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Geschrieben von Gabi Anna am 27.07.2003, 15:14 Uhr zurück

Meine Tochter ist hochbegabt......

Hallole,

also ich habe meine Tochter vor einem Jahr auf anraten des Kindergartens, der schulpsychologischen Dienststelle und des kinderarztes vorzeitig (mit 5 Jahren) eingeschult. Bis dahin wußten wir nichts von ihrer Hochbegabung. Erst seit etwa 2 Monaten ist es amtlich. Elena hat einen IQ von 143 und zählt damit zu den Hochbegabten.

Seit Ihrer Schulzeit habe ich aber einiges gelernt: In der Schule kommt es aber leider, leider nicht nur auf Begabung an. Bei begabten Kindern ist es meist ja so, dass sie mit dem denken zar ihrem Alter voran sind, aber nicht mit der Motorik. So gibt es bei Elena beispielsweise die Problematik, dass sie oft sehr traurig ist, dass sie nicht so "schön" malen/schreiben/ausschneiden kann wie ihre 2 Jahre älteren Klassenkameraden. So etwas kann man ihr auch nur schwerlich verständlich machen. Und auch die Lehrerin hatte (und hat) damit so ihre Schwierigkeiten. Erst nach langen Gesprächen mit der Schulleitung hat sie akzeptieren können, dass es nicht Elenas Absicht ist, ungenauere Buchstaben zu schreiben, sondern einfach an der Motorik eine Kindes, das ja eigentlich noch im Kindergartenalter ist, liegt.

Ich könnte noch jede Menge dazu erzählen, wo die Probleme (zumindest für uns) im Zusammenzhang mit der vorzeitigen Einschulung lagen und liegen. Doch ich denke, das würde hier den Rahmen sprengen. Mit dem Wissen von heute würde ich Elena nicht noch einmal vorzeitig einschulen, sondern lieber neben dem Kindergarten fördern (Elena geht nun neben dem normalen Unterricht noch in eine Förderung für hochbegabte Kinder um ihren Wissensdurst zu stillen).

Für Elena ist es ausserdem auch belastend, dass sie die jüngste der Klasse ist ..........

Wenn Du Interesse oder weitere Fragen hast, kann Du mir gerne mailen.

Grüssle
Gabi Anna

PS: Die schulpsychologische Dienststelle hat mir übrigens kein bisschen weiter geholfen. Dort sagte man mir, dass man nur für schulische "Problemfälle", nicht aber für Begabungen zuständig sei. Auch die Lehrer waren zunächst ein bisschen "überfordert" mit der Situation und wußten jetzt nicht recht, wie sie dem einen und gleichzeitig allen anderen Kindern gerecht werden sollten. Man bot mir an, dass Elena noch eine Klasse überspringen sollte, aber ich denke nicht, dass das eine Lösung ist, wenn die Kinder dann immerhin 3 Jahre älter wären al Elena. Wirklich weiter gebracht hat uns eine gute Psychaterin, die uns auch in die Förderung geleitete.........

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