1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von SunnyGirl!75 am 17.09.2019, 23:43 Uhr

Mit dem Roller zur Schule

Hallo, da der Thread übers in die Schule rollern schon fast 2 Monate alt ist, mach ich mal einen neuen deswegen auf anstatt mich an den alten dranzuhängen.
Es ging darum das jemand fragte wielange die Kinder wohl zur Schule begleitet werden sollten.
Da meinten einige das sie es auch ok fänden, das sie allein zur Schule rollern.
Ein Vorfall den ich letzte Woche erlebt habe, hat mich in meiner Meinung noch verstärkt das ich es noch nicht erlauben würde.

Ich habe einen Jungen von ca 6-7 Jahren gesehen der allein relativ schnell mit seinem Roller fuhr. Das war kurz nach Schulschluss, da er einen Schulrucksack trug und ich von weitem auch andere Schulkinder sah.
Plötzlich stürzte der Kleine mit dem Roller und begann bitterlich zu weinen und Aua zu rufen.
Ich bin sofort hin und habe ihm aufgeholfen und erstmal getröstet und mich mehrmals versichert ob wirklich alles wieder Ok ist.
Ich möchte mir gar nicht vorstellen was gewesen wäre, wenn es keiner gesehen hätte und ihm geholfen hätte. Allein hätte er wahrscheinlich nicht so schnell wieder aufstehen können.
Es lag auch nicht an der Gefährlichkeit des Schulwegs, da alles auf einem graden Bürgersteig passierte.

 
10 Antworten:

Re: Mit dem Roller zur Schule

Antwort von Anna3Mama am 18.09.2019, 7:34 Uhr

Und jetzt?
Klar ist ein Roller etwas gefährlicher als zu Fuss laufen.
Unter Umständen .
Wenn zu Fuss laufen bedeutet, im Pulk zu laufen in dem auch einige Idioten mitlaufen, die jedem Kind ständig das Bein stellen, die Mütze runterziehen, Boxen, Schubsen, zum Wettlaufen auch entlang der Hauptstrasse auffordern... usw.
Da rollert das Kind ggf lieber in aller Ruhe kurz vor Schulbeginn rüber.

Den schlimmsten Unfall meiner Jüngsten hatte sie, als sie der großen Schwester hinterher rannte und mit dem schweren großen Schulranzen zu Beginn der ersten Klasse noch nicht vertraut war und im wahrsten Sinn "auf die Nase fiel", bzw der Ranzen noch den Kopf auf den Boden drückte, sodass eine wirklich fette Beule entstand.

Klar gab es auch schon Rollerstürze und kleine Schürfwunden am Knie, aber die wichtigsten Regeln lauten bei uns: lieber zu spät als verletzt ankommen, also nicht hetzen und sobald es nass oder gar gefroren ist bleibt der Roller stehen.

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Re: Mit dem Roller zur Schule

Antwort von cube am 18.09.2019, 8:00 Uhr

Genau - auf einem geraden Weg, er fuhr ziemlich schnell ... ja, sowas kann passieren, wenn man zu schnell fährt. Auch, wenn das Kind bereits 8 oder 9 ist. Wenn du danach gehst, dass eben immer etwas passieren könnte, darfst du kein Kind jemals alleine irgendwo hinfahren/gehen lassen.
Klar gibt es Kinder, die schaffen das erst später - Kinder sind nun mal verschieden. Daraus aber abzuleiten, man könne 1.-Klässler noch nicht alleine zur Schule fahren/gehen lassen, halte ich für übertrieben. IdR fahren sie ja auch zu mehreren - vermutlich hat der Junge getrödelt und wollte schnell hinterher, hat sich überschätzt und rums, auf der Nase gelandet. Wie gesagt - passiert auch einem 9-jährigen.
Ich glaube, hauptsächlich sind es leider doch die Eltern, die ihren Kindern zu wenig zutrauen und ihnen damit auch vermitteln "das kannst du noch nicht".

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Trotzdem...

Antwort von Banu28 am 18.09.2019, 8:22 Uhr

Hm, bei uns kommt die halbe Schule mit dem Roller, es gibt sogar einen eigenen Parkplatz vor dem Gebäude für die Dinger. Ich denke, ein ungeübtes Kind kann anfangs immer mal hinfallen. Ich finde es aber nicht nötig, Kindern alles zu verbieten, damit sie sich nur ja nicht ein einziges Mal wehtun.

Wenn der Schulweg sicher wäre, es also keine Hauptverkehrsstraßen gibt, die gequert werden müssen, sehe ich kein Problem mit Rollern. Ein Kind kann auch beim Rennen so schlimm stürzen, dass es Aua schreit und getröstet werden muss.

LG

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Re: Mit dem Roller zur Schule

Antwort von niccolleen am 18.09.2019, 8:25 Uhr

Ich hab dafuer mal gesehen, wie ein paar Kinder ein paar anderen Kindern ueber die Strasse zugewunken haben, und daraufhin die anderen Kinder zu ihnen ueber die Strasse gestuermt sind und einer fast ueberfahren wurde.
Wieso soll der Roller das Problem sein? Aufpassen muss man immer, und klar lernt man das erst mit der Zeit und sogar abgelenkte Erwachsene machen jede Menge Fehler. Was ich jeden Tag auf der Strasse sehe und auch aus meiner Kindheit noch weiss, man lebt als Kind trotz Aufpassen und mit und ohne Begleitung schon immer mit einer guten Portion Glueck.

lg
niki

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Re: Mit dem Roller zur Schule

Antwort von IngeA am 18.09.2019, 11:13 Uhr

Klar ist das mit dem Roller gefährlicher als zu Fuß. Der Roller kann wesentlich schneller werden und der Bremsweg ist länger. Man sollte sein Kind also erst mit dem Roller alleine fahren lassen, wenn es zuverlässig die Geschwindigkeit anpasst, v. a. an den Kreuzungen.

Was du da aber beschrieben hast, hätte genau so passieren können, wenn der Bub schnell gerannt und gestolpert wäre.

LG Inge

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Re: Mit dem Roller zur Schule

Antwort von lubasha am 18.09.2019, 11:47 Uhr

mein 7 Jähriger rollt zur Schule. und aus meiner Sicht ist es besser so. res macht Spaß, Kind bewegt sich, die Strecke ist gut zum Rollen.
meine Tochter rollte auch in der Grundschule.

Klar, kann das Kind umfallen.
aber das kann auch zu Fuss passieren.
ich habe so mein Knie ausgefenkt, zu Fuss gelaufen.
Mein Kind ist von der Schaukel gefallen, Arm gebrochen


ich weiß nicht was passieren kann. es kann immer was passieren..aber deswegen das Kind in Watte gepackt zu Hause zu lassen, ist auch keine Lösung

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Re: Mit dem Roller zur Schule

Antwort von mausebär2011 am 18.09.2019, 14:09 Uhr

Das hat doch aber nichts damit zu tun das er mit dem Roller gefahren ist oder erst 6/7 Jahre alt ist.

Ich bin als Kind jeden Tag zu Fuß zur Schule. Ab Klasse 3. dann alleine bzw mit dem Nachbarskind.
Und ich habe es sowohl in der 3. als auch in der 4. Klasse oft genug geschafft unterwegs so auf die Nase zu fallen das ich mich verletzt habe. Teilweise auch heftiger.


Das kann einem 10jährigem also auch noch genauso passieren. Soll man sie deshalb die gesamte Schulzeit über bringen und abholen?

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Re: Mit dem Roller zur Schule

Antwort von kati1976 am 18.09.2019, 16:18 Uhr

Auch zu Fuss kann was passieren. Hier ist es manchmal so das die Kinder sich gegenseitig schubsen und dann fallen sie auch.

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Re: Mit dem Roller zur Schule

Antwort von Jomol am 18.09.2019, 19:29 Uhr

Ich vertraue darauf, daß Kinder nicht im luftleeren Raum leben und wenn ein Kind hingefallen ist und weint, es auch Hilfe bekommt. Entweder von einer fremden Mutter oder einem Kind oder sonstigem, der gerade des Weges kommt. Ich denke, daß die allermeisten Leute in diesem Fall helfen und ich glaube nicht, daß sie dem Kind etwas Böses wollen. Die Quote an Straftaten an Kindern durch Fremde ist nicht gestiegen. Nur das Medieninteresse.
Grüße,
Jomol

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Re: Mit dem Roller zur Schule

Antwort von Häsle am 19.09.2019, 19:20 Uhr

Mit dem Roller sind sie halt viel schneller als zu Fuß. D.h., weniger Zeit zum Reagieren, wenn ein Auto aus einer Einfahrt kommt, vor einem jemand hinfällt usw. Mit dem Fahrrad sollte man sie ja auch noch nicht alleine zur Schule fahren lassen, auch wenn sie schon seit Jahren "sicher" fahren. Damit sind sie nochmal schneller unterwegs und haben noch weniger Zeit zum Reagieren.

Ich begleite zur Zeit Kind 2 mit dem Roller zu seinen Kursen und zum Kindergarten. Er fährt mit dem Rad und kann mich manchmal nicht einholen, so schnell fährt der Roller. Das unterschätzt man leicht. Stürzen kann man damit auch ordentlich, wenn ein Schlagloch oder eine Schwelle auftauchen. Meine Große ist auf dem Schulweg mal mit dem Roller gestürzt und wurde dann von einer "Jugendlichen" zur Schule begleitet.

Wir haben uns an die Empfehlungen der Schule gehalten. Anfangs zu Fuß in Begleitung bis zum Schulhof, dann immer kürzere begleitete Strecken, nach ein paar Wochen ohne Begleitung in der Gruppe (oder auch alleine, wenn es gerade Zoff gab), Roller ab der 3. Klasse, Fahrrad nach der Prüfung in der 4. Klasse.
Das haben hier im Viertel alle so gemacht, und an einer gefährlichen Kreuzung stand immer ein Elternteil, bis es im Frühjahr morgens wieder heller wurde. Dann waren auch endlich die letzten Erstklass-Buben so weit, dass sie es pünktlich und ohne Blessuren zur Schule schafften.

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