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1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von kinder980003 am 01.02.2004, 1:21 Uhr

Sprachheilschule

Hallo,

hat jemand erfahrung mit Sprachheilschule gemacht? Wird dort genau der gleiche Stoff durchgenommen wie in einer anderen Grudschule? Wenn ja auch im gleichen Tempo?

LG

Lidia

 
10 Antworten:

Re: Sprachheilschule

Antwort von Gabi am 02.02.2004, 13:18 Uhr

Hallo Lidia,
also hier in NRW ist es so, dass an den Schulen für Sprachbehinderte nach den Richtlinien für die Grundschule unterrichtet wird. Es wird also der gleiche Unterrichtsstoff und in der gleichen Zeit wie in der Regelgrundschule durchgenommen. Allerdings sind die Klassen viel kleiner (ca.12 Schüler), so dass auf den Einzelnen besser eingegangen werden kann.
Gruß Gabi

Re: Sprachheilschule @ Gabi

Antwort von kinder980003 am 02.02.2004, 21:51 Uhr

Hall Gabi,

Danke für Deine Antwort. Ich habe ein kelines Problemm mit meinem Sohn. Der ist jetzt 6 Jahre und soll im herbst Eingeschult werden, da er seit er 2,5 Jahre ist bei Logopäden in Behandlung ist und ebenfalls bei heilpädagogen will die schulleiterin unser Grudschule im Ort den Daniel in eine sprachheilschule schicken. Gut der ist mit der Sprache etwas zurück (er spricht einige Buchstaben nicht aus, und in extrem Situationen Stottert er, hat probleme bei der gramatischen Satztbildung)aber er hat schon so viel aufgeholt das dies eigendlich kein Problemm sein sollte (er ist auch in einem regel KiGa)Daniel selbst will bei uns auf die Grundschule, denn seine meisten Freunde gehen auch hierhin und wir sind eigendlich auch dafür dass er hier in die Schule geht aber die schulleiterin ist da anderer meineung. Selbst die Heilpädagogin (die er übrigens nicht mehr braucht)hat für die Regel Schule eine befürwortung geschrieben, die logo ist der meinung daß ihm nicht viel fehlt und die Regel Grundschule schon i.O. ist. Selbst der Kinderarzt sieht keine bedenken aber nein unsere Schulleitung weigert sich ihn aufzunehmen und will daß er in dei Sprachheilschule geht (10 km entfernt). Weißt du ob wir uns weigern können und ob die Grundschule ihn aufnehmen musst? Oder sollen wir lieber nachgeben?

LG

Lidia

Re: Sprachheilschule

Antwort von Makri am 02.02.2004, 22:02 Uhr

Hallo Lidia,

ich habe (als Grundschullehrerin) mal ein halbes Jahr an einer Sprachheilschule unterrichtet. Ich kenne es so, dass es zuerst E-Klassen (=Eingangsklassen) vor dem 1. Schuljahr gibt. Der Stoff des 1. Schuljahrs wird über einen Zeitraum von zwei Jahren unterrichtet. Die Kinder haben neben dem Unterricht ja noch die Sprachförderung, Psychomotorik usw., so dass weniger Zeit als in der Grundschule für die Stoffvermittlung zur Verfügung steht.

Viele Kinder besuchen die E-Klasse und werden intensiv sprachlich gefördert. Sie können dann nach einem Jahr ganz normal am Wohnort eingeschult werden.

Ansonsten unterrichtet die Sprachheilschule (in NRW) nach den gleichen Lehrplänen wie die Grundschule.

Gruß,

Marion

Also, bei uns ist die Sprachheilgrundschule in der nächsten Stadt (ca. 7 km entfernt).

Antwort von Trini am 03.02.2004, 8:11 Uhr

Sie hat erstens einen Kindergrten, der ganz toll sein soll für Kinder, die Sprechprobleme haben.
Zweitens hat sie einen "Schulkindergrten" für Kinder, die wegen Sprechprblemen zurückgestellt werden.
Drittens hat sie den ganz "normalen" Grundschulbereich.

Beim Schulanfängerelternabend in unserer Regelschule fragte nun eine Mutter, deren Sohn (zurückgestellt) da im Schulkindergrten war unseren rektor, was er raten würde: Sprachheilgrundschule oder Regelschule. ER hat die Regelschule empfohlen, weil die Kinder in der Sprachheilgrundschule "verwöhnt" würden.

Wenn ich mir nun durchlese, welche Probleme Dein Kind hat, dann gönne ihm doch noch ein oder zwei Jahre "Verwöhnen" in einer kleinen Klasse, mit speziell ausgebildeten Lehrern.

Bei uns werden diese Kinder übrigens zu Hause mit dem Taxi abgeholte und zurück gebracht (auf Kosten des Kreises).

Bei weniger gravierenden Fällen gibt es übrigens auch die Variante, daß Lehrer der SHGS in die Regelschulen kommen (für eine Stunde pro Woche). Und manche Schulen haben eine Sonderschullehrerin für Integrationskinder, die dann Parallelunterricht macht.

Ich würde mich nicht gegen den Rat des Schulleiters stellen.

Trini

Re: Sprachheilschule @ Gabi

Antwort von Gabi am 04.02.2004, 12:41 Uhr

Hallo nochmal,
also die Grundschulrektorin kann Deinen Sohn nirgendwo hinschicken!
Wenn bei ihm sonderpädagogischer Förderbedarf besteht, dann kann sie höchstens ein Verfahren zur Festellung des sonderpädagogischen Förderbedarfes einleiten. Dabei wird dein Sohn von einer Sonderschullehrerin gemeinsam mit einer Lehrerin der zuständigen Grundschule getestet und es wird ein Gutachten erstellt. Wenn sich herausstellt, dass Dein Sohn erhöhten Förderbedarf hat (im Bereich der Sprache z.B.), dann wird von der Schulrätin entschieden, wo er am besten gefördert werden kann. Das kann unter Umständen an einer Sprachheilschule sein, die Eltern haben aber bei dieser Entscheidung ein großes Mitspracherecht!

So läuft das Verfahren hier in NRW, wie es in anderen Bundesländern ist, weiss ich nicht so genau. Aber auf jeden Fall hat der Elternwunsch einen großen Stellenwert.

Also lass Dich nicht unterkriegen!
Gruß Gabi

Re: Sprachheilschule @ Gabi

Antwort von kinder980003 am 04.02.2004, 15:48 Uhr

Hallo Gabi,

Habe heute eine Einladung bekommen für eine Untersuchung ob Daniel einen sonderpädagogischer Förderbedarf hat. Der Termin ist am 13.02. 04 weißt Du was ie dort testen bzw. was die dort genauer machen? Wie das abläuft?

LG

Lidia

Re: Sprachheilschule @ Gabi

Antwort von Gabi am 04.02.2004, 21:05 Uhr

Hallo,
in welchem Bundesland wohnt Ihr denn?
Gabi

Re: Sprachheilschule @ Gabi

Antwort von kinder980003 am 04.02.2004, 23:43 Uhr

Hi,

In NRW.

LG

lLdia

Re: Hallo nochmal

Antwort von Gabi am 05.02.2004, 21:04 Uhr

Hallo nochmal,
also bei solch einem Verfahren soll zunächst eine Beobachtung des Kindes stattfinden, in Kindergarten oder Zuhause. Dann wird in einem Elterngespräch die Entwicklung des Kindes erfragt, also ob er zeitgerecht gelaufen, gesprochen usw. hat. Bei einem weiteren Termin wird dann das Kind "getestet", d.h. die Gutachter (Grundschullehrerin und Sonderpädagogin) machen sich mit Hilfe von verschiedenen Tests ein Bild von dem Kind, so dass sie letztendlich beurteilen können, ob eine sonderpädagogische Förderung notwendig erscheint. Sie schreiben dann ein Gutachten, dessen Inhalt Dir erläutert werden muss. Du kannst über das Schulamt dann auch eine Kopie erhalten!
Das Gutachten geht dann ans Schulamt und dort wird entschieden, wo dein Kind am besten gefördert werden kann. Die Gutachter können nur eine Empfehlung aussprechen, der Elternwille zählt auch.
Lass Dir am besten von der Logopädin schriftlich eine Beurteilung der Fortschritte Deines Sohnes geben, die kommt dann mit in die Akte.

Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen.
Gruß Gabi

Re: Hallo nochmal@Gabi

Antwort von kinder980003 am 06.02.2004, 16:24 Uhr

Hallo,

Danke Das hat mir sehr geholfen jetzt weiß ich wo ich bin.

Ich habe schon alle berichte zusammen, von KA, Logo, Heilpädagogin und KiGa mal sehen was am 13.02 rus kommt. Wir haben auch jedemenge zu ausfüllen per Post bekommen die wollen alles wissen : wann er zum ersten mal gesessen hat, wann gelaufen usw usw. Viel weiß ich noch da ich übereinige Dinge Buch gefürt habe aber einiges weiß ich nicht, da ich nicht wußte dass es mal wichtig sen wird. na, ja mal sehen. Vielen Dank nochmal.

LG

Lidia

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