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1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von jumanu am 21.09.2009, 8:36 Uhr

Probleme mit der Lehrerin

Hallo,

muss mal mein Herz ausschütten :-(

Mein Sohn geht nun seit 1 Woche in die Schule. In seiner Klasse sind 28 Kinder, die Lehrerin ein Urgestein, viele Mütter hatten sie damals schon zu ihrer Zeit und hofften das sie uns erspart bleibt. Na gut, dem war halt nicht so. Allerdings haben sich viele u.a. auch ich das ganz anders vorgestellt. Den Kindern wurden keine Toiletten gezeigt, geschweige denn eine Rundgang durch die Schule. Hausaufgaben werden nicht angesehen. Jeden zweiten Tag wird umgesetzt, sie ist sehr laut und schreit des öfteren, Hausaufgaben werden nicht erklärt, viele Kinder schreiben im Unterricht schon nicht mit, weil sie es nicht verstehen etc

Das sind alles Aussagen mehrerer Kinder, wir Mütter unterhalten uns morgens oder beim Abholen, inzwischen nässen 3 Kindern nachts ein. Bauchschmerzen, Tränen, Angst so startet bei fast allen Kindern der Morgen. Das kann und darf nicht sein. Ich erkenne meinen Sohn kaum wieder, er ist verängstigt und eingeschüchtert und will nicht mehr hin. Am kommenden Donnerstag ist Elternabend und wir werden unsere Sicht und Denkweise schildern.

Mir ist schon klar, dass es in der Schule anders läuft als im KiGa aber ich seh es ja auch z.B. in der Parallelklasse, wie die Kinder gerade in den ersten Tagen noch ein wenig "aufgefangen" aber auch motiviert werden. Mir bricht es das Herz wenn ich ihn hinbringe und sehe wie verloren und ängstlich er -und auch die anderen- in der Klasse sitzen. Heute haben wieder 2 Mädchen hemmungslos geweint, ich kenn die beiden noch vom KiGa und habe sie ganz anders in Erinnerung.

Ich bin auf Donnerstag gespannt, mehr als die Lehrkraft darauf ansprechen und hinweisen kann man wohl nicht tun. Gut, vielleicht ist sie ja auch kritikfähig, man weiß ja nicht. Ich hab Angst, das es dann an den Kindern ausgelassen wird. Fühle mich im Augenblick so hilflos, bin wütend und enttäuscht. Irgendwie hatten wir uns das alle ein wenig anders vorgestellt.

Sie hat wohl ihr Tempo schon seit Jahren ist der anderen Klasse immer weit voraus....toll....aber auf Kosten der Kinder?!? Nur ein bisschen einfühlsamer, ein bisschen mehr auf die Kleinen eingehen, wenigstens in der Anfangszeit...ist das zu viel verlangt?


Grüße
jumanu

 
10 Antworten:

Re: Probleme mit der Lehrerin

Antwort von katrin0306 am 21.09.2009, 8:53 Uhr

Guten Morgen,

ich würde das auf jeden Fall ansprechen bei dem Elternabend. Aber laß Dich nicht von anderen Eltern vorschicken. Die Lehrerin muß schon erkennen (können), daß Du nicht die Einzige bist, die das so sieht, sonst tut sie Dich möglicherweise als Querulantin ab. Allerdings wird sie sicher sehr sehr überzeugt von ihrem Konzept sein, das hat sich ja schließlich schon zig Jahre bewährt. Mach Dich also auf Gegenwehr gefaßt und schreib Dir die Punkte, die Du ansprechen willst, vorher auf. Zum einen hast Du dann was zum Dran-Festhalten und zum anderen kannst Du nix vergessen....

Ich drück Dir die Daumen. Berichte doch hinterher mal, wie es war.

LG

Katrin

Ohweia, ....

Antwort von 2-Kiddys-Mama am 21.09.2009, 9:19 Uhr

ich würde es auch ansprechen, besser noch die Elternpflegschaft es machen lassen.

Aber, die Dame kam jetzt seit Jahren damit durch und die Probleme haben / hatten jetzt nicht nur die aktuellen Erstklässler. Und es passierte nichts.

Ich würde die Klasse / ggf. Schule wechseln.

Solche Lehrerinnen dürfte es eigentlich nicht mehr geben.

Ihr tut mir leid!!!

LG
Nicole

Re: Ohweia, ....

Antwort von Merry am 21.09.2009, 10:06 Uhr

Hallo
also ich bin geschockt, wenn ich das lese....... Da fehlen mir einfach die Worte. Ohja, sprecht diese Situation unbedingt am Elternabend an, denn so kann es ja nicht weitergehen. Habt Ihr schon Elternsprecher gewählt, ansonsten erkundige Dich an der Schule, wer zuständig ist oder versucht den die Schulleitung dazu zu bekommen. Ich drücke die Daumen und hoffe, es wird sich etwas ändern, ansonsten würde ich auch raten, die Schule zu wechseln.
Berichte mal. Bin sehr gespannt.
Alles Gute für Euch bzw. vor allem für die Kinder.
LG Merry

sehe ich nicht so!

Antwort von celmin am 21.09.2009, 10:20 Uhr

Hallo,
ich denke die Schule zu wechseln ist ja wohl ein Witz. Es sei denn, man hat das Geld für eine Privatschule. Dort gibt es dann Klassen mit wenig Kindern und dann ist der Lärmpegel nicht so hoch.

Ich finde es schlimm, wenn immer gleich alles auf die Lehrerin geschoben wird. Natürlich ist es in der Klasse laut. Hallo - es sind 28 (!!!) Kinder. Diese Kinder müssen sich erst einmal an die Schule gewöhnen. Es ist ja erst EINE WOCHE (!!) vergangen.

Ich würde jetzt erst einmal den Elternabend abwarten. Die Lehrerin wird zu der Klasse bestimmt auch einiges zu berichten haben. Vielleicht gibt es ja auch Kinder, die Schwierigkeiten haben und den Unterricht stören. Vielleicht wird ja auch ein Kind noch in die Vorklasse versetzt. Es kann am Anfang noch einiges passieren. Jetzt gleich die Pferde scheu zu machen, halte ich für falsch.

Ich sage aber nicht, dass man grundsätzlich nichts tun sollte. Eine Klasse mit 28 Kindern ist einfach sehr groß. Ich verstehe auch nicht, warum das so ist. Bei uns (Hessen) darf die Klasse nur noch 24 Kinder haben (die beiden Notplätze eingerechnet). So ist das bei uns jetzt in der diesjährigen neuen 1. Klasse. Meine Tochter ist jetzt in der zweiten Klasse und dort sind 28 Kinder. Auch dort ist es manchmal sehr laut und auch dort brüllt die Lehrerin mal laut herum. Aber bei so großen Klassen kann man wohl manchmal nicht anders. ich denke, nicht die Lehrerin ist hier das Problem, sondern die Klassengröße. Und das würde ich auch auf dem Elternabend ansprechen.

Re: sehe ich nicht so!

Antwort von jumanu am 21.09.2009, 10:32 Uhr

...die Klassengröße ist sicherlich ein Problem wir hatten ja noch eine Unterschriftenaktion gestartet, damit es 3 Klassen werden, leider erfolglos. Das man mit 28 Kinder leichter überfordert ist - gerade in der Anfangszeit, denke, da geht es vielen Lehrkräften so. Ein "Störenfried" ist dabei, war im KiGA schon in allen Gruppen weil niemand mit ihm fertig wurde. Von Seiten der Erzieherinnen wurde geraten den Jungen in einer Förderschule zu schicken - dem ist leider nicht so. Aber dann setze ich den Jungen eben vorne direkt vors Leherpult und zwar allein und nicht mitten in die Klasse wo er links, recht, nach vorne und hinten stören kann!!

Schule wechseln kommt für mich auch nicht in Frage, ich werde den Elternabend abwarten und sehen wo man etwas verändern kann. Dennoch muss man sich nicht alles gefallen lassen. Es geht hier um die Kinder!
Die Lehrerin hat halt ihr eingefahrendes Muster, welches sich wohl seit Jahren bewährt hat, bzw. vielleicht hat ja nie jemand etwas dazu gesagt.... zum Glück sind wir Mütter uns da alle einig das es passieren muss!

Lieben Dank für eure Antworten und Sichtweisen
Grüße, jumanu

Re: Probleme mit der Lehrerin

Antwort von Heike-SU am 21.09.2009, 10:39 Uhr

Hallo Jumani,
ich schließe mich denen an, die Dir dazu raten auf jeden Fall die Geschichte am Donnerstag anzusprechen.
Und: Ich bin nicht der Ansicht, dass es an der Klassengröße liegt!! Bei unsere Großen (jetzte 2. Klasse) sind auch 28 Kinder in der Klasse - und es ist bei weiten nicht laut. Auch nicht in der 1. Klasse am Anfang. Die Lehrerin hat einfach ihre Klasse im Griff!!! Wir haben allerdings auch Superglück gehabt. Sie ist sehr einfühlsam, ruft auch bei den Eltern an, wenn es Probleme in der Schule gibt, gibt den Kindern Zeit erst mal in der Schule anzukommen.

Das scheint ja leider die Lehrerin Deines Sohnes nicht zu machen. Sie scheint ja der Ansicht zu sein, dass die Kinder vom ersten Schultag an wie große Kinder "zu funktionieren" haben. Und das geht nun mal nicht!!! Das kann kein Kind. Das schon nach einer Woche Kinder sich gänzlich verändert haben - und zwar scheinbar psychosomatischer Natur, sprich Streß in der Schule, sollte jedem zu denken geben. Klar, es gibt immer mal wieder Kinder, die große Probleme in der Schulanfangsphase haben. Wenn aber gleichzeitig es bei mehreren Kindern auftritt, dann stimmt da was ganz gewaltig nicht.
Vielleicht schafft ihr Eltern es noch Euch vor dem Elternabend zu treffen, damit ihr gemeinsam Argumente sammeln und eine gemeinsame Strategie ausarbeiten könnt. Kennt jemand Eltern, deren Kinder bei der betreffenden Lehrerin waren? Die könnte aus frührer Erfahrung heraus berichten.
Was ihr noch machen könntet:
- Eltern hospitieren im Unterricht, um sich ein eigenes Bild machen zu können
- Paten aus der 4. Klasse werden gesucht, die den i-Dötzchen die Schule zeigen
- Hat die Klasse noch Unterricht bei anderen Lehrkräften? Wenn ja, die befragen, wie die Klasse sich bei denen verhält
- Kontakt mit der Schulpflegschaft/Schulelternbeirat aufnehmen. Der ist bis zur 1. neuen Schulpflegschafts-/Beiratssitzung noch im Amt.
- Kontakt zur Schulleitung suchen

Ich drück Dir und Deinem Sohn ganz fest die Daumen, dass das ein böser Traum mit ganz raschem und gutem Ende ist.
LG
Heike

Re: Probleme mit der Lehrerin

Antwort von Mäusedompteuse am 21.09.2009, 10:59 Uhr

Hallo!

So ein Exemplar hatten wir auch! Ihr schlechter Ruf war ihr schon voraus geeilt, aber man will sich ja erst selbst ein Bild machen. Unsere Lehrerin kam allgemein mit Jungs nicht zurecht. Sie konnte wunderbar demotivieren, die Kommentare unter manchen arbeiten unseres Sohnes waren echt heftig. Wenn man sich dazu geäußert hat, musste das Kind darunter leiden. Die Dame hat bei unserem Sohn jegliche Freude auf die Schule im Keim erstickt. Als bekannt wurde, das sie in Rente geht, haben die Kinder (vor allem die Jungs) gejubelt! Jetzt ist er im 4. Schuljahr, und seit Februar haben sie eine neue Lehrerin!
Beim ersten Elternabend wurde uns dann erklärt, was unsere Kinder alles noch nicht können, und wie schlecht die Klassengemeinschaft ist.
Das selbst verantwortliche packen der Sachen für die Hausaufgaben funktionierte kaum - kein Wunder bei der alten Lehrerin blieben immer alle Bücher und Hefte im Ranzen. Manchmal hat der Ranzen 5 kg gewogen, aber rausnehmen durften sie nichts. Ich könnte jetzt noch so einiges erzählen, aber das führt zu weit.
Versuch es am Elternabend an zu sprechen, und sorg dafür das du nicht alleine bist! Je mehr Eltern Probleme haben, desto eher passiert was. Bei uns haben leider die meisten gekniffen.

Gruß Conny

Bei allem Verständnis...

Antwort von momworking am 21.09.2009, 21:46 Uhr

... aber dieser Spruch:
Zitat: "Aber dann setze ich den Jungen eben vorne direkt vors Leherpult und zwar allein und nicht mitten in die Klasse wo er links, recht, nach vorne und hinten stören kann!!"
lässt mich vermuten, dass nicht die Lehrerin das Problem ist, sondern die schwierige Beziehung zwischen Lehrerin-Mütter.
Haben eigentlich auch die Kinder Schwierigkeiten, deren Mütter sich nicht vormittags am Schultor treffen, um die pädagogische Kompetenz der Lehrerin zu betratschen?
Viele Grüße,
Annette

Re: Bei allem Verständnis...

Antwort von jumanu am 22.09.2009, 13:32 Uhr

Hallo Anette,

in diesem Fall wurde inzwischen gehandelt. Der Junge MUSS auf anraten von 3 Lehrkräften nächste Woche auf eine Förderschule gehen!! Er sitzt auch mittlerweile allein und weit weg von den anderen Kindern. Du kennst weder diesen Jungen noch das ganze drumherum und nun wurde in meinen Augen richtig gehandelt - zum Wohle der anderen Kindern und auch er wird dort eine bessere Förderung bekommen, nur soviel dazu.

Pädagogische Kompetenz hin oder her, dass was Sie macht ist ihr Ding, sie wird schon wissen was sie tut - aber das heißt noch lange nicht das wir Eltern das auch alles so toll finden müssen und uns damit abzufinden haben. Es geht um die Kinder - unsere Kinder!

Mir geht es nur darum, der Lehrkraft das aus unserer Sicht mittzuteilen, kein Streit, keine Sticheleien, einfach nur was wir nicht ganz in Ordnung finden. Im Elternbrief steht ja, für Fragen- Wünsche und Anregungen ist dieser Elternabend u.a. gedacht. Wie schon geschrieben, vielleicht kann Sie unser Anliegen ein bisschen verstehen, umsetzen etc....wenn man sich einfach "nur" mitteilt!

Hier von Tratschen zu sprechen finde ich ein wenig unfair und oberflächlich!
Aber gut, muss jeder selbst wissen wie er es für sich am besten handhabt!

Viele Grüße
jumanu

@momworking

Antwort von wickiemama am 22.09.2009, 20:41 Uhr


Gabs bei uns im letzten Schuljahr auch. Wir nannten sie die Kaffemütterfraktion.
Fahren ihre Kinderchen (auch jetzt im 2.ten Schuljahr noch) täglich in die Schule stehen dann vorm Schultor und tratschen...
Die kamen dann ganz wichtig zu uns Klassenelternsprecher und haben sich fürchterlich über einen Jungen aufgeregt...
Erst dachten wir alle denken so und wir hätten das nur nicht mitbekommen (weil unsere Kinder alleine zur Schule und wieder heimgehen). Bis sich herausgestellt hat es dachten nur die 4 Tratschmütter so. Aber natürlich war an allem die Lehrerin schuld. übrigens hat keine von diesen Müttern je das Gespräch mit der (in meinen Augen sehr kompetenten) Lehrerin gesucht....

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