1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von teddy.666 am 11.10.2009, 17:52 Uhr

zum thema: ich bin echt erstaunt....

also ich habe zwei kinder eins wurde mit der umifiebel rangeführt und der zweite jetzt mit der tobifiebel.
diktate wurden bis jetzt nicht geschrieben und bei der großen erst ab dem 2. schuljahr als sie wirklich lesen konnten.
lesen konnte man sagen ab weihnachten. der kleine kann zwar schon einige wörter zusammen setzen, aber lesen kann man das nicht behaupten. klar könnten sie in mathe 1 + 3 als arbeit schreiben, aber ehrlich, sie sind doch erst 6 wochen in der schule - halte das für totalen quatsch.... sie müssen noch lang genug arbeiten, test etc. schreiben, da kann man doch das 1. locker angehen lassen

 
15 Antworten:

Re: zum thema: ich bin echt erstaunt....

Antwort von BM 123 am 11.10.2009, 18:06 Uhr

Ich find es sehr gut das diese Tests geschrieben werden.
Meine hat am Freitag auch den ersten geschrieben nach 4 Wochen Schule, sie fand es lustig mit den Ranzen dazwischen und auch nicht schwer.


So sieht die Lehrerin sofort bei wem noch Übungsbedarf besteht bevor grössere Lücken entstehen.
Lernzielkontrolle nennt man das und ich kann daran nur positives erkennen.

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Re: zum thema: ich bin echt erstaunt....

Antwort von Häsin am 11.10.2009, 19:55 Uhr

Bei uns wurden auch bereits die ersten Tests geschrieben und ich halte das für eine durchaus sinnige und gängige Vorgehensweise.
Wo wird hier Druck erzeugt?
Die Tests dienen-wie meine Vorschreiberin bereits erwähnte- doch in erster Linie als Lernzielkontrolle.
Unserem Erstklässler bereiten diese Aufgaben durchaus Spaß, es ist doch eher noch ein spierlerisches Heranführen an das, was auf die Kinder zukommt.

LG

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sehe das ähnlich ...

Antwort von Leseratte am 11.10.2009, 21:30 Uhr

Meine Tochter hat das auch nicht so gesehen, die fand das eher spannend. Fehler waren bei uns auch drin. Aber das wurde da ja nicht benotet, sondern ein Text darunter geschrieben - wie z. B. du hast gut gearbeitet, übe aber in den Ferien noch ein bisschen oder anderes.

Habe auch selbst gesehen, wo unsere noch "Schwierigkeiten" hat. Sie hat z. B. Probleme zu hören, wo genau z. B. ein I ist. Anlaut (kein Problem) - aber Mitte oder Wortende hört sie noch nicht richtig.

So macht es halt jede Lehrerin anders. Als Mutter kann man es eh nicht beeinflussen.

Komisch fand ich, dass sogar die Minuten darunter geschrieben wurden, die das Kind gebraucht hat. Die sollen doch lieber richtig überlegen, als nach Uhr zu arbeiten - zumindest am Anfang.

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Re: zum thema: ich bin echt erstaunt....

Antwort von Annas Truppe am 11.10.2009, 23:59 Uhr

Hallo teddy.666,

das ist alles eine Frage der Sicht- und Darstellungsweise.

Im Frühjahr habe ich die Lehrerin meines damals Erstklässlers auch auf Tests angesprochen, die in anderen 1. Klassen bereits geschrieben werden, kleinen Geschichten, die andere Erstklässler schon schreiben etc.

Da erwiderte sie ihrerseits erstaunt, das mache sie mit den Kindern auch alles. Nur bezeichnet sie eben ein paar Rechenaufgaben nicht als Test und lässt auch nicht die Ranzen zwischen den Kindern aufstellen; dennoch ist das eine Lernzielkontrolle. Ebenso nennt sie die wirklich netten Sätzchen, die die Kinder mal versuchen, nicht gleich "Geschichten".

Man könnte nun lange diskutieren, welcher Lehrer mit seinem Vorgehen bei der Bezeichnung täglichen Schulgeschehens richtig liegt ...
Jedenfalls darf man sich recht sicher sein, dass deine Kinder in der Schule mehr oder weniger das Gleiche machen wie alle anderen Schulkinder auch.

Gruß Anna

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Re: zum thema: ich bin echt erstaunt....und ich bin entsetzt

Antwort von eleanamami am 12.10.2009, 12:55 Uhr

Selbst auf die Gefahr hin, dass ich gebetsartig klinge, möchte ich meine Meinung kund tun….Tests, Probe, Lernzielkontrollen etc. schreibt man nur dann in der Schule, wenn man die Kinder im gleichen Tempo, mit gleichen Methoden durch den Stoff jagt, mit dem Ziel, das alle zum gleichen Zeitpunkt das gleiche Ziel erreichen….ein fiktives Ziel, das dann die Norm ist! Wer es schafft, ist gut, wer nicht ganz, ist mittel, wer es nicht meistert ist schlecht. Schon sind die Kinder in den Schubladen, aus denen sie bekanntlich schwer wieder raus kommen….

Aber so funktioniert Lernen nun mal nicht! Jedes Kind hat andere Lernwege, andere Interessen, andere Voraussetzungen, ein individuelles Tempo…….Das kann nicht durch einen Test abgefragt werden.
Außerdem ist ein Test immer ein Ausdruck einer defizitären Schule…..Was können die Kinder noch nicht! Darauf werden sie reduziert, auf Defizite.

Aber Kinder sind geborene Lerner und möchten eigentlich nichts anderes tun. Nur sie möchten ihre eigenen Wege gehen, wie sie es bis dahin auch getan haben. Und sie möchten nicht bewertet werden, wie sie es bis dahin auch nicht wurden. Oder habt ihr Test durchgeführt mitten im Lauflernprozeß oder Sprechlernprozeß, habt Zeiten gesetzt mit genauem Datum??? Das würde keiner Mutter einfallen und das ist gut so, sonst würden wir den Kindern selbst das verderben, den Spaß, den Forscherdrang, die Neugier….das Lernenwollen.

Die Schule tut dies und nimmt den Kindern damit die Möglichkeit wirklich zu lernen…..und vor allem lange gern zu lernen.

Wie sagte ein ganz bekannter Mann aus der Wirtschaft:“ Das ganze Leben ist Lernen, außer während der Schulzeit“

Die Testschreiberei, wenn möglich mit Sichtschutz zwischen den Kindern, bringt nur dies….die Kinder lernen, dass sie nur auf diese Testergebnisse reduziert werden, sie lernen Konkurrenzdenken kennen, Einzelkämpfertum, ganz viele lernen, dass sie jetzt schon versagen, wenige lernen, dass man ohne Anstrengung positiv im Mittelpunkt stehen kann, die meisten machen die Erfahrung, dass eigene Wege, Ideen und Fragen nicht von Bedeutung sind, wichtig ist nur, dass man die Fragen des Tests beantworten kann…..dann kommt man ganz gut durch……

Und nein, keine Lehrerin braucht diese Tests, um zu wissen wo die Kinder stehen! Das weiß man auch so, vorausgesetzt man beschäftigt sich mit den Kindern und nicht mit dem Stoff!

Und ja, ich bin nach dem Schulgesetz auch verpflichtet Test zu schreiben. Aber nicht in der ersten Klasse und nirgendwo steht, dass alle Kinder ihn zur gleichen Zeit schreiben müssen.
Die Kinder bekommen einen Kompetenzraster und wenn sie der Meinung sind, sie haben den Stoff drauf, können sie sich zur Überprüfung anmelden….denn der Test soll den Kindern zeigen, welche Fortschritte sie gemacht haben und nicht was sie nicht können……

Diese Thema bewegt mich wirklich sehr...nicht nur weil Neurodidaktiker diese Überprüfungspraxis in deutschen Klassenzimmer anprangern, sondern weil ich als Mutter eines Fastvorschulkindes sehe, dass jede Minute ihres Lebens Lernen ist und das wir in der Schule diese innere Motivation absterben lassen, unter anderem durch diese blöden Proben oder wie sie auch immer genannt werden....

LG

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Re: zum thema: ich bin echt erstaunt....und ich bin entsetzt

Antwort von Reni+Lena am 12.10.2009, 15:31 Uhr

cool....hab ich mir abgespeichert. Da steht alles drin...
Danke für die mühe


Lg reni

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Re :eleanamami

Antwort von BM 123 am 12.10.2009, 18:33 Uhr

Du bist eine ganz liebe trotzdem find ich du siehst das alles zu schlecht.
Die Tests so früh schon find ich sehr gut,weil es genug Kinder gibt die zwar mit dem Schulstoff schwertun aber schlau genug sind dies zu vertuschen.

Ich find es schwer für eine einzige Lehrerin diese paar Kandidaten unter 30 Schülern zu orten.
Und wenn dann dauert es garantiert länger als mit einem kurzen Test.

Wir haben nunmal große Klassen,Notengebung und Dreigliedriges Schulsystem.
Daran wird sich so schnell nichts ändern also jammer ich auch nicht daran rum sondern mach das beste daraus und das geht auch.

Man kann es drehen und wenden wie man will ,es wird immer bessere,schlechtere,schnelle und langsame geben.


Ich zeig meinem Kind die positiven Dinge und werd garantiert nie von Notendruck reden.
Das muss nämlich nicht sein wenn ich damit anfange bekommt mein Kind natürlich ein Problem damit.
Ich find es liegt viel an uns Eltern wie wir damit umgehen,ob wir jammern über das böse ungeeignete Schulsystem oder unseren Kindern zeigen wie sie erfolgreich damit umgehen.

Ist doch nicht so schwer





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Re: Re :eleanamami

Antwort von eleanamami am 12.10.2009, 18:52 Uhr

Guten Abend, in der Tat bin ich ziemlich verzweifelt, wenn ich mir unser Schulsystem anschaue. Aber Schwarz sehen hilft niemanden...also versuche ich zumindestens mit den mir anvertrauten Kindern eine kinder-und lernfreudige Schule zu gestalten...

* Die Tests so früh schon find ich sehr gut,weil es genug Kinder gibt die zwar mit dem Schulstoff schwertun aber schlau genug sind dies zu vertuschen.*

In einer Lernathmosphäre, in der sich über jeden Lernfortschritt gefreut wird, wo Leistung und Anstrengung Anerkennung findet, wo der Fehler nur ein Zwischenschritt ist und nicht von einer pädagogischen Inquisition gejagt wird, da haben es Kinder nicht nötig zu schummeln, sich durchzumogeln......sie kommen zu mir oder gehen auch zu einem Klassenkameraden und sagen......" Das kann ich noch nicht, kannst du mir helfen," oder " Ich brauche deine Hilfe", " ich komm allein nicht weiter"

Etwas nicht zu können ist bei uns kein Makel, sondern ein Grund daran weiter zu arbeiten.......

ABER wenn sich so kleine Kinder schon Taktiken ausdenken, um da durch zu kommen, dann hat die Schule schon ganze Arbeit geleistet....



Das habe ich gemeint, echtes Lernen braucht keine Beurteilung durch Außenstehende.....die Kinder wissen wo ihre Stärken und Schwächen sind! Und wenn diese Schwächen nicht als Defizit gesehen werden, dann gehen sie offen damit um......und arbeiten daran..

LG

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Re: Re :eleanamami

Antwort von BM 123 am 12.10.2009, 19:30 Uhr

Dieses Mädchen hatte die Taktik vom ersten Schultag an drauf.
Also kann die Schule da noch nichts dafür.
Sie hat ja auch meine Tochter und eine andere Freundin gebeten ihr zu helfen,nur ist es auch für einen Schulanfänger der sich leichttut nicht einfach seine eigenen Arbeitsblätter zu machen und der Freundin noch alles zu erklären.
Ende vom Lied , meine Tochter und das andere Mädchen haben bevor sie ewig erklären einfach ihre Sachen mitgemacht.
So ist gar nicht groß aufgefallen das sie schon an den einfachsten Dingen gescheitert ist und die Lücke wäre immer grösser geworden.
So ist das zum Glück nach nur 4 Wochen aufgefallen.

Als ich übrigens mitbekommen hab das meine Tochter auch Arbeitsblätter von ihr macht hab ich ihr gesagt das sie das lassen soll weil es der Freundin nicht wirklich hilft.

Ich finde nach wie vor es liegt viel an den Eltern wie die damit umgehen.

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Re: Re :eleanamami

Antwort von BM 123 am 12.10.2009, 20:23 Uhr

Also diese Lernzielkontrollen find ich harmlos,was ich schlimm finde ist diese ganze Testmaschinerie die im Kindergartenalter anläuft.

Sprachtests und weiß der Geier wie sie alle heißen,da sag ich NEIN!
Meine Kinder sind gesund und ich geh zu den U-Untersuchungen und damit ist gut.
Sie müssen sich nicht vor jedem Affen beweisen.
Ich denke darum hat die Freundin auch gleich von Anfang an die Durchmogeltaktik benützt,weil sie im Vorfeld schon Tests durchlaufen hat die meine nicht gemacht hat.
Kinder sind ja nicht blöd und merken gleich was los ist..

Aber das Thema gehört wohl eher ins Vorschul oder Kiga Forum.
Vielleicht ist sie deshalb schon nicht so unbefangen in der Schule gestartet wie viel andere Klassenkameraden.

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Re: Re :eleanamami

Antwort von eleanamami am 13.10.2009, 7:54 Uhr

Weißt du, sie hat sich helfen lassen, weil sie wußte, dass sie den Anforderungen nicht gerecht werden kann. Sie ist überfordert und das kann mehrere Ursachen haben....... das ist eben die Crux mit diesen test...nicht alle Kinder sind zum gleichen zeitpunkt am gleichen Ziel und das ist gut so und völlig normal. Aber eben diese Kinder, die etwas mehr Zeit brauchen , fallen durch.....

Ich bin sowieso dafür, Kinder nicht nach dem geburtsdatum einzuschulen, sondern nach ihrer Entwicklung.....

Stell es dir anders vor....deine Tochter wäre dieses Mädchen und deine Tochter hätte jetzt schon nach 4 Wochen Schule die Erfahrung gemacht, dass sie das nicht bewältigen wird.....und deine Tochter hätte für sich innerlich beschlossen, dass sie sich da irgendwie durch muss.......den Preis würde dann deine Tochter bezahlen......

LG

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Machen die Eltern nicht oft den meistens Druck ...

Antwort von Leseratte am 13.10.2009, 8:03 Uhr

... also ich sehe diese Lernkontrolle auch positiv. Man sieht als Mutter wo liegen die Schwachstellen. Druck würde ich aber nie ausüben. Dort wo unsere die meisten Fehler gemacht hat (wusste ich aber auch schon ohne Lernkontrolle) üben wir jetzt halt verstärkt. Das geht aber spielerisch zu, wir haben ja Ferien. Jeden Tag 2 x 5 Minuten lesen und 1 bis 2 Übungsblätter - da ist kein 7-Jähriges Kind überfordert. Lieber gleich von Anfang an richtig, als wenn man nach einem Jahr feststellt - oh je mein Kind hat starke Defizite.

Ich kann mich noch an meine Schulzeit erinnern, als ich die erste 6 nach Hause gebracht habe und meine Eltern total klasse reagiert haben. Weder geschimpft, noch sonstwas. Allerdings musste ich ab dem Zeitpunkt 2 Jahre in Nachhilfe (war glaube ich in der 5. Klasse) - einfach weil ich es brauchte. Diese Nachhilfe hat mir damals viel gebracht. Und mein Abi habe ich trotz dieser einen 6 auch geschafft.

In der 1. kann man ja noch als Mutter eingreifen - ohne Druck. Wir haben uns z. B. Lesekarten gebastelt. Da war sie mit Feuereifer dabei und die nehmen wir jetzt täglich zum Lesen üben.

Ich denke nicht, dass eine Lehrerin Kinder in "Schubladen" schiebt, nur weil die Lernkontrolle schlecht ausfällt - zumindest nicht bei 95 % der Lehrer.

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Re: Machen die Eltern nicht oft den meistens Druck ...

Antwort von eleanamami am 13.10.2009, 9:14 Uhr

Mag sein, dass viele Eltern sich vornehmen keinen Druck auszuüben......aber sie tun es trotzdem.......wenn auch unbewußt.

Kind kommt mit schlecht ausgefallener probe nach hause, ist traurig ( im besten fall, viele haben Angst) und mama sagt" Macht doch nichts, beim nächsten Mal wird es besser! ( boah, wie ich den satz als KInd gehasst habe, das war Erwartungsdruck pur....)oder " Mach dir nichts draus" ......im Inneren der Mutter läuft aber ein ganz anderes Programm. Wir kennen das doch alle....Ursachenforschung, denn es ist uns nicht egal, wenn unsere Kinder nicht unseren Erwartungen entsprechen und da liegt der hase im Pfeffer....

" Ich fühle , was du fühlst"......Das ist ein gutes, sehr lesbares und dünnes Büch von J. Bauer über die Erkenntnis, das wir spüren, was unser Gegenüber fühlt. Dafür gibt es extra Spiegelneuronen.....

Kinder merken es, wenn es in uns brodelt......und setzen sich unter Druck, weil sie uns nie enttäuschen wollen!!!!

Also wozu war die Probe gut??? Du wußtest vorher, wo die "SChwächen " ( ich hasse dieses Wort) bei deinem Kind liegen........;-)

Wenn 95% der Lehrer Kinder nicht in Schubladen stecken würden, hätten wir 95% weniger Sitzenbleiber..........

LG

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Re: zum thema: ich bin echt erstaunt....und ich bin entsetzt

Antwort von oeli_bene am 13.10.2009, 10:46 Uhr

Sehr gut geschrieben. Mein grosser Sohn ist der Jüngste in der Klasse und hatte sich in der zweiten mit der schriftlichen Subtraktion schwer getan. Dazu brauche ich keine Tests, weder als Lehrer noch als Eltern, denn das sieht man ja an den Hausaufgaben. Im Zeugnis stand dann auch unter Subtraktion - die Zeugnisse sind hier sehr detailliert: "auf dem Weg es zu erlernen". Es hat halt etwas länger gedauert. Welchen Sinn hätte eine Probe gehabt? Frustration?

Den Stress habe ich beim nationalen Vergleichstest Ende der zweiten gesehen, der einzigen "richtigen" Probe. Die Lehrer haben die Punkte zwar geheim gehalten und nur in Einzeltreffen den Eltern mitgeteilt, aber sie wurden teilweise unter der Hand gehandelt. (Kind hatte in dem sauschweren Test übrigens 39 von 40 möglichen Punkten in Mathe und war damit bei den 2 oder 3% besten in ganz Frankreich. Aber in seiner Subtraktionsprobe in der Mitte der 2. hätte er eine 4 oder 5 gehabt.) Er ist jetzt in der Dritten, immer noch keine Noten.

In der Ersten verstehe ich es erst recht nicht. Wenn ich sehe, was mein Mittlerer kann (durch seinen Bruder!!!), würde er in jeder Matheprobe in der 1. Klasse eine 1 haben. Aber nur, weil er von Haus aus einen Vorsprung hat und zudem noch der Älteste in seiner Klasse sein wird. Er denkt dann, er wäre der Chef. Auch nicht besser.

Irgendwann braucht es Noten zur Differenzierung. Und da ist eben die Krux. In Deutschland ist die erste Differenzierung eben sehr früh.

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Re: Machen die Eltern nicht oft den meistens Druck ...

Antwort von BM 123 am 14.10.2009, 8:44 Uhr

Ja klar machen manche Eltern Druck weil sie wissen das ihr Kind eine gewisse Leistung eben bringen muss.
Ein Schulkind muss auch lernen mit Leistungsdruck umzugehen.
Später in den Klassenarbeiten ruhig zu bleiben,ein nervöses Hemd versaut ja vor lauter Angst die arbeit.
Das ist aber auch eher Sache der Eltern seinem Kind den Rücken zu stärken und das nötige Selbstbewusstsein zu geben.

Es ist eben Schule und kein Kindergarten mehr und wegen einer Lernzielkontrolle
kommt wohl niemand unter Leistungsdruck.

Und nicht alle Eltern bekommen mit wo es bei ihren Kindern im Unterricht gerade hängt.
Wir zeigen unseren Kindern lieber den Weg wie sie ihre Schulzeit erfogreich und ohne großen Stress bewältigen.
Zu Hause auf das Schulsystem schimpfende und jammernde Eltern demotivieren das Kind ja nur.
Weil eines ist ja wohl klar,so schnell wird sich nichts am System ändern und selbst wenn dann hat auch wieder jemand was zu jammern.
Bestimmt könnte es besser sein aber auch sehr viel schlechter.

Man kann durchaus damit klarkommen.

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