1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von danasi am 24.09.2019, 15:12 Uhr

Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Hallo, mein Sohn ist in der ersten Klasse und ich hatte nun ein Gespräch mit der Lehrerin. Der Grund: Mein Sohn bekommt oft Wichtiges nicht mit. Anscheinend träumt er sehr viel vor sich hin. Es mangelt ihm wohl auch an Aufmerksamkeit und auch Dispziplin. Das wundert mich sehr, denn zu Hause ist er nicht so, sondern "funktioniert". Die Lehrerin hat gefragt, wie er nachmittags betreut wird und ob er viele außerschulische Aktivitäten hat. Mein Mann und ich haben beide sehr anspruchsvolle und stressige Jobs. Und ja, unser Sohn ist oft lange im Hort - auch in den Ferien. Außerdem spielt er noch Cello (das ist meinem Mann und mir sehr wichtig) und geht in Ballett. Die Lehrerin meinte, dass es sein könne, dass er so diszipliniert neben der Schule sein müsse (er übt auch jeden Tag Chello), dass er sich dann in der Schule erhole und dort träumen könne. Das hat mich ehrlich gesagt verletzt. Mein Mann und ich wollen nur das Beste für unseren Sohn. Die beste Ausbildung und Förderung. Ich habe mich sofort gefühlt wie eine schlechte Mutter. Aber vielleicht hat die Lehrerin ja doch ein bisschen Recht? Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

 
38 Antworten:

Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von emmisya am 24.09.2019, 15:24 Uhr

Die Lehrerin hat dir ihre Einschätzung gegeben, woran es liegen könnte, dasss es an manchen Stellen im Unterricht hakt.

Lange im Hort sein, dazu noch zwei Hobbys, die große Disziplin und Konzentration bei der Ausübung verlangen plus entsprechende Übung dazu zu Hause. Man muss nicht arg analysieren, um auf den Gedanken zu kommen, dass er im Unterricht mit seiner Unkonzentriertheit etwas ausgleichen muss...

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Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von Anna3Mama am 24.09.2019, 16:57 Uhr

Natürlich, das würde ich genauso einschätzen bzw sehe das auch hier im Umfeld.

Ganztags im Hort, kaum wirklich Ferien dazu zwei anspruchsvolle Hobbys wo er sich nicht auspowern kann. Zähl doch mal alle Stunden zusammen. Schule, Hort, Cello, Übungszeit Cello, Ballett, was noch? Zusätzliche Übungen für die Schule? Lesen üben, Kopfrechnen?

Wieviele Stunden kommen zusammen?

Hat er außer den Wochenenden 30 Tage frei, wirklich frei ?

"Das beste" ist nicht "das meiste".

Könnte natürlich sein, dass er sich langweilt, weil er schon alles kann? Aber das wäre der Lehrerin ja recht sicher aufgefallen und selbst wenn es so wäre , fände ich diesen vollen Tagesablauf Deines Kindes trotzdem schlimm und komplett am "Wohle des Kindes" vorbei.

Meine Meinung.

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Normal...

Antwort von Windpferdchen am 24.09.2019, 18:28 Uhr

Ich denke, die Lehrerin irrt sich. Es ist absolut normal und sehr häufig, dass Erstklässler noch verträumt sind. Viele Kinder mutieren nicht automatisch mit dem Schuleintritt zum DIN-genormten Durchschnittskind, das sofort gern still sitzt und stets aufmerksam dem Unterricht folgt. Viele Kinder sind seelisch noch halb im Kiga und müssen sich erst innerlich einfingen und umgewöhnen. Es ist völlig üblich, dass ein Kind erst gegen Ende des ersten und Anfang des zweiten Schuljahres nicht mehr ablenkbar und verträumt ist!

Bitte nehmt Eurem Sohn nicht die Hobbys weg, das ist ganz unnötig. Auch mir war wichtig, dass meine Kinder jeweils ein musikalisches und ein sportliches Hobby hatten, und auch bis heute haben. Ich finde zwei Hobbys keine Überforderung, und auch tägliches normales Üben eines Instruments von 30 Minuten fördert ja die Konzentrationsfähigkeit eher (das sagen auch Studien) als sie zu bremsen.

Ich glaube, die Lehrerin ist da etwas übermotiviert. Natürlich gibt es Kinder, die fünf Mal die Woche ein Hobby haben und deren gesamte Freizeit komplett durchgetaktet ist. Das ist sicher zuviel. Aber das scheint mir nach Deiner Beschreibung keineswegs so zu sein. Gib Deinem Sohn Zeit, bis zum zweiten Halbjahr wird das Problem sich schon stark gebessert haben, um sich spätestens gegen Ende des Schuljahres herauszuwachsen. Genau deshalb gibt es ja im ersten Schuljahr noch keine Noten.

LG

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Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von Lelo317 am 24.09.2019, 19:44 Uhr

Was möchte dein Sohn denn? Was sagt er dazu?

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Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von cube am 24.09.2019, 20:20 Uhr

Naja, kann sein, dass es daran liegt.Man darf nicht unterschätzen, dass ein Schultag + Hort/OGS für Kinder das Gleiche ist, wie für uns ein ganzer Arbeitstag.
Nicht umsinst wird von den schulen oft geraten, im 1. Schuljahr das Kind nicht zu allen möglichen AG´s anzumelden, einen neuen Sport oä zu beginnen - sondern erst mal abzuwarten, bis Kind sich eingewöhnt hat.
Aber: natürlich gibt es Kinder, die das alles super hinbekommen und außerschulische Aktivitäten sogar einfordern.
Bei uns in der Klasse waren ca. 80% von der Sorte "erst mal keine Hobbies mehr/weniger, nicht mehr so viele Verabredungen etc".
Ich würde mal euren Sohn fragen, wie er sich aktuell fühlt, ob er evt. lieber nach der Schule mehr Ruhe haben möchte - aber ohne ihm gleichzeitig zu sagen, das man Cello oder Ballett ja wichtig finden würde.
Und achtet mal darauf, wie er morgens drauf ist. Ist er wirklich fit? Ausgeschlafen? Strahlt er Freude auf den neuen Tag aus? Kann er abends gut einschlafen oder wirkt er entweder
oft aufgedreht/angespannt oder supermüde?
Ein fitter, größtenteils gut gelaunter Junge, der mit Freude auch zu seinen Hobbies geht und gerne dafür übt, abends zufrieden einschläft, ist vermutlich eher nicht überfordert. Sondern einfach verträumter, verspielter. Das gibt sich.
Habt ihr aber - eure eigenen Anforderungen/Wünsche für ihn mal außen vor lassend - den Eindruck, er funktioniert nur noch, spult sein Programm wie gefordert/gewohnt ab, dann scheint es zu viel zu sein.
Das Beste wollen ist nicht unbedingt auch das Beste für ein Kind. Eltern wollen manchmal zu viel Gutes und dann wird aus Fördern schnell Überfordern.

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Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von pauline-maus am 25.09.2019, 0:11 Uhr

Meine Tochter war das erste halbe jahr in der 1. Klasse jeden Tag total breit, das sie gegen 19.00 komatös ins Bett fiel
Hobbys hatte sie da noch nicht wirklich ausser Haus.
Man unterschätzt, wie kraeftzehrend so eine Umstellung g vom kiga zur Schule ist und erwartet eben zuviel.
Also kann an der Annahme der Lehrerin was dran ist.
Zusätzlich kann er von Natur aus ein Träumer sein....also alles kann, nix muss..

Setzt doch einfach mal aus mit Instrument und ballet, er muss ja nicht aufhören auf Dauer und schaut , wie es dann lasuft

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Re: Normal...

Antwort von Oktaevlein am 25.09.2019, 9:28 Uhr

"Bitte nehmt Eurem Sohn nicht die Hobbys weg"

Das sehe ich ganz genau so. Es kann ja wohl nicht sein, dass ein kind im 1. Schuljahr keine Zeit mehr für Hobbys hat.

Aber es könnte natürlich schon sein, dass die viele Betreuung eurem kind irgendwann wirklich zu viel werden könnte. Mit dem jetzigen träumerischen Verhalten in der schule muss das gar nichts zu tun haben. Er ist ja jetzt gerade mal ein paar Wochen in der schule. Ich würde da erstmal ein bisschen abwarten.

Zur Not müsst ihr gucken, ob ihr an der Betreuungssituation etwas ändern könnt. Ich habe in meiner Umgebung schon erlebt, dass Kinder nach dem 1. Schuljahr aus der Nachmittagsbetreuung raus genommen wurden, weil es einfach nicht geklappt hat.viele Kinder brauchen oft einfach auch mal Zeit für sich, ohne Programm oder andere Kinder um sich herum.

Viele Grüße

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Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von wowugi80 am 25.09.2019, 9:31 Uhr

Ich würde jetzt sagen, es sind nicht zu viele Hobbys, sondern zu viel Hort.
Unser Sohn geht bis 13.00 zur Schule und ist danach echt kaputt. Dann spielt er in seinem Zimmer mindestens ein, zwei Stunden ganz für sich und hat oft auch keine Lust sich zu verabreden. Er genießt Tage an denen wir nachmittags gar nichts vorhaben und geht aber trotzdem sehr gern zu all seinen Hobbys. Einmal pro Woche kommt der Klavierlehrer für 30 Minuten, einmal hat er Schwimmtraining (aber am Wochenende) und einmal singt er im Chor. Auf all das will er nicht verzichten und ich finde das auch ok. Nur wenn er jetzt zusätzlich bis 16.00 in den Hort ginge, wäre das sicher zu viel. Vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass er an ein, zwei Nachmittagen die Woche auch mittags nach Hause geht und dort dann betreut wird? Von Oma, Opa oder Babysitterin? Kinder brauchen Zeit für sich und Ruhe um sich herum. Mit x anderen Kindern in einem Raum geht das nicht.

Ich finde aber, dass das nicht unbedingt etwas damit zu tun haben muss, dass er in der Schule träumt. Er ist sechs Jahre alt um Himmels willen, er soll ja nicht morgen die deutsche Bank leiten! Eben waren sie doch alle noch im Kindergarten und durften den ganzen Tag spielen. Wieso der Sache nicht Zeit geben und sich an dem freuen, was das Kind kann und ihm Freude macht. Ich finde diesen defizitorientierten Blick der Lehrer auf die Kinder entsetzlich! Offenbar ist dein Kind ein musischer Typ (wie toll, dass er Ballett macht!!), gerade solche Kinder brauchen keinen Druck. Ich habe mich komplett durch die ersten sechs Schuljahre "geträumt" (stand in wirklich JEDEM Zeugnis) und hab am Ende trotzdem ein gutes Abitur gemacht. Mein Fazit: gebt den Druck nicht ans Kind weiter, entspannt euch und lasst ihn einfach sich in seinem Tempo entwickeln. Freut euch an den musischen Talenten und seid so stolz wie ihr es immer wart. Euer Kind ist unverändert wunderbar, da sollte euch der defizitäre Blick einer reaktionären Lehrerin nicht verunsichern.

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Re: ?

Antwort von cube am 25.09.2019, 9:49 Uhr

Eine Lehrerin, die sich um ein Kind sorgt, eine evt. Überforderung sieht und deswegen die Eltern ins Boot holt ist, reaktionär?
Lehrer können es nicht mehr richtig machen...
Sagen sie nichts, heißt es hinterher "warum haben sie sich denn nicht gekümmert/warum wussten wir nichts davon".
Weisen sie darauf hin, dass Kind ihrer Einschätzung nach evt. überfordert sein könnte, sind sie reaktionär und wollen jedes Kind in Schema F pressen.

Du hast durchaus richtige und wichtige Dinge geschrieben wie ich finde - aber dieses Lehrerbashing geht meiner Meinung nach zu weit.
Nirgendwo hat die AP geschrieben, dass die Lehrerin überzogene Ansprüche hat oder ihr Kind schlecht geredet hat, woraus man schließen könnte, sie hat wenig Empathie für Individualität oder so.

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Re: Normal...

Antwort von cube am 25.09.2019, 10:00 Uhr

Die AP schreibt aber auch, dass zB Cello ihr und ihrem Mann wichtig sind.
Da stellt sich mir schon die Frage, ob es auch ihrem Kind wirklich wichtig ist oder er es macht, weil es eben den Eltern wichtig ist.

Außerdem hat die Lehrerin doch gar nicht gesagt, man solle Hobbies wegnehmen!
Sie hat angemerkt, dass Kind in der Schule abschaltet und man solle darüber nachdenken, ob er außerschulisch nicht evt. zu stark eingebunden ist.
Ichhabe selbst viel Jahre getanzt - auch schon als Schulkind. Es ist anstrengend - sowohl körperlich, als auch mental. Vor allen Dingen, wenn man auch bei Aufführungen tanzt. Das ist dann lustigen "hoch das Bein" - da wird auch mit Kindern streng trainiert.
Ich habe es dann genau aus dem Grund aufgehört, weil ich in der Schule schon genug "konzentrier dich" und eben Pflichten hatte und Tanzen eben keine Erholung/Abwechselung mehr war.
Also so ganz aus der Luft gegriffen ist die Vermutung der Lehrerin nicht. Dazu noch Cello, was er täglich übt - vielleicht aus Freude daran, vielleicht aber auch nur, weil die Eltern es wichtig finden.

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Re: ?

Antwort von wowugi80 am 25.09.2019, 10:29 Uhr

Vielleicht hast du recht, ich habe nicht differenziert genug geschrieben, was ich meine.
Ich finde, dass es überhaupt nicht schlimm ist, wenn ein Kind nach wenigen Wochen Schule noch so verträumt ist. Und im Grunde hat die Lehrerin recht, wenn sie empfiehlt, die außerschulischen Aktivitäten des Kindes zu reduzieren. Wobei ich nicht finde, dass zwei Sachen pro Woche zu viel sind. ich finde aber jeden Tag Hort zu viel.
Was ich eigentlich meinte ist, dass ich es nicht gut finde, wenn man nach wenigen Wochen schon so fokussiert darauf schaut, was ein Kind NICHT kann. Das ist ein Problem unseres Schulsystems, wenn du mich fragst. Denn seien wir ehrlich, die Selektion beginnt in der Grundschule und den Druck, der da auf kleinsten Schultern lastet, finde ich unerträglich. Ich wünsche mir ein Schulsystem, in dem die Kinder sich in ihrem Tempo entwickeln dürfen und für ihre Fähigkeiten bestärkt werden, statt ihnen ihre vermeintlichen Defizite auszutreiben. Vielleicht habe ich da ein bisschen zu sehr verallgemeinert, sorry! Ein allgemeines Lehrerbashing sollte es nicht werden

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Re: Normal...

Antwort von Oktaevlein am 25.09.2019, 10:55 Uhr

"vielleicht aus Freude daran, vielleicht aber auch nur, weil die Eltern es wichtig finden."

Ok., wenn es ausschließlich den Eltern zuliebe wäre, wäre es was anderes, das ist klar. Ich bin jetzt eher davon ausgegangen, dass das Kind es möchte.

Was Ballett angeht: meine Tochter (jetzt 3. Klasse) macht seit dem letzten Kindergartenjahr Ballett, weil sie es unbedingt möchte, einmal in der Woche, große Aufführungen alle 2 Jahre, kleine einmal im Jahr. DAS ist definitiv nicht zuviel. Ich würde ihr auf jeden Fall viel nehmen, wenn sie dieses Hobby nicht mehr ausüben dürfte. Vor allem finde ich auch wichtig, dass Kinder noch die Möglichkeit haben, außerhalb der Schule Kontakte zu knüpfen.

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Re: Normal...

Antwort von cube am 25.09.2019, 11:00 Uhr

Klar, solange es Spaßmacht und darüber einen Ausgleich zur Schule und der damit verbundenen Anstrengung schafft, sollen Kinder selbstverständlich ihre Hobbies haben.

Ich hab mich ein bisschen an dem "Cello ist meinem Mann und mir sehr wichtig" und dem täglichen! üben dafür gestoßen. Kann aber natürlich auch selbst so gewünscht sein.
Naja, vielleicht antwortet die AP ja noch mal.

Ach ja: wir haben öfter Aufführungen gehabt - da kamen schon 5-6 pro Jahr zusammen inkl. "große Nummern" wie Weihnachtsballett in der Stadthalle. Das war dann eben schon Stress/Druck - habe es aber dennoch die ganze GS-Zeit hindurch gemacht. Zur Weiterführenden wurde es mir dann aber zu viel und habe mir andere Sportarten gesucht.

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Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von Oktaevlein am 25.09.2019, 11:07 Uhr

Hallo,

ich habe deinen Beitrag gerade nochmal gelesen. Du schreibst, ihr wollt das Beste für euren Sohn. Und bitte sei mir nicht böse, wenn ich das jetzt so sage, aber vielleicht wäre im Moment das Beste für euren Sohn tatsächlich, wenn er jeden Mittag nach Hause ginge, zuhause zu Mittag isst, sich in sein Zimmer zurückziehen kann, die Hausaufgaben alleine oder mit einem Elternteil erledigt, dann zu seinen Hobbys (sofern es denn SEINE Hobbys sind) geht oder Freunde trifft.

Wie gesagt, bitte nimm es mir nicht übel, ich möchte dich nicht angreifen, aber du machst dir ja Gedanken um deinen Sohn. Ich kenne eure Situation nicht, vielleicht könnt oder wollt ihr beruflich nicht kürzer treten. Aber ich glaube, dass ein Erstklässler noch viel ungesteuerte Freizeit und Spielmöglichkeiten braucht. Und auch Ferien, in denen er mal nur zuhause ist, bis Mittags im Schlafanzug sein kann und einfach mal nichts machen darf.....

Du schreibst auch, wenn auch in Anführungszeichen, dass er zuhause "funktioniert". Ein 6jähriger muss nicht funktionieren, weder zuhause noch in der Schule.

Ich habe ein bisschen das Gefühl, ihr plant seine Zukunft und vergesst darüber die Gegenwart.

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Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von Brummelmama am 25.09.2019, 11:36 Uhr

Da macht sich ein Lehrer Gedanken und spricht an, was ihm aufgefallen ist. Das ist nicht negativ, sondern positiv. Man beschäftigt sich mit deinem Kind. Von außen sehen Fremde nicht immer aber doch häufig mehr als man selbst. Denk über das Gesagte nach und schau ernsthaft, ob die Hobbys eure Wünsche sind, oder die des Kindes. Man meint oft den Kindern Gutes zu tun und übersieht dabei, dass Kinder auch mal Zeit zum Träumen benötigen. Mein Sohn hatte in dem Alter ein weitaus ruhigeren Tagesablauf. Jetzt mit 14 ist er auf dem Gymnasium, geht 3x die Woche zum Training , kommt um 14.00 Uhr nach Hause und da ist er auch an manchen Tagen platt.

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Re: Schule wird unterschätzt

Antwort von cube am 25.09.2019, 12:58 Uhr

Ich glaube, wir Erwachsenen unterschätzen oft, das Schule für Kinder das Gleiche ist, wie für uns die Arbeit. Und das es gerade für 1. Klässler eine große Umstellung bedeutet. Viel Anstrengung, Konzentration, Lautstärke, arrangieren mit allem möglichen. Und eben auch Druck.
Das fängt schon im Vorschulalter an. "Jetzt bist du schon ein Vorschulkind", "aber du bist doch jetzt schon ein Vorschulkind" - übergehend in "Naaa, freust du dich auf die Schule?", "Schule wird gaaanz toll, da lernst du ganz viele Dinge", "du bist jetzt doch schon ein Schulkind" usw.
Irgendwie scheinen die Erwachsenen davon auszugehen, dass alle Kinder sich doch mächtig freuen müssten und es ganz toll finden, in der Schule zu sein.
Darüber wird vielleicht vergessen, das neben aller Freude und Stolz auch Ängste dabei sind, Unsicherheit. Das die Kids nun einen durchgetakteten Tag haben.
Alles ist geregelt, erfolgt nach Plan. Der ganze Tag ist ein Spagat zwischen "ich habe Spaß am Rechnen" und "oh nein, das Schreiben fällt mir so schwer - ich würde viel lieber jetzt spielen können". Den ganzen Tag müssen die Kids sich in diesen vielen Stunden arrangieren - mit der Lautstärke, mit ganz vielen Kindern. mit Anforderungen, Aufforderungen, Regeln.
Ich höre immer wieder mal "toll, in der OGS kannst du doch mit deinen Freunden spielen" - aber vielleicht will Kind gerade eigentlich gar nicht spielen, sondern seine Ruhe haben. Oder alleine spielen.
Geht aber nicht.
Das geht erst zu Hause. Das ist das erste mal am Tag, an den die Kinder nichts machen MÜSSEN. Wirklich frei entscheiden können (sollten dürfen), ob und was sie machen.

Deswegen sollte man schon sehr gut hinschauen und hören, ob nachmittägliche Pflichten noch der Erholung dienen - oder eben nur eine weitere Pflicht an einem Tag sind, der seit dem Aufstehen nur aus "du musst jetzt ..." bestand.
Die OGS-Leiterin erzählte, dass nicht selten 1.Klässler bei den Hausaufgaben einschlafen. Keinen Hunger haben, weil sie zu müde sind vom Unterricht.
Ich glaube, wir vergessen in unserem eigenen durchgetakteten Alltag oft, dass es noch kleine KINDER sind - und nicht mit Schuleintritt zu kleinen Erwachsenen mutieren.

Das soll nicht als Plädoyer für "bloß keine Hobbies" verstanden werden. Ist einfach nur eine Feststellung/Überlegung, die mir auch selber all zu oft aus dem Hirn rutscht in unserem täglichen Wahnsinn aus "was ich noch alles machen muss" ;-)

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Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von danasi am 25.09.2019, 13:06 Uhr

Mein Sohn will wirklich gerne Cello spielen und ins Ballett. Wir haben ihn gefragt, ob es ihm zu viel wird und er hat nein gesagt. Es ist auch überhaupt nicht so, dass wir ihn dazu zwingen. Aber wenn er dafür in der Schule so unkonzentriert ist... Vielleicht sagt er ja auch nur, dass er weiterhin gerne Cello spielen und ins Ballett will, weil er uns nicht enttäuschen möchte?

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Re: Normal...

Antwort von danasi am 25.09.2019, 13:08 Uhr

Ja, unser Sohn will von sich aus gerne jeden Tag Cello übeben. Er ist da sehr ehrgeizig. Aber vielleicht habt Ihr ja Recht und er macht das alles nur, um uns zu gefallen und nicht zu enttäuschen. Ich beobachte das mal weiter - und versuche so viel Druck wie möglich rauszunehmen. Hoffentlich wird es dann mit der Konzentration in der Schule besser.

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Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von danasi am 25.09.2019, 13:11 Uhr

Wie soll das gehen, dass mein Sohn jeden Tag zum Mittagessen nach Hause kommt? Wir arbeiten beide - und ich finde es besser, dass er in der Schule was Warmes zu essen und eine Hausaufgabenbetreuung bekommt und mit Freunden spielen kann, als alleine zu Hause zu sitzen.

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Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von Lola2501 am 25.09.2019, 14:41 Uhr

Liebe Danasi,

dein Sohn geht in die erste Klasse - das ist eine riesengroße Umstellung für ihn, mit der er erst einmal zurechtkommen muss. Das sind so viele neue Eindrücke, die auf euren Sohn einprasseln. Dazu kommt nun auch, dass er alles eigenständig bewältigen muss.

Was für ein Typ ist denn euer Sohn? Eher ruhig und introvertriert oder kann er auch mal der "Macher" sein?

Ich frage, da wir einen Sohn haben, der recht sensibel ist und den zu viele Reize, zu viel Lärm usw. schnell müde machen. Er ist jetzt in der 3. Klasse und machte bis Ende der 2. Klasse Judo. Er meinte dann, es sei ihm zu viel, weiterhin zum Judo-Training zu gehen. Mein Mann und ich hätten es auch sehr gern gesehen, dass er weitermacht, zumal er bereits 2 Gürtel geschafft hatte. Aber unser Sohn hat sich so vehement dagegen gewehrt, dass er nun erst einmal "pausiert" (Ob er überhaupt wieder anfängt, steht auf einem anderen Blatt.). Seither trifft er sich nachmittags oft mit seinen Freunden und spielt in jeder freien Minute. ;-)

Auch spielt er Gitarre und hat regelmäßig Unterricht. Er übt aber nicht jeden Tag und schon gar nicht 30 Minuten im Alter von 8 Jahren! Ich finde es schon viel, als Erstklässler jeden Tag 30 Minuten das Spielen eines Musikinstruments zu üben. Möchte er das von sich aus oder ist das eure Vorgabe?

Und wie ist es mit Ballett? Wie ist er dazu gekommen? Habt ihr ihn mitentscheiden lassen?

Vielleicht hat euer Sohn zu wenig Rückzugs- und "Abschalt"-Möglichkeiten? Lasst ihr ihn vielleicht zu wenig Kind sein? In dem Alter muss kein Kind funktionieren!

Liebe Grüße
Lola

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Ich kenne viele Mütter, wenige Väter

Antwort von emilie.d. am 25.09.2019, 16:06 Uhr

die in der Grundschule genau deshalb ihre Stunden reduzieren. Nachbarin hat gerade ihre Tochter im Hort abgemeldet, Kind geht jetzt wie meines in eine Betreuung, wo sie ab 13.30 selbständig heim dürfen oder abgeholt werden können (bis 15.30 können sie bleiben).

Aber was nutzt Dir das? Du schreibst, Ihr habt beide anstrengende stressige Jobs, es klingt nicht so, dass Ihr das ändern wollt. Dann muss Kind in den Hort. Vielleicht wäre ein Aupair was?

Ansonsten finde ich es normal, dass die Lehrerin ihre Vermutung äußert. Wäre doch schräg, wenn die Gefühle der Mutter wichtiger wären als das Wohlergehen des Kindes.

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Re: Normal...

Antwort von niccolleen am 25.09.2019, 17:23 Uhr

Ich schliesse mich hier an!!

Es kann ja ausserdem auch noch an etwas anderem liegen. Ist dein Sohn ein Fruehaufsteher? Wenn nicht, geht es ihm vielleicht wie mir und gar nicht wenigen anderen Kindern. Er ist am Vormittag einfach noch nicht so leistungsfaehig und konzentrationsfaehig, wie spaeter am Tag.

lg
niki

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Re: Normal...

Antwort von niccolleen am 25.09.2019, 17:25 Uhr

Ja das stimmt shcon auch. Die Formulierung hat mich auch ein bisschen stutzig gemacht, dass es euch wichtig ist. Auf der anderen Seite ist mir Sport und Musik auch wichtig fuer meine Kinder. Ich suche halt die Aktivitaeten , die ihnen diesbezueglich Spass machen.

Zum "Ausgleich zur Schule und der damit verbundenen Anstrengung" schliesse ich mich auch an, das ist so wahnsinnig wichtig, gerade zu Schulbeginn.

lg
niki

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Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von niccolleen am 25.09.2019, 17:27 Uhr

Stimmt, das ist alles anstrengend. Man darf aber auch nicht ausser acht lassen, dass im September einfach alles anstrengend ist. Der Alltag muss erst kommen. Im Oktober sieht es meist schon wieder anders aus.

lg
niki

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Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von Oktaevlein am 25.09.2019, 18:03 Uhr

"Wie soll das gehen, dass mein Sohn jeden Tag zum Mittagessen nach Hause kommt?"

Keine Ahnung, wie das gehen soll, habe ja geschrieben, dass ich eure konkrete Situation nicht kenne. Ich meinte ja nur, dass es evtl. für deinen Sohn besser sein KÖNNTE, aber wenn es nicht möglich ist, dann geht es natürlich nicht.

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Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von wowugi80 am 25.09.2019, 19:39 Uhr

Oma, Opa, Babysitter vielleicht? Oder vielleicht ist es möglich, dass jeder von euch pro Woche einen Nachmittag im Homeoffice macht? Es muss ja nicht jeden Tag sein, vielleicht kann man an zwei Tagen die Woche eine private Betreuung für ihn finden, so dass er nach der Schule zu Hause in Ruhe spielen, malen, CD hören oder einfach träumen kann.
Wie hier schon jemand schrieb, Kinder WOLLEN oft nach der Schule nicht noch mit anderen Kindern spielen. Auch das ist Arbeit und macht müde. Mein Sohn hat zb heute beim abholen gefragt "was haben wir vor?" Und als ich sagte, "nichts.", da hat er sich tierisch gefreut und nach dem Mittagessen drei Stunden lang in seinem Zimmer rumgepuzzelt. Er braucht die Pausen von den anderen Kindern, auch wenn er große Freude an seinen außerschulischen Aktivitäten hat. Wir Erwachsene wollen ja auch nach einem anstrengenden Arbeitstag auch nicht jeden Abend mit den Kollegen in der Kneipe sitzen, essen und dann auch noch drei Stunden Billard spielen müssen. Nur mal so als Vergleich aus der Erwachsenenwelt

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Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von Jomol am 25.09.2019, 21:33 Uhr

Probiert mal, ihn ein oder zwei Tage die Woche zeitig nach Hause kommen zu lassen. Vom Cello und Ballett würde ich ihn nicht abhalten.
Wir wurden von der Lehrerin gefragt, ob unsere Tochter spät ins Bett geht, weil sie manchmal sehr müde sei. Das mußten wir bejahen, wir können sie ja schlecht um sieben oder acht ins Bett fesseln. Da meinte sie, sie habe auch so ein Exemplar...
Grüße,
Jomol

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Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von niccolleen am 25.09.2019, 22:51 Uhr

Schoen geschrieben!
lg
niki

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Re: Schule wird unterschätzt

Antwort von niccolleen am 25.09.2019, 22:56 Uhr

Ja das stimmt.
Mir faellt es bei beiden Kindern oft auf, dass sie zuhause oft ganz schoen ruppig sind, und von wo anders hoere ich das Gegenteil. Ich glaube auch, dass schon allein das sich Zusammenreissen in der Gruppe den ganzen Tag echt viel Substanz abverlangt.

lg
niki

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Theorie der Lehrerin einfach mal loslassen...

Antwort von Bela66 am 27.09.2019, 8:40 Uhr

Huhu,

tut einfach, was Ihr richtig findet und was Euer Sohn mag! Die Aussage der Lehrerin ist jetzt nicht sooo wahnsinnig wichtig, Du kennst Deinen Sohn besser als sie.

Die Lehrerin hat eine Theorie geäußert, die sie sich selbst ausgedacht hat. Schlaue Entwicklungspsychologen gehen davon aus, dass Verträumtheit bei Sechsjährigen häufig und normal ist! Lass doch die Überlegung der Lehrerin innerlich einfach mal los.

Die Lehrerin ist keine Schulpsychologin und keine Expertin für Kinderpsychologie oder -entwicklung. Sie kann - wie jeder von uns - Überlegungen anstellen, und das hat sie gemacht. Die müssen aber nicht zutreffen und sind nicht wichtiger, als Deine eigenen Überlegungen. Hör auf, so ein Ding daraus zu machen, das Problem wächst sich völlig von selbst heraus. In einem Jahr wirst Du an diesen Thread nicht einmal mehr denken!

Und generell noch was: Lass Dich nicht so steuern und verunsichern von anderen Menschen. Machst Du das immer, dass Du ewig lange haderst, wenn irgendjemand eine andere Ansicht hat als Du...? Als Mutter bist Du selbst auch Expertin für Dein Kind. Du machst es richtig, es ist alles gut!

Bin übrigens selbst auch Lehrerin und habe gesehen: Verträumtheit im 1. Schuljahr hat eher wenig mit außerschulischen Aktivitäten zu tun. Auch die Kinder, die zu Hause sehr viel Ruhe haben und nicht in den Hort gehen, sind oft noch verträumt. Umgekehrt sind sehr aktive, vielbeschäftigte Kinder deshalb nicht häufiger unkonzentriert als andere.

Die Einzigen, bei denen man wirklich einen Zusammenhang zwischen Konzentrationsproblemen und Freizeit sieht, sind medien-verwahrloste Kinder - also diejenigen, die den ganzen Nachmittag an der Playstation hängen... Die haben das Problem aber auch noch im 4. Schuljahr, während die entwicklungsbedingte normale Verträumtheit nach dem 1. Schuljahr fast immer verschwindet.

LG

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Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von KathrynJ am 27.09.2019, 18:42 Uhr

"Mein Mann und ich wollen nur das Beste für unseren Sohn. "
"spielt er noch Cello (das ist meinem Mann und mir sehr wichtig)"
"denn zu Hause ist er nicht so, sondern "funktioniert". "

Das hört sich für mich nach einem familiären Umfeld an, das von ihm sehr diszipliniertes Verhalten verlangt. Aber vielleicht irre ich mich.
Ihr wollt das Beste, aber ist es denn auch das Beste für Euer Kind?
Inwieweit "funktioniert" er? Jedes Kind gibt doch mal Widerworte oder hat extrem anstrengende Phasen?
Und wieso ist es Euch wichtig, dass er Cello lernt? Das verstehe ich leider gar nicht, denn das Lernen eines Instruments soll ein Kind bereichern, nicht seine Eltern. Und es macht ein Kind nicht automatisch zu einem intelligenteren (oder besseren) Menschen, wenn es ein Instrument lernt.

Lange Rede, kurzer Sinn, Euer Kind braucht vielleicht noch Zeit zur Eingewöhnung - Schule ist etwas neues, anstrengendes. Unser Kind hat sich damals nach einem 3/4 Jahr "akklimatisiert". Vorher war es sehr kommunikativ und unruhig, aber der Lehrer hat ihm einfach Zeit gegeben (und es zwischendurch mal etwas strenger zurechtgewiesen, verständlicherweise).

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Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von luvi am 29.09.2019, 14:51 Uhr

Hallo,
Ich gehe davon aus, dass dein Sohn schon seit längerem Ballett macht und Cello lernt, nicht gerade erst seit Schulbeginn.

Wann hat die Schule bei euch angefangen?
Mehr als ein paar Wochen ist er sicher noch nicht in der Schule. Die Lehrerin soll ihm Zeit lassen und ihm das Ankommen in der Schule ermöglichen.

Meint ihr ernst der Junge ist in der Schule konzentrierter, wenn man ihm seine Hobbies nimmt?

Ich könnte mir eher vorstellen, dass ihn der Unterricht müde macht. Vielleicht ist er ein Kind mit schneller Auffassungsgabe, der sich bei der 100. Wiederholung langweilt und er deshalb abschaltet? Der die Buchstaben schreiben kann und nicht mehr malen mag.

Wie schätzt du ihn ein?

LG luvi

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Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von DK-Ursel am 29.09.2019, 20:34 Uhr

Hej!

Ich senfe jetzt eigentlich in das Horn der anderen.
Ja, wir möchten alle das Beste für unser kind, aber leztendlich ist das nicht die höchste, fordernste und fördernste Ausbildung, sondern gerade ind er KINDheit eben KINDsein, weil man viele Dinge als Kind anders erlernt, nebenher --- wenn man es läßt und nicht in Schemata preßt.
Nicht nur Schule auch KIGA ist für die kinder so hart und anstrengend wie für uns ein Arbeitstag.
Hier raten Pädagoigen den Kindern, die ja ganztags betreut werden, zu kaum einem Hobby - außer vielleicht einem, wo sie sich an der Luft auspowern können, also Sport - Fußball, Handball, Reiten etc.
Meine Kinder hatten neben KIGA und Schule Hobbys, aber dies auch, weil sie eben NICHT ganztags in der Betreuung waren,weil sie NICHT den ganzen Tag Kinderlärm und Erwachsenanforderungen um sich hatten, sondern zuhause erstmal durchatmen konnten.

ich denke, Ihr müßt überlegen,was Igr wirklich braucht/streichen könnt. Hort und die anspruchsvollen Hobbys finde ich nebender Scule generel lzu viel - mit dem Träumen KANN, MUSS es aber nicht zwingend zu tun haben .sdas kann indiesem Alter durchaus noch andere Gründe haben.
Aber Ihr solltet aufpassen,daßIhr mit Euren - auch unausgesprochenenen Fördergedanken, Wünschen udn Erwartungen das kind nicht streßt und unte rDruck setzt., Kinder merken sowas wie seismographen.
Und Ihr solltet Euch urücknehmen und das Kind Kind sein lassen.
Ob ein Kind etwas gerne macht, SIEHt und MERKT man als Eltern - Frage-Antwort bringt in dem Alter wenig. Kinder wissen doch, wie sie uns gefallen (können), und das wollen sie: es uns schön und recht machen.

Auch diese Artder Feststellung ("er möchte es gern") ein Zeichenfür mich, da ßIhr als Eltern lernen solltet, besser auf Euer Kind u achten,es wahrzunehmen statt es zu fordern, zu fördern und kopflastig vorzugehen.

Gruß Ursel, DK

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Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von lubasha am 30.09.2019, 9:14 Uhr

NEIN

definitiv nicht.

hier sieht so der Alltag der meisten Kindern aus.

mein Kleiner (7) ist bis 16 Uhr im Hort, spielt Kontrobas (ok, er übt nicht täglich) macht Leistungssport (Wasserball), geht zur Malschule und hat Samstags Unterricht in Muttersprachlixhen Schule.

Muttersprachliches Unterricht ist muss, der Rest macht er aus eigenem Antrieb.

Musik entspannt wirklich, und macht Laune und Lust.
ok, nicht beim ersten Mal das Stück, aber wenn die Melodie sitzt. ich sehe förmlich, wie locker und entspannt er danach ist.
genauso ist es mit dem Wasserball. er ist müde, aber zufrueden und ausgeglichen.
er anschließebd ist.

das Problem sind nicht das Kind und Hobbys, sondern der Unterricht.
wenn es zu einfach, nicht abwechslungsreich, nicht richtig geführt ist, Raum zum Trödeln lässt (Selbslernen, Wochenplan, Stillarbeit) dann nutzt es das Kind. und es ist korrekt und schlau.

ist er auch so bei Frontalunterricht?

meine Kinder arbeiten lieber frobtal, hören aufmerksam zu und lernen besser.

ich würde nie dem Kind die Hobbys entziehen, die für Ausgleich sorgen und Kraftquelle sind.

lass dir bitte keinen Blödsinn einreden.

genau solche Kinder blühen in Weiterführenden richtig auf, wo es komplexer zugeht, und nicht die Klassenlehrerin der Gott in Person ist

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Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von Carmar am 30.09.2019, 21:25 Uhr

Ac, ich weiß nicht.
Vielleicht entspricht es einfach nur seinem Naturell, vor sich hin zu träumen.

Ein anderes Kind ist vielleicht im Unterricht sehr vorlaut und zappelig und hat als Hobby Kickboxen und Schlagzeug.

Da fragt man sich: Ist das Kind so im Unterricht aufgrund der Hobbys oder hat das Kind die Hobbys, die seinem Naturell entsprechen? Ich bin für die zweite Variante.

Vielleicht hilft ein anderer Sitzplatz in der Klasse.

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Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von Briefkopf am 30.09.2019, 21:51 Uhr

Die Stundenanzahl bei der Arbeit reduzieren und für dein Kind da sein (wenigstens für die ersten 6 Monate). Die erste Zeit in der Schule ist häufig schwierig. Da wäre es gut, wenn sich ein Elternteil mehr Zeit für ihn nimmt.

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Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von Maxikid am 02.10.2019, 8:53 Uhr

Hier auch. Auf keinen Fall aufhören. Hier haben auch alle Kinder gefüllte Tage mit ihren Hobbys. Warte erst einmal jetzt die ersten Herbstferien ab. Vieles regelt sich danach von ganz alleine. Der Sport war meinen Mädels immer sehr wichtig. Klar, waren sie auch mal müde...aber Hobbys außerhalb der Schule finde ich enorm wichtig. Meine Lütte war irgendwie jeden Tag (nicht nur Hobbys) unterwegs, dass hat sie enorm ausgeglichen.

LG maxikid

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Re: Sohn soll weniger außerschulische Dinge machen

Antwort von pauline-maus am 02.10.2019, 11:00 Uhr

ja sicher , das hat meine tochter auch...schultag plus hobbys und vereine aber das wurde erst ab der 3.klasse so.
vorher war die veänderung des alltags zu bewältigen , das hat sie genug gefordert

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