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1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von Pamela am 10.03.2008, 12:10 Uhr

was soll ich tun ;Sohn verwechselt die Zahlen

Hallo
Fabio (wird im Juni 6) soll im september zu Schule. Nun wurde in der KITA festgetellt das er Zahlen verwechselt oder speigelverkehrt schreibt manchmal auch wenn man sie richtig vorschreibt. Ich war mit Ihm zu Ergo(bei 2 versch. je 4 Std) und da teilte man mir mit er sei okay brauche das nicht der Typ wo im Kindergarten ist (Leiter einer Fördergrundschule) behauptet aber das Gegenteil und möchte ihn glaub bei sich auf der Schule sehen. Wie soll ich damit umgehen und wie kann ich meinem Sohn helfen?

 
9 Antworten:

Re: was soll ich tun ;Sohn verwechselt die Zahlen

Antwort von chatilia am 10.03.2008, 12:42 Uhr

weiss nicht, ob das weiterhelfen könnte, aber ich mache es bei meinem sohn folgendermassen:

wenn er ein buchstabe oder eine zahl verwechselt, dann versuche ich irgendwie, ein bild dahinter zu malen, das er dann hervorrufen kann.

also zum beispiel lehnt sich die '3' an drei steile berge, die ich rechts von der drei zeichnete.

oder das 'b' wie 'bauch' hat den bauch so vollgepackt mit keksen, dass es sich gar nicht umdrehen kann, den bauch trägt man sowieso vorne, es kann also nicht ein 'd' draus werden, weil wir niemanden kennen, der den bauch hinten trägt :-).

bei uns klappt es jetzt prima, die bilder helfen ihm und wenn er unsicher ist, dann sage ich ihm nur: denk an das bild! - dann geht's problemlos.

bei uns funktioniert es, warum weiss ich auch nicht. vielleicht eine idee für euch?

alles gute!

Re: was soll ich tun ;Sohn verwechselt die Zahlen

Antwort von mma ramotswe am 10.03.2008, 12:58 Uhr

hallo

was sagt den euer beh. kia ????

denn nach dem was du schilderst - habe ich das gefühl das er kinder für seine schule sucht und nicht immmer objektiv ist

mfg

mma

Der Kinderarzt findet

Antwort von Pamela am 10.03.2008, 13:17 Uhr

ihn in Ordnung nichts auffälliges.

Re: was soll ich tun ;Sohn verwechselt die Zahlen

Antwort von Pemmaus am 10.03.2008, 13:20 Uhr

Erstmal... ruhig Blut!

Warum sollte denn dein Sohn überhaupt schon Zahlen behalten? Er geht noch in den Kindergarten. Im Kiga ist es nicht unnormal, dass die Kids Spiegelschrift schreiben. Zeichne ihm lieber Formen vor. Aber nicht so was Abstraktes wie Buchstaben und Zahlen. Die soll er in der Schule lernen.

Klar, bei uns im Kiga war es am Schluss auch so, dass jedes Kind irgendwo seinen Namen in Druckschrift schreiben konnte und auch erkannt hat. Zahlen lesen und schreiben konnten die meisten auch. Und hin und wieder haben die Kidis auch versucht, ein paar Buchstaben zusammenzuziehen, ja. Auch manchmal was aufzuschreiben. Und das war sehr oft in Spiegelschrift.

Jetzt... nach 7 Monaten Schule kann man sagen, dass lediglich 1 Kind von 22, die es im Kiga waren, in der Schule nicht erfolgreich ist.

Was ich damit sagen will... keine Panik! Genieße die noch freie Zeit mit deinem Sohnemann und im Buchstaben, die falsch sind, kannst du dich in einem Jahr kümmern!

LG
Pem

Keine Panik....

Antwort von sumse am 10.03.2008, 14:38 Uhr

viele Kinder schreiben noch bis weit ins 1. Schuljahr hinein Zahlen und Buchstaben spiegelverkehrt, das ist völlig normal :-) Manche Kinder schreiben sogar komplette Wörter gespiegelt, das würde so mancher Erwachsene nicht mehr schaffen. Sogar in meinem aktuellen 4. Schuljahr ist ein Mädel, das immer noch ab und zu die 3 und das Fragezeichen spiegelt. Ansonsten sehr pfiffig!
Wichtig ist, dass dein Sohn Mengen erfassen kann, d.h., wenn drei Bonbons vor ihm liegen, sollte er dir die Mange benennen können (Abzählen erlaubt!). Er muss noch nicht die Zahlzeichen wissen, die lernt er in der Schule!

normal

Antwort von Anja + M+M am 10.03.2008, 14:50 Uhr

Hallo,

würde mich den Vorschreiberinnen anschließen und behaupten, das ist normal.

Meine Erstklässlerin schreibt leidenschaftlich gerne und auch gut, nur ab und zu schleichen sich plötzlich spiegelverkehrte Zahlen (Buchstaben eigentlich nicht) ein. Sie merkt es selbst erst gar nicht, erst wenn ich sie darauf hinweise!

Wenn sonst alles ok ist, sehe ich echt keinen Grund für die Förderschule!!

LG Anja

unglaublich

Antwort von like am 10.03.2008, 17:15 Uhr

Möchte mal behaupten, dass gaanz viele Vorschüler und auch Erstklässler spiegleverkehr schreiben eine Zeit lang und Zahlen und Buchstaben verwechseln. Deshalb zu behaupten, er soll auf die Föderschule, finde ich echt den Hammer - er sucht wohl dringend Schüler für seine Schule. Soll sie denn geschlossen werden, wenn er nicht genug hat?

Re: unglaublich

Antwort von dhana am 10.03.2008, 20:27 Uhr

Hallo,

ich hab hier auch ein Vorschulkind das seinen Namen sehr gern Spiegelverkehr schreibt - und Zahlen kennt er zwar, schreibt er aber noch gar nicht.

Nachdem er momentan die Vorschulgruppe der Sprachheilschule (Förderschule Lernen und Sprache) besucht wurde er vom Gesundheitsamt und der Förderschullehrerin extra getestet um herauszufinden welche Schule für ihn die richtige ist.
Tja - er ist zu gut für die Förderschule und wir werden dort keinen Platz bekommen.
Bei uns zumindest sind die Plätze nur mit Kinder belegt, die auch wirklich mehr Unterstützung brauchen und jedes Kind das in der Regelschule zurechtkommen wird, bekommt keinen Platz - eher Förderung an der Regelschule.

Aber nur spiegelverkehrt schreiben ist bei uns nicht ausschlaggebend gewesen - und wurde auch gar nicht abgefragt - schreiben lernen die Kinder ja erst noch und ist keine Vorraussetzung für die Einschulung.
Bei uns wurde mehr auf das Mengenverständnis geschaut - immer 3 Kartoffeln in einen Sack einkreisen oder was ist länger, wo sind mehr, was gehört nicht dazu, Bilder vergleichen und Fehler finden, auf einem Würfel erkennen wieviele es sind ohne abzuzählen,...

Solange es nur um das schreiben geht - das muß er vor der Schule ja wirklich nicht können. War denn sonst noch etwas auffällig?

Hier auch...

Antwort von Anita0406 am 11.03.2008, 12:03 Uhr

spiegelverkehrt. Allerdings ist unsere Große grade mal vier geworden. Die Erzieherin meinte aber, gerade wenn die Kinder so früh zum Schreiben anfangen und sich dafür interessieren (so ist es bei unserer halt), sollte man sie nicht so weiter machen lassen, weil das Gehirn sich das wohl gerne richtig angewöhnt. Um so länger die Kinder das also machen (unsere nun 5 Monate in etwa) um so schwerer könnte man es ihnen wieder "abgewöhnen".

Da man Kinder ihrer Meinung nach, aber nicht bewusst trainieren und ummodeln soll, gibt es einfache Tricks, die aus ihrer Erfahrung sehr gut wirken: Zum Beispiel geben sie den Kindern zwei Schüsseln. In der linken Schüssel sind getrocknete Erbsen/Mais/Bohnen etc. Die rechte Schüssel ist leer. Die Kinder werden dann aufgefordert mit einem Löffel die Sachen von der linken Schüssel in die rechte Schüssel zu löffeln. Dann wieder drehen und wieder von vorne. Immer von links nach rechts (also in Schreibrichtung). So bis zu fünfmal täglich. Das machen sie auch im KiGa mit den betroffenen Kindern.

Dann geben sie den betroffenen Kindern, die gerne schreiben möchten, ihre Namen ausgeschnitten mit gaaaaaanz feinem SChmiergelpapier. Die Kinder reiben erst ihre Hände fest aneinander, dann fahren sie mit den Fingern die Buchstaben nach, so wie man sie auch richtig schreiben würde. Auch täglich bis zu fünfmal.

Ergebnis: Das Gehirn gewöhnt sich wohl an die Richtung und in max. acht Wochen haben die Kinder diese "Probleme" nicht mehr. Ich bin gespannt, bei unserer sind wir noch nicht soweit, üben aber auch gerade seit 2 Wochen (was sie ja eher als Spiel sieht ;-)). Bei ihrer Freundin, die schon seit Anfang Dezember übt, hat das etwa Mitte Januar gefruchtet. Sie schreibt alles richtig herum.

Aber ein Grund für die Förderschule - der hat nen Vogel... ganz ehrlich...

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