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Geschrieben von Dorilys am 21.12.2004, 14:27 Uhr

Verabredungen mit anderen Kindern

Dürfen sich Eure Kinder "einfach so" verabreden? Oder gehen Verabrdungen über die Eltern?
LG Dorilys

 
25 Antworten:

Kommt darauf an...

Antwort von Trini am 21.12.2004, 14:50 Uhr

wie gut sich die Kinder kennen und wie weit sie weg wohnen.

Bei uns im Baugebiet fährt mein Sohn auch ganz spontan los. Bei Kindern, die er noch nie besucht hat, "hänge" ich mich schon noch rein, vor allem, wenn sie am anderen ende des Dorfes wohnen.

Trini

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Es geht mir jetzt

Antwort von Dorilys am 21.12.2004, 18:00 Uhr

nicht um solche Verabredungen wie "Treffen wir uns heute mittag?", sondern um Verabredungen, die einige Tage im voraus gemacht werden.

Im konkreten Fall geht es um folgendes: Meine Tochter hat sich letzte Woche mit einer Klassenkameradin verabredet. Sie haben sich gemeinsam auf heute gefreut. Heute nachmittag kam die Klassenkameradin nicht. Wir haben dann bei ihr angerufen und das Mädchen durfte nicht kommen, da die Kinder das untereinander ausgemacht haben. Die Mutter will, daß ich einige Tage vorher anrufe und die Verabredung mit ihr ausmache.
Ich finde eigendlich, daß Erstklässler das unter sich ausmachen können, besonders, wenn die Einladung schon über mehrere Tage besprochen wurde.
LG Dorilys

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Re: Verabredungen mit anderen Kindern

Antwort von like am 21.12.2004, 18:26 Uhr

Na ja, unterschiedlich. Die Kids haben ja oft noch nicht so genau im Kopf, wann sie welche sonstigen Termine haben und was sonst noch so ansteht. Deshalb ist es oft schon gut, sich mit der anderen Mutter kurzzuschließen, wenn man sicher gehen will, ob es auch klappt. Oder die Kids rufen sich einfach nochmal an und fragen dann jeweils vorher die Eltern, ob es an dem Termin denn auch geht. Ich musste auch schon selbstausgemachte Termine meiner Kinder "platzen" lassen, weil es einfach nicht ging aus terminlichen Gründen. Wobei ich mich aber immer freue, wenn mein Kinder soviel Sozialkompetenz zeigen, mit anderen selbst was zu vereinbaren - deshalb versuche ich dann schon, die Verabredung zu ermöglichen, wenn es irgendwie geht.

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Re: Verabredungen mit anderen Kindern

Antwort von Biene am 21.12.2004, 19:00 Uhr

Ich will auch davon wissen! Immerhin ist es heutzutage nicht mehr so einfach, ein Kind auf Gut Glück einfach durch Dorf latschen zu lassen. Man denkt, das Kind ist bei der Freundin spielen, aber stattdessen ist es "gekidnappt". Sorry, aber heutzutage ist man da einfach sensibler, finde ich. Auch wenn es sehr schade ist.

Wenn man wenigstens noch vor dem Loslaufen bei der Freundin anruft, ob sie auch wirklich da ist und Zeit hat, gehts ja noch.
Wie gesagt, man muss heut schon wissen, wo das Kind ist.

Abgesehen davon wohnen die Schul-Freunde unserer Kinder eh im Umkreis von bis zu 50 lm. Da gehts nicht ohne vorige Absprache der Eltern, da die Hin- und Rückfahrt ja organisiert werden muss. Autositze, Bahnkarte etc.

Für eigene Verabredungen ist noch Zeit genug.

Selbstverständlich ist es was anderes bei Kindern, die in unmittelbarer Nähe wohnen. Aber selbst da haben wir Eltern es uns angewöhnt, wenigstens mal schnell anzurufen um bescheid zu geben, dass das Kind jetzt bei xy im Haus ist und um xy Uhr wieder rausgeschmissen wird.
Es ist schon nervenaufreibend, wenn das Kind 'rausgeht' zum Spielen und auf einmal weg ist. Und man das Kind dann eeeeewig später erst bei irgendwelchen Nachbarn findet.

Meine Termine haben die Kinder ja nicht im Kopf bzw, kommt ja auch spontan was in die Quere, wie schnell was einkaufen oder so.

Also mir ist es schon lieber, wenn ich bescheid weiss.

LG

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Re: Verabredungen mit anderen Kindern

Antwort von FrauFrosch am 21.12.2004, 21:35 Uhr

mein Sohn macht auch viel mit seinen Freunden/inen aus. Oft auch schon Tage voher. Ich ruf dann oft die Mama´s an und frag nach. Den oft vergessen die Kinder auch das event. an dem Tag schon was ist. Ist ja bei meinem Sohn auch so.

Die anderen Müttern rufen auch bei mir an und fragen nach ob das klar geht.

Finde ich auch gut so.

grüsse
Tanja

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Bestes Beispiel der kleine Felix

Antwort von Fabienne am 22.12.2004, 7:25 Uhr

der immer noch spurlos verschwunden ist.
Die Kinder hatten sich verabredet der eine Junge kam nicht der Vater des Jungens wusste nichts von der Verabredung hätte sonst bei der Mutter angerufen das der Junge nicht kam somit stand Felix alleine da und kam nicht wieder,und die Mutter dachte auch er sei beim spielen mit noch jemandem.
Deshalb:Kurz schliessen mit den Eltern!

Au Revoir
Fabienne

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Re: Verabredungen mit anderen Kindern

Antwort von karamell am 22.12.2004, 7:56 Uhr

prinzipiell bin ich dafür daß die kinder das unter sich besprechen, ich möcht nicht noch mit vierzehn ihr terminmanager sein. also läuft das bei uns so ab, daß die kinder was in der schule ausmachen und dann von zu hause nochmal telfonieren, damit zusammen mit den eltern noch details besprochen werden können. alina wollte sich zB am wochende zum übernachten verabreden, tja nur das da weihnachten ist*grins*
daniela

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Re: Verabredungen mit anderen Kindern

Antwort von RenateK am 22.12.2004, 8:49 Uhr

Hallo,
das kommt darauf an. Wenn es hier bei uns im Wohngebiet ist geht wer manchmal einfach so los. Wobei aber klar ist, dass ich weiß, wo er ist und er nicht einfach ohne Bescheid zu sagen woanders hingeht. Das hat bisher auch immer geklappt (er darf alleine raus seit er 4 ist). Wenn es weiter weg ist und er mit anderen Eltern direkt vom Hort aus weggeht rede ich schon vorher mit den Eltern, damit es auch wirklich klappt. Außerdem müssen wir ihn dann abends auch abholen. Aber das Verhalten der Mutter, dass Dorilys beschreibt finde ich einfach übel, weil sie das aus Prinzip verhindert hat, nur weil sie nicht angerufen worden ist, das finde ich schlimm.
Gruß, Renate

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Re: Es geht mir jetzt

Antwort von MiniMama am 22.12.2004, 9:35 Uhr

Hallo,

also was die anderen da geschrieben haben stimmt natürlich alles. Man muss immer wissen, wo die Kinder sind, aber ausmachen dürfen sie es schon alleine.

Aber in Deinem speziellen Fall verstehe ich die andere Mutter nicht. Wieso erwartet sie, dass DU anrufst??? Wieso hat sie nicht einfach Dich angerufen um zu fragen ob das ok geht und wie die Tochter dann wieder heimkommt?
Wenn es allerdings so war, dass das Mädchen einfach von zu Hause weggehen wollte, OHNE der Mutter was zu sagen, dann sollte das wohl eher eine Strafmaßnahme sein, das könnte ich dann noch nachvollziehen. Aber auch dann, macht es keinen Sinn, dass DU anrufen solltest.

Gruß
MiniMama

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Re: Verabredungen mit anderen Kindern

Antwort von Sylvia1 am 22.12.2004, 12:54 Uhr

Hallo,

selbstverständlich gehen ausnahmslos alle Verabredungen meiner Tochter über mich. Das wäre ja auch noch schöner, wenn meine Sechsjährige selber Termine planen würde und damit bei uns (und auch bei den anderen) möglicherweise alles umschmeißen würde! Vielleicht ist an dem Tag ja schon was anderes geplant? Und wenn sie sich Tage im Voraus mit Freunden verabredet, dann soll sie mir bitte schön rechtzeitig etwas davon sagen, damit ich mich vorher mit den Eltern des anderen Kindes kurzschließen kann. Vielleicht ist es mir auch gar nicht so Recht, dass sie dort alleine hingeht? Wenn ich noch nie bei den Leuten war, und ich die Leute (noch) nicht gut kenne, dann geht sie dort nicht ohne mich hin. Das kann sich später ändern, wenn ich die Leute besser kennengelernt habe und als vertrauenswürdig einstufe.

Wenn es unsererseits terminlich passt, dann kann sie den selbst vereinbarten Termin natürlich wahrnehmen. Aber entscheiden tue immer noch ich, und dass ich zu jedem Zeitpunkt wissen möchte, bei wem und unter wessen Verantwortung sie sich aufhält, sollte doch wohl auch klar sein. Es ist auch schon vorgekommen, dass sie sich mit einem anderen Kind aus ihrer Klasse für einen bestimmten Tag verabredet hat, und mir davon erzählt hat, ich die Mutter des Kindes daraufhin vorher angesprochen habe, und der das dann nicht gepasst hat, weil die andere Familie an dem Tag, den die Kinder sich ausgeguckt hatten, irgendwas hatten. In diesem Fall haben wir dann eben gemeinsam nach einem neuen Termin für ein Treffen geguckt, wo es bei beiden passte.

Rausgehen darf meine Tochter grundsätzlich nicht alleine ohne erwachsene Begleitung. Meistens gehe ich selber mit. Es verschwinden genug Kinder (siehe der oben angesprochene Fall) und es werden auch genug Kinder Opfer von Unfällen. Das muss nicht sein.

Sylvia

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Re: Verabredungen mit anderen Kindern - Nachtrag

Antwort von Sylvia1 am 22.12.2004, 13:08 Uhr

Ich habe mir die Frage von Dorilys nochmal durchgelesen:

Wäre meine Tochter das Kind gewesen, welches woanders hin kommen sollte (also die Eingeladene), dann hätte ich sie auch nicht nur aufgrund der Einladung des anderen Kindes dorthin gehen lassen. Denn ich weiß ja, wie gesagt gar nicht, ob es der anderen Familie zu dem Zeitpunkt überhaupt passt oder nicht. Ich hätte dann schon erwartet, dass mich die Eltern des Kindes (rechtzeitig vorher) anrufen und das mit mir besprechen, sofern es den Eltern überhaupt erwünscht ist, dass meine Tochter zu diesem Zeitpunkt zu Besuch kommt. Andernfalls gehe ich davon aus, dass der Besuch meiner Tochter zumindest zu diesem Zeitpunkt nicht erwünscht ist (und das eben nur so eine Idee von den Kindern war, die sich sicher irgendwann mal realisieren läßt, aber eben zu einem mit mir und den anderen Eltern abzusprechenden Zeitpunkt).

Ich selber hätte bei den Eltern des anderen Kindes auch nicht angerufen, wenn mir meine Tochter von der Einladung des anderen Kindes erzählt hätte. Denn das würde ja dann so aussehen, als ob ich bei den anderen Eltern um die Einladung für meine Tochter "betteln" würde (zumal ich ja in dem Moment gar nicht weiß, ob es den Eltern zu dem von den Kindern verabredeten Zeitpunkt Recht wäre). Hier hätte der Anruf ganz klar von den einladenden Eltern kommen müssen. Man läd sich ja schließlich nicht selber irgendwo ein.

Insofern kann ich die Reaktion der Eltern des anderen Kindes verstehen und hätte selber auch nicht anderes gehandelt.

Schöne Grüße
Sylvia

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Re: Verabredungen mit anderen Kindern

Antwort von marit am 22.12.2004, 19:39 Uhr

Louise darf das schon selbst abmachen, wann sie wen besucht oder besucht wird, aber zur Abmachung gehört es dann eben auch dazu, daß der Termin nochmal telefonisch bestätigt wird und sich dabei dann auch die Eltern kurzschließen. Etwas anderes sind allerdings Verabredungen mit Nachbarskindern, da läuft das unverbindlicher.

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@silvia

Antwort von marit am 22.12.2004, 19:46 Uhr

Hallo solvia,

darf ich fragen, wie alt deine Tochter ist? Wohnt ihr in einer besonders gefährlichen Gegend? Ich kann mir das gar nicht vorstellen, daß ein Schulkind ohne erwachsene Begleitung gar nicht alleine vor die Tür darf. Wann würdest du denn sagen, ist das angemessene Alter, auch mal einen Gang alleine zu machen?

Ich bin deshalb besonders interessiert, weil wir da auch gerade einen kleinen Konflikt in der Nachbarschaft haben. Das Mädchen, das über uns wohnt darf nämlich auch nicht alleine vor die Tür (sie ist schon 10 Jahre alt), und nun wirft mir die Mutter vor, daß ich unverantwortlich handle.

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Re: Es geht mir jetzt

Antwort von Monie am 23.12.2004, 15:47 Uhr

Also ich denke auch, es kommt drauf an wie weit sie auseinander wohnen. Wenn es direkt um die Ecke ist, würde ich mein Kind schon auf gut Glück vorbeigehen lassen, aber wir wohnen z.B. ca. 2 km entfernt von dem Rest der Klasse und da ist mir der Weg schon zu weit um sie nur nach Verabredung mit einer Freundin rum zu fahren - ich will das schon mit den Eltern absprechen ob jemand da ist - manchmal sind ja wir auch nicht da und es wäre schade wenn ein Kind umsonst kommt. Ich denke in der 1. + 2. Klasse ist es nicht zuviel verlangt wenn man sich mit den anderen Eltern abspricht..
LG
Monie

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Re: @marit

Antwort von Sylvia1 am 25.12.2004, 17:02 Uhr

Hallo Marit,

meine Tochter wird im Februar 7 Jahre alt. Und wir wohnen in einer "normal gefährlichen" Gegend - Gefahren gibt es schließlich überall, leider werden die sehr oft übersehen. Bzw. viele Leute wollen sie wohl auch nicht sehen, manche stecken hier sicher auch aus Bequemlichkeit den Kopf in den Sand. Das allgemeine Gefahren- und Sicherheitsbewußtsein läßt leider oft sehr zu wünschen übrig (man braucht ja auch nur mal zu gucken, wie viele Eltern ihre Kinder nicht im passenden Kindersitz transportieren, und es lassen sich auch auch noch viele Beispiele finden). Und böse Menschen, die Kindern etwas antun wollen, gibt es leider auch überall, und man sieht ihnen die bösen Absichten leider auch nicht an. Siehe zwei Themen weiter oben (Beitrag von pauline04 - Kind angsprochen ...). Diesen Gefahren muss ich mein Kind nicht aussetzen, vor allem nicht in diesem Alter schon! Wer es dennoch tut, der handelt gutgläubig-naiv bis bequem-fahrlässig meiner Meinung nach.

Das richtige Alter, um mal Gänge (Was für welche überhaupt, und wie weit? Und warum ist das überhaupt notwendig?) alleine zu erledigen, ist definitv erst dann, wenn die Kinder körperlich schon so groß sind, dass sie auf der Straße von anderen Verkehrsteilnehmern nicht so schnell übersehen werden und wenn sie geistig schon so reif sind, dass sie vollwertige Verkehrsteilnehmer sind und sich dementsprechend verhalten und sich z. B. nicht mehr so schnell ablenken lassen. Also ganz sicher nicht vor ca. 14, 15 Jahren! Vielleicht auch noch später - kommt auf das Kind an.

Übrigens findet meine Tochter das gut, dass ich mit ihr raus gehe, und sie freut sich darüber. Sie findet es toll, dass ich mir die Zeit dafür nehme (obwohl ich ja gar nicht viel Zeit habe) und trotzdem mit ihr raus gehe.

Meine Tochter darf z. B. auch nicht zu den Leuten, die unten bei uns im Haus wohnen (und die mehrere Kinder, u. a. eine Tochter im gleichen Alter haben), weil die nicht nur im allgemeinen recht rücksichtslose Zeitgenossen sind und das mit der Erziehung mir auch deutlich zu locker sehen, sondern ganz besonders deshalb, weil beide Eltern äußerst starke Raucher sind und die meistens auch noch andere rauchende Erwachsene die zu Besuch sind, da rumsitzen haben. Als meine Tochter einmal dort für ca. 1 - 2 Stunden unten war und mit dem Mädchen gespielt hat, dann roch sie hinterher selber auch total nach Zigarettenqualm und man hat den Geruch kaum mehr wegbekommen. Ihre Klamotten habe ich sofort in die Wäsche schmeißen müssen und sie selber mußte ich baden einschließlich Haare waschen, um den Rauchgeruch wegzubekommen. Nicht nur, dass ich das unverantwortlich finde, dass diese Leute a) überhaupt rauchen und b) dies auch noch in Gegenwart von Kindern (auch ihren eigenen) tun - bestimmten Situationen und Lebensweisen möchte ich mein Kind einfach nicht ausgesetzt wissen (Gesundheitsgefahr, Vorbildfunktion ...). Ich gucke mir schon genau an, zu welchen Familien mein Kind gerne zu Besuch hingehen darf, und wo nicht. Wenn ich sie einfach so "laufen ließe", könnte ich das ja gar nicht so sehr beeinflußen, zu wem sie hingeht.

Gott sei Dank gibt es aber auch noch genug Leute, die nicht so sind, und wo ich mir schon recht sicher sein kann, dass meine Tochter dort gut aufgehoben ist, wenn sie dort zu Besuch hingeht, und wo ich auch weiß, dass die bei ihren Kindern auf ähnliche Dinge wie ich Wert legen. Aber hinbringen und abholen tue ich sie.

Schöne Grüße
Sylvia

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Re: @marit

Antwort von Mandy2 am 25.12.2004, 19:42 Uhr

Hallo,

und Du meinst echt, das Du Deinem Kind damit einen Gefallen tust, wenn Du es so überbehütest? Sicher ich gehöre auch zu den Müttern (wie die meißten hier), die Angst um Ihre Kinder haben, sie aber deshalb nicht selbständig werden zu lassen, käme mir nicht in den Sinn. Ich leide lieber im Stillen für mich und übertrage die Angst möglichst nicht auf meine Tochter, ebenfalls 7 Jahre.

Natürlich darf und muss Sie Ihre Wege alleine gehen, die sie oft nur geht, um ihre Selbständigkeit zu genießen und damit auch Vertrauen, welches ich in sie stecke. Denn nur das kann sie stark machen.

Wir, die unsere Kinder auch alleine gehen lassen sind nicht, wie Du denkst naiv, wir kennen die Gefahren nur zu gut, aber wir wissen, dass wir loslassen müssen auch wenns unsagbar schwer fällt.

Lg. Mandy

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Re: Posting oben, ist für @Silvia1 bestimmt.ot.Lg. Mandy

Antwort von Mandy2 am 25.12.2004, 19:45 Uhr

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Re: Verabredungen mit anderen Kindern

Antwort von Birgit 2 am 25.12.2004, 22:26 Uhr

Hallo,
bei uns ist es so, das sich meine Tochter morgens mit einer Freundin verabredet, aber dann telefonieren sie mittags noch mal zusammen, damit es auch mit uns Müttern abgeklärt ist. Ich bin nicht immer zu Hause und von daher fände ich es nicht so schön, wenn plötzlich ein Kind mitsamt Mutter vor der Tür steht und ich sie wieder nach Hause schicken müßte.

Bei uns wohnen die Freundinnen so weit weg, das sie immer gebracht werden. Also einfach so losgehen ist nicht drin.

LG
Birgit

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Nachtrag; Allein rausgehen

Antwort von Birgit 2 am 25.12.2004, 22:38 Uhr

Hallo,
nochmal ein Nachtrag. Ich lasse selbstverständlich meine Tochter auch gewisse Gänge alleine machen. Sie geht allein zum Bäcker, seit sie 6 Jahre alt ist und kommt auch allein den Schulweg zurück (ca. 3 km; hingehen geht noch nicht, weil es morgens noch dunkel ist, das wäre mir zu heikel).

Eine gewisse Angst ist natürlich immer da, aber man muss sein Kind auch selbständig werden lassen und etwas zutrauen. Über die Gefahren haben wir schon oft gesprochen und ich glaube nicht,das meine Tochter bei einem Fremden mitgehen dürfen. Sie ist auch recht selbstbewußt und weiß sich zu wehren.

Abstriche würde ich aber in einer Großstadt machen, da käme es dann auf die Wohngegend an, inwiefern ich mein Kind allein rausgehen lassen würde. Wir wohnen in einer kleineren Stadt.


LG
Birgit

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im ernst

Antwort von karamell am 27.12.2004, 7:32 Uhr

... du gehst davon aus,daß du dein kind bis ins teenageralter überall hin begleiten wirst? das halte ich füt komplett übertrieben!
daniela

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allein rausgehen

Antwort von RenateK am 27.12.2004, 9:53 Uhr

Hallo,
klar hängt das von der Wohngegend ab. Wir wohnen in einer Stadt in einem Wohngebiet in einer Sackgasse. Unser Sohn durfte mit anderen Kindern allein raus, seit er 4 ist (in den Garten, der zu mehreren Familien gehört eigentlich seit er laufen kann allein). Er geht auch seit er 4 ist selbständig zu anderen Familien, wobei er immer bescheid sagt, wo er ist, da ist auch noch nie was schiefgegangen und ich vertraue den anderen Familien allen und lasse ihn da auch mal für ein paar Stunden, wenn bei uns keiner ist, umgekerht ist es genauso. Bei uns ist sicher eine sehr günstige Situation, aber allein der Gedanke mit einem Sechsjährigen (so alt ist er jetzt) überall hinzugehen ist mir irgendwie erschreckend, das ist doch weder für Eltern noch Kind schön.
Er geht übrigens seit dem 2. Tag allein in die Schule in einer Gruppe mit anderen Kindern.
Gruß, Renate

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Re: @silvia

Antwort von marit am 27.12.2004, 12:35 Uhr

Hallo Silvia,

ich kann verstehen, daß du Angst hast (die hab ich auch, aber eher wegen des Straßenverkehrs, als vor "bösen Menschen"). Darum sind wir auch immer sehr streng gewesen, wenn sich Louise im Verkehr nicht richtig verhalten hat, sie besucht einen Selbstverteidigungskurs und weiß natürlich, daß wir immer wissen wollen, wo sie ist und daß sie nicht mit Fremden mitgehen darf, auch nicht, wenn die sagen, daß sie Polizisten wären etc...

Aber es käme mir nicht in den Sinn, sie immer zu begleiten. Den Fahrradführerschein machen Kinder doch in der Regel mit 8 oder 9 Jahren, ab dann dürfen sie auch auf der Straße fahren - und auch wenn mir dabei mulmig ist, ab dann habe ich es auch (natürlich mit Helm und nicht auf Hauptverkehrsstraßen) erlaubt. Du hast ja nicht nur die Pflicht, deine Kinder vor Gefahren zu schützen, sondern auch sie den sicheren Umgang mit anderen Menschen zu lehren, bzw. ein selbständiges zivilisiertes Leben zu führen. Mit 14 oder 15 wollen die meisten anderen Kinder abends Parties besuchen, oder machen Mofa-Führerscheine - wie sollen deine Kinder sich denn mit ihren Kameraden zurechtfinden, wenn sie in diesem Alter erst aushandeln, auch mal allein in den Supermarkt zu dürfen? Sie müssen doch auch langsam lernen, wie man Dinge selbständig erledigt- wie wollen sie das in so kurzer Zeit nachholen? Klar möchte deine Tochter daß du sie begleitest, vermutlich hast du ihr die Welt draußen auch vor allem als sehr bedrohlich dargestellt.

Aber: es ist doch auch SCHÖN jemand fremden kennenzulernen, den ersten Kontakt zu knüpfen, mit Altersgenossen durch die Gegend zu streifen etc. Das alles möchtest du deinen Kindern vorenthalten? Glaubst du nicht, daß das ein zu hoher Preis ist?

Ich habe mit 17 Jahren eine Interrail-Tour mit 3 Freundinnen durch ganz Europa gemacht, im gleichen Jahr habe ich mir Unis angeschaut, an denen ich ein Jahr später evtl. studieren wollte etc..., das alles wäre nicht gegangen, wenn ich noch mit 15 Jahren Angst gehabt hätte, allein vor die Tür zu gehen. Ich weiß daß es eine schwierige Entscheidung ist, aber für mich steht fest, daß wir nicht nur deshalb, weil hier im Jahr 10 Kinder ermordet werden ALLE Kinder zu unselbständigen Angstneurotikern erziehen dürfen. Das ist letztlich auch ein Verbrechen an ihren Seelen, auch wenns gut gemeint ist.

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Re: Von wegen Angstneurotikerin!

Antwort von Sylvia1 am 28.12.2004, 14:22 Uhr

Hallo,

ich erziehe meine Tochter überhaupt nicht zur Angstneurotikerin! Das ist doch völliger Blödsinn. Leider passe ich da überhaupt nicht in euer Klischee!

Meine Tochter ist kein bisschen ängstlich oder schüchern - ganz im Gegenteil, sie ist sogar sehr selbstbewußt gegenüber Kindern und Erwachsenen (auch ohne mein Beisein wie z. B. im Schulalltag, und auch gegenüber neuen Bekanntschaften) und für meinen Geschmack ist sie sogar zu vertrauensseelig. Sie kommt mit jedem - ob jung oder alt - schnell ins Gespräch und fängt auch ihrerseits Gespräche an, wenn nicht der andere kommunikationsmäßig die Initiative ergreift. Sie wurde mir immer - sowohl von ihren langjährigen Erzieherinnen in der Kita als auch jetzt vom Klassenlehrer - als Kind mit guten Kontakten zu fast allen Kindern der Klasse/Gruppe, aufgeschlossen und immer als "sozial weit" beschrieben. Das bestätigt meine persönlichen Beobachtungen ihres Verhaltens nur.

Sie geht aber schon mit offenen Augen durch die Welt und schult ihr Gefahrenbewußtsein, sieht Dinge, die viele andere Kinder (und leider auch viele Erwachsene) nicht sehen. Deswegen bricht sie aber nicht in Panik aus, sondern sieht Gefahren halt einfach kritisch und mit Abstand und sie spricht darüber. Trotzdem kann auch sie etwas übersehen oder nicht beachten (ich würde jetzt nicht meine Hand dafür ins Feuer legen).

Und sie hat auch schon immer eine ganze Menge Erfahrungen OHNE mich gemacht, z. B. in der Kita, wo sie ab dem Alter von 8 Monaten ganztags während meiner Arbeitszeit war und wo ich ja auch nicht mit dabei war (wenn man vom Bringen und Abholen absieht). Oder in der Schule und anschließender Schulbetreuung, wo sie bis 16 Uhr hingeht, und wo ich auch nicht mit bei bin (ebenfalls wenn man vom Abholen und Bringen absieht). Da lernt sie auch genügend "fremde" Kinder ganz ohne mich kennen und knüpft Kontakte, bei denen ich nicht bei bin, und hat auch dort diverse Freizeitaktivitäten (Musik, verschiedene Sportangebote u. a. auch Judo, u. a.) bei denen ich nicht mit bei bin.

Bei uns in der Schule dürfen die Kinder übrigens gar nicht mit dem Fahrrad kommen, wenn sie nicht mindestens 10 Jahre alt und im 4. Schuljahr sind und den Fahrradführerschein gemacht haben. Und selbst dann wird es nicht sehr gern gesehen. Das hatte mich auch erstaunt, weil ich dachte, ich könnte sie bei gutem Wetter im Sommer mit dem Fahrrad dorthin bringen (sie auf ihrem, ich auf meinem), dann weiter zur Arbeit fahren und sie nachmittags genauso dort wieder abholen. Aber es ist, wie gesagt nicht erwünscht, noch nichtmals dann, wenn die Eltern die Kinder mit dem Fahrrad begleiten.

Gerade gestern habe ich noch in einer Veröffentlichung der Verbraucherzentrale (Titel "Alle Tage Schule" oder so ähnlich) gelesen, dass bei den Radfahrern gerade die Altersgruppe der ca. 14jährigen Jugendlichen ganz besonders gefährdet ist (wegen altersbedingtem Unsinn und damit verbundenen Unachtsamkeiten im Straßenverkehr) und die Eltern meistens den Kindern viel zu viel im Straßenverkehr zutrauen, als diese schon an Fähigkeiten ausgebildet haben und entsprechend vernüftiges Verhalten an den Tag legen, um am Straßenverkehr teilnehmen zu können. Ganz alleine scheine ich mit meiner Meinung da wohl doch nicht zu sein!

Mit 17 darf meine Tochter ganz sicher nicht alleine quer durch Europa reisen. Das hätte ich auch nicht gedurft (und zu Recht nicht!) und auch gar nicht gewollt. Auf die Idee wäre ich überhaupt nicht gekommen. Wenn Kinder mit 14, 15 Jahren auf Parties wollen, dann ist das eine Sache. Ob sie aber dahin gehen dürfen, ist eine ganz andere Sache! Das kommt sicher auf die Party, die Uhrzeit und den Freundeskreis an. Im Endeffekt entscheiden es immer noch die Eltern, und das ist gut so, denn die haben immer noch die Verantwortung für ihr Kind, und zwar mindestens bis zur Volljährigkeit. Sollte meine Tochter dann auf bestimmte Partys dürfen, dann werde ich sie selbstverständlich hinbringen und auch wieder abholen. Von mir aus auch auf Anruf und auch wenn ich dafür mitten in der Nacht aufstehen muss! Das ist immer noch besser, als wenn sie sich zu irgendwelchen angeheiterten oder sonstwie bedröhnten Freunden ins Auto setzen würde, oder gar per Anhalter (was ja unter Jugendlichen auch nicht unüblich ist) nach Hause kommen würde!

Der Vater einer Freundin von mir hat uns auch immer hingebracht und abgeholt, wenn wir früher zusammen rausgegangen sind. Und zwar solange, bis wir selber die Führerscheine gemacht hatten und Autos zur Verfügung hatten (er hat seiner Tochter auch seins geliehen) und wir nicht mehr auf irgendwelche dubiosen Mitfahrgelegenheiten angewiesen waren. Ich fand das damals ganz toll von ihm, dass er auch mitten in der Nacht aufgestanden ist, um zu kommen, wenn seine Tochter ihn angerufen hat (finde ich auch heute noch). Meinem eigenen Vater war das nämlich schittegal, wie ich nach solchen Gelegenheiten nach Hause kam. Er war der Meinung, ich bräuchte ja nicht weggehen und könnte doch gleich zuhause bleiben.

Schöne Grüße
Sylvia
(übrigens mit y geschrieben und nicht mit i)

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in deinen andern Postings klingst du aber, als

Antwort von Biene am 28.12.2004, 15:55 Uhr

dürfe deine Tochter noch nicht mal zum Briefkasten allein oder zum spielen mit andern Kindern. Oder zum Brötchenholen.

Da musste man ja davon ausgehen, dass du bei jedem Spielplatzbesuch IMMER auf der bank neben deiner Tochter und deren Freuninnen sitzt oder mit den Rollschuhen mitfährst.
Du schreibst, als dürfe dein Kind NIE allein das Haus verlassen.

Dann ist doch klar, dass die Leuts das auch so aufnehmen und dementsprechend anworten.

LG

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@ sylvia mit y

Antwort von marit am 29.12.2004, 14:47 Uhr

da muß ich mich Biene anschließen, das kam im vorigen Posting ganz anders rüber, so als dürften die Kinder mit 13 noch nicht zum Bäcker auf der anderen Straßenseite. Ich hatte ja auch deshalb nachgefragt, weil das bei unserer Nachbarin tatsählich so IST. Die Kinder sind 8, 11 und 12 und sie dürfen ausschließlich auf dem zubetonierten 50qm Innenhof radfahren oder Rollschuhlaufen. Darin besteht praktisch ihre ganze Kindheitserfahrung, während 100 meter weiter ein Abenteuerspielplatz und ein Bolzplatz ist, für den sie noch nicht mal die Straßenseite wechseln müssen.

Natürlich war ich mit 17 nicht ganz allein unterwegs sondern mit 3 Freundinnen, von denen 2 auch bereits 19 waren. Während ich sehr gut französisch spreche und eine meiner Freundinnen 2sprachig aufgewachsen ist (italienisch deutsch)und die anderen beiden Englisch-Leistungskurs hatten, haben wir uns überall prima zurechtgefunden. Und diese Tatsache hat unsere Eltern auch beruhigt.
Abgesehen davon - mit 18 kann deine Tochter zuhause ausziehen, da kannst du gar nix machen -wieso solltest du ihr dann nicht ein halbes Jahr früher mal 4 Wochen Selbständigkeit zutrauen?

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