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Geschrieben von kanja am 08.03.2010, 16:53 Uhr

unglückliches Vorgehen der Lehrerin - was sagen oder nicht?

Hallo zusammen,

als Erklärung vorneweg: Ich bin sehr zufrieden mit der Lehrerin meines Sohnes. Meine Tochter, jetzt 3. Klasse, hatte sie ebenfalls in 1.+2. und auch da lief alles prima. Ich bin auch keine überehrgeizige Mutter, musste noch nie eine Lehrerin wegen Problemen kontaktieren und weiß auch nicht, ob ich es dieses Mal soll.

Also: Die Klasse meines Sohnes sollte letzte Woche eigene Reimverse schreiben, jeweils mit einer vorgegebenen ersten Zeile. Diese sammelte die Lehrerin ein. Da meine Tochter sich erinnerte, dass sie das auch in der ersten Klasse gemacht hat, kramte sie ihren Ordner mit den Arbeitsblättern hervor und zeigte dem kleinen Bruder, dass die Lehrerin die Verse der Kinder dann abgeschrieben und ausgedruckt hatte (mit Namensangaben dahinter).

Heute bekam nun mein Sohn dieses Blatt mit den zusammengestellten Versen. Er sah es sich mittags an, kaum dass er zuhause war, und kam dann zu mir und meinte, sein Name sei da aber gar nicht dabei. Das ist so. Da mich das wunderte, habe ich mir die Mühe gemacht und nachgesehen, von 29 Kindern fehlen 5 (also deren Verse). Die Verse sind sehr unterschiedlich, reimen sich nicht alle perfekt und bei manchen erkennt man deutlich die "Handschrift" eines Elternteils. Die Verse meines Sohnes waren weder besser noch schlechter als die auf dem fertigen Blatt. Warum konnte die Lehrerin nicht einfach von ALLEN Kindern einen Vers aufnehmen? Von anderen Kindern wiederum sind mehrere Verse dabei ...

Es gab dann natürlich Tränen bei meinem Sohn, was ich durchaus verstehen kann. Ich habe ihm gesagt, dass ich seine Verse genau so schön fand wie die anderen, konnte ihm aber nicht wirklich erklären, warum seine nicht auf dem ausgedruckten Blatt sind. Noch dazu war heute Hausaufgabe, sich drei Verse auszusuchen, die einem besonders gut gefallen und diese abzuschreiben ...

Würdet Ihr der Lehrerin eine Notiz dazu schreiben? Oder es einfach als "Kinkerlitzchen" abtun und hinnehmen? Ich weiß es gerade wirklich nicht.

lg Anja

 
11 Antworten:

Re: unglückliches Vorgehen der Lehrerin - was sagen oder nicht?

Antwort von Jamu am 08.03.2010, 17:20 Uhr

Es ist zwar schade für die anderen 5 Kinder, aber letztendlich nicht mehr zu ändern!

Jetzt explizit deshalb mit ihr reden würde ich persönl. nicht, aber du kannst es ja beim nächsten Elternsprechtag ggf. anbringen und nachfragen.

Manchmal sind Situationen nicht so ganz klasse aber wer weiß schon immer, wieso gerade so entschieden wurde?!

LG Jamu

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Re: unglückliches Vorgehen der Lehrerin - was sagen oder nicht?

Antwort von wickiemama am 08.03.2010, 17:44 Uhr

ich würde in so einem Fall meinem KInd sagen, daß er, wenn es ihn denn interessierrt, einfach mal die Lehrerin fragen soll...
Wahrscheinlich hatte sie nicht mal einen besonderen Grund....

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Genauso wie Wickiemama...

Antwort von MM am 08.03.2010, 17:58 Uhr

... würde ich es wohl auch machen - ihm sagen, dass ich es auch nicht weiss - und ihm vorschlagen, die Lehrerin zu fragen (und ihn dazu ermutigen, falls er den Anschein erweckt, sich das nicht zu trauen).

Ist doch generell so . wenn man was nicht weiss, muss man fragen, um es zu erfahren ;-)! Und wen in diesem Fall? Die Lehrerin!

Wäre auch selber neugierig, was sie sagt...

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Re: unglückliches Vorgehen der Lehrerin - was sagen oder nicht?

Antwort von trisha0570 am 08.03.2010, 17:59 Uhr

Wenn du so ein gutes Verhältnis zur Lehrerin hast und seit drei Jahren zufrieden mit ihr bist, finde ich, kannst du ihr das ruhig sagen. Immerhin war dein Sohn sehr enttäuscht und das sollte eine Lehrerin auch erfahren. Wahrscheinlich war es ein Versehen von ihr. Und wenn die Lehrerin deinem Sohn das erklärt, ist die Welt bestimmt auch wieder in Ordnung.

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Re: unglückliches Vorgehen der Lehrerin - was sagen oder nicht?

Antwort von Carmar am 08.03.2010, 23:02 Uhr

Zitat: "Von anderen Kindern wiederum sind mehrere Verse dabei ..."

Aus diesem Grund würde ich fragen, warum kein Vers des Sohnes aufgenommen wurde.
Dann kann es ja nicht an Platzmangel gelegen haben.

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Re: unglückliches Vorgehen der Lehrerin - was sagen oder nicht?

Antwort von Miolilo am 09.03.2010, 6:51 Uhr

Bist du sicher, dass dein Sohn und die anderen die Verse auch wirklich abgegeben haben?
Könnte eine ganz simple Erklärung dafür sein.

Mio

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Re: unglückliches Vorgehen der Lehrerin - was sagen oder nicht?

Antwort von kanja am 09.03.2010, 7:45 Uhr

Guten Morgen,

vielen Dank für eure Antworten, ich scheine also doch nicht überreagiert zu haben. Ich habe noch nichts unternommen, wollte es erst mal einen Tag "sacken" lassen.
Also, abgegeben hat mein Sohn seine Verse definitiv. Ob von den anderen Kindern evtl. welche nicht, weiß ich natürlich nicht. Der Freund meines Sohnes "fehlt" auch, und der war zumindest nicht krank o.ä.
Platz wäre auf dem Blatt noch genug gewesen, auch das war nicht der Grund.

Mein Sohn ist vorhin ziemlich unglücklich zur Schule gegangen ... Ich konnte nicht aus ihm rausbekommen, was genau los ist, wollte auch nicht mehr auf der Verse-Sache rumreiten.

Vielleicht klärt sich die Lage heute, wenn nicht, schreibe ich der Lehrerin einen Dreizeiler ins Mitteilungsheft.

lg Anja

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Re: unglückliches Vorgehen der Lehrerin - was sagen oder nicht?

Antwort von liha am 09.03.2010, 7:48 Uhr

Wenn meine tochter nicht auf dem Zettel gestanden hätte, wäre sie ganz sicher direkt zuzr Lehrerin gegangen und hätte sie gefragt, warum das so ist.

Das würde ich deinem Sohn auch empfehlen.

Sag ihm, dass du nicht weißt, warum er nicht drauf steht und das er die Lehrerin fragen soll.
Einmischen würde ich mich als Mutter da nicht.

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noch zwei Anmerkungen

Antwort von Miolilo am 09.03.2010, 7:54 Uhr

"Mein Sohn ist vorhin ziemlich unglücklich zur Schule gegangen"

Zum einen: Egal was nun der Grund war, so eine Situation sollte dein Kind nicht so "mitnehmen".
Es wir immer Situationen geben, bei denen er nicht "drankommt", "hinten ansteht" und die anderen vorlassen muss. Manchmal mag das auch ungerecht sein, aber es ist ganz wichtig, damit zurechtzukommen ohne in einen derben Frust zu geraten.

Ich hatte (ich habe das ganz schnell "abgestellt") zum Beispiel Kinder in der Klasse, die jedes Mal, wenn ich ein anderes Kind dran nahm genölt haben. Nicht falsch verstehen, ich meine nicht, dass das dein Sohn macht.

Oder die tieftraurig waren, weil sie nicht zum Klassensprecher gewählt worden sind. Das zu akzeptieren ist auch ein Lernprozess.

Und der zweite Punkt ist: Wenn es ihm unklar ist, warum sein Text nicht dabei ist: Nachfragen!

"wollte auch nicht mehr auf der Verse-Sache rumreiten. "

Das ist auch gut so!

Mio

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hab ich versucht

Antwort von kanja am 09.03.2010, 8:01 Uhr

Genau das war gestern mein erster Vorschlag an meinen Sohn: selbst die Lehrerin fragen. Das wollte er nicht. Er ist schon öfter wegen anderen, unwichtigeren Dingen zur Lehrerin gegangen und hat was gesagt, aber das nun war ihm wohl zu viel.

Das mit dem Niedergeschlagen-Sein: Er ist sehr empfindsam. Es wird besser, aber er ist einfach vom Wesen her so. Ich versuche ihn zu stärken und ihn soweit zu bekommen, dass er nicht wegen Kleinigkeiten schon völlig aufgelöst ist, aber es dauert ... Er ist ein "Softie", um es mal so auszudrücken, und der wird sich nicht plötzlich im ersten Schuljahr in einen "Haudrauf" verwandeln.

Vielleicht hat sich bis heute mittag ja alles längst beruhigt!

lg Anja

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Ja, ich würd mit der Lehrerin sprechen. o.T. lg

Antwort von Mummelchen am 09.03.2010, 9:07 Uhr

lg
Mummelchen

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