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Geschrieben von Heaven76 am 31.01.2005, 11:08 Uhr

Schulprobleme?

Mein Sohn wird im Mai 6 Jahre und soll ab August die Schule besuchen. Er ließt, zählt bis 300, auf Englisch zählt er bis 100, lernt im Kindergarten englisch, rechnet Plus und Minus und fängt jetzt an mit dividieren und multiplizieren. ABER: er ist sehr zappelig, hört kaum zu, (Gehör ist in Ordnung), d.h. nur wenn er will. Er ist sehr langsam, wenn z.B. andere fertig sind mit dem ausmalen von einem Bild, dann hat er noch nicht mal die Hälfte geschafft, er malt die Bilder aber sehr sauber aus, d.h. malt kaum über. So geht es in fast jedem Bereich. Auf Anraten der Kindergärtnerin machen wir jetzt Ergotherapie, wobei die ergotherapeutin nur immer wieder feststellt, dass er langsam ist, aber das weiß ich doch. Im Februar gehen wir zum Kinderpsychologen, weil die Erzieherin meint, dass er sonst in der Schule Probleme bekommt. Bitte helft mir! Was kann ich machen, um ihn dazu zu bringen ein bißchen schneller zu werden. Wettstreit hilft auch nichts, das macht er zweimal mit und dann hat er keine Lust mehr.

 
1 Antwort:

Re: Schulprobleme?

Antwort von like am 31.01.2005, 17:27 Uhr

Ich hab einen Zweitklässler, den ich mit denselben Bedenken eingeschult habe. Er war immer der Letzte in allem, total verträumt, bekam oft die Hälfte nicht mit (hatte allerdings wahnsinnig häufig Ohrenprobleme), allerdings nicht zappelig. Ich habe mich viel mit dieser Problematik beschäftigt und habe es, glaube ich, jetzt geschafft, ihm den Weg zu ebnen, sodass er nun ein vorbildlicher und guter Schüler ist, der fast keine Fehler macht - er ist zwar immer noch langsamer als andere Kinder, das macht aber nichts, da sonst alles stimmt (komme gerade vom Elterngespräch :-)) ) Wichtig ist in meinen Augen, dass du ihm nicht seine Schwäche vor Augen führst (Du bist langsam), sondern auf seine Stärken setzt und diese ausbaust. Gute Grundlagen sind wichtig, aber die scheinen ja gegeben, wenn er schon liest, rechnet und auch sonst vieles weiß. Er muss mühelos rechnen, lesen und schreiben können, daher habe ich mit meinem Sohn dies oft zusätzlich geübt - so spart er mit diesem Können die Zeit, die er evtl. verträumt. Zuhören musst du fördern mit viel Vorlesen - eben etwas, was ihn interessiert. Wenn er so genau ist mit dem Ausmalen etc, hast du wohl auch gute Chancen, dass er - wie mein Sohn - kaum Leichtsinnsfehler macht, was bei meinem Älteren, der in allem total fix ist, die Note immer runterzieht. Also: Mach ihn nicht schneller, sondern fördere ihn und baue seine Stärken aus - und vertraue auf deinen Sohn und das, was er kann.
Übrigens: Auch Fachkräfte wie Ergotherapeuten sind nicht immer psychologisch top - habe bei meinem Sohn vor zwei jahren die Frühförderung abgebrochen, weil die "Fachkraft" nach einem Termin zu ihm sagte, heute hätte er eine Medaille in Langsamkeit verdient.

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