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1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von Zwerg1511 am 25.10.2018, 8:36 Uhr

Wieso soll die Mutter Sachen sagen, die gar nicht so sind?

"Sag, dass Deine Tochter sich ja unmöglich benehmen muss, wenn sie sogar Pausenverbot bekommt." oder "Wegen der Musikschule würde ich sagen, dass Du vermutest, dass Deine Tochter absichtlich falsch gelaufen ist."

Warum soll sie der Lehrerin so was sagen? Also ganz ehrlich, dass finde ich schrecklich. Das Kind schlecht hinzustellen, um sich bei den Lehrern einzuschleimen.

Das Kind ist nicht falsch gelaufen, sondern wurde nicht zur Musikschule geschickt. Das war mit Sicherheit ein Versehen der Lehrerin (vielleicht war der Tag an sich schon stressig und da passiert halt mal sowas).

Es geht doch darum, objektiv zu klären, was passiert ist, die Situation zu verbessern und nicht das Kind als Schuldigen in allen Punkten zu etablieren.

Ich würde das Gespräch mit der Lehrerin suchen und mir einfach mal die Situation schildern lassen und die Frage stellen, was gemeinsam getan werden kann (Eltern und Lehrerin), um die Situation zu verbessern. Hör Dir das Ganze an: Manchmal werden Strafen von Kindern auch anders/schwerwiegender empfunden, als sie es wirklich waren.

Wichtig ist es schon, dass die Kinder lernen, sich in eine Gemeinschaft und in die Klasse einzufügen. Aber die Umstellung von Kindergarten zu Schule ist auch enorm. Die einen schaffen das schneller, die anderen brauchen etwas mehr Zeit. Wir sprechen von Erstklässlern. Und wenn dann noch eine neue, unerfahrene Lehrerin die Klasse hat, brauchen einfach beide Seiten Zeit, um sich zu finden. Wichtig ist es mit der Schule konstruktiv zusammen zu arbeiten. D.h. aber nicht, dass man das Kind als Alleinschuldigen hinstellen muss.

Wegen Unterforderung: mein Sohn hat sich in der 1. Klasse auch ziemlich gelangweilt. Er konnte vor Schulbeginn Lesen und auch der Zahlenraum bis 20 war keine Herausforderung. Springen kam für uns aber nicht in Frage, da er motorisch einfach seine Zeit brauchte. Im Endeffekt hat ihm die 1. Klasse gut getan. Er hat hat gelernt langweilige Situationen auszuhalten. Auch er hat einige Aktionen gebracht, wie z.B. ein Buch auf die Toilette zu schmuggeln und dort lesend die Schulstunde zu verbringen, bis ihn die Lehrerin wieder eingesammelt hat. Gab natürlich auch Ärger, aber er hat daraus gelernt (die Lehrerin übrigens auch: wenn er fertig mit seinen Aufgaben war, durfte er im Unterricht lesen).

Wir haben hier auch eine sehr unruhige Klasse und ich würde mir wünschen, dass sich hier Maßnahmen mal mehr auf die betreffenden Kinder auswirken. Hier wird nämlich immer mit dem Gießkannenprinzip gearbeitet. 5 stören, die ganze Klasse darf etwas nicht machen.

Nur aufgrund Deiner Erzählungen hört sich das für mich jetzt nicht dramatisch an. Sprich mit der Lehrerin und dann mit Deiner Tochter. Das wird schon.

 
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