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1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von Thalia74 am 06.01.2005, 15:56 Uhr

Schnelles lernen, dann alles egal

Hallo

Mein Sohn ist seit letztem Sommer in der 1. Klasse.
Er konnte schon zur KiGa Zeit lesen, was sich im letzten KiGa Jahr wirklich sehr verbessert hat. Er liest jetzt schon Bücher alleine und recht flüssig.
In der Schule begann dann auch das rechnen. Er lernte sehr sehr schnell..
Vor ein paar Tagen fragt er, was das X im Buch bedeute und wir haben ihm erklärt, das es mal-Aufgaben sind und ihm Beispiele gegeben. Seitdem rechnet er mal bis etwa 15.

Das Problem ist nun, das ihm sachen, die er schon zu Anfang gelernt hat, einfach nicht mehr interressieren und er sich absolut keine Mühe mehr gibt, sodaß und der Lehrer schon zu sich gerufen hat und meinte, das unser Sohn arg nachlässt.
Als wir dann sagten, das er schon ein wenig mal rechnet hat er ihm Aufgaben gegeben, die seinem Alter voraus sind und er macht diese Aufgaben mit Freude..
Ich weiß nun nicht, wie ich mich verhallten soll, denn es scheint, das man mich für eingebildet hällt, wenn ich doch mit ein wenig Stolz davon erzähle, wenn man mich fragt, was denn mein Sohn schon alles könne...

Was kann man da machen, wie kann man da wieter verfahren...
Ich möchte nicht, das er die Lust am lernen verliert.

Danke
Thalia

 
5 Antworten:

frag mal den kinderarzt,..

Antwort von Klothilde am 06.01.2005, 19:59 Uhr

ob er es für möglich hält, dass dein sohn einen hohen IQ hat und wie du das testen kannst. Denn dann sollte er ja entsprechend gefördert werden, damit er die lust am lernen nicht verliert. Der Kinderarzt hilft dir bestimmt weiter und sprich vorab nochmal mit seinem lehrer und der schulleitung, denn für solche kinder gibt es an schulen auch ein förderprogramm. liebe grüße sadnra

Re: frag mal den kinderarzt,..

Antwort von babs1 am 07.01.2005, 12:43 Uhr

Hallo Sandra,
ich denke auch, Du solltest mit Deinem Kinderarzt und der Schule sprechen und mit deinem Sohneman. Fühlt er sich im Klassenverband wohl? Vielleicht wäre es für Ihn besser, er würde schon im 2 Halbjahr in die 2. Klasse springen. Das würde ich machen, wenn er kein Problem hat sich schnell in einem neuen Klassenverband einzuleben. Sollte er damit schwierigkeiten haben, wäre das nicht besonders nützlich, da man damit genau das gegenteil erreichen kann, aber auch mit einer Unterforderung kann es einmal umgekehrt kommen. Er weiß nicht mehr was auch für Ihn weiter geht und verpasst dann vieleicht den Anschluß. Und das wäre ja auch nicht so toll.
Ich wünsche Euch, das Ihr die Richtige Entscheidung trefft.
babsy

denn für solche kinder gibt es an schulen auch ein förderprogramm.

Antwort von KH am 08.01.2005, 10:51 Uhr

Wo lebst denn du, Klothilde? Für hochbegabte Kinder gibt es eben an den wenigsten Schulen, die ich kenne, ein Förderprogramm. Die Lehrer sind auf sich allein gestellt. HB ist kein Thema für viele Lehrer, leider.
Von daher bin ich mir nicht sicher, ob der Gang zum Kinderarzt soo viel bringt, wenn der Lehrer jetzt auch nicht den Schüler seinen Anlagen entsprechend fördert. Glaubst du, es ändert sich wirklich etwas, nur weil ein Schüler bestätigt hat: IQ ist 1xx?
Die Schwachen, ja die werden gefördert. Die Leistungsstarken laufen häufig von selber mit. Bzw. es gibt auch kaum Materialien für wirklich hochbegabte Kinder.
Das ganze scheint mir ein Motivationsproblem zu sein. Positive Verstärkung und herausfordernde Aufgaben. Für das zweite ist der Lehrer zuständig und das erste ist eigentlich auch nur in Absprache von Lehrer und Eltern möglich. Also engen GUTEN Kontakt zum Lehrer halten.
Viele Grüße

Re: denn für solche kinder gibt es an schulen auch ein förderprogramm.

Antwort von Wusel99 am 08.01.2005, 15:17 Uhr

Ihr solltet gemeinsam mit der Lehrerin über einen Klassensprung nachdenken, ansonsten könnten die Probleme noch größer werden.
Meine Tochter ist in einer ähnlichen Situation, hat sich mit knapp 5 das Lesen beigebracht, konnte kurz nach dem 4. Geburtstag locker im 10-er Raum Kopfrechnen. Sie kam dann mit 5 1/2 in die Schule und langweilt sich trotzdem. Erst gestern hat sie wieder bemerkt, daß die 1. Klasse scheußlich langweilig wäre... Für einen Sprung ist sie mir aber zu jung. Ich lasse erst einmal alles so laufen, wenigstens stört sie nicht und macht ihre Aufgaben einigermaßen gewissenhaft. Es ist nur irgendwie schade, wenn das Potential der kinder nicht ausgeschöpft wird. Einen IQ-Test werde ich nicht durchführen lassen, da dieser an der Situation auch nichts ändert.

Gruß,
angela

Spielraum der Lehrer?

Antwort von azalee am 21.01.2005, 10:42 Uhr

Hallo,

ich denke, daß das Problem bei einem engagierten Lehrer weniger im Lernen an sich, sondern in der Leistungsmessung liegt. Es gibt halt Lehrpläne, die eingehalten und Lernziele, die kontrolliert werden müssen. Blöd für ein Kind, das denen eigentlich schon weit voraus ist, da es sich vielleicht nicht mehr so gut an die "alten" Sachen erinnert oder sie nur lustlos und mit vielen Flüchtigkeitsfehlern absolviert.

Bei Kindern, die im Lerntempo stark von den anderen abweichen, kann man anscheinend immer nur das kleinere Übel wählen. Entweder geistige Forderung, z.B. durch Überspringen und dadurch vielleicht nur wenig Zugang zu den älteren Kindern, oder Freunde behalten und langweilen. Da ist dann wirklich elterlicher Spürsinn gefragt, denn ein Kind in dem Alter hat zwar eine Meinung, aber die Frage ist, ob es wirklich alle damit verbundenen Konsequenzen absehen kann. Als Eltern kann man sicher eher sehen, ob ein Kind den Frust wegen der Unterforderung oder mangelnden Kontakt zu Klassenkameraden auf die Dauer besser aushalten kann.

Glückliche Kinder, die bei dem Spagat keine Probleme haben *seufz*

LG Azalee

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