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1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von EineMama99 am 07.04.2005, 9:55 Uhr

Vorzeitige Einschulung

Hallöchen!

Meine Tochter wird Anfang Juli 6 und ich habe anfang des Jahres beschlossen, sie doch noch dieses Jahr in die Schule zu schicken. Sie hat auch sehr großes Interesse, schreibt und übt auch schon wahnsinnig gerne und auch wirklich richtig gut. Jetzt wird in ihrem Kiga gerade das Würzburgerprogramm, zur Sprachentwicklung, durchgeführt. Letzte Woche wurde ich in der Kiga bestellt und mir wurde mitgeteilt das sie es besser finden würden wenn sie noch ein Jahr bleiben würde da sie angeblich große Verständnisproblem hätte. Das heisst sie versteht denn Sinn der Aufgaben erst dann wenn einige Kinder vor ihr diese Aufgabe schon gelöst haben. Zu Hause haben wir dann die gleichen Sachen geübt und sie hat es ohne Hilfe und ganz alleine wunderbar gelöst. Anfang dieser Woche habe ich erfahren, dass eine Erzieherin entlassen wird wenn soviele Kinder in die Schule gehen, deshalb haben sie bei allen KannKindern versucht sie zu halten. Jetzt habe ich aber doch etwas Angst, dass sich meine Tochter bei der Schuluntersuchung vielleicht wirklich nicht so recht traut obwohl sie es kann. Zumal die vom Kiga der Schule schon mitteilen werden, dass sie Verständisprobleme hat. Und sie deswegen vielleicht wirklich nicht in die Schule kann dieses Jahr.
Was wird bei einer Schuluntersuchung gemacht. In wie fern haben die Erzieherinen einfluss auf die Einschulung. Ich meine sie ist doch nur 2 Tage über dem Stichtag geboren.

Ich hoffe ihr könnt mir da etwas helfen. Ich bin doch ziemlich verunsichert, weil wir aber auch wissen das sie es wirklich kann und sehr schnell lernt, nur manchmal etwas schüchterner ist als andere. Aber das war ich auch und wurde mit 6 Eingeschult und hab mich ganz normal verhalten in der Schule.

Liebe Grüße
Steffi

 
6 Antworten:

Re: Vorzeitige Einschulung

Antwort von Birgit67 am 07.04.2005, 10:02 Uhr

Erkundige dich erst mal wann genau der Stichtag bei Euch ist, denn der verschiebt sich gerade in einigen Bundesländern nach hinten - in BaWü ist jetzt 2005 der Stichtag der 31.7 - von daher wäre Deine Tochter Schulpflichtig.

Das nächste - die Erzieherinnen haben keinen Einfluss auf Einschulung oder nicht - sie geben nur Ratschläge und Entscheidungshilfen - Entscheiden tut die Schule und da der Kooperationslehrer und die Schuluntersuchung ist auch nicht ausschlaggebend (bei meinem Sohn wurde sie gar nicht gemacht und er ist trotzdem in der Schule).

Dann: Lernen lernen die Kinder in der Schule die einen sind schneller die anderen Langsamer aber das genau wird in der Schule gelernt wie sie besser damit umgehen.

Für die Schule ist wichtig, dass das Sozialverhalten stimmt - wie sich die Kinder in versch. Situation verhalten - wie sie sich zu Mitschülern verhalten - das ist das wichtigste für die Schule - alles andere kommt von alleine.

Bei uns ist es dann noch so, dass es eine Grundschulförderklasse gibt für die Kinder die Schulpflichtig aber nicht Schulreif sind- und bei manchen Kindern wird eine Ausnahme gemacht, dass auch ein Kannkind da aufgenommen wird. erkundige Dich mal was es da für alternativen bei Dir gibt.

Ansonsten: Die Schule entscheidet endgültig ob ja oder nein und je nachdem wieviel Musskinder das sind kommen Kannkinder mit rein oder nicht.

Gruss Birgit

Re: Vorzeitige Einschulung

Antwort von RenateK am 07.04.2005, 10:06 Uhr

Hallo,
bei uns in der Kita sind letztes Jahr alle Kinder, die bis August 6 wurden in die Schule gegangen, das wird auch von den Erzieherinnen grundsätzlich befürwortet.. Das finde ich auch richtig, wenn nicht besondere Probleme vorliegen. Irgendwelche derartigen Programme sind bei uns in der Kita nicht durchgeführt worden. Die Schuluntersuchung war bei uns schon im November (da kein Kann-Kind, Ende Juni Geburtstag), da mussten ein paar Formen (Dreiecke etc.) abgezeichnet werden, Seh- und Hörtest halt, auf einer Linie hüpfen. Er musste einige Sachen auf Anweisung hinlegen (vor etwas, hinter etwas). Das war alles. Die Erzieherinnen haben bei uns damit übrigens gar nichts zu tun, sie haben keinen Einfluss auf die Einschlung, sie geben auch keine Stellungnahme ab (außer gegenüber den Eltern, wenn sie gefragt werden) und sind mit der Schule gar nicht in Kontakt (außer man will das).
Gruß, Renate

Re: Vorzeitige Einschulung - noch was

Antwort von RenateK am 07.04.2005, 10:08 Uhr

Wir hatten ja einen Muss-Kind, wenn auch knapp. Bei den Kann-Kindern hat die Schule kurz nach Ostern entschieden. Nur die Kann-Kinder waren noch mal zu einem Test, Probeunterricht in der Schule, da geht es vor allem um das Sozialverhalten. Die Schule hat bei uns übrigens ausdrücklich bestätigt, dass ob ein Kann-Kind genommen wird, ausschließlich von dessen Schulreife abhängt, wie viele Muss-Kinder da sind, hat damit nichts zu tun. Es wird also kein schulreifes Kann-Kind abgelehnt, weil zu viele schulpflichtige Kinder da sind.
Gruß, Renate

So ein knappes Kann-Kind (für nächstes Jahr) habe ich auch.

Antwort von Trini am 07.04.2005, 12:56 Uhr

Bei uns ist der Kiga eigentlich grundsätzlich gegen vorzeitige Einschulung. es bleibt also an den eltern hängen - und am Ergebnis, das die Schule erzielt. Es gibt für Kann-Kinder bei uns die Untersuchung der Schulärztin und einen Test in der Schule (nach dem Kieler Einschulungsverfahren).

Wir werden den Lütten auf JEDEN Fall testen lassen.

Wenn er es dann NICHT packt, muß er halt im Kiga bleiben.

Trini

Re: Vorzeitige Einschulung

Antwort von Graupapagei3 am 07.04.2005, 14:53 Uhr

Also unser Sohn 11/99 kommt im Sommer auch in die Schule. Die Erzieherinnen haben bei uns überhaupt keinen Einfluß (haben aber gesagt, dass er absolut schulfähig ist). In der Schule gab es ein Gespräch beim Schulleiter, der macht sich ein Bild vom Kind (wichtig ist z.B. ob es den Schulleiter beim Reden ansieht und solche Sachen). Dann waren wir beim Schularzt, das war eher primitv, zählen, Formen nenennen, rechts und links zeigen, ein Wimmelbild beschreiben, Unterschiede auf zwei Bildern erkennen, auf einem Bein hüpfen, selbständig an-und ausziehen, Schleifen binden.
Danach war noch ein Test bei zwei Lehrerinnen (für Muss-Kinder war es genau das Gleiche)- erfassen von Mengen, mehr und weniger, Farben, Tiere benennen und wo sie wohnen, Lied singen, kleinste Formen ausmalen, eine Figur in einer vorgegebenen Reihenfolge bewegen, Namen schreiben, Blume malen, Märchen anhand von Plakaten erkennen und das war es auch schon im wesentlichen. Mein Sohn fand es total primitiv und die Lehrerinnen waren begeistert, was will man mehr.

Re: Vorzeitige Einschulung

Antwort von Ebi-Mama am 07.04.2005, 17:49 Uhr

Die Einschulung unseres Sohnes (geb. 14.7.) wäre beinahe an der Kiga-Beurteilung (grundsätzlich gegen frühe Einschulung) gescheitert, obwohl die Erzieherinnen von Gesetzes wegen bei uns in Berlin nichts zu sagen haben.
Erst nachdem die Schule bereits auch meinem Sohn nach dem Schultest gratuliert hatte, stellte sich 3 Tage später heraus, dass nicht "die Schule" über die Aufnahme entscheidet, sondern der Schulrat: nach Aktenlage und nur mit guter Kiga-Empfehlung. Unsere Kiga-Beurteilung war aber nun besonders schlecht, da es kurz zuvor etwas Probleme beim Kiga-Anfang meines 2. Sohnes gab.
Bei einem Mädchen, das amn 2. Juli geboren ist, braucht ihr Euch wirklich keine Sorgen machen.

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