jeweiligen Mutter zur Verfügung stellen. Das fände ich jedenfalls vorbildlich. (ich mußte nach 8 Monaten arbeiten gehen, ganztags und viel Geld für Betreuung selber zahlen)

 
36 Antworten:

Re: ich frage auch: Vorbild Skandinavien?

Antwort von Nr. 3 am 09.12.2005, 12:05 Uhr

Hallo witha,

ich persönlich fände es auf jeden Fall beser!!!

Aber ich fürchte, es geht an der Realtiät vorbei. Nicht nur, weil etliche Mütter lieber arbeiten wollen, als sich vollzeit um ihre Kinder zu kümmern, sonder v.a. weil es etliche Kinder gibt (und verm. zunehmend), die in einer Betreuung besser aufgehoben sind als in ihren Familien. Diesen Kindern wäre nicht geholfen, wenn ihre Mütter das Geld bekämen aber nicht in der Lage wären, ihre Kinder emotional und physisch angemessen zu versorgen.

Deine Frage: Vorbild Skandinavien würde ich aber dennoch verneinen!

Grüße
Stephanie

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Biddulph

Antwort von tinai am 09.12.2005, 12:14 Uhr

Ich habe ja auch schon von ihm gelesen und finde manches auch lesenswert.

Rein volkswirtschaftlich halte ich es für völlig unsinnig! Nachweislich führt so ein Modell nicht zu mehr Kindern!

Außerdem fehlt die Gegenrechnung: Je länger Frauen aus dem Beruf sind, desto geriniger die Chance wieder einzusteigen - das trifft besonders Scheidungsfrauen megahart!

Das heißt, sie scheiden aus als Rentenzahler, sie zahlen nicht in die GKV, beziehen aber Leistung, sie fallen in o.g. Fall nicht selten den Sozialkassen zur Last usw. usf.

Da das Eingangsposting auf die Kosten abhob, habe ich jetzt auch nur auf diese Seite argumentiert.

Gruß Tina

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außerdem

Antwort von Schwoba-Papa am 09.12.2005, 12:17 Uhr

stehen den Kosten der Erzieherinnen, Küchenhilfe, Reinigungsfrauen, Raumausstattung, Gebäudeanmietung oder -kauf auch die Arbeitsplätze der Erzieherinnen, Küchenhilfe, Reinigungsfrauen gegenüber !

Kinderbetreuung ist auch Wertschöpfung !

Grüßle

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Re: ich frage auch: Vorbild Skandinavien?

Antwort von maleja am 09.12.2005, 12:25 Uhr

Ich denke auch, dass man es nicht bei den Kosten belassen darf. Denn Kinderbetreuung ist ja noch viel mehr. da geht es z.B. auch um PISA, Soziales Verhalten u.ä. Denn, es gibt ja uch massig Einzelkinder. Und für die gibt es ja wohl nichts besseres als eine kinderbetreuung. Meine Kleinen waren auchab 1,5 in der Kleinkindbetreuung. Beim größeren habe ich die zeit voll gearbeitet, beim KLeineren teilweise. Da wäre es vielleicht nicht sooo wichtig gewesen. Aber ihm hat es sicherlich gut getan. Aber ich denke, das ist eine Grundsatzdiskussion. Wieviel Mutter braucht ein Kind? Und wieviel Kumpels etc braucht er zusätzlich? Reicht es, wenn man sich ab und zu zum Singen etc trifft oder ist es besser, in einem regelmäßigen Tagesablauf, immer dieselben Kinder und Erzieherinnen anzutreffen?

Auf jeden Fall würde cih jedem Kind solche eine Betreuung, wie sie meine Jungs erleben durften, wünschen. So gut wie sie da gefordert und gefördert wurden, hätte ich (obwohl selbst Erzieherin) nie machen können.

Und ich bin auch ein Verfechter der Ganztagesschule. Wir werden bei uns in der Stadt bald eine bekommen und ich bin sehr froh drum. dabei geht es mir nicht mal so um meine Jungs. Denn die gehen beide mind. 2x in der Woche in Sort, und wenn sie wollen dürfen sie auch in die Musikschule gehen. Hausaufgaben war bis jetzt auch noch nie ein Problem, auch bekommen sie jeden Tag ein warmes Mittagsessen.
Aber ist das in jeder Familie Usus? Wieviele Kids hängen nachmittags auf der Straße und wissen vor Langeweile nix zu tun, außer Blödsinn zu machen?!

Auch zeigen die skandinavischen Länder, wie toll eine Mutter wieder zurück in den Beruf kommt. habe mal einen Bericht von einer Frau gelesen, die hochschwanger (!) einen Job bekommen hat. Weil der Chef wusste, sie ist eine Superkraft, und sie wird kommen können. da die rahmenbedingungen vorhanden sind.

Doch, ich denke schon, dass wir uns da noch ne ganz gewaltige Scheibe abschneiden können.
Und wer möchte, kann und darf ja zu Hause bleiben. Es sollte jeder Mutter/Vater freigestellt sein, welches Lebensmodell für sie/ihn am besten ist.

Grüße

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und trotzdem...

Antwort von witha am 09.12.2005, 12:28 Uhr

nun, dann habe ich für Wertschöpfung gesorgt, aber ich persönlich habe das nicht gerne gemacht, mit Biddulphs Modell wäre ich glücklich gewesen. Außerdem ist man aus meinem Beruf nie ganz raus, man kann auf dem Laufenden bleiben und das wird bei uns auch gefördert, gefordert. Das ist sicherlich aber nicht überall möglich. Mir hätte das Modell des Herrn Biddulph nur außerordentlich gutgetan. Würde ich dagegen in Skandinavien leben, hätte ich zwar Nerven, Sorgen, Geld zwecks Kinderbetreuung gespart, aber das wäre der einzige Vorteil gewesen.

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Nerven, Sorgen und Geld

Antwort von maleja am 09.12.2005, 12:32 Uhr

ist das denn nichts? Ich finde, das ist ne ganze Menge. Was steht dagegen? Kinder, die eine Zeitlang außer Haus betreut wurden? Geh mal davon aus, von liebevollen, extra dafür ausgebildete Erzieherinnen. Also, da wäre für mich die Rechnung ganz klar.

GRüßle

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andersrum

Antwort von witha am 09.12.2005, 12:33 Uhr

Wieviel Kind braucht die Mutter? in meinem Fall hätte ich gerne mehr Kind gehabt. Davon abgesehen bin ich auch für Ganztagsschulen, mir ging es vor allem um kleine Kinder die in Skandinavien so gut betreut werden, Biddulph ging es sicher auch in erster Linie um Kleinkinder.

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Re: ich frage auch: Vorbild Skandinavien?

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 09.12.2005, 12:39 Uhr

Jetzt mal ganz pragmatisch: Skandinavien hat eine nennenswert höhere Geburtenrate als wir.

Außerdem ist das - wie viele schon schrieben - eine Milchmädchenrechnung. Die KindergärtnerInnen leisten qualifizierte Arbeit, und ihre Gehälter kommen über Steuern und Sozialabgaben der Gemeinschaft wieder zugute.

Und wenn DU auch nach längerer Abwesenheit wieder gut in Deinen Beruf reingekommen wärst, ist das ja wunderbar. Bei mir wäre dem nicht so gewesen.

In Deutschland hat jede/r grundsätzlich die Möglichkeit, zu Hause zu bleiben. Mit Hartz4, Erziehungsgeld, Kindergeld, bei Alleinerziehenden noch UHV oder Unterhalt, bei Verheiratetetn Ehegattensplitting und Familienversicherung, kommt man über die Runden - mit Ach und Krach und Abstrichen, aber es geht. Ich habe das für mich abgelehnt, weil ich es nicht möchte. Aber grundsätzlich ist es möglich. Daher von "mangelnder Wahlmöglichkeit" zu reden, halte ich für unfair. Ich kenne kein anderes Land auf der Welt, daß das Zuhausebleiben derartig fördert.

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Die Mütter in Schweden MÜSSEN arbeiten!...

Antwort von krueml am 09.12.2005, 12:45 Uhr

... weil es da nämlich so ist, dass die Frau, wenn sie zu Hause bleibt und die Kinder grosszieht, später keine Rente bekommt!

Mein Ex arbeitet für Bosch und war da für Volvo zuständig. Wir waren ein paar Mal in Schweden und haben Leute besucht. Die machen das Alle so, dass beide arbeiten gehen und sich dann die Kindererziehung, die nicht mit Betreuung gedeckt ist, gemeinsam aufteilen. Die Frauen können es sich einfach gar nicht leisten, zu Hause zu bleiben. Ich denke, dass manche Schwedin lieber ihre Kinder zu Hause hätte anstatt sie abgeben zu müssen.... Das andere Problem in Schweden sind die hohen Abgaben und die relativ niedrigen Gehälter. Auch ein Grund, wieso es meistens unumgäglich ist, dass beide Elternteile arbeiten gehen.

Diese Fakten darf man nicht vergessen, wenn man die gesicherten Betreuungsplätze lobt...

Chrissie

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@witha

Antwort von tinai am 09.12.2005, 12:57 Uhr

Hallo Witha,

das kann ich ehrlich nachvollziehen. Ich hätte auch gerne "mehr Kind" gehabt - auch jetzt noch oft (habe nach 8 Wochen wieder voll gearbeitet und das sehr viel).

Ich habe es trotzdem sehr gut lösen können - lange voll stillen, Betreuung an der Arbeitsstelle etc.

In Skandinavien wird niemand gezwungen, das Modell anzunehmen, auch in Frankreich übrigens nicht.

Ich finde es sehr gefährlich, Frauen dafür zu bezahlen, dass sie zu Hause bleiben. Das ist eine weitere Ausgrenzung. Auch das neue Elterngeldmodell finde ich in dieser Hinsicht wirklich kontraproduktiv.

Elternzeit sollte meines Erachtens auf 1 Jahr gekürzt werden und statt des Ehegattensplittings ein Familiensplitting eingeführt werden.

Jetzt dürft Ihr mich erschlagen, aber ich sehe täglich, welche Probleme 3 Jahre Elternzeit den Betrieben bereiten, was letztlich bei der jetzigen Arbeitsmarktsituation dazu führt, dass Männer wieder vorgezogen werden und ohnehin mehr verdienen.

Gruß Tina

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Rente?????

Antwort von maleja am 09.12.2005, 12:58 Uhr

Wieviel Rente bekommen denn wir????
Ich habe meinen GRoßen mit 20 bekommen. Konnte, dank meiner Eltern eine Ausbildung machen und ein Studium absolvieren. Während meiner Diplomarbeit bekam ichNummer 2, 5 Jahre später Nummer 3. So, nun bin ich 41, hab also die letzten 21 jahre hauptsächlich mit Kinderbetreuung und schulischer Weiterbildung verbracht.

Nun werden sich die Arbeitgeben um mich reißen! 41, Frau und mehr oder weniger Berufsanfängerin (war mit 34 mit dem Studium fertig, und wurde mit 37 wieder schwanger).

Also, wieviel Rente werde ich später bekommen???? Ich kanne s Dir sagen, so wie es im Moment aussieht genau 0 Euro!

(Deshalb habe ich eine private Rentenversicherung, somit bekomme ch ab 60 immerhin ca 350 Euro im Monat)

Tja, da kann ich nur hoffen, dass mir mein Mann lange genug erhalten bleibt. (hihi, ob ich will oder nicht)

GRüßle
Silvia

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BEi Rente kann ich auch nur lachen

Antwort von tinai am 09.12.2005, 13:01 Uhr

Meine Mutter bekam für die Erziehung von vier Kindern auch keine Rentenansprüche.

Eine Frau, die 5 Jahre zu Hause bleibt (klassisch bei zwei Kindern) und dann eine schlecht bezahlte Arbeit annehmen muss, oder gar keine findet, hat in 30-40 Jahren zu vernachlässigende Rentenansprüche.

Die Rente ist ein arg schlechtes Beispiel!

Gruß Tina

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Re: ich frage auch: Vorbild Skandinavien?

Antwort von Moneypenny77* am 09.12.2005, 13:03 Uhr

Ich habe ein grundsätzliches Problem mit "Wurfprämien", sei es Kindergeld, Erziehungsgeld oder Elterngeld, weil ich schlichtweg glaube, daß "gute" Eltern keinen finanziellen Anreiz brauchen, um Kinder zu bekommen, sie aber die "schlechten" Eltern anziehen wie die Motten das Licht.

Meine persönliche Entscheidung ist es, meine Kinder nicht betreuen zu lassen, um selbst wieder arbeiten zu gehen. Vielleicht, wenn sie im KiGa oder in der Schule sind, mal sehen.
Dennoch fände ich es schön, wenn Frauen, die früh wieder arbeiten gehen wollen oder müssen, nicht derartige Probleme hätten, einen Betreuungsplatz zu finden. Mir ist es lieber, der Staat "fördert" die Möglichkeit und den Willen, etwas zum Bruttoinlandsprodukt beizutragen, anstatt Kosten zu verursachen, als diese Geld-Verteil-Aktionen, bei denen man doch eh nie weiß, ob das Geld auch da landet, wo es hin soll.

Wir leben in Zeiten, in denen wir froh über jeden sein müssen, der arbeiten gehen kann und will und überhaupt einen Job findet! Da sollte man diesen Leuten alle Steine aus dem Weg räumen, statt umgekehrt zu fördern, daß sie sich gar nicht erst auf den Weg machen.

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Nicht-berufstätige Mütter

Antwort von Nr. 3 am 09.12.2005, 13:05 Uhr

Hi,

sicher ist es nicht angebracht, Mütter dafür zu bezahlen, daß sie sich vollzeit um ihre Kinder kümmern, denn das ist ihr Job!!!
Ich halte es im Umkehrschluß aber auch nicht für richtig, es zu subventionieren, daß Mütter sich eben nicht (mehr) um ihre Kinder kümmern, wie es derzeit bei der Kinderbetreuung in D und anderswo geschieht.
Wer sich aus welchen Gründen auch immer seine Kinder von anderen versorgen läßt, soll bitte dafür zahlen, wie für jede andere Dienstleistung auch. (Für Allenerziehende etc. "working poor" etc. könnten sicher Ausnahmen geschaffen werden, aber prinzipiell fände ich das fair.)

Und in gewisser Weise denke ich auch, daß "Nur-Mütter" in D noch nie so wenig geachtet waren wie heute. Anerkennung wird zumeist mit Geld gleichgesetzt, dieses bekommen "n-m" aber nunmal nicht, finanziell besser dran sind ebendfalls eindeutig die Familien, in denen beide Eltern verdienen und die Kinder anderen überlassen.

Grüße
Stephanie

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Re: Rente?????

Antwort von Nr. 3 am 09.12.2005, 13:08 Uhr

Hi,

hast Du Dir Deine Rente mal ausrechnen lassen?
Du bekommst für die Kinder etwas angerechtnet, für Ausbildungszeiten ebenfalls.

Ich habe auch nur knapp 4 Jahre nach der Schule während der Ausbildung Beiträge gezahlt, bekomme jetzt aber (vorraussichtlich) mit 65 ca.170¤ Rente.

Bist du sicher, daß du mit nichts da stehen wirst?

Grüße
Stephanie

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Re: ich frage auch: Vorbild Skandinavien?

Antwort von witha am 09.12.2005, 13:11 Uhr

nun, Ihr habt hier Einwände gehabt, an die ich nie gedacht hätte. Eine ganz andere Perspektive. Ich bin überzeugt. Ok ich hätte die Möglichkeit gehabt wie Elisabeth sagt, das mithilfe des Staates zu regeln, ich habe aber vorgezogen, unabhängig zu bleiben. Wenn nur nicht diese blöden Gefühle damals gewesen wären, ich hock auf der Arbeit und der Kleine ist zwar in guten Händen aber nicht in meinen. Deshalb kam das Biddulph-Modell so gut bei mir an.

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Re: ich frage auch: Vorbild Skandinavien?

Antwort von Nr. 3 am 09.12.2005, 13:14 Uhr

Hi witha,

du schreibst Du wolltest damals unabhängig bleiben.
Weißt du, was ich fürchte? Ich fürchte, daß irgendwann die Betreuung in D soweit ausgebaut sein wird, daß man schon nicht mehr zu Hause bleiben "darf", sollte man dann irgendeine Hilfe benötigen.

Warten wirs mal ab.

Grüße
Stephanie

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Re: Nicht-berufstätige Mütter

Antwort von Moneypenny77* am 09.12.2005, 13:15 Uhr

Was die Anerkennung angeht: da geben ich Dir Recht, aber es interessiert mich nicht die Bohne.

Mir ist wichtig, wie mein Mann und mein Sohn das, was ich tue anerkennen und nicht, was andere glauben, was ich tue.

Ich kenne Frauen, die wollen mir suggerieren, sie seien "fortschrittlicher" als ich, weil sie einen Tippsen-Job haben, von dem ihnen in Lohnsteuerklasse 5, nach Abzug von Fahrtkosten und Betreuungskosten gerade mal das Geld für ein Friseurbesuch bleibt.

Jedem das seine, aber für den Spaß an der Freud lasse ich mein Kind nicht fremdbetreuen.

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Re: Rente?????

Antwort von maleja am 09.12.2005, 13:15 Uhr

Nein, bin mir nicht sicher. Aber da ich ja höchstens 3 jahre eingezahlt habe, kan ichmir halt nicht vorstellen, dass ich dann was kriegen werde. Wo kann ich mir denn das ausrechnen lassen?

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Nr.3

Antwort von maleja am 09.12.2005, 13:17 Uhr

Du schreibst, dass es ihr Job ist. Aber wenn nicht für den Job, für was soll man denn dann Geld bekommen?

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Maleja, weiss ja wirklich nicht, ob

Antwort von horrend am 09.12.2005, 13:19 Uhr

Du so interessiert bist, aber kannst mal schauen...falls... Bin da... weisst scho.... *gg

LG Ilona

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EINSPRUCH, natürlich werden Mütter in D dafür bezahlt

Antwort von tinai am 09.12.2005, 13:22 Uhr

dass sie zu Hause bleiben, selbst wenn sie aufgrund des Einkommens ihres Mannes kein Elterngeld beziehen.

3 Jahre Anrechnung in der Rente, kostenlose Weiterversicherung in der GKV, ist das nichts?

Ganz ehrlich: Ich hätte als verheiratete Frau unterm Strich keinen Cent weníger in den ersten drei Jahren in der Tasche gehabt, wenn ich nicht gearbeitet hätte! Nach beruflichem Aufstieg und da die Betreuungskosten mit dem dritten Geburtstag drastisch sinken, ist das nicht mehr so.

Ich sehe hier aber vor allem ein volkswirtschaftliches Problem: Die Geburten gehen zurüc, ganz dramatisch in den sozial starken Schichten (Leistungsträger), während in den "bildungsfernen" und "sozial schwachen" Familien kein Rückgang ist, das sollte doch mal Denkansatz sein.

Aufgrund finanzieller Anreize oder finanzieller Verluste wird kein Kind mehr oder weniger geboren.

Es ist aber für viele die Furcht vor dem beruflichen Aus und das ist eine begründete Furcht.

Was Du über "Nur-Mütter" (um das Wort Vollzeitmütter zu meiden, das sind nämlich alle Mütter) kann aber nur zutreffen, wenn die Kinder älter sind. Ich habe gerade in den dreieinhalb ersten Lebensjahren komplett andere Erfarungen gemacht.

Gruß Tina

PS: Ich bin übrigens überhaupt nicht dagegen oder dafür, für Kinder vollständig zu Hause zu bleiben. Das muss jede Familie aus der eigenen individuellen Situation heraus entscheiden.

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Klar, bekommt Ihr Rente, und wenn nur die Eures Mannes...

Antwort von krueml am 09.12.2005, 13:23 Uhr

... Wenn ein Ehepaar in Rente geht, bekommen sie gemeinsam Rente und wenn der Mann stirbt, bekommt die Frau Witwenrente.

In Schweden hängt ziemlich viel davon ab, Rente war nur EIN Beispiel, ob die Frau arbeitet. Das ganze Sozialsystem ist anders aufgebaut.

Das Problem der Arbeitgeber in Deutschland (mein Mann gehört auch dazu, deswegen haben wir genügend Erfahrung) kann ich verstehen. Mein Mann hatte hintereinander! 3 Sekrtärinnen, die schwanger wurden, und zwar ziemlich bald nachdem sie bei ihm angefangen hatten. Die letzte Sekretärin war dermassen unfähig für den Job, dass er sie in der Probezeit wieder kündigte. Sie sagte nur ätsch bätsch, ich bin schwanger, rannte dann gleich zum Arzt und liess sich wg. MObbing krankschreiben. Im nachhinein fand er auch noch Emails (an ihren Freund) auf dem PC, in denen zu lesen war, dass sie das Alles mit voller Absicht gemacht hat! Ich kenne solche Fälle auch von anderen Leuten und da muss ich sagen, dass es mich nicht mehr wundert, wenn ein Arbeitgeber ein Vorurteil gegen Frauen im Allgemeinen und Schwanger insbesondere hat.

Als ich das erste Mal schwanger war, habe ich auch noch im Büro gearbeitet. Und zwar bis zur Geburt! In der Schweiz gibt es keinen Mutterschutz vor der Geburt und das Gehalt hinterher wird nur 2 Monate lang bezahlt. Mann kann insgesamt 4 Monate ab Geburt zu Hause bleiben (dann eben teilweise unbezahlt) und nach diesen 4 Monaten muss man entweder wieder anfangen zu arbeiten oder kündigen, bzw. der Kündigungsschutz von Seiten der Firma besteht auch nur bis Ende 4. Monat nach Geburt.

Ich denke, in Deutschland gibt es zwar sehr soziale Gesetze, aber die werden leider sehr oft missbraucht (sh. z.B. Sozialhilfe). :-(

Chrissie

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@Stephanie

Antwort von tinai am 09.12.2005, 13:24 Uhr

es werden mit Sicherheit deutlich weniger sein als die 175 Euro, wenn Du nicht irgendwann wieder erwerbstätig bist. Mir scheint, das hast Du für alle Zukunft ausgeschlossen?

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Re: Maleja, weiss ja wirklich nicht, ob

Antwort von maleja am 09.12.2005, 13:24 Uhr

Bist Du das wirklich???? Na, so horror mäßig siehst ja nun nicht aus...grins.
Aber ich hab eh vermutet, dass wir mit Dir ne Schönheit offenbart bekommen.

Aber ich werde mich mal persönlihc davon überzeugen, ob Du das wirklich bist..... zum Endspiel?????

GRüßle Silvia

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Re: Rente?????

Antwort von Nr. 3 am 09.12.2005, 13:25 Uhr

Hi Silvia,

versuchs mal hier:

www.bfa.de

Da findest du zum einen, was alles bei der Rente angerechnet wird. Wenn du "Kontenklärung" in die Suche eingibst, findest Du den Antrag auf selbe und kannst damit prüfen lassen, ob alle relevanten Zeiten erfasst wurden.

Viel Erfolg!
Stephanie

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@tinai

Antwort von Nr. 3 am 09.12.2005, 13:28 Uhr

hi,

neeeee, das habe ich nicht für alle Zukunft ausgeschlossen, muss ja nicht meine 20-jährigen irgendwann noch beglucken ;-)

Aber ich habe es halt auch noch nicht konkret geplant. Wenn es so weit ist, werde ich sehen, was wird.

Grüße
Stephanie

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@Moneypenny

Antwort von Nr. 3 am 09.12.2005, 13:30 Uhr

Sehr schön geschrieben, gefällt mir, unterschreibe ich!!!

Grüße
Stephanie

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Re: Klar, bekommt Ihr Rente, und wenn nur die Eures Mannes...

Antwort von Nr. 3 am 09.12.2005, 13:31 Uhr

Bist du dir mit der Witwenrente sicher? Ich meine, die gibt es nur noch für ältere Frauen, für Jüngere nicht mehr uneingeschränkt, bin mir aber nicht ganz sicher...

Weiß wer was dazu?

Stephanie

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Re: EINSPRUCH, natürlich werden Mütter in D dafür bezahlt

Antwort von Nr. 3 am 09.12.2005, 13:35 Uhr

Einspruch stattgegeben ;-)

Du hast Recht, alle die von Dir aufgeführten Leistungen sind sicher eine Art von Entlohnung. Ich halte nur eine unmittelbare weitere "gehaltsähnliche" Bezahlung von Müttern (s. Biddulph) für nicht angebracht.

Grüße
Stephanie

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Na klar, findet sich bestimmt irgendwo

Antwort von horrend am 09.12.2005, 13:38 Uhr

ne Grossbildleinwand und dann gehts rund... Aber ich hab mit dem Bild nich geschummelt.. Wär doch blöd.. Is doch schön, erstmal in die Irre führen namensmässig...*lach Macht Freude zu gucken, wie die Leuts reagieren, aber überwiegend positiv trotz des hässlichen Namens, das fand ich gut, doch nich so oberflächlich...

LG

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Obwohl...

Antwort von horrend am 09.12.2005, 13:41 Uhr

Schönheit is nu übertrieben. Man nimmt halt auch ein Bild, was gut getroffen ist... aber ohne Retusche.. Wenn ich mich manchmal so morgens aus dem Bett steigen seh... naja, schön is auch was andres *ggg

LG

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@Nr. 3

Antwort von krueml am 09.12.2005, 13:47 Uhr

Da ich bisher immer als Grenzgänger in der SChweiz gearbeitet habe, bin ich nicht up to date über das dt. System informiert.

Wenn sich da etwas geändert hat, dann weiss ich das auch nicht. Aber ich bin immer davon ausgegangen, dass man noch Witwenrente bekommt. :-) Ich weiss aber z.B. von meiner Tante, die nach 25 Jahren meinen Onkel verlassen hat (notrischer Fremdgänger), dass ihr lebenslang Unterhalt und der entsprechende Anteil an seiner Rente zusteht.

Gruss,
Chrissie

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Re: EINSPRUCH, natürlich werden Mütter in D dafür bezahlt

Antwort von Moneypenny77* am 09.12.2005, 14:22 Uhr

Die Frage ist doch, WER für mein "Gehalt" als Hausfrau und Mutter zuständig ist. Der Staat? Also ich persönlich sehe das eindeutig im Kompetenzbereich meines Mannes :-)

WIR haben uns entschieden, eine Familie zu gründen und Kinder zu bekommen. ICH habe mich entschieden, diese Kinder zu erziehen, zu betreuen und ihm und ihnen den Haushalt zu schmeißen. Dafür erwarte ich, neben freier Kost und Logie ein angemessenes Taschengeld, Absicherung im Alters- bzw. Todesfall und gute Arbeitszeugnisse und zwar von meinem "Arbeitgeber", sprich: meinem Mann. Und dabei hat er es echt günstig getroffen: ich bin Putzfrau, Krankenschwester, Erzieherin Steuerberaterin, Sekretärin, Kassenwart und dabei verdammt anspruchslos.

Die A-Karte hat er eigentlich gezogen... Was er nach Hause bringt, gebe ich wieder aus und ein bißchen was bekommt er von mir zur freien Verfügung :-)

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Korrekt :-) o.T.

Antwort von Schwoba-Papa am 09.12.2005, 14:49 Uhr

.

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.... Psychologin.....,

Antwort von horrend am 09.12.2005, 15:28 Uhr

... Schneiderin, Köchin, Innenarchitektin, Dekorateurin, Friseurin, Freizeitberaterin und Animateurin, ähm... Prostituierte ??? **gg (krieg ja Taschengeld), Fensterputzerin, Unternehmensberaterin.... LOL
und das alles für ein Taschengeld, wirklich einmalig auf dem Arbeitsmarkt....

LG Ilona

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