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1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von Banu28 am 13.03.2018, 12:05 Uhr

@und: Da muss ich mal widersprechen...

Der Migranten-Anteil hat einen großen Einfluss auf die Qualität des Unterrichts. Die meisten Migranten stammen ja nicht aus Bulgarien, sondern aus dem islamischen Kulturkreis. Weil Jungen dort zu Hause schon der Mutter etwas befehlen dürfen, wenn der Vater nicht da ist, tun sie sich oft schwer, die Autorität einer Lehrerin zu akzeptieren. Viele türkische Kinder werden zudem bewusst aus dem Kindergarten ferngehalten, um nicht zu früh von unserer schlechten westlichen Kultur beeinflusst zu werden. Sie kommen daher oft mit null Deutschkenntnissen in die Grundschule, obwohl sie in Deutschland geboren sind.

Die Lehrerin meiner Tochter hat früher an einer GS mit hohem Anteil an Migrantenkindern gearbeitet. Sie sagte, dass ein normaler Unterricht hier nicht möglich war, sondern dass sie die vier Jahre gebraucht hat, um den Kindern überhaupt Deutsch beizubringen und halbwegs passable Schreibkenntnisse in dieser "Fremdsprache". Vom Umgang mit westlichen Traditionen und Gepflogenheiten (wie der Gleichwertigkeit von Frauen) ganz zu schweigen. Schlimm für die deutschen Kinder der Klasse, die dadurch sehr ausgebremst wurden.

Klar gibt's auch die unerzogenen Wohlstandskinder, die verhaltensauffällig werden können. Das ist eine eigene Baustelle, das sehe ich auch so. Es gibt aber auch die auffälligen Kinder aus dem "Prekariat", die - zumindest an der Grundschule - den weitaus größeren Anteil an den verhaltensgestörten Kindern ausmachen.

Die Lehrerin meiner Tochter, die inzwischen hier an der Schule ohne Migranten-Anteil arbeitet, sagt, es sei das Lernparadies: Endlich ein normaler, effektiver Unterricht. Die ein, zwei verhaltensauffälligen Rabauken der Klasse jucken sie überhaupt nicht, die schafft sie mit links. Sie nennt unsere Schule glücklich das "Lummerland".

Ich will nicht falsch verstanden werden: Die Migrantenkinder können nichts dafür, dass sie oft mit schlechten Voraussetzungen in die Schule kommen. Es wäre sehr wichtig, dass sie schon mit drei Jahren in den Kiga gehen, um fließend Deutsch zu lernen und auch unsere Kultur verstehen und ihre Regeln einüben zu können.

LG

 
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