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Geschrieben von Maria3112 am 13.04.2010, 13:45 Uhr

Zahlenstrahl

komme gerade von der Schule, habe meine Tochter abgeholt und da kam mir die Lehrerin entgegen.
Ich fragte sie ob alles ok sei, und da meinte sie naja wir haben den Zahlenstrahl durch genommen sie hätte es der gesamten klasse erklärt, meine Tochter ging dann nochmal zu ihr und meinte sie habe es nicht verstanden,als sie es ihr nochmals erklären wollte guckte sie durch die Gegend.

Und dann meinte sie ich weiß es nicht genau aber ich vermute das sie evtl eine Mathe Schwäche hat...hääääää wie gesat es klappt soweit zuhause außer bis 20 - da hat sie etwas Probleme aber hat man da gleich eine Schwäche???

Ich mach mir jetzt wieder voll den Kopf, und überlege wie ich am besten und ohne Drück mit ihr üben kann?

 
5 Antworten:

Re: Zahlenstrahl

Antwort von zweimam am 13.04.2010, 14:01 Uhr

Sei doch froh, dass die Lehrerin dich frühzeitig auf eventuelle Probleme anspricht. Du schreibst ja selbst, dass sie "bis 20", was immer das bedeuten soll, so ihre Probleme hat.

Rechenschwäche kann man genauso gut in den Griff kriegen, wie LRS, das ist doch kein Makel!!!! Schau halt, wie es weitergeht, mit dem Rechnen und bleib mit der Lehrerin diesbezüglich in Kontakt. Die will deiner Tochter nichts böses! Sie will nur, dass alle Kinder vernünftig Rechnen und Schreiben lernen, und das ist auch ihre Aufgabe.
Vielleicht löst sich ja alles in Wohlgefallen auf, vielleicht braucht deine Tochter aber auch Hilfe. Sei einfach sensibilisiert, und hilkf deiner Tochter, wenn es nötig ist.

Grüße
zweimam

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Re: Zahlenstrahl

Antwort von Patti1977 am 13.04.2010, 14:10 Uhr

Versuche Mathe optisch darzustellen. Mahle mit ihr den Zahlenstrahl. Gerade Zahlen mit einer anderen Farbe als ungerade. Male ihre Finger drunter, damit sie einen Vergleich hat. Die 10 und die 20 würde ich nochmal fett hervorheben. Vielleicht fehlt ihr die Vorstellung zur Menge. Glasdekosteine 10 rote, 10 grüne geben beim Rechnen auch gute optische Reize. Und dränge nicht zu viel. Bleib aber immer dran. Gut ist doch, dass sie bei der Lehrerin selbst nachfragt. Großes Lob von mir an sie. Das zeigt: Sie ist bemüht. Gut, beim nochmal erklären: War bestimmt in der Pause und da schauen sie, was die anderen machen, das ist dann einfach interessanter. Und ganz wichtig: Mach dir weniger Druck und Gedanken sonst überträgst du ihn. Und dann kommt eine Sperre in den kleinen Kopf. Mach den Fehler selbst oft genug und dann gehts nach hinten los.

Ich habe beim Jungen das Problem mit der Schönschrift, er hat da auch eine "Schwäche". Ab zur Therapie . *ironieoff*

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Re: Zahlenstrahl

Antwort von Heike-SU am 14.04.2010, 8:57 Uhr

Hallo,
jetzt schon von Rechenschwäche zu sprechen finde ich etwas verfrüht. Es gibt nun mal Kinder, bei denen fällt der Groschen halt später (habe auch so ein Exemplar zu Hause). Wenn jedes Kind, das nach dem 1. Schulhalbjahr noch nicht richtig verstanden hat, wie das mit dem Rechnen (vor allem der 10er-Übergang) funktioniert, dann wäre meine Große die 1., die eine Rechenschwäche hat!! Kinder haben nun mal ihre Vorlieben. Und da gibt es auch Kinder, denen Mathe nun mal nicht so liegt. Unsere Große wird nie ein Mathe-Ass werden, aber dafür hat sie andere Stärken. Und das wird bei Deiner Kleinen auch so sein.
Aber das hilft Dir in der momentanen Situation nicht. Da ist jetzt ein "Problem", zu dem Du eine Lösung brauchst.
Nim mal das Wort "begreifen" aus einander. Da steckt das Wort "greifen" drin. Eventl. ist Deine Maus auch ein Kind, das die Sachen "begreifen" (im wahrsten Sinne des Wortes be-greifen) muss. Bei uns hat das Rechnen mit Dingen (Murmeln, Stifte, Steine usw.) sehr gut funktioniert. Oder am Abendbrottisch die Scheiben Gurke auf den Tellern zusammen zählen. Auch die Rechenkette hat sehr gute Dienste geleistet. In der Klasse unserer Kleinen (1. Klasse) haben sie auch Rechenboxen, Rechenschieber usw. Die Finger werden von meiner Großen (2. Klasse) übrigens immer noch ab und zu zu Hilfe genommen...
Aber: Mach' Deiner Maus keinen Druck. Versuche mit ihr zu üben. Aber max. 10 Minuten am Stück. Und wenn Du merkst, dass sie blockiert, brich gleich ab. Das Wichtigste ist doch, dass sie den Spaß am Lernen und an der Schule nicht verliert.
Kopf hoch, mach Dir nicht so viele Gedanken. Das spürt Deine Kleine nämlich auch.
LG
Heike

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Gib dem Talent seine Hauptrolle, dann lässt es Dich gerne Regie führen!

Antwort von Franz Josef Neffe am 14.04.2010, 11:28 Uhr

Manchmal sind Lehrerinnen einfach blind. Sie sollten doch wissen, dass man nur mit dem Herzen gut sieht. Was Deinem Kind bei ihr fehlt, ist nicht mehr Mathe sondern mehr Menschlichkeit: das würde Mathe verstehbar und vor allem verdaubar machen.
Als Ich-kann-Schule-Lehrer würde ich erst mal ihr Mathe-Talent persönlich begrüßen und ihm seine Güte bestätigen. Ich würde seine Feinheit bewundern und ihm mein lebhaftes Interesse an einer guten Zusammenarbeit bekunden. Danach tät ich ihr sagen: "Auf Dein Mathe-talent kannst Du Dir was einbilden." Sie würde sicher gleich 2 cm davon wachsen. So einfach geht das. Wenn das die Lehrer nicht können, dann mach es doch einfach DU. Du hast das Talent dazu!
Gib dem Talent eine Hauptrolle, dann lässt es Dich gerne Regie führen!
Ich freue mich auf Euren Erfolg.
Franz Josef Neffe

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Re: Gib dem Talent seine Hauptrolle, dann lässt es Dich gerne Regie führen!

Antwort von koelbach am 14.04.2010, 21:02 Uhr

Sogenannte "Matheschwächen" sind im Grunde ein Problem des Mathematikunterrichts, der für einige Kinder zu schnell von der konkreten auf die abstrakte Ebene wechselt, den Kindern fehlt die Vorstellung, dass diese abstrakten Zahlen etwas mit Mengen zu tun haben.Wichtig ist, dass die Lehrerin merkt, dass ein Kind Schwierigkeiten hat und es nicht einfach als etwas langsamer "abstempelt". Ich weiß natürlich nicht, ob in der Schule deiner Tochter ausreichend differenziert wird, aber einigen Kinder tut zustätzliche Unterstützung von Fachleuten einfach gut. Es besteht sonst die große Gefahr, dass die Kinder anfangen, schematisch zu rechnen, dem Ganzen aber gar keinen Sinn geben können. Wenn Lehrer nicht richtig hinschauen, fällt eine Dyskalulie oft gar nicht auf. Fakt ist aber, dass Dyskalkulie umso schneller gänzlich behoben werden kann, je früher sie erkannt wird. Wenn man bis Ende der zweiten Klasse wartet, dauert es umso länger und sie Kinder leiden richtig! Eine besondere Empfehlung ist das http://www.zdb-bonn.de/ (Zentrum für Dyskalkulietherapie Bonn), hier wird in kurzer Zeit mit hohem Sachverstand und spielerisch das behoben, was sich ansonsten durch ein ganzes Kinderleben als Kampf gegen das Versagen zieht. Dem Kind ist mehr geholfen, wenn man frühzeitig handelt - und da man in den Zentren auf Kinder mit Versagensgefühlen eingestellt ist, werden sie dort auch gleichzeitg wieder aufgebaut und ermutigt. Meine Meinung als Förderschullehrerin ist definitv: Lieber abchecken lassen und sich freuen, wenn alles Ok ist, als sich hinterher wegen "unterlassener Hilfeleistung" ein schlechtes Gewissen machen zu müssen. Es sei dazu gesagt, dass ich ein absoluter Gegner der Übertherapierung bin!

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