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Geschrieben von Emy-Gina am 10.10.2016, 12:55 Uhr

Riesenprobleme zu Beginn der 1. Klasse

Meine Enkeltochter wurde dieses Jahr eingeschult,bis zur 5. Schulwoche verlief alles prima.
Nun wurde bei meiner Enkeltochter eine komplette Überforderung,körperlich wie seelich von der Schulpsychologin festgestellt.
Deshalb wurde Sie vom Kinderarz t(auf Rat der Psychologin) krank geschrieben ( vom 13.- 30.9.)
Gespräche mit der Psycholgin brachten zum Vorschein, dass, wenn meine Tochter weiterhin in die Schhule geh , sie ein Trauma bekommen würde, was schwerwiegende Folgen für sie haben wird.
Die Schulpsychologin meinte auch, dass meine Enkeltochter auf einer Förderschule genauso überfordert sein wird.
Nun soll sie auf eine Geistig-Behinderten Schule umgeschult werden, wobei meine Tochter keine geistigen sowie körperlichen Behinderungen hat!
Einen Termin zur Aussprache mit der jetzigen Grundschule haben wir erst am 20.10!!! bis dahin soll ich doch meine Tochter bitte vom Kinderarzt krankschreiben lassen.
Die Schulleitung in der jetzigen Schule hätte wohl keinen eheren Termin, um alle Beteiligten an den Tisch zu holen, um zu entscheiden, wie es mit meiner Tochter weiter geht. Klipp und Klar wurde mir gesagt, dass mein Kind die jetzige Schule nicht mehr besuchen wird.
Es besteht eine Schulpflicht und meine Enkeltochter wird das ganze verpasste nie wieder aufholen können. Sogenannte "Problemkinder" werden einfach bei Seite geschoben und man steht offenbar als Elternteil ganz alleine da und muss sich kümmern.
Die Frage meiner Tochter, ob denn eine Rückstellung in den Kindergarten möglich und sinnvoll wäre, wurde verneint... Soetwas gäbe in Sachsen generell nicht.
Meine Enkeltochter ist jetzt bis zu dem Gespräch am 20.10. krank geschrieben. An diesem Tag entscheiden dann die Schulleiterin, die Sozialarbeiterin sowie 2 Psychologen wie es weiter geht....
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass eine Rückstellung in den Kindergarten nicht geht.... ich denke: dieses Jahr noch in den Kindergarten und dann in die Förderschule, wäre sicher eine gute Lösung......
Hat hier jemand mit dem Thema Erfahrung? Wohin könnte man sich noch wenden?
Wir haben im zuständigen Schulamt angerufen. Leider wurde uns auch dort nur gesagt, dass die Psychologen wohl richtig entscheiden werden......
.

 
10 Antworten:

Ich habe viele Fragen......

Antwort von Caot am 10.10.2016, 13:16 Uhr

Wurde denn Förderbedarf nicht schon eher festgestellt? Vom Kiga oder vom Kinderarzt bei den U's oder bei den Schuleingangsuntersuchungen? Man hat doch nicht von heute auf Morgen einfach so "Förderbedarf".

Wenn 5 Wochen alles gut ging, was passierte danach? Da müssen ja die Mühlen schon eher gemahlen haben.

Wie sind denn die Auffälligkeiten. Was macht Kind, was macht es nicht?

Fakt ist und das wird wohl überall gleich problematisch sein, einmal im Schulsystem, geht kein Kiga mehr. Von der GS geht es nur noch auf eine andere GS oder eben auf eine Förderschule, wenn Inklusion nicht möglich ist. DAS ist ja in jedem BL anders.

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Re: Riesenprobleme zu Beginn der 1. Klasse

Antwort von bebinchen am 10.10.2016, 13:26 Uhr

Hi.
Fünf Wochen lang ist alles prima und nun soll sie plötzlich auf eine Geistig-Behinderten-Schule?
Wie hat sich das geäußert, dass sie vollkommen überfordert scheint?
Hat sie denn in der Kita Defizite gezeigt?
Wie alt ist das Kind?
Und es hat doch sicherlich eine Schuleingangsuntersuchung gegeben, die das Kind für schulfähig befunden hat?!

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Re: Riesenprobleme zu Beginn der 1. Klasse

Antwort von Rotbäckchen am 10.10.2016, 15:09 Uhr

Hallo,

ist sie nun deine Tochter oder Enkelin, das ging ein bisschen durcheinander. Ich kan mir auch kaum vorstellen, dass bei so schwerwiegenden Auffälligkeiten vorher nichts war und sie als schulreif durchgewunken wurde.Was ist vorgefallen, dass ein Kind für 4 Wochen (!!!) auf Verdacht einer Psychologin krank geschrieben wird. Unser Kinderarzt würde sowas ganz gewiss nicht machen. Und das Kind? Trägt nun kein Trauma davon, obwohl sie seit Wochen "krank gemacht" wird?. Ohne weitere Infos klingt das alles leider nicht sehr glaubwürdig.

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Re: Riesenprobleme zu Beginn der 1. Klasse

Antwort von Nala1987 am 10.10.2016, 17:10 Uhr

Kann mich nur anschließen. Klingt leider wirklich nicht echt. Enkelin oder Tochter? Vorher nie auffällig und jetzt angeblich solche Einschränkungen? So lange krankschreiben eines Schulkindes? Mysteriös...

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Re: Riesenprobleme zu Beginn der 1. Klasse

Antwort von Pia-Lotta am 10.10.2016, 17:37 Uhr

Ich habe den Beitrag überhaupt nicht verstanden, sorry...Enkeltochter, Tochter, was denn nun? Von heute auf morgen soll das Kind auf eine Schule für geistig Behinderte gehen? Ein Trauma durch den Schulbesuch wird befürchtet, obwohl 5 Wochen alles prima lief? LG, Pia-Lotta

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Re: Riesenprobleme zu Beginn der 1. Klasse

Antwort von juhu13 am 11.10.2016, 10:16 Uhr

Gibt es bei euch denn nicht sowas wie eine Vorschule?
Mein Sohn war auch in der 1. Klasse überfordert und musste jeden Tag nach dem Aufstehen erbrechen, wenn er in die Schule sollte. Auch so tat er sich schwer feinmotorisch einen Stift zu halten oder was mit der Schere auszuschneiden.
Wie äußert sich die Überforderung deiner Enkeltochter?
Ich habe meinen Sohn dann in die Vorschule gegeben und dann war es besser.

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Re: Riesenprobleme zu Beginn der 1. Klasse

Antwort von Carmar am 11.10.2016, 21:34 Uhr

Die Schulspsychologin hat einen Knall.
Warum wurde sie eingesetzt? Was ist vorgefallen?
Warum wurde noch eine weitere Psychologin ins Boot geholt?

Oder du erzählst uns hier ein Märchen.

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Re: Riesenprobleme zu Beginn der 1. Klasse

Antwort von luvi am 11.10.2016, 23:45 Uhr

Hallo,
In Bayern können Kinder noch bis zu einem bestimmten Datum, mehrere Wochen nach Schulbeginn von der Schule als noch nicht schulreif eingestuft werden, ohne Nachteile. Die Kids können noch mal in den Kiga, außer, sie sind schon zu alt dafür.

Gibt es bei euch SVE, schulvorbereitende Einrichtungen? Das ist ähnlich wie Kiga, nur für Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf.

Vielleicht wäre das was für euch.

LG luvi

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Re: Riesenprobleme zu Beginn der 1. Klasse

Antwort von moon* am 14.10.2016, 11:50 Uhr

Also, bei uns (BAWÜ) gibt es noch die Vorschule, ist allerdings hier
(eher ländlich) ein weiter Weg. Dies wird meist von zurückgestellten Kindern
benutzt.
Mein Sohn hat eine Schulbegleitung, da er Autist ist. Vielleicht wäre dies
eine Möglichkeit?

LG
moon*

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Re: Das Riesenproblem hat die Schule. Löst es ohne sie, das geht schneller.

Antwort von f.j.neffe am 17.10.2016, 10:53 Uhr

In solchen Fällen schäme ich mich immer für meine Kollegen. Ich bitte Euch für den Unfug um Verzeihung, der da gemacht wurde.
Verpassen wird deine Enkeltochter außer einigem Unfug gar nichts. In der 1.Klasse rechnet man mit den Zahlen von 1 bis 20 und für den Lese-/Schreiblernprozess sind 1 1/2 Jahre vorgesehen. Das schaffen Kinder wie deine Enkeltochter gewöhnlich - wenn du sie begeisterst - in zwei bis 10 Wochen.
So wie es jetzt läuft lasst Ihr ihre Seele verhungern und packt ihr noch Eure Sorgen auf´s Gemüt obendrauf. Derart kann man auch Erwachsene schnell plattmachen.
Als Ich-kann-Schule-Lehrer würde ich mich ofort auf die Seite der Talente deiner Enkeltochter stellen und mich für sie begeistern. Dann würde ich ihr sagen: "Schau mir mal ins Gesicht, dann siehst du, wieviel Freude ich mit deinen Talenten habe!" und dann würde ich sie auffordern, sich mit mir zu freuen und sie schließlich fragen, wie sie sich dabei fühlt.
So stärkt man Talente und ihr Wachstum.
Und das ist fast alles, was es für ein geniales Wachstum braucht.
Üben tun die Kinder von ganz allein und auch noch ganz begierig, wenn sie GEWACHSEN sind und sich GEWACHSEN FÜHLEN.
Du kannst ja auf Facebook, Youtube, Google usw. noch einige Ich-kann-Schule-Beispiele anschauen.
Dass Ihr ein so interessantes Problem bekommen habt, lässt auf eine gute Begabung nicht nur des Kindes schließen, die sehr darauf wartet, anerkannt, gestärkt und entwickelt zu werden.
Ich freue mich auf Euren Erfolg.
Franz Josef Neffe

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