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Geschrieben von felinchen am 13.05.2006, 15:24 Uhr

eigenartige schliessung von firmen

kennt soetwas jemand von euch ?
dass einfach ohne vorwarnung eine firma die gut läuft geschlossen wird weil irgend jemand im konzern das beschliesst. menschne sind doch keine schachfiguren...
http://derstandard.at/?url=/?id=2445083
leider ist mein mann betroffen

lg
feli

 
3 Antworten:

Re: eigenartige schliessung von firmen

Antwort von Karl-Heinz am 13.05.2006, 15:29 Uhr

Ja, zwar nicht in der Ausführung. Kverneland schliesst sein Werk in Gottmadingen bei Singen, obwohl das Werk einer der wenigen ist, die Gewinne einfährt.

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oje

Antwort von ninas59 am 14.05.2006, 0:59 Uhr

Ich habe mal einen Betriebsrat installiert als solche Probleme angingen.
Es war möglich EINIGES abzufangen, aber nur weil keiner der Geschäftsleitung auf die Idee kam, dass ich (damals) kleines liebes Mäuschen dafür verantwortlich war.

Ich komme auch aus dieser Branche ( da hatte ich eine eigene Firma), der kapitale Tod ist leider schleichend. Die Voranzeichen teilweise verschwindend.

Ich weiss nicht wie die Geschäftführer vorgegangen sind, aber vielleicht haben sie bis zum gehtnichtmehr versucht die Rettunganker zu werfen. Üblich ist die Übernahme größerer Firmen, aber die haben sich schon überall eingekauft und die ehemaligen Geschäftsführer vor die Tür gesetzt.

Ihr müsstet euch vielleicht mit der IG-Medien in Verbindung setzen vielleicht bekommt ihr sinnvolle Beratung.

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Re: eigenartige schliessung von firmen

Antwort von Petra28 am 14.05.2006, 11:49 Uhr

Hallo,

erstmal: es tut mir natürlich leid, dass dein Mann seine Stelle verloren hat. Und die Art und Weise ist natürlich auch nicht die feine Art. Tatsächlich hat die Firma wohl Angst vor geschäftsschädigendem Verhalten der gekündigten Mitarbeiter.

Du schreibst, dass die Firma gut lief. "Gut laufen" ist aber relativ - vielleicht läuft es bis jetzt gut, die Aussichten sind aber schlecht. Ohne genaue Zahlen und den Markt zu kennen, kann ich das nicht beurteilen. Wahrscheinlich nicht einmal dein Mann (es sei denn, er wäre für die Finanzen des Unternehmens zuständig gewesen.)

Allgemein kann ich sagen, dass die Software-Branche (und die Spiele-Branche) kein einfaches Geschäftsgebiet ist:

- sehr teuer (man benötigt eben viel teures "Humankapital" - die Programmierer (Ich hasse das Wort "Humankapital", aber anders kann man das hier nicht ausdrücken.)
- sehr schnelllebig

In dem von Dir genannten Standard-Artikel las ich: "und weil Gewinn- und Profitmaximierung das einzige Kriterium im kapitalistischen Wettbewerb zu sein scheint"

Welches Kriterium sollte man denn sonst ansetzen?

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